Ungeschnitten.Echt.
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Ungeschnitten.Echt.

Sven Rühl

Beschreibung

Ungeschnitten. Echt. ist der Podcast, in dem nichts verschönert, gefiltert oder rausgeschnitten wird. Hier spreche ich mit Menschen, die etwas erlebt haben. Menschen, die kämpfen mussten. Menschen, die mutig genug sind, ihre Geschichte zu teilen, ungeschnitten und echt. In jeder Folge geht es um das, was oft unsichtbar bleibt. Mobbing, Mental Health, Queersein, Gesellschaftliche Verantwortung, all das und mehr bekommt hier Raum.Ich führe Gespräche mit Betroffenen, Aktivist*innen, Künstler*innen, Politiker*innen und Menschen, denen man sonst viel zu selten zuhört. Gemeinsam sprechen wir über Erfahrungen, die wehgetan haben und über die Stärke, die daraus entstanden ist.

Ein Podcast, der berührt. Der Mut macht. Der Haltung zeigt.
Ein Podcast, der sagen soll: Du bist nicht allein. Deine Geschichte zählt und sie darf gehört werden.

Willkommen bei Ungeschnitten.Echt. Alle 14 Tage Montags eine neue Folge.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#4 Kinderschutz geht uns alle an – mit Melanie

14.09.2026

Einführung und Vorstellung

In der Episode spricht der Moderator mit Melanie Kammer von der Fachberatungsstelle des Kinderschutzbundes Frankfurt und Main-Taunus-Kreis über die Themen Kinderschutz und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Melanie erklärt, dass die Fachberatungsstelle ein breites Spektrum an Aufgaben hat und auf alle Formen von Gewalt spezialisiert ist.

Arbeit der Fachberatungsstelle

Die Fachberatungsstelle beschäftigt sich hauptsächlich mit häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung. Melanie hebt hervor, dass Vernachlässigung die häufigste Form von Kindeswohlgefährdung darstellt. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis, und die Fachkräfte arbeiten eng mit anderen Institutionen zusammen, um Kindern und Jugendlichen zu helfen.

Erkennung von Gewalt

Erwachsene, die Anzeichen von Gewalt bei Kindern bemerken möchten, sollten auf Verhaltensänderungen achten. Melanie betont, dass Kinder oft mehrere Male ihr Leid mitteilen müssen, bevor Erwachsene reagieren. Daher ist es wichtig, ein Vertrauensverhältnis zu Kindern aufzubauen.

Präventionsarbeit

Die Weiterbildung über Kinderrechte ist essentiell, um Kinder über ihre Rechte aufzuklären. Melanie ermutigt Fachkräfte, Kinder zu sensibilisieren und ihnen zu erklären, wo sie Hilfe bekommen können. Die Fachberatungsstelle bietet auch Materialien zur Unterstützung an.

Umgang mit Meldungen

Wenn jemand eine Kindeswohlgefährdung meldet, erfolgt zunächst eine Beratung. Es ist wichtig, die Kinder ernst zu nehmen und sie in die Schritte einzubeziehen, die unternommen werden, um ihnen zu helfen.

Herausforderungen für Fachkräfte

Die Arbeit im Kinderschutz ist emotional belastend, weshalb ein gutes Teamklima und regelmäßige Supervisionen notwendig sind. Melanie beschreibt die offene Fehlerkultur und den Austausch im Team als wichtige Elemente, um die Arbeit nachhaltig zu gestalten.

Wünsche für die Zukunft

Melanie äußert den Wunsch nach einer wertschätzenden Haltung gegenüber dem Thema Kinderschutz in der Gesellschaft und eine verstärkte Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Sie hofft auf eine Zukunft, in der alle Kinder in sicheren und liebevollen Umgebungen aufwachsen können.

Einführung und Vorstellung

In der Episode spricht der Moderator mit Melanie Kammer von der Fachberatungsstelle des Kinderschutzbundes Frankfurt und Main-Taunus-Kreis über die Themen Kinderschutz und Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Melanie erklärt, dass die Fachberatungsstelle ein breites Spektrum an Aufgaben hat und auf alle Formen von Gewalt spezialisiert ist.

Arbeit der Fachberatungsstelle

Die Fachberatungsstelle beschäftigt sich hauptsächlich mit häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung. Melanie hebt hervor, dass Vernachlässigung die häufigste Form von Kindeswohlgefährdung darstellt. Die Beratung erfolgt auf freiwilliger Basis, und die Fachkräfte arbeiten eng mit anderen Institutionen zusammen, um Kindern und Jugendlichen zu helfen.

Erkennung von Gewalt

Erwachsene, die Anzeichen von Gewalt bei Kindern bemerken möchten, sollten auf Verhaltensänderungen achten. Melanie betont, dass Kinder oft mehrere Male ihr Leid mitteilen müssen, bevor Erwachsene reagieren. Daher ist es wichtig, ein Vertrauensverhältnis zu Kindern aufzubauen.

Präventionsarbeit

Die Weiterbildung über Kinderrechte ist essentiell, um Kinder über ihre Rechte aufzuklären. Melanie ermutigt Fachkräfte, Kinder zu sensibilisieren und ihnen zu erklären, wo sie Hilfe bekommen können. Die Fachberatungsstelle bietet auch Materialien zur Unterstützung an.

Umgang mit Meldungen

Wenn jemand eine Kindeswohlgefährdung meldet, erfolgt zunächst eine Beratung. Es ist wichtig, die Kinder ernst zu nehmen und sie in die Schritte einzubeziehen, die unternommen werden, um ihnen zu helfen.

Herausforderungen für Fachkräfte

Die Arbeit im Kinderschutz ist emotional belastend, weshalb ein gutes Teamklima und regelmäßige Supervisionen notwendig sind. Melanie beschreibt die offene Fehlerkultur und den Austausch im Team als wichtige Elemente, um die Arbeit nachhaltig zu gestalten.

Wünsche für die Zukunft

Melanie äußert den Wunsch nach einer wertschätzenden Haltung gegenüber dem Thema Kinderschutz in der Gesellschaft und eine verstärkte Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Sie hofft auf eine Zukunft, in der alle Kinder in sicheren und liebevollen Umgebungen aufwachsen können.

#3 Ein Rollenspiel - mit Fabian

31.08.2026

Vorstellung von Fabian

Fabian, 28 Jahre alt und ursprünglich aus Falkensee bei Berlin, lebt seit eineinhalb Jahren in München und studiert Musikbusiness. Nebenbei ist er im Bereich Social Media aktiv.

Teilnahme an MakeLoveFakeLove

Fabian hat an der Reality-TV-Show MakeLoveFakeLove teilgenommen, wo er als schwuler Mann vorgeben musste, heterosexuell zu sein. Die Show dreht sich um das Vorspielen von romantischen Interessen, während die Kandidatin Elena Miras durch Herausforderungen und Dates herausfindet, wer ehrlich ist.

Erfahrungen in der Show

Die Teilnahme war für Fabian psychisch herausfordernd, da er in eine Rolle zurückkatapultiert wurde, die er lange hinter sich gelassen hatte. Er erkannte, dass es ihm schwerfiel, sich als hetero auszugeben und stellte fest, dass er mehr Interesse an den anderen Männern in der Villa hatte.

Umgang mit Versteckspiel

Fabian sprach über die Schwierigkeiten, die er während der Dreharbeiten erlebte, insbesondere das Fehlen von Kontakt zu seinem Ex-Partner und das Gefühl der Isolation. Er reflektierte über seine Schulzeit, in der er sich nicht zu den Heteros oder den queeren Menschen zugehörig fühlte.

Mut zur Selbstakzeptanz

Fabian ermutigt andere, sich frühzeitig zu outen und zu ihrer Identität zu stehen. Er betont, dass die Angst vor Ablehnung oft unbegründet ist und dass das Leben leichter wird, wenn man authentisch lebt.

Nachhaltige Wirkung seiner Erfahrungen

Nach der Show erhielt Fabian viele Nachrichten von Menschen, die sich mit seinen Erfahrungen identifizieren konnten. Er möchte anderen Mut machen und zeigt, dass es nie zu spät ist, sich selbst zu akzeptieren.

Ausblick auf die Zukunft

Fabian plant, weiterhin im Reality-TV aktiv zu sein und möchte seine Plattform nutzen, um das Bewusstsein für queere Themen zu stärken. Er ermutigt die Zuhörer, auf ihre Intuition zu hören und ihr Glück zu priorisieren.

Vorstellung von Fabian

Fabian, 28 Jahre alt und ursprünglich aus Falkensee bei Berlin, lebt seit eineinhalb Jahren in München und studiert Musikbusiness. Nebenbei ist er im Bereich Social Media aktiv.

Teilnahme an MakeLoveFakeLove

Fabian hat an der Reality-TV-Show MakeLoveFakeLove teilgenommen, wo er als schwuler Mann vorgeben musste, heterosexuell zu sein. Die Show dreht sich um das Vorspielen von romantischen Interessen, während die Kandidatin Elena Miras durch Herausforderungen und Dates herausfindet, wer ehrlich ist.

Erfahrungen in der Show

Die Teilnahme war für Fabian psychisch herausfordernd, da er in eine Rolle zurückkatapultiert wurde, die er lange hinter sich gelassen hatte. Er erkannte, dass es ihm schwerfiel, sich als hetero auszugeben und stellte fest, dass er mehr Interesse an den anderen Männern in der Villa hatte.

Umgang mit Versteckspiel

Fabian sprach über die Schwierigkeiten, die er während der Dreharbeiten erlebte, insbesondere das Fehlen von Kontakt zu seinem Ex-Partner und das Gefühl der Isolation. Er reflektierte über seine Schulzeit, in der er sich nicht zu den Heteros oder den queeren Menschen zugehörig fühlte.

Mut zur Selbstakzeptanz

Fabian ermutigt andere, sich frühzeitig zu outen und zu ihrer Identität zu stehen. Er betont, dass die Angst vor Ablehnung oft unbegründet ist und dass das Leben leichter wird, wenn man authentisch lebt.

Nachhaltige Wirkung seiner Erfahrungen

Nach der Show erhielt Fabian viele Nachrichten von Menschen, die sich mit seinen Erfahrungen identifizieren konnten. Er möchte anderen Mut machen und zeigt, dass es nie zu spät ist, sich selbst zu akzeptieren.

Ausblick auf die Zukunft

Fabian plant, weiterhin im Reality-TV aktiv zu sein und möchte seine Plattform nutzen, um das Bewusstsein für queere Themen zu stärken. Er ermutigt die Zuhörer, auf ihre Intuition zu hören und ihr Glück zu priorisieren.

#2 Sichtbar trotz Hass - mit Julian

10.08.2026

Einführung und Vorstellung

Julian, eine bekannte Persönlichkeit der queeren Community in Sachsen-Anhalt, erzählt von seinem Engagement im Vorstand des CSD Magdeburg und seiner Arbeit mit dem YouTube-Format Queer-Format. Er berichtet über seine langjährige Aktivität in der queeren Szene und seine Rolle in der Organisation von CSD-Veranstaltungen.

Weg zum CSD-Engagement

Julian beschreibt, wie er zum CSD kam, beginnend mit einem Besuch in Leipzig, der ihn inspirierte, sich aktiv in der Community zu engagieren. Er verknüpft sein Ehrenamt mit seiner Medienarbeit und sieht sich als Teil der Gemeinschaft, die sich für die Rechte queerer Menschen einsetzt.

Aktuelle Herausforderungen für die queere Community

Er spricht über die schwierige Situation für queere Menschen in Sachsen-Anhalt, betont jedoch den Zusammenhalt innerhalb der Community. Trotz der existierenden Gewalt- und Hassvorfälle gibt es auch viel Unterstützung von der Bevölkerung, was Hoffnung gibt.

Aufgaben im CSD-Vorstand

Julian erläutert die vielfältigen Aufgaben im Vorstand, von der Organisation und Planung von Veranstaltungen bis hin zur Kommunikation mit verschiedenen Behörden. Er betont, dass viele Herausforderungen im Hintergrund bleiben und nicht von den Teilnehmern wahrgenommen werden.

Umgang mit Queerfeindlichkeit

Julian schildert persönliche Erfahrungen mit Queerfeindlichkeit, insbesondere in sozialen Medien und im Alltag. Er betont die Notwendigkeit, sich mit diesen Bedrohungen auseinanderzusetzen und ermutigt andere, sich trotz der Angst aktiv zu zeigen.

Bildung als Schlüssel zur Veränderung

Er sieht Bildung als entscheidend an, um Vorurteile abzubauen und das Verständnis für queere Lebensweisen zu fördern. Julian plädiert für Aufklärung in Schulen und in der Gesellschaft, um Hass und Angst zu vermindern.

Aktionswochen und CSD-Event

Julian informiert über die bevorstehenden Aktionswochen in Magdeburg, die vielfältige Veranstaltungen und Workshops anbieten, um die Community zu stärken und neue Mitglieder willkommen zu heißen. Der CSD findet am 22. August statt und soll eine starke Botschaft für Vielfalt senden.

Queer-Format und Abschluss

Das Queer-Format zielt darauf ab, Aufklärung auf unterhaltsame Weise zu fördern. Julian schätzt die Interaktion mit der Community und die Möglichkeit, positive und lustige Inhalte zu teilen. Er ermutigt alle, sich für die queere Sichtbarkeit einzusetzen und aktiv an CSD-Events teilzunehmen.

Einführung und Vorstellung

Julian, eine bekannte Persönlichkeit der queeren Community in Sachsen-Anhalt, erzählt von seinem Engagement im Vorstand des CSD Magdeburg und seiner Arbeit mit dem YouTube-Format Queer-Format. Er berichtet über seine langjährige Aktivität in der queeren Szene und seine Rolle in der Organisation von CSD-Veranstaltungen.

Weg zum CSD-Engagement

Julian beschreibt, wie er zum CSD kam, beginnend mit einem Besuch in Leipzig, der ihn inspirierte, sich aktiv in der Community zu engagieren. Er verknüpft sein Ehrenamt mit seiner Medienarbeit und sieht sich als Teil der Gemeinschaft, die sich für die Rechte queerer Menschen einsetzt.

Aktuelle Herausforderungen für die queere Community

Er spricht über die schwierige Situation für queere Menschen in Sachsen-Anhalt, betont jedoch den Zusammenhalt innerhalb der Community. Trotz der existierenden Gewalt- und Hassvorfälle gibt es auch viel Unterstützung von der Bevölkerung, was Hoffnung gibt.

Aufgaben im CSD-Vorstand

Julian erläutert die vielfältigen Aufgaben im Vorstand, von der Organisation und Planung von Veranstaltungen bis hin zur Kommunikation mit verschiedenen Behörden. Er betont, dass viele Herausforderungen im Hintergrund bleiben und nicht von den Teilnehmern wahrgenommen werden.

Umgang mit Queerfeindlichkeit

Julian schildert persönliche Erfahrungen mit Queerfeindlichkeit, insbesondere in sozialen Medien und im Alltag. Er betont die Notwendigkeit, sich mit diesen Bedrohungen auseinanderzusetzen und ermutigt andere, sich trotz der Angst aktiv zu zeigen.

Bildung als Schlüssel zur Veränderung

Er sieht Bildung als entscheidend an, um Vorurteile abzubauen und das Verständnis für queere Lebensweisen zu fördern. Julian plädiert für Aufklärung in Schulen und in der Gesellschaft, um Hass und Angst zu vermindern.

Aktionswochen und CSD-Event

Julian informiert über die bevorstehenden Aktionswochen in Magdeburg, die vielfältige Veranstaltungen und Workshops anbieten, um die Community zu stärken und neue Mitglieder willkommen zu heißen. Der CSD findet am 22. August statt und soll eine starke Botschaft für Vielfalt senden.

Queer-Format und Abschluss

Das Queer-Format zielt darauf ab, Aufklärung auf unterhaltsame Weise zu fördern. Julian schätzt die Interaktion mit der Community und die Möglichkeit, positive und lustige Inhalte zu teilen. Er ermutigt alle, sich für die queere Sichtbarkeit einzusetzen und aktiv an CSD-Events teilzunehmen.