
Stehaufmenschen
ORF
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Stehaufmenschen mit Elisabeth Buchauer
Ein außergewöhnliches Leben
Elisabeth Buchauer, die in Maria Stein lebt, teilt ihre bewegende Lebensgeschichte, die von zahlreichen Schicksalsschlägen geprägt ist. Sie hat den Verlust ihrer ersten Tochter und ihres jüngeren Bruders erlebt und kümmert sich aufopferungsvoll um ihre schwerbehinderte Tochter Angelina. Trotz der Herausforderungen betont sie, dass Stärke oft bedeutet, nach dem Zerbrechen wieder aufzustehen.
Die Herausforderungen der Pflege
Elisabeth beschreibt, wie das Leben mit Angelina, die an schwerer Epilepsie leidet, ihre Familie stark beeinflusst hat. Der Fokus auf Angelinas Bedürfnisse führte dazu, dass ihre beiden Söhne oft auf gemeinsame Erlebnisse verzichten mussten. Dennoch findet Elisabeth Glücksmomente in den kleinen Fortschritten von Angelina und den gemeinsamen Ausflügen in die Natur.
Der Verlust und die Trauer
Der Verlust ihrer Tochter Stefanie nach der Geburt und die Tragödie des Todes ihres Bruders Martin haben Elisabeth stark geprägt. Sie reflektiert über die Einsamkeit und den Schmerz, den sie in diesen Zeiten erlebte, und die Schwierigkeiten, die sie beim Umgang mit der Trauer und den Erwartungen anderer hatte.
Die Bedeutung von Unterstützung
Elisabeth hebt hervor, wie wichtig es ist, in schweren Zeiten Unterstützung zu erhalten. Sie spricht auch über die Herausforderungen, die ihre Familie durch die Krankheit von Angelina erfährt, und den Mangel an sozialer Interaktion, der oft mit der Pflege eines schwer kranken Kindes einhergeht.
Ein Leben voller Liebe und Hoffnung
Elisabeth und ihr Mann Richard haben gelernt, trotz der Schwierigkeiten Freude und Hoffnung zu finden. Sie betonen, dass ihr Leben mit Angelina trotz aller Herausforderungen wertvoll ist und dass sie durch die Liebe und die kleinen Fortschritte ihrer Tochter gestärkt werden.

Stehaufmenschen mit Julia Porzelt
Julians Lebensgeschichte
Julia Porzelt, geboren mit Dysmelie, hat eine einzigartige Lebensgeschichte, die von Herausforderungen und Erfolgen geprägt ist. Sie hat keine Füße und ihre Arme sind stark eingeschränkt, dennoch hat sie gelernt, sich selbst zu akzeptieren und ihren Weg zu finden.
Eltern und Unterstützung
Julias Eltern haben sie ermutigt, alles auszuprobieren und ihr eine positive Einstellung mit auf den Weg gegeben. Diese Unterstützung hat ihr geholfen, trotz ihrer Behinderung, ein erfülltes Leben zu führen.
Herausforderungen in der Kindheit
Julia beschreibt, wie sie in der Schule oft anders behandelt wurde und wie das ihr Selbstbewusstsein beeinflusste. Trotz der Schwierigkeiten hat sie immer versucht, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
Der Einfluss von Reiten
Reiten ist für Julia mehr als nur ein Sport; es hat ihr körperlich und emotional geholfen. Der Kontakt zu Pferden hat ihr nicht nur Freude bereitet, sondern auch ihre körperliche Stärke gefördert.
Berufliche Erfolge und Reittherapie
Aktuell arbeitet Julia in einer psychosomatischen Klinik und ist als Reittherapeutin tätig. Sie hilft anderen, ihre eigenen Herausforderungen zu bewältigen und gibt ihre Erfahrungen weiter.
Persönliche Beziehungen und Akzeptanz
Julia hat ihren Partner Christopher über eine Dating-Plattform kennengelernt, wo sie von Anfang an offen über ihre Behinderung sprach. Ihre Beziehung zeigt, dass wahre Akzeptanz und Liebe unabhängig von äußeren Umständen bestehen können.
Motivation für andere
Julia ermutigt Menschen, sich gegenseitig zu unterstützen und respektvoll miteinander umzugehen. Sie glaubt, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, anderen Mut zu machen und ihnen zu helfen, ihren Lebensweg zu finden.

Stehaufmenschen mit Birgit Kubik
Herausforderungen zwischen Liebe und Alltag
Die Erzählung beleuchtet eine Familiengeschichte, in der die Liebe zum Kind mit ständiger Sorge, Planung und Erschöpfung verbunden ist. Der Alltag dreht sich um intensive Betreuung, Rituale und kontinuierliche Kommunikation, während sich Gefühle von Überforderung und tiefer Zuneigung überlappen. Die Erzählerin beschreibt, wie sich Vertrauen, Geduld und Struktur zu einem kohärenten Lebensweg verbinden.
Max’ konkreter Lebensweg und seine Besonderheiten
Max kam früh zur Welt, kämpfte mit Autismus, ADHS und weiteren Herausforderungen. Er braucht regelmäßige Therapien, eine betreute Wohneinrichtung und viel Beziehungsarbeit. Sein Lebensinhalt besteht aus Fragenstellen, Musik und Interaktion; in bestimmten Momenten blüht er auf, wenn er Sicherheit, Musik und vertraute Abläufe hat.
Wohnen, Teilhabe und Entwicklung durch neue Strukturen
Der Auszug in eine betreute Wohngruppe markiert einen Wendepunkt: Hier findet Max mehr eigenständige Routine, Rituale und soziale Kontakte. Die Familie beobachtet, dass er sich weiterentwickelt, gelassener wird und in einer unterstützenden Gemeinschaft neue Formen von Normalität erlebt. Gleichzeitig bleibt die enge Bindung erhalten und die Familie sorgt dafür, dass er begleitet wird.
Reflexion, Perspektiven und Zukunftsfragen
Die Erfahrungen führen zu neuen Blickwinkeln: Offenheit, gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Die Mutter schult sich in Empathie und setzt sich mit belastenden Phasen auseinander, während der Partner als unterstützende Stütze fungiert. Am Ende stehen Wünsche nach Weiterentwicklung, mehr Loslassen und stabile Lebensbedingungen für Max im Mittelpunkt.