
Om Hormony - Der rundum Podcast für hormonelle und ganzheitliche Balance
Cataleya Fay
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
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#11 Kinderwunsch Folge 1
Stress, Hormone und Fruchtbarkeit
Stress beeinflusst den Hormonhaushalt, insbesondere Cortisol, und damit die Priorität von Fortpflanzung gegenüber Überleben. Hormone aus Cholesterin wie Östrogene, Androgene, Progesteron und weitere werden durch ein gut reguliertes System von Leber, Schilddrüse und dem Gehirn gesteuert. Eine Balance zwischen Stressreaktion und Ruhe ist entscheidend, damit Fruchtbarkeit und Einnistung funktionieren können.
Hypothalamus-Hypophyse-Schilddrüse als Steuerzentrale
Der Hypothalamus schüttet Releasing-Hormone aus, die Hypophyse setzt daraufhin FSH und LH frei. Diese Hormone steuern Eierstock- bzw. Hodeneierzeugung. Schlaf beeinflusst die Ausschüttung, und Stress kann die Schilddrüse belasten. Eine gesunde Schilddrüse, Hypophyse und Hypothalamus arbeiten zusammen, um Temperatur, Stoffwechsel und Fortpflanzungsprozesse zu unterstützen.
Nährstoffe, Leber und Pregnenolon
Pregnenolon bildet Vorläuferstoffe für Progesteron und Geschlechtshormone. Lebergesundheit beeinflusst die Bildung dieser Hormone; eine schlechte Leberfunktion senkt Vorläuferstoffe und begünstigt Entzündungen. Eisen, Selen, Jod und Aminosäuren unterstützen Hormonsystem und Stoffwechsel. Alkohol und Umweltbelastungen können das Gleichgewicht beeinträchtigen.
Lebensstil, Zyklus und Gesundheitsfaktoren
Das Gleichgewicht von Gewicht, Bewegung, Stress und Nährstoffen wirkt sich auf Zyklus und Fruchtbarkeit aus. Mögliche Ursachen umfassen Operationen, Verklebungen, Medikamentenwirkungen und Umweltgifte. Beide Geschlechter profitieren von ausgewogener Ernährung, ausreichendem Schlaf und Stressreduktion, um Hormonsystem und Fortpflanzung zu unterstützen.
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#10 Smartphonesüchtig? Anzeichen & Zusammenhänge mit Darm und Vagusnerv
Beobachtete Warnzeichen eines auffälligen Handykonsums
Der Text beschreibt Kontrollverlust beim Griff zum Handy, endloses Scrollen, Einschlafstörungen durch nächtliches Konsumieren von Inhalten sowie ein Grübeln über gesehene Bilder. Diese Muster werden als Indikatoren für problematisches Nutzungsverhalten dargestellt, wobei Betroffene oft Schwierigkeiten haben, das Handy abzulegen oder bewusst zu entscheiden, aufzuhören.
Verknüpfung von Darm, Gehirn und Vagusnerv
Es wird erläutert, wie Darm, Gehirn und der Vagusnerv miteinander kommunizieren. Der Vagusnerv übermittelt Informationen aus dem Darm ans Gehirn, was Verdauung und Stimmungsregulation beeinflusst. Dopamin- und Serotoninprozesse im Darm tragen zu Motivation, Schlaf und Wohlbefinden bei, wobei äußere Reize über den Nervensystemweg wirken.
Stress, Cortisol und Darmgesundheit
Langandauernder Stress erhöht Cortisol, beeinflusst das Mikrobiom und kann Entzündungen fördern. Dadurch kann die Darmbarriere durchlässiger werden, was zu Leaky Gut führen kann. Diese Prozesse wirken sich auf Schlaf, Blutdruck und allgemeines Wohlbefinden aus, während Dopamin- und Serotoninbalance gestört wird.
Ganzheitliche Sicht auf Signale und Ruhe
Der Text hebt die Vernetzung von Stress, Nahrung, Darm und Kreislauf hervor. Eine ruhige, sichere Grundstimmung unterstützt Entspannung, Verdauung und Hormonsystem. Die Beobachtung dieser Zusammenhänge soll zu einem bewussteren Umgang mit Stress, Ernährung und Alltagsgewohnheiten führen, ohne konkrete Handlungsanweisungen zu geben.
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#9 Smartphonesüchtig? - Was dies mit uns hormonell anstellt
Dopamin, Belohnungsunsicherheit und die Endlosschleife
Beim Scrollen lösen neue Videos oder Reels rasche Dopaminausschüttungen aus, doch bleibt Zufriedenheit aus, weil Inhalte unvorhersehbar sind. Die ständige Erwartung führt zu einer Belohnungsunsicherheit und einer Endlosschleife aus Erwartung und Bestätigung. Das Verständnis liegt im limbischen System und der Idee der intermittierenden Verstärkung, bei der Belohnungen unregelmäßig eintreten und dadurch stärker wirken als regelmäßige Belohnungen.
Evolutionärer Kontext und Design-Mechanismen
Aus evolutionärer Sicht ging es ums Überleben: Unklar war, wann Belohnung kommt. Apps nutzen das durch Pull-to-Refresh, Infinite Scroll, Farben und Töne, um Spannung zu erzeugen. Die Inhalte werden personalisiert durch KI-Algorithmen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, weiter zu konsumieren. Dadurch entsteht eine Anspannung, die das nächste Belohnungsstück wahrscheinlicher macht, ohne ein verlässliches Ende.
Auswirkungen auf Gehirn, Stimmung und Aufmerksamkeit
Ständiger Reiz führt zu Rezeptor Up- and- Down-Regulation, die Toleranz steigt und Freude an alltäglichen Dingen nimmt ab. Reizbarkeit steigt, die Fähigkeit zur Konzentration und zur Wahrnehmung von Natur oder sozialen Kontakten sinkt. Es entsteht eine Anpassung des Körpers an Überfluss, wodurch Alltagsfreuden weniger spürbar werden und eine dauerhafte Jagd nach dem nächsten Kick bleibt.
Beobachtete Gegenmaßnahmen und Perspektiven
Beobachtungen deuten darauf hin, dass Verringerung visueller Reize durch Schwarz-Weiß-Darstellung, das Abschalten von Benachrichtigungen und das Festlegen fester Bildschirmzeiten hilfreich erscheinen können. Ausloggen oder zeitliche Blockaden schaffen Pausen, um das Scrollen zu unterbrechen. Solche Ansätze dienen der Entkopplung von Dopamin-Belohnungsschleifen und der Rückkehr zu alltagsnahen Informationen.