
Zuhause im Elternsein
Desirée Weber
Beschreibung
Elternsein ist schön. Und manchmal wirklich schwer.
In Zuhause im Elternsein teile ich mit dir echte Geschichten aus dem Leben, leise Wendepunkte, und schmerzhafte Erkenntnisse, ehrlich, nahbar und ohne Anspruch auf Perfektion. Sondern mit dem Anspruch, dass Elternsein sich nach einer Krise auch wieder leicht anfühlen darf. Höre nicht auf zu suchen, bis Du angekommen bist!
Du bekommst hier Impulse für eine bindungsorientierte Begleitung, besonders dann, wenn es im Alltag eben nicht rund läuft. Denn es geht nicht darum, alles richtig zu machen. Es geht darum, zu verstehen, was gerade ist. Denn sich sicher im Elternsein zu fühlen ist nicht etwas, was Du einfach so findest. Es ist etwas, dass zu Dir zurückkommt, indem Du mutig den nächsten Schritt gehst.
Ich bin Desirée Weber, Familienberaterin und deine Begleitung im Elternsein. Ich unterstütze Dich dabei, die Themen Bindung, Wut und Grenzen mit deinem Kind zu meistern. Meine absolute Stärke liegt darin, zu erkennen was eine Situation braucht und was die nächsten Schritte sind. In meiner Arbeit fliessen 20 Jahre Erfahrung, tiefgründiges Wissen über Bindung und das Nervensystem sowie meine Intuition zusammen.
Als ich selbst Mutter wurde, hat mich dieses Wissen oft getragen. Aber eben nicht immer. Besonders in herausfordernden Situationen fühlte ich mich überfordert und alleine. Und so sass ich weinend auf dem Küchenboden und fragte mich:
"Was habe ich übersehen?"
Ich suchte weiter. Und erst der entscheidenen Hinweis an einer Weiterbildung über Trauma war der Wendepunkt, der mein Elternsein auf ein komplett neues Level hob.
Heute fühle ich mich meistens zuhause im Elternsein. Und ich weiss, Du schaffst das auch!
Desiree
Website: www.desireeweber.com
Instagram: instagram.com/zuhause.im.elternsein/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#19 Zuhause im Elternsein - Ab wann kann dein Kind sich selbst beruhigen?
Einführung in die Selbstberuhigung von Kindern
In dieser Episode wird die Frage behandelt, ab wann Kinder sich selbst beruhigen können. Desiree Weber, bindungsorientierte Familienbegleiterin, erklärt, dass viele Eltern und Fachpersonen nicht wissen, dass Kinder nicht automatisch in der Lage sind, sich selbst zu beruhigen. Die Fähigkeit zur Selbstberuhigung hängt stark von der frühen emotionalen Begleitung durch Eltern ab.
Die Rolle der Co-Regulation
Die Co-Regulation ist entscheidend für die Entwicklung der Selbstberuhigung. Kinder benötigen die kontinuierliche Begleitung durch Erwachsene, um zu lernen, wie sie ihre Emotionen regulieren können. Diese Begleitung ist nicht gleichbedeutend mit Beruhigung, sondern bedeutet, das Kind in seinen Gefühlen zu unterstützen und ihm zu helfen, sich selbst zu regulieren.
Selbstregulative Fähigkeiten von Kindern
Bereits von Geburt an bringen Kinder gewisse selbstregulative Fähigkeiten mit, die in einem sicheren Umfeld zur Geltung kommen. Beispiele für solche Fähigkeiten sind Verhaltensweisen, wie das Spielen mit den eigenen Haaren oder das Knubbeln des Ohrläppchens, die ihnen helfen, sich zu beruhigen. Es ist wichtig, diese Anzeichen zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
Die Entwicklung der Selbstberuhigung
Desiree betont, dass Kinder im Alter von vier Jahren möglicherweise in der Lage sind, sich selbst zu beruhigen, jedoch nur, wenn sie zuvor in einem unterstützenden Umfeld emotionale Erfahrungen gesammelt haben. Fehlende Erfahrungen in der frühen Kindheit können zu anhaltenden Schwierigkeiten in der emotionalen Regulation führen.
Praktische Tipps für Eltern
Eltern sollten lernen, ihre Kinder zu beobachten und zu erkennen, wann Unterstützung nötig ist. Das Warten auf eine Selbstberuhigung ist oft effektiver als sofortige Intervention. Desiree teilt persönliche Erfahrungen und betont die Wichtigkeit, in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und dem Kind Raum zur Selbstregulation zu geben.
Der Weg zur Selbstregulation
Der Prozess der Selbstregulation erfordert Zeit und Geduld. Desiree informiert über einen kommenden Online-Kurs, der Eltern dabei unterstützen soll, ihre Kinder sicher durch emotionale Herausforderungen zu begleiten. Ziel ist es, dass Kinder lernen, ihre Gefühle zu managen, ohne dass die Bedürfnisse der Eltern dabei vernachlässigt werden.

#18 Zuhause im Elternsein - 90 Sekunden Wut? Warum es bei deinem Kind oft viel länger dauert
Emotionen und ihre Dauer
Jill Bolte Taylor hat herausgefunden, dass eine Emotion etwa 90 Sekunden dauert. Dennoch weinen Kinder oft viel länger, wenn sie wütend sind. Dies liegt daran, dass sie lernen müssen, ihre Emotionen auszudrücken und zu verarbeiten.
Eltern als Begleiter
Desiree Weber, bindungsorientierte Familienbegleiterin, betont die wichtige Rolle der Eltern, wenn es darum geht, Kinder in ihren Wutausbrüchen zu begleiten. Sie erklärt, dass es für Kinder entscheidend ist, zu wissen, dass ihre Wut akzeptiert wird und dass sie nicht alleine damit sind.
Bedürfnisse der Kinder
Eltern müssen lernen, die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen, ohne sofort in alte Muster zurückzufallen. Wenn Kinder wütend sind, ist es wichtig, ihnen Raum zu geben, ihre Emotionen zu zeigen, anstatt sofort einzugreifen.
Der Prozess des Begleitens
Die Begleitung von Wut und Frust erfordert Geduld und ein Verständnis dafür, wie Emotionen funktionieren. Wenn Eltern ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen erkennen, können sie besser auf die Emotionen ihrer Kinder eingehen.
Der Online-Kurs
Desiree Weber kündigt einen Online-Kurs an, in dem sie detaillierte Strategien vermittelt, wie Eltern ihre Kinder sicher durch Wut und Frust begleiten können. Ziel ist es, die emotionale Verarbeitung der Kinder zu unterstützen und Eltern zu helfen, ihre eigenen Reaktionen besser zu steuern.

#17 Zuhause im Elternsein - Ich habe alles versucht, um mein Kind zu beruhigen – und nichts funktioniert.
Herausforderungen bei der Beruhigung von Wut und Frustration
Die Erzählerin schildert wiederkehrende Überforderung, Versuche, das Kind liebevoll zu begleiten, und das Scheitern an bisherigen Strategien. Trotz guter Absicht verschlimmert sich die Situation, es kommt zu Türenschlagen, Beschimpfungen und Gefühlen von Hilflosigkeit. Die Erfahrungen aus den Beratungen spiegeln eine gemeinsame Belastung wider: Co‑Regulation allein reicht oft nicht, wenn das Nervensystem stark aktiviert ist.
Veränderung durch ein neues Verständnis von Co‑Regulation
Es wird sichtbar, dass Co‑Regulation mehr umfasst als Beruhigung: Sie begleitet Aktivierung und Spannung des Nervensystems. Durch Beobachtung der Auslöser, Anerkennung der Bedürfnisse und schrittweises Vorgehen entsteht ein Modell, das das Kind dort abholt, wo es gerade ist, statt sofort zu regulieren. Die Beobachtung wird zum ersten Schritt einer sanften Begleitung.
Praxis: Drei Schritte der Begleitung
Der Ansatz beginnt mit Beobachtung, dann folgt die bedürfnisorientierte Begleitung, schließlich beruhigt sich das Nervensystem oft von selbst. Indem man Auslöser identifiziert und das Kind entsprechend unterstützt, reduziert sich die Wut; das Verhalten wird zu einem Hinweis auf zugrundeliegende Bedürfnisse. Die Methode wird als einfache, nachvollziehbare Abfolge beschrieben, die langfristig Stabilität fördert.
Auswirkungen und Schlussfolgerung
Durch die neue Perspektive verändert sich das Familienklima: Die Atmosphäre wird ruhiger, Konflikte lösen sich schneller, und Kirchengruppen sowie Kitas berichten von besseren Anpassungen. Zentrale Botschaft bleibt, dass liebevolle Begleitung kein Problem verursacht, sondern zum passenden Zeitpunkt auf die Bedürfnisse reagiert. Der Fokus liegt auf Bindung, Regulation und der Entwicklung eines zuverlässigen Nervensystems.