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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 4 Teil 2: Erich Nagl von ETL ADHOGA – Steuerberatung braucht saubere Daten
Digitale Vernetzung als Chance bei Personal- und Arbeitsbelastung
Die Folge thematisiert, wie Digitalisierung in der Steuerberatung insbesondere in Gastronomie und Hotellerie wichtig wird, weil Fachkräfte knapp sind. Digitale Datenströme ermöglichen, Abläufe statt auf Papier handzahlig zu erledigen. Fünf zentrale Datenquellen – Bankdaten, Kassenbuch, Lohndaten, Bewegungsdaten und Ausgangsrechnungen – können heute vollständig digital zum Steuerberater fließen und so repetitive Aufgaben reduzieren.
Wert der Datenqualität und sinnvolle Nutzung der Informationen
Es wird betont, dass nur saubere Stammdaten sinnvoll nutzbar sind. Die Qualität der Daten bestimmt, welche Schlüsse gezogen werden können. Eine klare Struktur der Vorsysteme, Stampdatenpflege und verlässliche Schnittstellen sind entscheidend, damit die BWA und Kennzahlen aussagekräftig bleiben und keine Fehlerquellen entstehen.
Prozesse, Schnittstellen und Branchenstandard statt Einzelanfertigungen
Der Gesprächspartner plädiert für standardisierte Prozesse, die den Mandanten zum Vorlagen liefern. Inventuren, Wareneinsatz und Freigabeprozesse sollten systemisch vorgegeben sein, damit der Steuerberater effizient arbeiten kann. Branchenstandard passt besser als individuelle Lösungen, weil er Transparenz, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit erhöht.
Beratung als Sparringspartner und datenbasierte Entscheidungsgrundlagen
Es geht darum, aus Zahlen sinnvolle Vorgaben für Unternehmensführung abzuleiten. Der Steuerberater soll nicht nur Belege zusammenfassen, sondern mittel- und langfristig Orientierung geben, Risiken aufzeigen und Handlungsempfehlungen liefern, basierend auf einer stabilen Datenbasis und klaren Kennzahlen.

Folge 4 Teil 1: Erich Nagl von ETL ADHOGA – Herausforderungen der Gastronomie verstehen
Gastronomie als Vielseitigkeit und Systematik
Die Folge beleuchtet, wie Gastronomie und Hotellerie ein komplexes Zusammenspiel aus Handel, Produktion und Dienstleistung bilden. Erich Nagel betont die Notwendigkeit eines systemischen Vorgehens, regelmäßigen Perspektivenwechsels auf das eigene Unternehmen und das Erkennen von Wachstumsphasen, in denen Führungskräfte statt reinem Bedienpersonal ins Blickfeld rücken müssen.
Wichtigste Kennzahlen und Budgetierung
Zentrale Themen sind Wareneinsatz, Personalkosten und kalkulatorische Kosten. Eine sinnvolle Kalkulation berücksichtigt Reserven, Qualität und Quantität, vermeidet Überdehnung und fordert regelmäßige Soll-Ist-Vergleiche. Ziele werden konkret in Budgets gefasst, um Abweichungen zeitnah zu erkennen und gezielt zu steuern.
Digitalisierung und Verfahrensdokumentation
Digitale Tools erleichtern Transparenz, Auswertungen und Mitarbeiterführung. Die BWA wird in farbiger Hochkant-Ansicht genutzt, um frühzeitig Anomalien zu erkennen. Eine klare Verfahrensdokumentation schafft Überblick, Stabilität und Verbesserungsmöglichkeiten, während ständige Veränderungen als Lernprozess angesehen werden.
Praxisempfehlungen und No-Gos
Wichtige Hinweise betreffen das Vermeiden von Blindheit gegenüber der eigenen Situation, das Vermeiden von Excel-Kassenbüchern und das Schaffen einer belastbaren Grundlage vor Veränderungen. Ein strukturierter Onboarding-Prozess in Beratungen und realistische, praxisnahe Ziele helfen, den Zustand des Betriebs fundiert zu steuern.

Folge 3: Ralf Gördemann von Siemens Energy – Gemeinschaftsverpflegung neu gedacht
Einführung und Vorstellung
Ralf Gördemann, ein langjähriger Mitarbeiter von Siemens, stellt sich vor und beschreibt seine Erfahrungen in der Gastronomie und Verwaltung bei Siemens Energy. Er erklärt seine Rolle bei der Neugestaltung der Gemeinschaftsverpflegung nach der Trennung von Siemens.
Neustrukturierung nach der Trennung
Die Trennung von Siemens führte zur Neugestaltung der internen Strukturen. Ralf erläutert, wie das Team von Februar bis Oktober ein neues System aufbaute, inklusive Kassensystem und Warenwirtschaft, um effizientere Abläufe zu schaffen und alte Probleme zu beheben.
Partnerschaften und Herausforderungen
Um den Übergang zu erleichtern, wurde My Business als Partner gewählt, der entscheidende Unterstützung bei der Umsetzung neuer Anforderungen bot. Ralf spricht auch über die Herausforderungen, die mit einem engen Zeitrahmen und spezifischen Anforderungen verbunden waren.
Optimierungen und Fortschritte
Die neue Struktur ermöglicht kürzere Entscheidungswege und eine bessere Nutzererfahrung. Ralf hebt die Bedeutung der Teamarbeit und der schnellen Umsetzung von Änderungen hervor und betont, dass die neuen Systeme effektiver sind als die vorherigen.
Zukunftsperspektiven und Digitalisierung
Ralf diskutiert zukünftige Projekte, darunter die Implementierung von Camasys zur weiteren Digitalisierung und Verbesserung der Kundeninteraktion, sowie den Einsatz neuer Technologien in den Küchen von Siemens Energy.
Lernprozesse und Schlussfolgerungen
Er reflektiert über die Herausforderungen des digitalen Wandels und die Notwendigkeit, stets offen für Verbesserungen zu sein. Ralf schließt mit der Hoffnung, dass die neuen Systeme den Kunden einen echten Mehrwert bieten werden.