
IM Medicine Podcast
Brückenbauerin zwischen Evidenz und Naturmedizin
Beschreibung
Der IM Medicine Podcast ist ein Raum für ehrliche, evidenztreue, naturbasierte Frauengesundheit.
Wir möchten euch einen Gesundheitskompass geben, der euch wirklich weiterhilft und Klarheit schafft.
Nicht mehr Supplements, mehr Regeln, mehr Verwirrung. Wir denken, dass das der falsche Weg ist.
Frauengesundheitsthemen mit Ansätzen aus:
ganzheitliche Medizin & Phytotherapie
gesunde alltagstaugliche Tipps
Nervensystemregulation, Achtsamkeit und Ayurveda
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Übelkeit pflanzlich angehen - Die Heilpflanze Ingwer 🫚
Einführung in die Heilpflanze Ingwer
In dieser Episode wird Ingwer als bedeutende Heilpflanze vorgestellt, die besonders in der Herbstzeit an Bedeutung gewinnt. Ingwer fördert die Verdauung und wirkt wärmend auf den Körper.
Inhaltsstoffe und medizinische Anwendung
Die Hauptinhaltsstoffe von Ingwer sind Gingerole und Shogaole, die für die Schärfe verantwortlich sind und entzündungshemmende sowie schmerzlindernde Eigenschaften haben. Ingwer wird häufig bei Übelkeit, insbesondere während der Schwangerschaft, eingesetzt. Die Evidenz für die Wirksamkeit ist stark, besonders bei Schwangerschaftsübelkeit und allgemeiner Übelkeit.
Traditionelle Anwendung im Ayurveda
Ingwer hat einen festen Platz in der ayurvedischen Medizin, wo er als wärmend und verdauungsfördernd beschrieben wird. Er soll helfen, das Verdauungsfeuer zu stärken und die Gesundheit zu fördern.
Praktische Tipps zur Anwendung
Ingwer kann einfach in die tägliche Ernährung integriert werden, zum Beispiel als Tee, in Smoothies oder in verschiedenen Gerichten. Es werden auch einfache Rezepte und Anwendungsmöglichkeiten vorgeschlagen, um Ingwer effektiv zu nutzen.
Kontraindikationen und Beratung
Es wird betont, dass Ingwer trotz seiner vielen Vorteile nicht als Ersatz für medizinische Beratung dienen sollte. Besonders bei bestimmten gesundheitlichen Bedingungen wie Gallensteinen oder während der Einnahme von Blutverdünnern sollte Vorsicht geboten sein.

Nervensystem in den Bergen beruhigen
Regulation des Nervensystems in den Bergen
In dieser Folge wird das Thema der Nervensystemregulation durch Aufenthalte in den Bergen behandelt. Die Gastgeberin, Madeleine, erläutert, wie die Natur nicht nur entspannend wirkt, sondern auch neurobiologische Vorteile bietet, um Stress zu regulieren.
Herausforderungen des modernen Lebens
Das moderne Leben führt zu einem ständigen Stressmodus, in dem unser Nervensystem überlastet ist. Madeleine erklärt die Unterschiede zwischen Sympathikus und Parasympathikus und betont die Notwendigkeit, das Gleichgewicht zwischen Aktivierung und Entspannung zu finden.
Wirkungen der Natur
Der Aufenthalt in der Natur reduziert künstliche Reize und fördert eine akustische Entlastung. Bereits 20 Minuten in einer reizarmen Umgebung können den Cortisolspiegel senken und den Vagusnerv aktivieren, was zu einer Entspannung des Körpers führt.
Bewegung in der Höhe
Die Anpassung des Körpers an die Höhenlage verbessert die Mikrozirkulation und Mitochondrienaktivität. Die Bewegung auf unebenem Terrain fördert die Propriozeption und hilft, den Geist von stressigen Gedanken abzulenken.
Luftqualität und ätherische Öle
Bergluft ist oft frei von Schadstoffen und reich an negativen Ionen, was die Sauerstoffaufnahme optimiert. Ätherische Öle aus Nadelbäumen haben zudem gesundheitliche Vorteile und wirken entspannend auf das limbische System des Gehirns.
Reduktion auf das Wesentliche
Die Berge fördern einen neurobiologischen Minimalismus, bei dem der Fokus auf grundlegenden Lebensbedürfnissen liegt. Diese Reduktion auf das Wesentliche kann zu einer tiefen Entlastung des Gehirns führen und helfen, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen.
Praktische Tipps für die Zuhörer
Madeleine fordert ihre Hörer auf, Zeit in den Bergen zu verbringen und die Vorteile der Natur für das Nervensystem zu nutzen. Sie ermutigt zu kreativen Lösungen, um Naturerlebnisse in den Alltag zu integrieren.

Stress und Ayurveda - Warum reagiert unser Körper bei Stress mit Bauchschmerzen, Schlafstörungen und Infekten?
Stress und seine Auswirkungen im Ayurveda
Stress wird im Ayurveda als ein Ungleichgewicht des Vata-Prinzips betrachtet, welches das Nervensystem steuert. Ein Vata-Überschuss führt zu innerer Unruhe, Konzentrationsmangel und Schlafstörungen, was medizinisch als Überaktivierung des Sympathikus interpretiert wird. Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin werden unkontrolliert ausgeschüttet, was negative Auswirkungen auf den Körper hat.
Die Verdauung unter Stress
Chronischer Stress blockiert die Verdauungsleistung, da der Körper die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes drosselt. Dies kann zu Verdauungsproblemen und Nährstoffmangel führen. Warme, leicht verdauliche Mahlzeiten werden empfohlen, um den Verdauungstrakt zu entlasten.
Stress und das Immunsystem
Stress entzieht dem Körper wichtige Nährstoffe und schwächt das Immunsystem. Ein erhöhter Kortisolspiegel kann die Immunabwehr beeinträchtigen und die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen. Ruhepausen und nährstoffreiche Lebensmittel sind entscheidend, um die biochemischen Speicher wieder aufzufüllen.
Ayurvedische Pharmakologie und Adaptogene
Die ayurvedische Kräuterkunde setzt auf Adaptogene wie Ashwagandha, die den Stresshormonspiegel regulieren können. Diese Pflanzen unterstützen die körperliche und geistige Stabilität, sollten jedoch unter fachkundiger Anleitung verwendet werden.
Die Bedeutung fester Tagesstrukturen
Feste Tagesstrukturen sind wichtig für das Nervensystem und helfen, Stress abzubauen. Regelmäßige Mahlzeiten und Rituale geben Sicherheit und können die Stresshormonausschüttung regulieren. Der Körper profitiert von einem stabilen Rhythmus, was auch die allgemeine Gesundheit fördert.