Pflege die Pflegenden
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Pflege die Pflegenden

Bernd Karrenbauer

Beschreibung

Wie sorgen wir für uns selbst, während wir für andere da sind?

„Pflege die Pflegenden" – der Podcast damit Pflegende gesund in ihrem Beruf bleiben.

Mit echten Gesprächen über das, was im Berufsalltag wirklich zählt.

Von Bernd Karrenbauer (Dipl. Pflegefachmann & MBA), der mittendrin steht – nicht nur darüber redet.

Ehrlich. Direkt. Ungeschönt.

📧 Kontakt: bernd.karrenbauer@gmail.com
https://pflege-die-pflegenden.com

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Das große Sommer-Interview: Queersensible Pflege. Mit Hannah Burgmeier

09.07.2026

Einführung in das Sommerinterview

In dieser Sommerfolge wird ein Interview mit Hanna Burgmeier, der Gründerin von "Vielfältig", Deutschlands erstem ambulanten Pflegedienst mit Schwerpunkt auf Sexualität, Identität und geschlechtlicher Vielfalt, geführt. Hanna und ihre Partnerin Judith haben diesen innovativen Pflegedienst gegründet, um die Bedürfnisse von Menschen in der queeren Community in der Pflege zu adressieren.

Was bedeutet Queerness?

Hanna erklärt, dass Queerness ein Sammelbegriff ist, der viele Identitäten umfasst und als Selbstbezeichnung dient. Es ist ein Gegenentwurf zur Heteronormativität und umfasst eine Vielzahl von Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen. Der Begriff fördert die Sichtbarkeit und Gemeinschaft innerhalb der queeren Community.

Der Zusammenhang von Queerness und Pflege

Die Identität spielt eine zentrale Rolle in der Pflege, da Sexualität als wesentlicher Bestandteil des Menschseins betrachtet wird. Eine ganzheitliche Pflege muss die Identität der Patienten respektieren, um die Lebensqualität zu verbessern und die individuelle Versorgung sicherzustellen.

Die Herausforderungen der Pflege

Historisch gesehen wurde Sexualität in der Pflege oft tabuisiert, was zu einer Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen von Patienten und der Pflegepraxis führte. Die Notwendigkeit, Sexualität und Identität in der Pflege zu berücksichtigen, wird zunehmend erkannt, bleibt jedoch eine Herausforderung.

Zukunft der Pflege

Hanna sieht eine positive Entwicklung in der Ausbildung und Sensibilisierung für queersensible Pflege. Es besteht ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt und individuellen Bedürfnissen. Dennoch bleibt die Umsetzung in der Praxis eine Herausforderung, insbesondere angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen.

Aufruf zur Sensibilisierung

Die Episode endet mit einem Aufruf an alle Pflegekräfte, sich für die Sichtbarkeit und Akzeptanz von queeren Menschen einzusetzen und Schutzräume zu schaffen, um Diskriminierung in der Pflege zu verhindern. Die Zuhörer werden ermutigt, aktiv Fragen zu stellen und Interesse zu zeigen, um die Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern.

Einführung in das Sommerinterview

In dieser Sommerfolge wird ein Interview mit Hanna Burgmeier, der Gründerin von "Vielfältig", Deutschlands erstem ambulanten Pflegedienst mit Schwerpunkt auf Sexualität, Identität und geschlechtlicher Vielfalt, geführt. Hanna und ihre Partnerin Judith haben diesen innovativen Pflegedienst gegründet, um die Bedürfnisse von Menschen in der queeren Community in der Pflege zu adressieren.

Was bedeutet Queerness?

Hanna erklärt, dass Queerness ein Sammelbegriff ist, der viele Identitäten umfasst und als Selbstbezeichnung dient. Es ist ein Gegenentwurf zur Heteronormativität und umfasst eine Vielzahl von Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen. Der Begriff fördert die Sichtbarkeit und Gemeinschaft innerhalb der queeren Community.

Der Zusammenhang von Queerness und Pflege

Die Identität spielt eine zentrale Rolle in der Pflege, da Sexualität als wesentlicher Bestandteil des Menschseins betrachtet wird. Eine ganzheitliche Pflege muss die Identität der Patienten respektieren, um die Lebensqualität zu verbessern und die individuelle Versorgung sicherzustellen.

Die Herausforderungen der Pflege

Historisch gesehen wurde Sexualität in der Pflege oft tabuisiert, was zu einer Diskrepanz zwischen den Bedürfnissen von Patienten und der Pflegepraxis führte. Die Notwendigkeit, Sexualität und Identität in der Pflege zu berücksichtigen, wird zunehmend erkannt, bleibt jedoch eine Herausforderung.

Zukunft der Pflege

Hanna sieht eine positive Entwicklung in der Ausbildung und Sensibilisierung für queersensible Pflege. Es besteht ein wachsendes Bewusstsein für die Bedeutung von Vielfalt und individuellen Bedürfnissen. Dennoch bleibt die Umsetzung in der Praxis eine Herausforderung, insbesondere angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen.

Aufruf zur Sensibilisierung

Die Episode endet mit einem Aufruf an alle Pflegekräfte, sich für die Sichtbarkeit und Akzeptanz von queeren Menschen einzusetzen und Schutzräume zu schaffen, um Diskriminierung in der Pflege zu verhindern. Die Zuhörer werden ermutigt, aktiv Fragen zu stellen und Interesse zu zeigen, um die Gesundheitsversorgung für alle zu verbessern.

Protest im Pflege-Paradies? Härzschlag

11.06.2026

Einleitung zur Pflege in der Schweiz

Die Pflege in der Schweiz wird oft als Paradies mit guten Arbeitsbedingungen und Löhnen wahrgenommen. Dennoch gab es kürzlich massive Proteste von Pflegekräften auf dem Bundesplatz in Bern, was Fragen zur tatsächlichen Zufriedenheit aufwirft.

Proteste und Unzufriedenheit

Die Proteste richteten sich gegen die anhaltend schlechten Arbeitsbedingungen, trotz der Verbesserung der Ausbildungsinitiativen. Es gibt einen Personalmangel, der die Arbeitsbelastung der verbliebenen Pflegekräfte erhöht und zu einer sinkenden Pflegequalität führt.

Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz

Die Anforderungen an Pflegekräfte unterscheiden sich zwischen Deutschland und der Schweiz erheblich. Schweizer Pflegekräfte haben mehr Kompetenzen und erleben unterschiedliche Arbeitsbedingungen, was zu einem unterschiedlichen Stressniveau führt.

Temporärarbeit und Personalfluktuation

Die Diskussion um Temporärarbeit ist nach wie vor relevant. Viele Pflegekräfte verlassen den Beruf frühzeitig, oft nach der Ausbildung, was zu einer hohen Fluktuation führt.

Vielfalt in der Pflege

Ein hoher Anteil ausländischer Pflegekräfte bereichert das Schweizer Gesundheitssystem, doch dies wird nicht immer thematisiert. Wichtig ist die Integration und Akzeptanz im Team, unabhängig von der Herkunft.

Handlungsbedarf in der Pflege

Trotz der allgemeinen Zufriedenheit der Patienten besteht ein Bedarf an Verbesserungen in der Pflege. Die Pflegekräfte selbst fühlen sich oft überlastet und wünschen sich bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung.

Strategien gegen Stress und Burnout

Pflegekräfte betonen die Bedeutung einer positiven Grundeinstellung und persönlicher Ausgleichsmaßnahmen, um Stress und Burnout zu vermeiden. Diese Strategien sind entscheidend für die langfristige Zufriedenheit im Beruf.

Der Podcast "Herzschlag" und seine Themen

Der Podcast "Herzschlag" bietet Einblicke in verschiedene Aspekte der Pflege und diskutiert die Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Die Hosts laden regelmäßig Gäste ein, um unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten.

Einleitung zur Pflege in der Schweiz

Die Pflege in der Schweiz wird oft als Paradies mit guten Arbeitsbedingungen und Löhnen wahrgenommen. Dennoch gab es kürzlich massive Proteste von Pflegekräften auf dem Bundesplatz in Bern, was Fragen zur tatsächlichen Zufriedenheit aufwirft.

Proteste und Unzufriedenheit

Die Proteste richteten sich gegen die anhaltend schlechten Arbeitsbedingungen, trotz der Verbesserung der Ausbildungsinitiativen. Es gibt einen Personalmangel, der die Arbeitsbelastung der verbliebenen Pflegekräfte erhöht und zu einer sinkenden Pflegequalität führt.

Unterschiede zwischen Deutschland und der Schweiz

Die Anforderungen an Pflegekräfte unterscheiden sich zwischen Deutschland und der Schweiz erheblich. Schweizer Pflegekräfte haben mehr Kompetenzen und erleben unterschiedliche Arbeitsbedingungen, was zu einem unterschiedlichen Stressniveau führt.

Temporärarbeit und Personalfluktuation

Die Diskussion um Temporärarbeit ist nach wie vor relevant. Viele Pflegekräfte verlassen den Beruf frühzeitig, oft nach der Ausbildung, was zu einer hohen Fluktuation führt.

Vielfalt in der Pflege

Ein hoher Anteil ausländischer Pflegekräfte bereichert das Schweizer Gesundheitssystem, doch dies wird nicht immer thematisiert. Wichtig ist die Integration und Akzeptanz im Team, unabhängig von der Herkunft.

Handlungsbedarf in der Pflege

Trotz der allgemeinen Zufriedenheit der Patienten besteht ein Bedarf an Verbesserungen in der Pflege. Die Pflegekräfte selbst fühlen sich oft überlastet und wünschen sich bessere Arbeitsbedingungen und Unterstützung.

Strategien gegen Stress und Burnout

Pflegekräfte betonen die Bedeutung einer positiven Grundeinstellung und persönlicher Ausgleichsmaßnahmen, um Stress und Burnout zu vermeiden. Diese Strategien sind entscheidend für die langfristige Zufriedenheit im Beruf.

Der Podcast "Herzschlag" und seine Themen

Der Podcast "Herzschlag" bietet Einblicke in verschiedene Aspekte der Pflege und diskutiert die Herausforderungen und Entwicklungen im Gesundheitswesen. Die Hosts laden regelmäßig Gäste ein, um unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten.

Temporär arbeiten in der Pflege: Rettung oder Risiko? Mit Bianca Schaedler

21.05.2026

Temporäres Arbeiten in der Pflege – Rahmenbedingungen und Perspektiven

Der Gesprächsbeitrag beleuchtet, wie temporäres Arbeiten in der Pflege funktioniert, insbesondere im Schweizer Gesundheitswesen. Es geht um den Reiz für Pflegende, Flexibilität zu gewinnen, und darum, wie Kliniken zeitweise Personal ergänzen. Im Fokus steht der Austausch mit Bianca Schaedler, die selbst temporär arbeitet und das System aus der Praxis kennt. Ziel ist eine differenzierte Sicht auf Chancen und Grenzen dieses Modells.

Abläufe, Verträge und Standort-Flexibilität

Temporäre Einsätze entstehen durch Vermittlung über Temporärbüros. Pflegende erhalten Einsätze basierend auf Bedarf von Kliniken, wobei Verträge oft über das Büro laufen. Stationen und Dienste wechseln, je nach Bedarf, mit Optionen für Früh-, Spätdienst oder Nacht. Die Beteiligten betonen, dass eine klare Absprachen nötig ist und flexibel auf kurzfristige Anforderungen reagiert wird, während auch Strecken zwischen Einsatzorten relevant bleiben.

Herausforderungen, Kontrolle und Teamdynamik

Eine zentrale Kritik betrifft fehlendes Controlling der temporären Mitarbeitenden, was zu Unsicherheiten im Team führen kann. Unterschiedliche Systeme in Kliniken verlangen hohe Orientierungsgeschicklichkeit und Selbstverantwortung. Junge temporäre Mitarbeitende brauchen Unterstützung, um sich schnell in neue Strukturen einzufinden, was oft durch Dialog und transparente Kommunikation gefördert wird, während Bindung an ein Team als wichtiges Element gilt.

Chancen, Selbstfürsorge und Zukunftsaussichten

Positiv gesehen kann temporäres Arbeiten flexiblere Lebensgestaltung ermöglichen und Burnout vorbeugen, wenn Selbstfürsorge und Abgrenzung funktionieren. Gleichzeitig besteht die Gefahr von Überlastung durch permanente Verfügbarkeitsverpflichtungen. Aus der Diskussion geht hervor, dass Temporärarbeit Bestand haben könnte, aber besser in stabile Rahmenbedingungen eingebettet werden sollte, um Versorgungssicherheit und Qualität zu gewährleisten.

Temporäres Arbeiten in der Pflege – Rahmenbedingungen und Perspektiven

Der Gesprächsbeitrag beleuchtet, wie temporäres Arbeiten in der Pflege funktioniert, insbesondere im Schweizer Gesundheitswesen. Es geht um den Reiz für Pflegende, Flexibilität zu gewinnen, und darum, wie Kliniken zeitweise Personal ergänzen. Im Fokus steht der Austausch mit Bianca Schaedler, die selbst temporär arbeitet und das System aus der Praxis kennt. Ziel ist eine differenzierte Sicht auf Chancen und Grenzen dieses Modells.

Abläufe, Verträge und Standort-Flexibilität

Temporäre Einsätze entstehen durch Vermittlung über Temporärbüros. Pflegende erhalten Einsätze basierend auf Bedarf von Kliniken, wobei Verträge oft über das Büro laufen. Stationen und Dienste wechseln, je nach Bedarf, mit Optionen für Früh-, Spätdienst oder Nacht. Die Beteiligten betonen, dass eine klare Absprachen nötig ist und flexibel auf kurzfristige Anforderungen reagiert wird, während auch Strecken zwischen Einsatzorten relevant bleiben.

Herausforderungen, Kontrolle und Teamdynamik

Eine zentrale Kritik betrifft fehlendes Controlling der temporären Mitarbeitenden, was zu Unsicherheiten im Team führen kann. Unterschiedliche Systeme in Kliniken verlangen hohe Orientierungsgeschicklichkeit und Selbstverantwortung. Junge temporäre Mitarbeitende brauchen Unterstützung, um sich schnell in neue Strukturen einzufinden, was oft durch Dialog und transparente Kommunikation gefördert wird, während Bindung an ein Team als wichtiges Element gilt.

Chancen, Selbstfürsorge und Zukunftsaussichten

Positiv gesehen kann temporäres Arbeiten flexiblere Lebensgestaltung ermöglichen und Burnout vorbeugen, wenn Selbstfürsorge und Abgrenzung funktionieren. Gleichzeitig besteht die Gefahr von Überlastung durch permanente Verfügbarkeitsverpflichtungen. Aus der Diskussion geht hervor, dass Temporärarbeit Bestand haben könnte, aber besser in stabile Rahmenbedingungen eingebettet werden sollte, um Versorgungssicherheit und Qualität zu gewährleisten.