Millennials
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Charlotte Suhr

Beschreibung

Wie fühlt es sich eigentlich an, als letzte Generation im vorigen Jahrtausend geboren zu sein? Wenn man von Disketten erzählt wie Oma aus dem Krieg, aber in den Augen der Boomer-Generation immer noch ein verwöhntes Kind ist? Was lässt uns wie Millennials fühlen neben der peinlichen Erinnerung, früher auch mal über den Schuh des Manitu gelacht zu haben und der Sorge über unsere Rente in einer klimagewandelten Welt? Charlotte Suhr spricht mit ihren Gäst:innen darüber, was sie politisch, beruflich und persönlich bewegt, über Generationen-Ungerechtigkeit, 2000er Nostalgie und den Clash zwischen Zukunftsvorstellungen und Erwachsenwerden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mit Daniel über den Lehrberuf und wie Schule sich verändert hat

11.03.2026

Schulsystem und Lernwege

Der Gastgeber-Podcast untersucht, wie Gesamtschulen Lernwege öffnen und Durchlässigkeit ermöglichen. Aus der Perspektive eines Lehrers wird erläutert, wie Schüler unabhängig von anfänglicher Einstufung verschiedene Zukunftspläne verfolgen können. Der Unterschied zu früheren Modellstrukturen wird als bedeutsamer Faktor für Diversität, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklung dargestellt, während Verlässlichkeit von Strukturen und Kursangeboten im Fokus bleibt.

Umgang mit Neurodiversität

Es wird deutlich, wie komplex Diagnosen im Schulalltag umgesetzt werden. Nachteilsausgleiche, Raumwechsel, mündliche statt schriftlicher Leistungsnachweise und individuelle Pausenregelungen werden als verschiedene Instrumente beschrieben. Die Herausforderung liegt in der Balance zwischen notwendiger Unterstützung und verlässlichen Rahmenbedingungen, damit Lernende nicht durch bürokratische Verfahren eingeschränkt werden, sondern tatsächlich lernen können.

Beziehung Schule – Schülerin

Die Gesprächspartner schildern, wie Autorität, Nähe und persönliche Grenzen in der Praxis funktionieren. Offene Kommunikation, klare Rollen und der Schutz des Privatlebens von Lehrenden werden betont. Besonders relevant sind Vertrauen, Respekt vor Grenzen und der Umgang mit sensiblen Vorwürfen, wobei Präventions- und Schutzmechanismen im Vordergrund stehen und eine respektvolle, klare Unterrichtskultur gefördert wird.

Berufserfahrung und Weiterentwicklung

Der Lehrer berichtet von hoher Arbeitsbelastung, emotionaler Beanspruchung und dem Bestreben, Berufung zu finden. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit betont, Schule weiterzuentwickeln, digitale Sucht zu thematisieren und praxisnahe Konzepte für Lernumgebungen zu erarbeiten. Es wird betont, wie wichtig Selbstfürsorge, Teamarbeit und klare Prioritäten für langfristige Zufriedenheit und nachhaltige Unterrichtsgestaltung sind.

Schulsystem und Lernwege

Der Gastgeber-Podcast untersucht, wie Gesamtschulen Lernwege öffnen und Durchlässigkeit ermöglichen. Aus der Perspektive eines Lehrers wird erläutert, wie Schüler unabhängig von anfänglicher Einstufung verschiedene Zukunftspläne verfolgen können. Der Unterschied zu früheren Modellstrukturen wird als bedeutsamer Faktor für Diversität, gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Entwicklung dargestellt, während Verlässlichkeit von Strukturen und Kursangeboten im Fokus bleibt.

Umgang mit Neurodiversität

Es wird deutlich, wie komplex Diagnosen im Schulalltag umgesetzt werden. Nachteilsausgleiche, Raumwechsel, mündliche statt schriftlicher Leistungsnachweise und individuelle Pausenregelungen werden als verschiedene Instrumente beschrieben. Die Herausforderung liegt in der Balance zwischen notwendiger Unterstützung und verlässlichen Rahmenbedingungen, damit Lernende nicht durch bürokratische Verfahren eingeschränkt werden, sondern tatsächlich lernen können.

Beziehung Schule – Schülerin

Die Gesprächspartner schildern, wie Autorität, Nähe und persönliche Grenzen in der Praxis funktionieren. Offene Kommunikation, klare Rollen und der Schutz des Privatlebens von Lehrenden werden betont. Besonders relevant sind Vertrauen, Respekt vor Grenzen und der Umgang mit sensiblen Vorwürfen, wobei Präventions- und Schutzmechanismen im Vordergrund stehen und eine respektvolle, klare Unterrichtskultur gefördert wird.

Berufserfahrung und Weiterentwicklung

Der Lehrer berichtet von hoher Arbeitsbelastung, emotionaler Beanspruchung und dem Bestreben, Berufung zu finden. Gleichzeitig wird die Notwendigkeit betont, Schule weiterzuentwickeln, digitale Sucht zu thematisieren und praxisnahe Konzepte für Lernumgebungen zu erarbeiten. Es wird betont, wie wichtig Selbstfürsorge, Teamarbeit und klare Prioritäten für langfristige Zufriedenheit und nachhaltige Unterrichtsgestaltung sind.

Mit Mika Döring über Alkoholsucht und Recovery

24.02.2026

Einführung und Perspektive

Mika Döring beschreibt ihren vielseitigen Weg aus Podcastarbeit, Kunst und Engagement gegen Suchtstigmatisierung. Das zentrale Thema der Folge bleibt Alkohol, der als komplexes gesellschaftliches Phänomen betrachtet wird. Die Gesprächspartnerinnen suchen nach einem klaren Blick auf Freiheiten, Verantwortung und die unterschiedlichen Erfahrungen rund um den Konsum innerhalb von Millennials und darüber hinaus.

Kindheit, Tabus und erster Kontakt

Der erste Kontakt mit Alkohol wird als tabuisiert und geheim gehalten geschildert. Alkohol wird als Problem wahrgenommen, Akzeptanz fehlt oft. Früh gehört das Bedürfnis, sich zu isolieren oder zu entlasten, und der Umgang mit Alkohol wird in der Kindheit stark geprägt von Unsicherheit, Umfeld und dem Verhalten Erwachsener.

Wirkung von Sucht und gesellschaftliche Relevanz

Es wird deutlich, dass Suchtkonsum ein Spektrum ist, keine klare Grenze. Labels wirken stigmatisierend, Informationen allein reichen nicht. Vielmehr geht es um Kontext, individuelle Lebenssituationen und das System, das Prävention prägt. Der Diskurs fordert ehrliche Auseinandersetzung mit Werbung, Verfügbarkeit und gesellschaftlichen Strukturen.

Ausblick, Projekte und Haltung

Im Fokus stehen Recovery Walks, Aufklärung und die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen. Mika betont, wie wichtig es ist, subjektive Erfahrungen ernst zu nehmen, Räume für Dialog zu schaffen und Unterstützung dort anzubieten, wo Hilfe benötigt wird. Die Gespräche hinterlassen ein Interesse an tieferer Reflexion und konkreten, gesellschaftlich relevanten Initiativen.

Einführung und Perspektive

Mika Döring beschreibt ihren vielseitigen Weg aus Podcastarbeit, Kunst und Engagement gegen Suchtstigmatisierung. Das zentrale Thema der Folge bleibt Alkohol, der als komplexes gesellschaftliches Phänomen betrachtet wird. Die Gesprächspartnerinnen suchen nach einem klaren Blick auf Freiheiten, Verantwortung und die unterschiedlichen Erfahrungen rund um den Konsum innerhalb von Millennials und darüber hinaus.

Kindheit, Tabus und erster Kontakt

Der erste Kontakt mit Alkohol wird als tabuisiert und geheim gehalten geschildert. Alkohol wird als Problem wahrgenommen, Akzeptanz fehlt oft. Früh gehört das Bedürfnis, sich zu isolieren oder zu entlasten, und der Umgang mit Alkohol wird in der Kindheit stark geprägt von Unsicherheit, Umfeld und dem Verhalten Erwachsener.

Wirkung von Sucht und gesellschaftliche Relevanz

Es wird deutlich, dass Suchtkonsum ein Spektrum ist, keine klare Grenze. Labels wirken stigmatisierend, Informationen allein reichen nicht. Vielmehr geht es um Kontext, individuelle Lebenssituationen und das System, das Prävention prägt. Der Diskurs fordert ehrliche Auseinandersetzung mit Werbung, Verfügbarkeit und gesellschaftlichen Strukturen.

Ausblick, Projekte und Haltung

Im Fokus stehen Recovery Walks, Aufklärung und die Entstigmatisierung von Suchterkrankungen. Mika betont, wie wichtig es ist, subjektive Erfahrungen ernst zu nehmen, Räume für Dialog zu schaffen und Unterstützung dort anzubieten, wo Hilfe benötigt wird. Die Gespräche hinterlassen ein Interesse an tieferer Reflexion und konkreten, gesellschaftlich relevanten Initiativen.

Mit Paul Schlütter über Sportpsychologie und Geschlechterdiskriminierung

07.02.2026

Wer Paul Schlütter ist und was er macht

Paul Schlütter arbeitet als Sportpsychologe und Coach, insbesondere im KDK-Kraft-Dreikampf, Rad- und anderen Sportarten. Er sammelt vielseitige Erfahrungen durch Coaching, Verbandspsychologie und eigenständige Beratungen. Sein Werdegang reicht von Studien in Schottland bis zu einem Master in Halle, verbunden mit praktischer Arbeit in Deutschland und internationalem Austausch. Er schätzt die Vielseitigkeit der Sportarten, mit denen er arbeitet, und die Möglichkeiten, Einblicke aus unterschiedlichen Bereichen zu gewinnen.

Was Sportpsychologie leistet und wie der Beruf aufgebaut ist

Sportpsychologie unterscheidet sich von Psychotherapie: Sie adressiert mentale Prozesse, Leistung, Wohlbefinden und Alltagsbewusstsein von Athleten, ohne klinische Therapien zu ersetzen. Ein Sportpsychologe hält Grenzlinien zu Diagnostik und Behandlung ein, berät, erstellt Fahrpläne und arbeitet oft auf Honorarbasis. Gehört wird, dass das Match zwischen Klient und Berater entscheidend für den Erfolg ist, ebenso wie klare Absprachen über Grenzen und Ziele.

Männlichkeit, Verletzlichkeit und der Umgang mit Emotionen im Sport

Im Gespräch wird deutlich, dass männliche Sozialisierung emotionale Offenheit oft erschwert, besonders im Kraftsport-Umfeld. Männer zeigen seltener Verletzlichkeit, doch Szenen aus dem Alltag zeigen, wie wichtig Räume für Emotionen und Vertrauen sind. Offenheit wächst, wenn Schlüsselpersonen zu Reflexion ermutigen, ohne zu beschämen. Das führt zu tieferem Verständnis eigener Gefühle, besserer Kommunikation und einer Kultur, in der vulnerabel sein als Stärke gilt.

Trans*, Inklusion und Debatten zu Fairness im Sport

Ausführungen zeigen, wie komplex Debatten um Transgender-Athletinnen in Sportarten wie Kraft- und Ballsport sind. Es geht um Inklusion, faire Teilhabe und die Abwägung von potenziellen Vorteilen gegen históroische Barrieren. Der Diskurs betont, dass Diskriminierung vermieden werden soll, während Prinzipien von Gleichberechtigung, Diversität und menschlichen Rechten im Fokus bleiben. Die Perspektive verweist auf pragmatische, inklusive Lösungsansätze statt Ausgrenzung.

Wer Paul Schlütter ist und was er macht

Paul Schlütter arbeitet als Sportpsychologe und Coach, insbesondere im KDK-Kraft-Dreikampf, Rad- und anderen Sportarten. Er sammelt vielseitige Erfahrungen durch Coaching, Verbandspsychologie und eigenständige Beratungen. Sein Werdegang reicht von Studien in Schottland bis zu einem Master in Halle, verbunden mit praktischer Arbeit in Deutschland und internationalem Austausch. Er schätzt die Vielseitigkeit der Sportarten, mit denen er arbeitet, und die Möglichkeiten, Einblicke aus unterschiedlichen Bereichen zu gewinnen.

Was Sportpsychologie leistet und wie der Beruf aufgebaut ist

Sportpsychologie unterscheidet sich von Psychotherapie: Sie adressiert mentale Prozesse, Leistung, Wohlbefinden und Alltagsbewusstsein von Athleten, ohne klinische Therapien zu ersetzen. Ein Sportpsychologe hält Grenzlinien zu Diagnostik und Behandlung ein, berät, erstellt Fahrpläne und arbeitet oft auf Honorarbasis. Gehört wird, dass das Match zwischen Klient und Berater entscheidend für den Erfolg ist, ebenso wie klare Absprachen über Grenzen und Ziele.

Männlichkeit, Verletzlichkeit und der Umgang mit Emotionen im Sport

Im Gespräch wird deutlich, dass männliche Sozialisierung emotionale Offenheit oft erschwert, besonders im Kraftsport-Umfeld. Männer zeigen seltener Verletzlichkeit, doch Szenen aus dem Alltag zeigen, wie wichtig Räume für Emotionen und Vertrauen sind. Offenheit wächst, wenn Schlüsselpersonen zu Reflexion ermutigen, ohne zu beschämen. Das führt zu tieferem Verständnis eigener Gefühle, besserer Kommunikation und einer Kultur, in der vulnerabel sein als Stärke gilt.

Trans*, Inklusion und Debatten zu Fairness im Sport

Ausführungen zeigen, wie komplex Debatten um Transgender-Athletinnen in Sportarten wie Kraft- und Ballsport sind. Es geht um Inklusion, faire Teilhabe und die Abwägung von potenziellen Vorteilen gegen históroische Barrieren. Der Diskurs betont, dass Diskriminierung vermieden werden soll, während Prinzipien von Gleichberechtigung, Diversität und menschlichen Rechten im Fokus bleiben. Die Perspektive verweist auf pragmatische, inklusive Lösungsansätze statt Ausgrenzung.