BWB Podcast - Der Fachschultalk mit Barbara Welter-Böller & Marion Pilipp
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BWB Podcast - Der Fachschultalk mit Barbara Welter-Böller & Marion Pilipp

Barbara Welter-Böller & Marion Pilipp

Beschreibung

Der Fachschultalk ist eine lebendige Plattform für alle, die Pferde nicht „nach Gefühl“, sondern mit System, Respekt und Fachwissen begleiten wollen – in Training, Therapie, Rehabilitation und im täglichen Handling.

Der Podcast bietet:
•Orientierung in komplexen Themen (ohne Fachchinesisch)
•Brücken zwischen Körper und Ausbildung (warum zeigt das Pferd dieses Verhalten im Training?)
•Erfahrung aus der Praxis – ehrlich, reflektiert und umsetzbar

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Kunst der Pause – Warum sich dein Pferd zwischen den Trainings regenerieren muss

06.08.2026

Einleitung und Stallalltag

Im Gespräch mit Barbara Welter-Böller wird der oft frustrierende Moment im Stall thematisiert, an dem trotz jahrelanger Erfahrung plötzlich nichts gelingt. Es wird der Unterschied zwischen leistungssteigerndem Training und Erhaltungstraining sowie Rehabilitation beleuchtet.

Leistungssteigerndes Training

Ein effektives Training setzt klare Ziele voraus, wie etwa die Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, Kondition und Kraft des Pferdes. Barbara erklärt, dass es wichtig ist, einen Trainingszyklus einzuhalten, der mindestens alle drei Tage einen überschwelligen Reiz setzt, um Fortschritte zu erzielen. Dies erfordert eine systematische Planung und die Berücksichtigung der physischen Fähigkeiten des Pferdes.

Erhaltungstraining für ältere Pferde

Für ältere Pferde wird betont, dass Bewegung entscheidend ist, um Muskelabbau und Steifheit entgegenzuwirken. Abwechslungsreiche Übungen, wie Längsbiegungen und Cavaletti, helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und die Muskulatur zu aktivieren.

Aktiver Schritt und Trainingseffizienz

Der Schritt wird oft als „Pause“ missverstanden, ist aber für die Mobilität und Muskulatur wichtig. Barbara gibt Tipps zur Verbesserung des Schrittes, um das Pferd aktiv und motiviert zu halten.

Rehabilitation und vorsichtige Trainingsansätze

Im Rahmen der Rehabilitation muss genau auf die spezifischen Bedürfnisse des Pferdes geachtet werden. Es wird erklärt, dass die Ruhephasen entscheidend sind, damit sich Verletzungen heilen können. Barbara betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Tierärzten und die Notwendigkeit, den Heilungsprozess zu respektieren.

Die Bedeutung von Pausen

Die Diskussion hebt hervor, dass Pausen für die Muskulatur und das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes entscheidend sind. Die besten Trainingsergebnisse werden durch richtige Pausengestaltung und eine angemessene Trainingsfrequenz erzielt.

Beobachtung und Anpassung des Trainings

Reiter sollten ihre Pferde genau beobachten und auf Veränderungen in der Leistungsbereitschaft reagieren. Barbara ermutigt dazu, das Training an die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand des Pferdes anzupassen.

Wälzen als wichtige Methode

Das Wälzen wird als effektive Methode zur Mobilisierung und Vorbeugung von Steifheit bei älteren Pferden hervorgehoben. Es ist wichtig, dass Pferde in der Lage sind, sich zu wälzen, um ihre Gelenke und Muskeln gesund zu halten.

Einleitung und Stallalltag

Im Gespräch mit Barbara Welter-Böller wird der oft frustrierende Moment im Stall thematisiert, an dem trotz jahrelanger Erfahrung plötzlich nichts gelingt. Es wird der Unterschied zwischen leistungssteigerndem Training und Erhaltungstraining sowie Rehabilitation beleuchtet.

Leistungssteigerndes Training

Ein effektives Training setzt klare Ziele voraus, wie etwa die Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, Kondition und Kraft des Pferdes. Barbara erklärt, dass es wichtig ist, einen Trainingszyklus einzuhalten, der mindestens alle drei Tage einen überschwelligen Reiz setzt, um Fortschritte zu erzielen. Dies erfordert eine systematische Planung und die Berücksichtigung der physischen Fähigkeiten des Pferdes.

Erhaltungstraining für ältere Pferde

Für ältere Pferde wird betont, dass Bewegung entscheidend ist, um Muskelabbau und Steifheit entgegenzuwirken. Abwechslungsreiche Übungen, wie Längsbiegungen und Cavaletti, helfen, die Beweglichkeit zu erhalten und die Muskulatur zu aktivieren.

Aktiver Schritt und Trainingseffizienz

Der Schritt wird oft als „Pause“ missverstanden, ist aber für die Mobilität und Muskulatur wichtig. Barbara gibt Tipps zur Verbesserung des Schrittes, um das Pferd aktiv und motiviert zu halten.

Rehabilitation und vorsichtige Trainingsansätze

Im Rahmen der Rehabilitation muss genau auf die spezifischen Bedürfnisse des Pferdes geachtet werden. Es wird erklärt, dass die Ruhephasen entscheidend sind, damit sich Verletzungen heilen können. Barbara betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Tierärzten und die Notwendigkeit, den Heilungsprozess zu respektieren.

Die Bedeutung von Pausen

Die Diskussion hebt hervor, dass Pausen für die Muskulatur und das allgemeine Wohlbefinden des Pferdes entscheidend sind. Die besten Trainingsergebnisse werden durch richtige Pausengestaltung und eine angemessene Trainingsfrequenz erzielt.

Beobachtung und Anpassung des Trainings

Reiter sollten ihre Pferde genau beobachten und auf Veränderungen in der Leistungsbereitschaft reagieren. Barbara ermutigt dazu, das Training an die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand des Pferdes anzupassen.

Wälzen als wichtige Methode

Das Wälzen wird als effektive Methode zur Mobilisierung und Vorbeugung von Steifheit bei älteren Pferden hervorgehoben. Es ist wichtig, dass Pferde in der Lage sind, sich zu wälzen, um ihre Gelenke und Muskeln gesund zu halten.

Huf, Schulter, Sattel, Schubkraft: Wie alles im Pferdekörper zusammenhängt

02.07.2026

Vorstellung der Sprecher

Barbara Welter-Böller ist seit 1982 Humanphysiotherapeutin und Osteopathin mit über 30 Jahren Erfahrung in der Ausbildung von Physiotherapeuten und Trainern in der Osteopathie. Marion Pilipp, Profireiterin und Trainerin, bringt ihre vielseitige Erfahrung im Reitsport ein und hebt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit hervor.

Die Bedeutung der Hufgesundheit

Ein zentrales Thema der Episode ist die Hufgesundheit und deren Einfluss auf den gesamten Pferdekörper. Barbara erklärt, dass gleichmäßige Hufe für die Gesunderhaltung junger und älterer Pferde wichtig sind. Eine gute Hufbalance entsteht durch artgerechte Haltung und Bewegung, insbesondere das Grasen mit gesenktem Kopf.

Einfluss der Haltung auf die Hufform

Die Haltung eines Pferdes beim Fressen kann die Hufform beeinflussen. Wenn ein Pferd bevorzugt ein Bein zurückstellt, kann dies zu einer ungleichen Trachtenhöhe führen. Barbara betont die Wichtigkeit, die Fesselzehenachse zu beobachten und gegebenenfalls die Trachten zu korrigieren.

Schultergelenk und Hufstellung

Eine instabile Haltung des Schultergelenks kann dazu führen, dass ein Huf mehr belastet wird, was sich auf die Hufform auswirkt. Barbara erklärt, dass eine falsche Belastung der Hufe oft durch muskuläre Ungleichgewichte oder unpassendes Training verursacht wird.

Faszien und ihre Rolle

Der Huf und die Faszien sind eng miteinander verbunden. Die Gesundheit der Faszien beeinflusst die Stabilität der Gelenke und die Hufmechanik. Barbara erläutert die Bedeutung eines gut trainierten Rumpfträgers, um das Pferd optimal zu unterstützen.

Unterschiede zwischen Vorder- und Hinterhufen

Die Vorderhufe sind oft unterschiedlich geformt, was auf die natürliche Schiefe des Pferdes zurückzuführen ist. Eine ungleiche Belastung kann zu einer Schädigung der Hufe führen, weshalb eine korrekte Ausrichtung und das Training der Hinterhand entscheidend sind.

Auswirkungen von Sattel und Training

Barbara und Marion diskutieren die Wichtigkeit eines passenden Sattels und wie dieser die Rückenlinie und die Hufstellung beeinflussen kann. Ein unpassender Sattel kann zu Verspannungen im Rumpf führen und die Beweglichkeit des Pferdes einschränken.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Episode schließt mit der Betonung, dass ein ganzheitliches Training und die Beachtung der Hufgesundheit entscheidend für das Wohlbefinden des Pferdes sind. Die Zuhörer werden ermutigt, auf die Hufbalance ihrer Pferde zu achten und die Rumpfgesundheit durch gezieltes Training zu fördern.

Vorstellung der Sprecher

Barbara Welter-Böller ist seit 1982 Humanphysiotherapeutin und Osteopathin mit über 30 Jahren Erfahrung in der Ausbildung von Physiotherapeuten und Trainern in der Osteopathie. Marion Pilipp, Profireiterin und Trainerin, bringt ihre vielseitige Erfahrung im Reitsport ein und hebt die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit hervor.

Die Bedeutung der Hufgesundheit

Ein zentrales Thema der Episode ist die Hufgesundheit und deren Einfluss auf den gesamten Pferdekörper. Barbara erklärt, dass gleichmäßige Hufe für die Gesunderhaltung junger und älterer Pferde wichtig sind. Eine gute Hufbalance entsteht durch artgerechte Haltung und Bewegung, insbesondere das Grasen mit gesenktem Kopf.

Einfluss der Haltung auf die Hufform

Die Haltung eines Pferdes beim Fressen kann die Hufform beeinflussen. Wenn ein Pferd bevorzugt ein Bein zurückstellt, kann dies zu einer ungleichen Trachtenhöhe führen. Barbara betont die Wichtigkeit, die Fesselzehenachse zu beobachten und gegebenenfalls die Trachten zu korrigieren.

Schultergelenk und Hufstellung

Eine instabile Haltung des Schultergelenks kann dazu führen, dass ein Huf mehr belastet wird, was sich auf die Hufform auswirkt. Barbara erklärt, dass eine falsche Belastung der Hufe oft durch muskuläre Ungleichgewichte oder unpassendes Training verursacht wird.

Faszien und ihre Rolle

Der Huf und die Faszien sind eng miteinander verbunden. Die Gesundheit der Faszien beeinflusst die Stabilität der Gelenke und die Hufmechanik. Barbara erläutert die Bedeutung eines gut trainierten Rumpfträgers, um das Pferd optimal zu unterstützen.

Unterschiede zwischen Vorder- und Hinterhufen

Die Vorderhufe sind oft unterschiedlich geformt, was auf die natürliche Schiefe des Pferdes zurückzuführen ist. Eine ungleiche Belastung kann zu einer Schädigung der Hufe führen, weshalb eine korrekte Ausrichtung und das Training der Hinterhand entscheidend sind.

Auswirkungen von Sattel und Training

Barbara und Marion diskutieren die Wichtigkeit eines passenden Sattels und wie dieser die Rückenlinie und die Hufstellung beeinflussen kann. Ein unpassender Sattel kann zu Verspannungen im Rumpf führen und die Beweglichkeit des Pferdes einschränken.

Schlussfolgerungen und Empfehlungen

Die Episode schließt mit der Betonung, dass ein ganzheitliches Training und die Beachtung der Hufgesundheit entscheidend für das Wohlbefinden des Pferdes sind. Die Zuhörer werden ermutigt, auf die Hufbalance ihrer Pferde zu achten und die Rumpfgesundheit durch gezieltes Training zu fördern.

Danke Pferd: Reiten als Geschenk an den Körper

04.06.2026

Körperliches Gleichgewicht und Erlebnis beim Reiten

Reiten wird als wunderbares Erlebnis beschrieben: Tragen, Bewegung des Pferdes, frische Luft und tiefe Atmung schenken Kontakt zum Körper. Auf dem Pferd fühlt man sich getragen, erfrischt und im Körper zu Hause. Das Wohlbefinden entsteht durch Balance, Lob des Pferdes und eine klare Wahrnehmung von Haltung und Krafteinwirkung.

Faszien, Stabilität und Tiefensensibilität

Der Fokus liegt auf Faszien als zentrale Trägerstruktur. Durch die Bewegung des Pferderückens entstehen reflexive Stabilität und verbesserte Tiefensensibilität. Rhythmische Auf- und Ab-Bewegungen trainieren Beckenboden, Wirbelsäule und innere Organe, verbessern das Gleichgewicht und fördern eine entspannte Atmung – ein Ganzkörper-Faszientraining.

Personentypen und passende Trainingselemente

Es gibt unterschiedliche Typen: Wikinger (fest, ausdauernd), Schlangenmänger (überbeweglich) und Tempeltänzer (beweglich). Je Typ ergeben sich unterschiedliche Reiteinstiege: Ausgleichssport, langsames Reiten und gezielte Stabilisierung. Training betont Aufbau von Mobilität oder Stabilität sowie passende Bewegungen, um das Gleichgewicht zu unterstützen und das Reiterlebnis zu sichern.

Praxishinweise, Beckenboden, Absätze und Timing

Wichtige Praxisaspekte sind Grundsitz, Fußabdruck, Absätze und das Synchronisieren von Hüfte, Sprunggelenk und Schultergürtel. Loslassen der Hilfen, korrekte Impulse und sicheres Umfeld sorgen für flüssige Bewegungen. Rhythmische Atmung, Beckenbodenstabilität und passende Pferde helfen, den Körper zu schützen und Faszien nachhaltig zu stärken.

Körperliches Gleichgewicht und Erlebnis beim Reiten

Reiten wird als wunderbares Erlebnis beschrieben: Tragen, Bewegung des Pferdes, frische Luft und tiefe Atmung schenken Kontakt zum Körper. Auf dem Pferd fühlt man sich getragen, erfrischt und im Körper zu Hause. Das Wohlbefinden entsteht durch Balance, Lob des Pferdes und eine klare Wahrnehmung von Haltung und Krafteinwirkung.

Faszien, Stabilität und Tiefensensibilität

Der Fokus liegt auf Faszien als zentrale Trägerstruktur. Durch die Bewegung des Pferderückens entstehen reflexive Stabilität und verbesserte Tiefensensibilität. Rhythmische Auf- und Ab-Bewegungen trainieren Beckenboden, Wirbelsäule und innere Organe, verbessern das Gleichgewicht und fördern eine entspannte Atmung – ein Ganzkörper-Faszientraining.

Personentypen und passende Trainingselemente

Es gibt unterschiedliche Typen: Wikinger (fest, ausdauernd), Schlangenmänger (überbeweglich) und Tempeltänzer (beweglich). Je Typ ergeben sich unterschiedliche Reiteinstiege: Ausgleichssport, langsames Reiten und gezielte Stabilisierung. Training betont Aufbau von Mobilität oder Stabilität sowie passende Bewegungen, um das Gleichgewicht zu unterstützen und das Reiterlebnis zu sichern.

Praxishinweise, Beckenboden, Absätze und Timing

Wichtige Praxisaspekte sind Grundsitz, Fußabdruck, Absätze und das Synchronisieren von Hüfte, Sprunggelenk und Schultergürtel. Loslassen der Hilfen, korrekte Impulse und sicheres Umfeld sorgen für flüssige Bewegungen. Rhythmische Atmung, Beckenbodenstabilität und passende Pferde helfen, den Körper zu schützen und Faszien nachhaltig zu stärken.