
codefryx TALKS
codefryx TALKS
Beschreibung
Gründer und Host Rudi Mantler spricht jeden Monat mit spannenden Gästen aus Politik, Wirtschaft, Schule, Ehrenamt und Tech-Szene. Gemeinsam tauchen wir ein in ehrliche Geschichten, gute Ideen und mutige Perspektiven – immer mit Blick auf das, was junge Menschen heute wirklich brauchen.
Echt. Inspirierend. Nah dran.
codefryx TALKS – weil Zukunft nicht von allein passiert.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Mut hat kein Alter | Jürgen Harder (Jucki Ha)
Berufsweg und Führungsrolle
Jürgen Harder kombiniert IT-Leitungserfahrung im Konzern mit einer aktiven Rolle als Content Creator. Er beschreibt sich als pragmatisch, beständig gewachsen und verantwortungsbewusst: Seit vielen Jahren prägt er Teams, koordiniert Projekte und übernimmt Organisation, während fachliche IT-Themen oft von spezialisierteren Kolleginnen und Kollegen getragen werden.
Ausbildung und Wandel der Karriere
Seinen Weg startete er mit einer kaufmännischen Ausbildung, danach folgte eine Weiterbildung zum Betriebswirt mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik. Aus der Motivation heraus, pragmatisch bessere Chancen zu nutzen, blieb er in der Merkur Group und erlebte dort Wandel von regionalem Familienunternehmen zu internationalem Konzern.
Der Influencer- und Bühnenweg
Durch humorvolle Videos über Alltag mit Teenagern und familiäre Situationen wuchs eine Reichweite aus Tausenden Followern. Das veränderte den Lebensaufwand: Von Vollzeit- auf Teilzeit im Hauptjob, Faninteraktionen, Kooperationen und eine Live-Tour, die ihn vor Publikum stellt. Die Inhalte entstehen eigenständig, inkl. Dreharbeiten, Schnitt und Management.
Lernen, Generationen und Rat
Für Jürgen ist der Umgang mit Menschen zentral: Unterschiedliche Bedürfnisse erkennen, auf individuelle Stärken eingehen und Feedback wertschätzen. Er betont Neugier, Offenheit und die Bereitschaft, Neues auszuprobieren – auch jenseits der 40. Als Rat für Junge erwähnt er, keine Star-Planung zu erzwingen, sondern Gelegenheiten zu nutzen, mutig zu handeln und flexibel zu bleiben.

Ein Herz für die Region | Raphael Adam (Adamcom)
Werdegang, Einstieg in die IT und Ursprung der Selbstständigkeit
Der Gesprächspartner kommt aus Dortmund, wuchs in einer von Technik geprägten Familie auf und startete früh selbstständig. Bereits als Jugendlicher half er in der Praxis seines Vaters mit IT-Aufgaben, eignete sich autodidaktisch Wissen an und gründete mit 18 Jahren ein eigenes Gewerbe. Seine Leidenschaften für Computer und Netzwerke führten ihn später nach Hannover, bevor er in die Region zurückkehrte und Adam.com aufbaute.
Dienstleistung, Werte und Wachstum des IT-Dienstleisters
Aus einer klassischen PC-Werkstatt entwickelte sich ein Full-Service-Anbieter: von Telefonanlagen bis hin zu Serversystemen – alles aus einer Hand. Die Pandemie fungierte als Katalysator, sodass spezialisierte Fachkräfte nötig wurden und das Team wuchs. Die Kernthemen sind Sicherheit, Transparenz, Vertrauen sowie ein angenehmes Kundenerlebnis; das Team bleibt nah am Kunden und arbeitet lösungsorientiert.
Ausbildung, Regionalität und gemeinschaftliches Engagement
Ausbildung hat inzwischen einen festen Platz im Unternehmen. Zwei Auszubildende, regelmäßige Praktika und enge Zusammenarbeit mit der IHK ermöglichen praxisnahe, eigenständige Lernwege. Regionales Engagement umfasst Netzwerke, Vereine und Projekte, die Jugendförderung betonen. Langfristig sollen Talente hier bleiben und durch lokale Initiativen wie Code Freaks neue Perspektiven erhalten.
Zukunftsvisionen, Balance und persönliche Motivation
In den nächsten Jahren soll das Unternehmen weiter wachsen, ohne die Nähe zur Region zu verlieren. Der Fokus liegt auf smarter IT-Nutzung, sinnvollem KI-Einsatz und der Entwicklung regionaler Talente. Privat legt der Gesprächspartner Wert auf Familienleben und klare Trennung von Arbeits- und Wohnwelt. Langfristig sieht er sich in der Region verwurzelt, mit einem starken Team und einer lebendigen, attraktiven Stadtlandschaft.

Einfach mal machen | Dr. Henning Vieker
Hintergrund und Weg zum Amt
Der Gast ist Wissenschaftler mit Physik-Doktor und wurde im sechsten Amtsjahr wiedergewählt. Seine Motivation kommt aus dem nahen Kontakt zu Menschen und dem Wunsch, Heimat aktiv zu gestalten. Schon früh politisch aktiv, prägten Begegnungen in Vereinen und der Familie seinen Weg in die Kommunalpolitik. Die Rolle des Bürgermeisters wird als direkten Draht zu den Bürgern beschrieben, mit der Chance, lokale Entwicklungen unmittelbar zu beeinflussen.
Digitalisierung und Verwaltungsalltag
Espelkamp setzt auf digitale Services, etwa die komplette Online-Gewerbeanmeldung. Formen wie Passfotos haben sich aufgrund gesetzlicher Änderungen geändert, Fotoautomaten vor Ort ermöglichen neue Sicherheitsaspekte. KI wird behutsam eingesetzt, insbesondere dort, wo Datenschutz und Informationssicherheit gewahrt bleiben müssen. Parallelprozesse (digital vs. papierhaft) bleiben notwendig, um Stabilität und Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
Öffentlichkeit, Social Media und Nähe zur Bevölkerung
Der Bürgermeister führt seine Kanäle selbst, nutzt Facebook, Instagram und TikTok, kommuniziert offen und erreichbar. Persönliche Begegnungen bleiben wichtig, Selfies mit Jugendlichen in der Tiefgarage verdeutlichen Nähe. Social-Mood-Analysen helfen, lokale Bedürfnisse zu verstehen, ohne die direkte Ansprechbarkeit zu vernachlässigen. Engagement wird als kontinuierlicher Austausch mit der Stadtbevölkerung verstanden.
Regionale Perspektiven und Jugendentwicklung
Für junge Menschen sollen Arbeitsmöglichkeiten, bezahlbarer Wohnraum und Freizeitangebote im Grünen kombiniert werden, um im ländlichen Raum zu bleiben. Ehrenamtliches Engagement, Vereine und Projekte wie Coach-Stellen bieten Räume zur Mitgestaltung. Der Rat betont praxisnahe Wege, um Ideen umzusetzen, etwa durch Zusammenarbeit mit Codefreaks. Langfristig geht es um nachhaltige Infrastruktur, Bildungschancen und eine lebenswerte Region für Jung und Alt.