Transgenerational. Der Podcast
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Transgenerational. Der Podcast

Leah Juliana Muff und Weronika Vogel

Beschreibung

Transgenerational ist der Podcast über das Dazwischen.
Die Gastgeberinnen Leah und Weronika laden in neun Folgen jeweils zwei Menschen aus unterschiedlichen Generationen ein, dieselben zehn Fragen zu beantworten: Fragen aus dem Fragenkatalog von Max Frisch, die nicht erklären, sondern öffnen wollen. Fragen nach Glück und Verlust, nach Geld und Freundschaft, nach Heimat, Zeit und Sterblichkeit.
Der Podcast ist im Rahmen des Themenjahres « Generationen im Wandel » entstanden, das die Mitglieder der Jungen Akademie der Katholischen Akademie in Berlin im Jahr 2025 durchgeführt haben.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 7: Bruno Wiesneth und Stylianos Tsangaridis

05.06.2026

Selbstverständnis, Neugier und Geschlechterrollen

Die Gesprächspartner erkunden, wie Männlichkeit wahrgenommen wird: nicht zwangsläufig physische Merkmale, sondern Eigenschaften wie Mut, Neugier und Offenheit. Persönliche Beispiele zeigen, dass kulturelle Normen Körperbild und Rollen beeinflussen, während beide Stimmen betonen, dass individuelles Verhalten und Interessen unabhängig von Geschlecht variieren können.

Humor, Empathie und tierische Perspektiven

Humor wird als Tiefenverbindung gesehen, die Intellekt und Fantasie teilt. Bezüge zu Tieren illustrieren, wie Empathie und spielerische Interaktion über Speziesgrenzen hinweg empfunden werden können. Humor bleibt wandelbar, je nach Kontext, Sprache und Umfeld, wobei Verständigung oft im Ernst oder im Leichtfüßigen erfolgt.

Heimat, Herkunft und Zukunftsplanung

Heimat wird als unverwechselbar erlebt, geprägt von Kindheit, Kultur und persönlichen Erinnerungen. Beide Teilnehmende diskutieren zweite oder dritte Heimaten, bevorzugen Deutschland oder Griechenland je nach Lebensphase und Berufsträumen. Zukunftsvisionen verbinden geografische Wurzeln mit beruflichen Zielen in Geologie und Mineralienkunde.

Verluste, Beziehungen und Perspektiven

Analysen zu verlorenen Freundschaften zeigen unterschiedliche Reaktionen: melancholie bei guten Abschieden, Wut bei Ausnutzungen. Am Ende reflektieren die Gesprächspartner, wie Verluste Perspektiven verändern und Werte wie Loyalität, Vertrauen und persönliche Entwicklung beeinflussen.

Selbstverständnis, Neugier und Geschlechterrollen

Die Gesprächspartner erkunden, wie Männlichkeit wahrgenommen wird: nicht zwangsläufig physische Merkmale, sondern Eigenschaften wie Mut, Neugier und Offenheit. Persönliche Beispiele zeigen, dass kulturelle Normen Körperbild und Rollen beeinflussen, während beide Stimmen betonen, dass individuelles Verhalten und Interessen unabhängig von Geschlecht variieren können.

Humor, Empathie und tierische Perspektiven

Humor wird als Tiefenverbindung gesehen, die Intellekt und Fantasie teilt. Bezüge zu Tieren illustrieren, wie Empathie und spielerische Interaktion über Speziesgrenzen hinweg empfunden werden können. Humor bleibt wandelbar, je nach Kontext, Sprache und Umfeld, wobei Verständigung oft im Ernst oder im Leichtfüßigen erfolgt.

Heimat, Herkunft und Zukunftsplanung

Heimat wird als unverwechselbar erlebt, geprägt von Kindheit, Kultur und persönlichen Erinnerungen. Beide Teilnehmende diskutieren zweite oder dritte Heimaten, bevorzugen Deutschland oder Griechenland je nach Lebensphase und Berufsträumen. Zukunftsvisionen verbinden geografische Wurzeln mit beruflichen Zielen in Geologie und Mineralienkunde.

Verluste, Beziehungen und Perspektiven

Analysen zu verlorenen Freundschaften zeigen unterschiedliche Reaktionen: melancholie bei guten Abschieden, Wut bei Ausnutzungen. Am Ende reflektieren die Gesprächspartner, wie Verluste Perspektiven verändern und Werte wie Loyalität, Vertrauen und persönliche Entwicklung beeinflussen.

Folge 6: Dr. Martin Fischer und Laura Ragab

15.05.2026

Geld, Erben und Veränderung

In der Diskussion zu Vermögen und Erbschaften wird deutlich, dass Wohlstand einerseits Sicherheit bietet, andererseits den Charakter nicht maßgeblich prägt. Martin glaubt nicht, dass er sich durch Millionen grundlegend wandeln würde; Laura schlussfolgert ähnlich, würde aber den Großteil spenden, weil sie Besitz als belastend empfindet. Beide verweisen darauf, dass Lebensumstände und Werte stärker beeinflussen als Vermögen. Die Beobachtung bleibt, dass Geld kein entscheidender Verursacher persönlicher Entwicklung ist.

Freundschaft, Beziehungen und Lebensumstände

Freundschaften werden als tief und bedeutsam beschrieben: Laura nennt fünf bis sechs enge Freundinnen, dazu flüchtigere Kontakte; Martin schätzt zwei bis drei enge Beziehungen, wobei Alltagslasten wie Familie den Kontakt verändern. Humor wird als wichtiger Bindungsfaktor gesehen, doch auch ernstere Verbindungen können halten, wenn gegenseitiges Verständnis und Zeit vorhanden sind. Lebensumstände beeinflussen, wer bleibt und wer neue Kontakte knüpft.

Besitz, Haustiere und Geschenke

Der Umgang mit Eigentum wird als relational beschrieben: Martin betrachtet seine Katze Fridolin als Teil einer respektvollen, gleichberechtigten WG, nicht als Besitz; Laura verneint Eigentum an Lebewesen und betont die emotionale Nähe. Geschenke bedeuten vor allem Zeit und Aufmerksamkeit; Laura schenkt gern, orientiert sich an den Vorlieben anderer, während Martin eher Zeitgeschenke bevorzugt und selten materiell agiert.

Beerdigung, Tod und Erinnerung

Bezug zum Tod ist sensibel: Laura wünscht sich kein klassisches Friedhofsgrab, sondern eine erinnernde, warme Atmosphäre, idealerweise mit Baum und Wald. Martin zeigt Offenheit, fühlt aber mit religiösen Fragen, die sich auf Hoffnung beziehen, und gibt zu, dass konkrete Vorstellungen schwerfallen. Beide hoffen, dass Anteilnahme und Erinnerungen positive Erinnerungen schaffen, auch wenn die Vorstellung vom Weiterleben unsicher bleibt.

Geld, Erben und Veränderung

In der Diskussion zu Vermögen und Erbschaften wird deutlich, dass Wohlstand einerseits Sicherheit bietet, andererseits den Charakter nicht maßgeblich prägt. Martin glaubt nicht, dass er sich durch Millionen grundlegend wandeln würde; Laura schlussfolgert ähnlich, würde aber den Großteil spenden, weil sie Besitz als belastend empfindet. Beide verweisen darauf, dass Lebensumstände und Werte stärker beeinflussen als Vermögen. Die Beobachtung bleibt, dass Geld kein entscheidender Verursacher persönlicher Entwicklung ist.

Freundschaft, Beziehungen und Lebensumstände

Freundschaften werden als tief und bedeutsam beschrieben: Laura nennt fünf bis sechs enge Freundinnen, dazu flüchtigere Kontakte; Martin schätzt zwei bis drei enge Beziehungen, wobei Alltagslasten wie Familie den Kontakt verändern. Humor wird als wichtiger Bindungsfaktor gesehen, doch auch ernstere Verbindungen können halten, wenn gegenseitiges Verständnis und Zeit vorhanden sind. Lebensumstände beeinflussen, wer bleibt und wer neue Kontakte knüpft.

Besitz, Haustiere und Geschenke

Der Umgang mit Eigentum wird als relational beschrieben: Martin betrachtet seine Katze Fridolin als Teil einer respektvollen, gleichberechtigten WG, nicht als Besitz; Laura verneint Eigentum an Lebewesen und betont die emotionale Nähe. Geschenke bedeuten vor allem Zeit und Aufmerksamkeit; Laura schenkt gern, orientiert sich an den Vorlieben anderer, während Martin eher Zeitgeschenke bevorzugt und selten materiell agiert.

Beerdigung, Tod und Erinnerung

Bezug zum Tod ist sensibel: Laura wünscht sich kein klassisches Friedhofsgrab, sondern eine erinnernde, warme Atmosphäre, idealerweise mit Baum und Wald. Martin zeigt Offenheit, fühlt aber mit religiösen Fragen, die sich auf Hoffnung beziehen, und gibt zu, dass konkrete Vorstellungen schwerfallen. Beide hoffen, dass Anteilnahme und Erinnerungen positive Erinnerungen schaffen, auch wenn die Vorstellung vom Weiterleben unsicher bleibt.

Folge 5: Julia Muff und Dr. Silvia Richter

01.05.2026

Kultur und Identität

Die Gäste diskutieren gemischte kulturelle Einflüsse und wie Herkunftsorte die Weltanschauung prägen. Eine Schweizer Wurzeln, Deutschland als weiteres Zuhause, sowie Erfahrungen in Frankreich und Italien formen Perspektiven. Trotz Vielfalt bleibt die Zugehörigkeit zur Herkunft bedeutsam, während Offenheit für andere Kulturen als Bereicherung erlebt wird. Unterschiedliche Lebenswege zeigen, wie Identität durch Erfahrungen und Partnerschaften weiterreift.

Gleichberechtigung und Frauenwelt

Beide vertreten ein Ziel der Gleichberechtigung statt eines statischen Modells von Patriarchat oder Matriarchat. Sie diskutieren, wie Gleichberechtigung entstehen kann, ohne die Komplexität der Balance zwischen Geschlechtern zu ignorieren. Praktische Beispiele, wie Bildungszugang und politische Teilhabe, werden genannt, während Kommunikationsformen und Alltagspraktiken als Weg zu mehr Gleichgewicht gesehen werden.

Eigentum, Geld und Freundschaft

Eigentum wird als Mischung aus materieller Rechtslage und persönlicher Schöpfung verstanden. Geistiges Eigentum gewinnt an Bedeutung, während Erbschaften oft als fremdes Eigentum gesehen werden. In Freundschaften wird Transparenz bei Geldfragen betont; Offenheit und Vertrauen gelten als zentrale Werte, die eine Beziehung stärken statt gefährden, sofern Kommunikation klar ist.

Tod und Sinnfragen

Zum Tod äußern Silvia und Julia eine differenzierte Haltung: Angst vor dem Tod besteht nicht, jedoch vor dem Sterben und den Umständen des Abschieds. Vorstellungen vom Weiterbestehen der Seele und von einer möglichen Wiederbegegnung im Jenseits werden ambivalent diskutiert. Diese Perspektiven verbinden Trauer mit Neugier und zeigen, wie Lebensendlichkeit menschliche Reflexion anstößt.

Kultur und Identität

Die Gäste diskutieren gemischte kulturelle Einflüsse und wie Herkunftsorte die Weltanschauung prägen. Eine Schweizer Wurzeln, Deutschland als weiteres Zuhause, sowie Erfahrungen in Frankreich und Italien formen Perspektiven. Trotz Vielfalt bleibt die Zugehörigkeit zur Herkunft bedeutsam, während Offenheit für andere Kulturen als Bereicherung erlebt wird. Unterschiedliche Lebenswege zeigen, wie Identität durch Erfahrungen und Partnerschaften weiterreift.

Gleichberechtigung und Frauenwelt

Beide vertreten ein Ziel der Gleichberechtigung statt eines statischen Modells von Patriarchat oder Matriarchat. Sie diskutieren, wie Gleichberechtigung entstehen kann, ohne die Komplexität der Balance zwischen Geschlechtern zu ignorieren. Praktische Beispiele, wie Bildungszugang und politische Teilhabe, werden genannt, während Kommunikationsformen und Alltagspraktiken als Weg zu mehr Gleichgewicht gesehen werden.

Eigentum, Geld und Freundschaft

Eigentum wird als Mischung aus materieller Rechtslage und persönlicher Schöpfung verstanden. Geistiges Eigentum gewinnt an Bedeutung, während Erbschaften oft als fremdes Eigentum gesehen werden. In Freundschaften wird Transparenz bei Geldfragen betont; Offenheit und Vertrauen gelten als zentrale Werte, die eine Beziehung stärken statt gefährden, sofern Kommunikation klar ist.

Tod und Sinnfragen

Zum Tod äußern Silvia und Julia eine differenzierte Haltung: Angst vor dem Tod besteht nicht, jedoch vor dem Sterben und den Umständen des Abschieds. Vorstellungen vom Weiterbestehen der Seele und von einer möglichen Wiederbegegnung im Jenseits werden ambivalent diskutiert. Diese Perspektiven verbinden Trauer mit Neugier und zeigen, wie Lebensendlichkeit menschliche Reflexion anstößt.