
Produktklarheit | Der UX- & KI-Podcast für Produktteams und Gründer
Alexander Dubinin
Beschreibung
Wie triffst du bessere Produktentscheidungen?
Wie nutzt du KI sinnvoll statt trendgetrieben?
Und wie baust du Software, die wirklich funktioniert?
Hier bekommst du klare Strategien, praktische Tools und UX-Impulse für weniger Chaos und mehr Wirkung.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#003 | User-Tests: Der Moment, in dem dein perfektes UX-Konzept auseinanderfällt
Wert von User-Tests und Lernmomente
User-Tests decken auf, dass eine scheinbar ideale Lösung in der Praxis oft anders funktioniert. Klärung geschieht durch reale Nutzung und Beobachtung, nicht durch Annahmen. Werkzeuge zur Strukturierung von Anforderungen können helfen, liefern aber nur die Grundlage. Tests offenbaren, wie Nutzer arbeiten, welche Workflows fehlen und wo Missverständnisse auftreten. Das Verständnis wächst aus dem direkten Kontakt mit Nutzern, nicht aus theoretischen Überlegungen.
Praxisbeispiel: Erkenntnisse aus einem IT-Ticketsystem
In einem konkreten Projekt zeigte sich, dass Nutzer Workflows und Felder anders verwenden als erwartet. Pflichtfelder wurden unterschiedlich genutzt, Beschreibungen wiederholend formuliert, und Kontext-Informationen halfen bei der Zuordnung. Solche Beobachtungen verankern, welche Aspekte wirklich nötig sind und welche flexibel gestaltet werden können. Dadurch entstehen Impulse für schärfere Anforderungen und sinnvolle Priorisierungen einzelner Funktionen.
So führt man effektive User-Tests durch
Wichtige Bausteine sind ein klickbarer Prototyp, fünf echte Nutzer und klare Aufgaben. Während der Tests bleibt der Moderator still, lauscht und beobachtet, ohne zu helfen. Fragen dienen dazu, Erwartungen und Bedürfnisse zu klären, nicht zur Anleitung. Es geht darum, zu sehen, wie Nutzer eigenständig Lösungen finden und welche Hindernisse auftreten.
Schlussfolgerung
User-Tests liefern verständliche Einsichten und zeigen unerwartete Nutzungswege. Sie liefern konkrete Hinweise, was funktioniert, was nicht und welche Entwicklungen sinnvoll sind. Dadurch entsteht eine realistische Grundlage für spätere Iterationen und eine bessere Orientierung bei Produktentscheidungen, basierend auf tatsächlicher Nutzung.

#002 | Wie du Anforderungen mit Vibecoding in echte Klarheit übersetzt
Der entscheidende Moment in Projekten
In vielen Projekten tritt ein Moment auf, in dem alle zustimmen und nicken. Dann beginnt das eigentliche Problem: Anstatt klare, gemeinsame Vorstellungen zu haben, entstehen unterschiedliche Interpretationen darüber, wie Anforderungen umgesetzt werden sollen. Das führt zu Verzögerungen, Daumen hoch bedeutet nicht automatisch Einigkeit, und Missverständnisse kosten Zeit und Geld.
Von Text zu sichtbarem Verhalten
Anforderungen werden oft in Tickets festgehalten und interpretierbar beschrieben. Software jedoch zeigt Verhalten, das sich sehen lässt. Um Auseinandergehen zu vermeiden, ist es hilfreich, Anforderungen direkt in sichtbar greifbare Formen zu übersetzen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um früh sichtbare Hinweise, die Orientierung geben.
Praxis: Prototypen statt perfekter Spezifikationen
Wenn kein Designer im Team ist, lohnt es sich, rasch einen Prototyp zu bauen. Mit kurzen Prompts lässt sich eine erste visuelle Grundlage erstellen, die mit Stakeholdern abgestimmt wird. Dadurch entsteht eine klare Richtung, und spätere Rework-Schleifen bleiben überschaubar, während Zeit und Kosten reduziert werden.
Effizientes Arbeiten durch klare Prompt-Ansätze
Der Kern liegt darin, Anforderungen früh sichtbar zu machen und gemeinsam zu testen. Mit gezielten Prompts kann eine greifbare Lösung entstehen, an der sich das Team orientiert. So wird ein gemeinsames Verständnis geschaffen, das Entscheidungsprozesse beschleunigt und das Risiko von Abweichungen reduziert.

#001 | Vibecoding: Kleine Tools, Große Wirkung
Vibe-Coding als Ansatz zur Behebung wiederkehrender Arbeitsabläufe
Der Text beschreibt die Idee, kleine, individuell zugeschnittene Softwarewerkzeuge zu schaffen, die repetitiv anfallende Aufgaben automatisieren oder erleichtern. Statt große Systeme zu bauen, fokussiert man sich auf überschaubare Anwendungen, die genau den eigenen Arbeitsbereich abdecken. Der Nutzen liegt in der Reduktion monotoner Copy-Paste-Prozesse, schnellerer Verarbeitung von Daten und einer besseren Übersicht über Arbeitsprozesse.
Anwendungsbeispiele und Erkenntnisse
Beispiele zeigen, wie man Steuerdaten oder Support-Tickets analysieren kann, um Muster zu erkennen und Prioritäten zu setzen. Die Tools sollen dem Nutzer helfen, Daten konsistent zu speichern, relevante Parameter zu erfassen und daraus aussagekräftige Dashboards abzuleiten. Der Kern ist eine individuelle Lösung, die den Arbeitsfluss effizienter gestaltet ohne Komplettlösungen oder öffentliche Verbreitung.
Drei-Schritte-Ansatz zum Einstieg
Der Einstieg erfolgt durch Analyse des eigenen Bereichs: Wo entstehen Reibungen, wo kostet eine Aufgabe Zeit, die sich leicht reduzieren lässt? Aus der Beobachtung wird eine klare Problemformulierung, gefolgt von der Erstellung eines ersten Prompts. Anschließend wird der Output mit dem bevorzugten Tool verifiziert und schrittweise erweitert, um weitere relevante Informationen abzudecken. Ziel ist eine praktikable, anpassbare Mini-Anwendung.