Querschnitt Gequatsche
Gianna Regenbrecht
Beschreibung
Ich bin Gianna, Para-Dressurreiterin und in meinem Alltag im Rollstuhl unterwegs. Dabei erlebe ich immer wieder, dass es nicht nur einen Weg gibt, um mit unseren geliebten Pferde zusammen zu arbeiten. Ich sitze in diesem Podcast mit spannenden Gästen in meiner Sattelkammer und möchte gemeinsam mit ihnen Themen ins Licht rücken, über die ihr vorher noch gar nicht nachgedacht habt. Ich möchte euch anregen über den Rand der Futterschale hinaus zu schauen und der Vielfalt des Reitsports ein Ohr zu geben.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Weiter gedacht mit Mut für Morgen mit Julia Becker
Einladung zum Podcast
Jonna Regenbrecht begrüßt die Zuhörer zu ihrem Podcast, in dem sie die Vielfalt des Reitsports beleuchtet. Als erfolgreiche Paradressurreiterin möchte sie verschiedene Wege und Perspektiven im Reitsport aufzeigen und anregen, über den Tellerrand hinauszuschauen.
Vorstellung von Julia Becker
In dieser Episode ist Julia Becker zu Gast, die Jonna bei einem internationalen Turnier kennengelernt hat. Julia teilt ihre Erfahrungen aus ihrer Kindheit im Reitsport und erzählt von ihrem Werdegang, der von familiärem Reitsport geprägt ist.
Verbindung durch Pferde
Beide Frauen reflektieren, wie Pferde Menschen verbinden können und welche Rolle sie in ihrem Leben spielen. Julia hebt hervor, wie wichtig es ist, dass Kinder mit Pferden aufwachsen, um wichtige soziale Fähigkeiten zu erlernen.
Parasport und Inklusion
Die Diskussion dreht sich um den Parasport, bei dem sich Julia und Jonna über die Herausforderungen und Vorurteile austauschen, die Menschen mit Behinderungen im Reitsport begegnen. Beide betonen die Wichtigkeit von Kommunikation und Verständnis.
Herausforderungen im Sport
Julia spricht über die Herausforderungen, die sie im Parasport erlebt hat, und die Notwendigkeit, Barrieren abzubauen. Jonna unterstützt diese Sichtweise und betont, dass Inklusion nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im Sport gelebt werden muss.
Medien und Sichtbarkeit
Die beiden Frauen thematisieren die Rolle der Medien in der Berichterstattung über den Parasport. Sie fordern mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung für die Leistungen von Menschen mit Behinderungen und deren Integration in den Reitsport.
Abschluss und Ausblick
Das Gespräch endet mit dem Aufruf an die Zuhörer, Fragen zu stellen und sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Jonna ermutigt die Hörer, den Podcast zu abonnieren und mehr über den Parasport zu erfahren.
Die deutschen Meisterschaften der Para-Dressur mit Anna Stahnke
Begegnung und Partnerschaft
In einer entspannten Szene im Sonnenlicht schildern zwei Reiterinnen eine unerwartete Verbindung: Wie eine spontane Begegnung dazu führte, dass eine Pferdebesitzerin eine querschnittsgelähmte Reiterin beim Reiten des Pferdes Nico begleitet. Zwischen Freundschaft, Vertrauen und der gemeinsamen Neugier entsteht eine einzigartige Zusammenarbeit, die beide Seiten weiterbringt – sowohl menschlich als auch sportlich.
Training, Vertrauen und Umgang mit dem Pferd
Der Aufbau läuft schrittweise ab: Zunächst wird das Pferd kennengelernt, dann wird gemeinsam Figurenrepertoire geübt, wobei der Reiter ohne Beine besondere Hilfen erforscht. Das Pferd reagiert flexibel auf neue Bezugspersonen, während der Trainer die Abstimmung zwischen Mensch, Pferd und Handicap feinjustiert. Die Verbindung zwischen Nico, Anna und der Reiterin entwickelt sich so zu einer stabilen Kooperation.
Balve-Vorbereitung und Stallwechsel
Eine zentrale Erfahrung ist der Balve-Wettbewerb, bei dem eine neue Stute Flori ins Fokus rückt. Es geht darum, Training, Gelassenheit und Abstimmung so zu gestalten, dass beide Pferde auch in fremder Umgebung funktionieren. Dazu gehören abwechslungsreiche Übungen, Gelände- und Longenarbeit sowie klare Aufgabenverteilungen zwischen den Trainern, um das Zusammenspiel zu optimieren.
Integration des Parasports und Ausblick
Die gemeinsame Arbeit unterstreicht die Bedeutung des Parasports im Integrationskontext: Reiten als harmonische Gesamtdarbietung von Mensch und Pferd, unabhängig von Einschränkungen. Die Vorfreude auf Balve bleibt groß, während das Team die Erfahrungen nutzt, um Muskulatur, Gleichgewicht und Vertrauen weiter zu festigen – mit Blick auf zukünftige anspruchsvolle Aufgaben in der Dressur.
Selbstverständlich Para-Dressur mit Regine Mispelkamp
Entwicklung des Parasports und Perspektiven auf Augenhöhe
Die Gespräche zeigen, wie Parasport und Regelsport sich gegenseitig bereichern können. Beide Gastgeberinnen berichten von unterschiedlichen Wegen, die zu Spitzenleistungen führen, und betonen, dass gute Pferdearbeit, Feinfühligkeit und klare Kommunikation zentrale Elemente sind. Die Weltspitze wirkt harmonisch mit Pferden zusammen, auch wenn körperliche Möglichkeiten eingeschränkt sind. Der Austausch zeigt Potenziale, die über Grenzen hinweg für alle Reiterinnen sichtbar werden.
Herausforderungen, Ausbildung und Pferdequalität
Es wird deutlich, dass Unterschiede in den Möglichkeiten nicht zu Abgrenzung, sondern zu gemeinsamer Lernbereitschaft führen. Regelsport- und Parasport-Pferde sollten vergleichbar gut ausgebildet sein. Gedanklich geht es darum, Rollen zu klären, Trainingsziele zu definieren und Pferde mit Ausdruck zu fördern. Die Gesprächspartnerinnen betonen, wie wichtig eine Kopfklarheit des Pferdes und eine feine Abstimmung von Reiter und Tier sind.
100 für 100: Niedrigschwelliger Zugang und Nachwuchsförderung
Die Initiative wird als wichtiger Baustein für Sichtbarkeit und Teilhabe beschrieben. Ziel ist, dass mehr Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen den Einstieg finden, Unterstützung erhalten und Mentoren finden. Durch Spendenangebote und Kooperationen soll Nachwuchs systematisch aufgebaut werden, inklusive Begleitung bei Hilfsmitteln, Trainingsstrukturen und Barrierefreiheit in Reitbetrieben.
Zukunftsausblick: Mut, Inklusion und Breitenvermittlung
Mut wird als zentraler Treiber gesehen: gemeinsam weiterzugehen, Vorurteile abzubauen und Parasport alltäglich zu integrieren. Die Gastgeberinnen hoffen auf verstärkte Verankerung von Inklusion, breitere Sichtbarkeit und mehr Austausch zwischen Verbänden, Züchtern und Vereinen. Sport wird als verbindende Kraft gesehen, die potenziell auch über nationale Grenzen hinaus Wirkung entfaltet.