
Therapie.Insights
Kevin Gensch
Beschreibung
Für alle, die Therapie nicht nur machen, sondern verändern wollen.
Ich gebe Therapeut:innen eine Stimme, ordne gesundheitspolitische Entscheidungen ein und spreche offen über Vergütung, Fachkräftemangel, Reformen und Versorgung.
Ohne Phrasen, ohne Beschönigung – dafür mit Klartext, Haltung und Perspektiven aus Praxis, Verbänden und Politik.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Wie toxisch ist die Physio-Bubble wirklich? | mit Nathalie Bobey
Grenzen der Hands-on-Therapie
In der Diskussion um die Hands-on-Therapie wird betont, dass Physiotherapeuten ihren Patienten klare Erwartungen setzen sollten. Dabei wird die Problematik von Social Media angesprochen, wo oft extreme und falsche Informationen weit verbreitet werden, die ein verzerrtes Bild der Physiotherapie vermitteln.
Die toxische Social-Media-Bubble
Die Social-Media-Bubble der Physiotherapie wird als toxisch beschrieben, da sie mehr Spaltung als Aufklärung erzeugt. Extreme Ansätze und kontroverse Meinungen dominieren, was die fachliche Diskussion erschwert.
Wissenschaft vs. Patientenorientierung
Die Gesprächspartner reflektieren über die Balance zwischen evidenzbasierter Praxis und der individuellen Patientenorientierung. Es wird argumentiert, dass die Kommunikation mit Patienten von entscheidender Bedeutung ist, da Missverständnisse über Behandlungen negative Auswirkungen auf deren Verhalten haben können.
Wert von Kommunikation und Anamnese
Die Bedeutung von Kommunikation und Anamnese wird hervorgehoben, da diese Elemente der Therapie oft unterschätzt werden. Ein offenes Gespräch kann entscheidend für den Therapieerfolg sein.
Die Herausforderung von Social Media
Die Herausforderung, komplexe Inhalte in kurzen Social-Media-Videos zu vermitteln, wird thematisiert. Oft bleibt dabei der wichtige Kontext auf der Strecke, was zu Missverständnissen führen kann.
Ein Aufruf zur Zusammenarbeit
Abschließend wird ein Aufruf zur positiven Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb der Physiotherapie-Community ausgesprochen. Ziel sollte es sein, gemeinsam Lösungen zu finden und die Profession weiterzuentwickeln.

Kinderergotherapie: Wann braucht ein Kind wirklich Therapie? | mit Patricia Köper (@ergo_mom)
Einführung in die Ergotherapie
Die Ergotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung für Menschen jeden Alters. Der Fokus liegt heute auf der Kinderergotherapie, wobei die Beziehung zu den Eltern und deren Einbindung in den Therapieprozess entscheidend ist.
Patricia Küpper und ihre Praxis
Patricia Küpper ist Ergotherapeutin und betreibt in Stuttgart mehrere interdisziplinäre Praxen, die von ihrer Familie gegründet wurden. Ihr Team besteht aus verschiedenen Fachrichtungen, um eine umfassende Betreuung der Patienten zu gewährleisten.
Herausforderungen in der Therapie
Ein zentrales Problem in der Ergotherapie für Kinder ist der Fachkräftemangel und die langen Wartezeiten auf Therapieplätze. Patricia betont die Bedeutung der Elternarbeit, um die Therapieerfolge zu maximieren, da die Eltern eine Schlüsselrolle im Alltag ihrer Kinder spielen.
Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas
Die Kooperation mit Schulen und Kindergärten wird als notwendig erachtet, um die Entwicklung der Kinder ganzheitlich zu unterstützen. Patricia berichtet von positiven Erfahrungen, wenn Schulen den Fokus auf die Stärken der Kinder legen, anstatt nur auf deren Schwächen.
Persönliche Erfahrungen und Einsichten
Das Gespräch beleuchtet auch die persönlichen Herausforderungen, denen sich die Therapeuten und Eltern gegenübersehen. Die Bedeutung einer positiven Einstellung und der Umgang mit eigenen Schultraumata werden hervorgehoben, um den Druck von den Kindern zu nehmen.

Stella Pocher – Über Prothesenversorgung, Gesundheitspolitik und ihren persönlichen Neuanfang
Einführung in das Thema
Stella Pocher, Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Hamburg, spricht über ihre Spezialisierung auf Beinamputation und Orthesen. Sie betont die Bedeutung der Kommunikation und den Austausch mit Patienten sowie die Herausforderungen im Gesundheitswesen.
Die Bedeutung von Spezialisierung
Stella erklärt, dass ihre Spezialisierung aus der Verzweiflung über das allgemeine Physiotherapie-System entstand, das oft unzureichende Vergütung und Unterstützung bietet. Sie fand in der Prothetik eine Nische und entschied sich, ihre eigene Praxis zu gründen, um amputierten Patienten gezielt helfen zu können.
Herausforderungen bei der Praxisführung
Die Anfangszeit ihrer Praxis beschreibt Stella als herausfordernd, insbesondere aufgrund der Konkurrenz und der Notwendigkeit, sich von anderen Sanitätshäusern abzuheben. Sie hat viel Zeit investiert, um mit Ärzten und Sanitätshäusern zusammenzuarbeiten, um eine umfassende Versorgung für ihre Patienten sicherzustellen.
Patientenversorgung und Zusammenarbeit mit Ärzten
Stella erläutert den typischen Verlauf der Patientenversorgung nach einer Amputation und die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit. Sie hat Wege gefunden, um die Behandlungstaktung zu optimieren und den Patienten eine intensivere Therapie zu bieten.
Politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Stella äußert Frustration über die politischen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, die ihrer Meinung nach die Physiotherapie nicht ausreichend unterstützen. Sie sieht die Notwendigkeit, sich als Fachkraft in diesem System zu behaupten und kritisch mit der aktuellen Situation umzugehen.
Die Rolle der Kommunikation in der Therapie
Die Bedeutung der Kommunikation mit Patienten ist für Stella zentral. Sie betont, dass Therapeutinnen und Therapeuten sich kontinuierlich fort- und weiterbilden sollten, um die Kommunikation zu verbessern und die psychologischen Aspekte der Therapie zu berücksichtigen.
Soziale Medien und Sichtbarkeit
Stella nutzt soziale Medien, um ihre Spezialisierung bekannt zu machen und Patienten zu erreichen. Sie sieht darin eine Möglichkeit, andere Therapeuten zu inspirieren und die Sichtbarkeit ihrer Arbeit zu erhöhen.