Dickes D - Der Demokratie Podcast mit Tobias Endler und Florian Weiss
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Dickes D - Der Demokratie Podcast mit Tobias Endler und Florian Weiss

Tobias und Florian

Beschreibung

„DICKES D - Der Demokratie Podcast mit Tobias Endler und Florian Weiss.“ Tobias Endler (Buchautor und Sozialwissenschaftler) und Florian Weiss (TV-Moderator und Journalist) diskutieren über die Demokratie im Hier und Jetzt: ihre Stärken und Schwächen, ihre Formen und Facetten, in Deutschland, in Amerika, im Fußball, im Hiphop, in der Familie und in der Schule.Demokratie ist überall um uns herum. Genauso sehr ist sie in uns, in jedem und jeder Einzelnen. Aber vor allem ist sie nicht mehr selbstverständlich.Endler und Weiss begeben sich auf die Suche: weil sie längst nicht alles wissen, aber alles wissen wollen.Immer donnerstags alle zwei Wochen ist Demokratie-Tag: ab jetzt überall, wo es Podcasts gibt.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

„Demokratie ist Arbeit ist Demokratie“. Mit Kadim Tas, Joblinge CEO

28.05.2026

Herausforderungen junger Menschen beim Übergang in Arbeit

Der Text beleuchtet, wie Unsicherheit, Angst vor falschen Entscheidungen und der Druck, früh den richtigen Weg zu finden, junge Menschen in den Übergang von Schule zur Berufswelt lähmen. Strauß-Technik, Abbruch von Lehren und geringe Orientierung führen oft zu Stillstand statt Aktivität. Gleichzeitig fehlen dynamische, ausreichende Unterstützungsangebote, um Passgenauigkeit und Selbstvertrauen zu fördern.

Ansatz von Joblinge: Struktur, Mentoring und pragmatische Vermittlung

Joblinge wird als gemeinnützige Aktiengesellschaft beschrieben, die Jugendliche über ein sechsmonatiges Vollzeitprogramm in Orientierung, Praxis und Ausbildung begleitet. Zentrale Bausteine sind Mentoring, Praxisphasen und konkrete Berufsperspektiven. Mit einer Vermittlungserfolgsquote von etwa 80 Prozent wird betont, dass motivierte Jugendliche mit Struktur und Unterstützung besser in Ausbildung gelangen.

Demokratie, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe

Der Gesprächspartner sieht Demokratie als Teilhabe und betont, dass faire Arbeitsmarktstrukturen sowie verlässliche Bildungsgerechtigkeit nötig sind. Es wird diskutiert, wie Unternehmen demokratische Prinzipien stärker verankern könnten, um jüngere Generationen besser zu integrieren. Zudem wird kritisiert, dass Systeme selten grundlegend reformiert werden und dass Gesellschaft Verantwortung für alle Lernwilligen tragen sollte.

Herausforderungen junger Menschen beim Übergang in Arbeit

Der Text beleuchtet, wie Unsicherheit, Angst vor falschen Entscheidungen und der Druck, früh den richtigen Weg zu finden, junge Menschen in den Übergang von Schule zur Berufswelt lähmen. Strauß-Technik, Abbruch von Lehren und geringe Orientierung führen oft zu Stillstand statt Aktivität. Gleichzeitig fehlen dynamische, ausreichende Unterstützungsangebote, um Passgenauigkeit und Selbstvertrauen zu fördern.

Ansatz von Joblinge: Struktur, Mentoring und pragmatische Vermittlung

Joblinge wird als gemeinnützige Aktiengesellschaft beschrieben, die Jugendliche über ein sechsmonatiges Vollzeitprogramm in Orientierung, Praxis und Ausbildung begleitet. Zentrale Bausteine sind Mentoring, Praxisphasen und konkrete Berufsperspektiven. Mit einer Vermittlungserfolgsquote von etwa 80 Prozent wird betont, dass motivierte Jugendliche mit Struktur und Unterstützung besser in Ausbildung gelangen.

Demokratie, Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe

Der Gesprächspartner sieht Demokratie als Teilhabe und betont, dass faire Arbeitsmarktstrukturen sowie verlässliche Bildungsgerechtigkeit nötig sind. Es wird diskutiert, wie Unternehmen demokratische Prinzipien stärker verankern könnten, um jüngere Generationen besser zu integrieren. Zudem wird kritisiert, dass Systeme selten grundlegend reformiert werden und dass Gesellschaft Verantwortung für alle Lernwilligen tragen sollte.

Wie kriegt man den Kanzler fürs Klima, Luisa Neubauer?

14.05.2026

Demokratie als Voraussetzung für klimagerechte Lösungen

In der Diskussion wird betont, dass eine intakte und funktionierende Demokratie die beste Grundlage bietet, um wirksam gegen die Klimakrise vorzugehen. Freiheit zum Denken, Handeln und Sprechen wird als zentral erachtet, während politische Stabilität und der Schutz gemeinschaftlicher Ressourcen als demokratische Werte verbunden werden.

Projektion von Perspektiven: Bubble-Debatte und Alltagsnähe

Die Gesprächspartnerin kritisiert die Vorstellung einer gesellschaftlichen Bubble aus Regierung und Eliten. Stattdessen wird betont, dass Regierungsentscheidungen von Menschen getragen werden, die täglich mit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger zu tun haben. Es geht darum, politische Maßnahmen so zu gestalten, dass sie im Alltag der Menschen realen Nutzen bringen.

Bedingungen, Rahmen und Instrumente politischer Mitgestaltung

Es wird argumentiert, dass politische Prozesse von Bedingungen abhängen, unter denen Beteiligung funktioniert. Dazu gehören Transparenz, Bildungs- und Informationszugang, Bürgerräte sowie der Einsatz gegen Desinformation. Eine funktionierende Demokratie braucht Zivilgesellschaft, die Druck ausübt, und Institutionen, die auf solche Impulse reagieren können.

Praxisnahe Perspektiven: Alltagsrelevanz, Gerechtigkeit und solidarische Gestaltung

Die Diskussion zeigt, wie Klimaschutz greifbar wird, wenn Maßnahmen den Alltag erleichtern, zum Beispiel durch bezahlbare Heizungslösungen, nachhaltige Verkehrsinfrastruktur und lokale Initiativen. Zugleich wird sichtbar, dass Gerechtigkeit und generationsübergreifendes Denken zentral sind, damit Maßnahmen akzeptiert und breit getragen werden.

Demokratie als Voraussetzung für klimagerechte Lösungen

In der Diskussion wird betont, dass eine intakte und funktionierende Demokratie die beste Grundlage bietet, um wirksam gegen die Klimakrise vorzugehen. Freiheit zum Denken, Handeln und Sprechen wird als zentral erachtet, während politische Stabilität und der Schutz gemeinschaftlicher Ressourcen als demokratische Werte verbunden werden.

Projektion von Perspektiven: Bubble-Debatte und Alltagsnähe

Die Gesprächspartnerin kritisiert die Vorstellung einer gesellschaftlichen Bubble aus Regierung und Eliten. Stattdessen wird betont, dass Regierungsentscheidungen von Menschen getragen werden, die täglich mit den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger zu tun haben. Es geht darum, politische Maßnahmen so zu gestalten, dass sie im Alltag der Menschen realen Nutzen bringen.

Bedingungen, Rahmen und Instrumente politischer Mitgestaltung

Es wird argumentiert, dass politische Prozesse von Bedingungen abhängen, unter denen Beteiligung funktioniert. Dazu gehören Transparenz, Bildungs- und Informationszugang, Bürgerräte sowie der Einsatz gegen Desinformation. Eine funktionierende Demokratie braucht Zivilgesellschaft, die Druck ausübt, und Institutionen, die auf solche Impulse reagieren können.

Praxisnahe Perspektiven: Alltagsrelevanz, Gerechtigkeit und solidarische Gestaltung

Die Diskussion zeigt, wie Klimaschutz greifbar wird, wenn Maßnahmen den Alltag erleichtern, zum Beispiel durch bezahlbare Heizungslösungen, nachhaltige Verkehrsinfrastruktur und lokale Initiativen. Zugleich wird sichtbar, dass Gerechtigkeit und generationsübergreifendes Denken zentral sind, damit Maßnahmen akzeptiert und breit getragen werden.

Demokratie verteidigen. Mit der Bundeswehr!?

16.04.2026

Wehrhaftigkeit als Bestandteil demokratischer Ordnung

Der Gesprächsverlauf thematisiert, wie eine wehrhafte Truppe Demokratie schützt und warum Verteidigung auch in einer offenen Gesellschaft relevant ist. Es wird betont, dass militärische Stärke möglichst abschreckend wirken soll, um Kämpfen zu vermeiden. Ebenso wird der zivile Aspekt betont: Sicherheit verkörpert auch gesellschaftliche Verantwortung, Zusammenhalt und das Verständnis, dass der Staat im Notfall handeln muss.

Aufgabe und Rolle der Bürger in Uniform

Diskutiert wird, dass der Staatsbürger in Uniform dieselben Grundrechte behält, aber einen speziellen Auftrag hat. Diese Dualität erfordert, dass individuelle Freiheit mit der Pflicht zur Gesamtverteidigung in Einklang gebracht wird. Die Gespräche verweisen darauf, dass der Dienst einen Sinn haben kann, ohne Overselling oder Druck, und dass Diversität in der Bundeswehr dennoch Platz findet.

Ausbildung, Erwartungen und Zeitgemäße Kriegsführung

Es wird deutlich, dass moderne Kriegsführung komplex ist: Drohnen, Informationskrieg und veränderte Schlachtenbilder stellen neue Anforderungen an Rekrutinnen und Rekruten. Die Basis-Ausbildung allein reicht nicht; fortlaufende Qualifikation ist nötig. Junge Menschen sehen oft die Relevanz eher näher an sich heran, wenn konkrete Bedrohungslagen auftreten. Offen bleibt, wie viel realistische Vorstellung vermittelt wird.

Gesamtgesellschaftliche Awareness und Zukunftsperspektiven

Der Dialog betont eine wachsende gesellschaftliche Awareness für Verteidigung, ohne Panik zu schüren. Der Reservistenverband fungiert als Brücke zur Zivilgesellschaft und betont Freiwilligkeit, Pflicht und Debatten über Geschlechterrollen. International wird der Vergleich zu anderen Ländern diskutiert, wobei Geschichte, Kultur und Sicherheitsbedürfnisse das Erklärungsmuster prägen.

Wehrhaftigkeit als Bestandteil demokratischer Ordnung

Der Gesprächsverlauf thematisiert, wie eine wehrhafte Truppe Demokratie schützt und warum Verteidigung auch in einer offenen Gesellschaft relevant ist. Es wird betont, dass militärische Stärke möglichst abschreckend wirken soll, um Kämpfen zu vermeiden. Ebenso wird der zivile Aspekt betont: Sicherheit verkörpert auch gesellschaftliche Verantwortung, Zusammenhalt und das Verständnis, dass der Staat im Notfall handeln muss.

Aufgabe und Rolle der Bürger in Uniform

Diskutiert wird, dass der Staatsbürger in Uniform dieselben Grundrechte behält, aber einen speziellen Auftrag hat. Diese Dualität erfordert, dass individuelle Freiheit mit der Pflicht zur Gesamtverteidigung in Einklang gebracht wird. Die Gespräche verweisen darauf, dass der Dienst einen Sinn haben kann, ohne Overselling oder Druck, und dass Diversität in der Bundeswehr dennoch Platz findet.

Ausbildung, Erwartungen und Zeitgemäße Kriegsführung

Es wird deutlich, dass moderne Kriegsführung komplex ist: Drohnen, Informationskrieg und veränderte Schlachtenbilder stellen neue Anforderungen an Rekrutinnen und Rekruten. Die Basis-Ausbildung allein reicht nicht; fortlaufende Qualifikation ist nötig. Junge Menschen sehen oft die Relevanz eher näher an sich heran, wenn konkrete Bedrohungslagen auftreten. Offen bleibt, wie viel realistische Vorstellung vermittelt wird.

Gesamtgesellschaftliche Awareness und Zukunftsperspektiven

Der Dialog betont eine wachsende gesellschaftliche Awareness für Verteidigung, ohne Panik zu schüren. Der Reservistenverband fungiert als Brücke zur Zivilgesellschaft und betont Freiwilligkeit, Pflicht und Debatten über Geschlechterrollen. International wird der Vergleich zu anderen Ländern diskutiert, wobei Geschichte, Kultur und Sicherheitsbedürfnisse das Erklärungsmuster prägen.