Wirtschaft in der Wirtschaft
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Wirtschaft in der Wirtschaft

Christoph Lanter, Mathias Binswanger

Beschreibung

Wirtschaft in der Wirtschaft: ein neues Gesprächsformat. Christoph Lanter unterhält sich mit Volkswirtschaftsprofessor und Glücksforscher Mathias Binswanger über aktuelle wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 7: Wie macht Arbeit glücklich?

04.05.2026

Arbeit, Glück und Alltagsstruktur

Im Gespräch wird deutlich, dass Arbeit mehr als Einkommen bedeutet: Sie gibt Struktur, soziale Kontakte und gelegentlich Sinn. Viele erleben dennoch Stress, Fremdbestimmung oder Leere im Arbeitsalltag. Die zentrale Frage lautet, welche Faktoren Arbeit glücklich machen, seien es Lohn, Freiheit, Team oder das Gefühl, ernst genommen zu werden. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird untersucht, wie sich Zufriedenheit im Beruf erklären lässt.

Kernaussagen aus der Glücksforschung

Aus der Forschung geht hervor, dass Berufe mit Selbstbestimmung, Sinn und sozialer Bedeutung oft zufriedener machen. Niedrige Abhängigkeit von externer Erfolgserwartung stärkt das Glück, während Status oder hohes Einkommen allein nicht automatisch zufrieden machen. Wichtig sind zudem sinnstiftende Tätigkeiten, gutes Arbeitsklima und Anerkennung im Team, während enge Vergleichsdrucke negative Effekte haben können.

Coworking als neue Arbeitsform

Coworking wird als Befreiung von starrer Anwesenheit gesehen und bietet Struktur, sozialen Austausch und räumliche Flexibilität. Eine Generalabonnement-App ermöglicht Zugang zu vielen Spaces, sodass Teams flexibel arbeiten können. Die offene Atmosphäre, das ehrliche Feedback und der Austausch mit anderen stärken Motivation, während Homeoffice nicht für jeden die bevorzugte Lösung bleibt.

Sinn, Motivation und individuelle Arbeitswege

Der Sinn der Arbeit ergibt sich oft aus der persönlichen Einstellung und dem Umfeld. Intrinsische Motivation, Zusammenarbeit im Team und sinnstiftende Kontakte spielen eine zentrale Rolle. Empfehlungen betonen, Routinen zu hinterfragen, individuelle Funktionsweisen zu finden und Orte zu wechseln, um Energie zu gewinnen. Langfristig zählt, wie Arbeit persönliche Stärken nutzt und Freude an der Tätigkeit ermöglicht.

Arbeit, Glück und Alltagsstruktur

Im Gespräch wird deutlich, dass Arbeit mehr als Einkommen bedeutet: Sie gibt Struktur, soziale Kontakte und gelegentlich Sinn. Viele erleben dennoch Stress, Fremdbestimmung oder Leere im Arbeitsalltag. Die zentrale Frage lautet, welche Faktoren Arbeit glücklich machen, seien es Lohn, Freiheit, Team oder das Gefühl, ernst genommen zu werden. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird untersucht, wie sich Zufriedenheit im Beruf erklären lässt.

Kernaussagen aus der Glücksforschung

Aus der Forschung geht hervor, dass Berufe mit Selbstbestimmung, Sinn und sozialer Bedeutung oft zufriedener machen. Niedrige Abhängigkeit von externer Erfolgserwartung stärkt das Glück, während Status oder hohes Einkommen allein nicht automatisch zufrieden machen. Wichtig sind zudem sinnstiftende Tätigkeiten, gutes Arbeitsklima und Anerkennung im Team, während enge Vergleichsdrucke negative Effekte haben können.

Coworking als neue Arbeitsform

Coworking wird als Befreiung von starrer Anwesenheit gesehen und bietet Struktur, sozialen Austausch und räumliche Flexibilität. Eine Generalabonnement-App ermöglicht Zugang zu vielen Spaces, sodass Teams flexibel arbeiten können. Die offene Atmosphäre, das ehrliche Feedback und der Austausch mit anderen stärken Motivation, während Homeoffice nicht für jeden die bevorzugte Lösung bleibt.

Sinn, Motivation und individuelle Arbeitswege

Der Sinn der Arbeit ergibt sich oft aus der persönlichen Einstellung und dem Umfeld. Intrinsische Motivation, Zusammenarbeit im Team und sinnstiftende Kontakte spielen eine zentrale Rolle. Empfehlungen betonen, Routinen zu hinterfragen, individuelle Funktionsweisen zu finden und Orte zu wechseln, um Energie zu gewinnen. Langfristig zählt, wie Arbeit persönliche Stärken nutzt und Freude an der Tätigkeit ermöglicht.

Folge 6: Gemeindeautonomie - wird sie zur Fiktion?

25.02.2026

Thema und Kontext

In dem Gespräch geht es um Gemeindeautonomie, Regulierungen und den Einfluss von Bürokratie auf kommunale Entscheidungen. Es wird untersucht, wie viel Gestaltungsmacht Gemeinden tatsächlich haben und welche Rolle Bund und Kantone dabei spielen. Die Diskussion zieht eine Bilanz zur Wirksamkeit von Mitwirkungsverfahren und zur Frage, wie regulatorische Hürden den kommunalen Handlungsspielraum beeinflussen.

Bürgermeister-Cynismus und Bürokratie-Realität

Der Gast Wolfgang Cella erläutert, dass Bürokratie sowohl neutral als auch kontrolliert auftreten kann. Er empfiehlt, die Zunahme von Regularien durch sachliche Abwägung zu beobachten. Er beschreibt, wie Gerichtsentscheidungen, rechtliche Vorgaben und Absicherungsmentalität den Handlungsspielraum der Gemeinde einschränken und die Entscheidungsqualität beeinflussen.

Mitwirkung als demokratisches Instrument?

Es wird diskutiert, ob Mitwirkungsverfahren demokratischen Mehrwert bieten oder eine Kosten-Nutzen-Relation widerspiegeln. Die Praxis in Gosser zeigt auf, dass Beteiligung umfangreiche Ressourcen bindet. Gleichzeitig liefern Rückmeldungen der Bürger Hinweise auf nötige Anpassungen, insbesondere bei größeren Planungsverfahren, während kleinere Vorhaben oft weniger Nutzen entfalten.

Mut zu Entscheidungen und Ausblick

Beide Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit von mehr Mut und pragmatischer Entscheidungsfähigkeit auf Gemeindeebene. Die Rolle des Staates soll nicht zu stark regulieren, sondern auf Vertrauen basieren. Die Diskussion endet mit dem Plädoyer, Zuständigkeiten klarzuziehen und verantwortungsvoll zu handeln, um Bürokratie nicht zum Selbstzweck werden zu lassen.

Thema und Kontext

In dem Gespräch geht es um Gemeindeautonomie, Regulierungen und den Einfluss von Bürokratie auf kommunale Entscheidungen. Es wird untersucht, wie viel Gestaltungsmacht Gemeinden tatsächlich haben und welche Rolle Bund und Kantone dabei spielen. Die Diskussion zieht eine Bilanz zur Wirksamkeit von Mitwirkungsverfahren und zur Frage, wie regulatorische Hürden den kommunalen Handlungsspielraum beeinflussen.

Bürgermeister-Cynismus und Bürokratie-Realität

Der Gast Wolfgang Cella erläutert, dass Bürokratie sowohl neutral als auch kontrolliert auftreten kann. Er empfiehlt, die Zunahme von Regularien durch sachliche Abwägung zu beobachten. Er beschreibt, wie Gerichtsentscheidungen, rechtliche Vorgaben und Absicherungsmentalität den Handlungsspielraum der Gemeinde einschränken und die Entscheidungsqualität beeinflussen.

Mitwirkung als demokratisches Instrument?

Es wird diskutiert, ob Mitwirkungsverfahren demokratischen Mehrwert bieten oder eine Kosten-Nutzen-Relation widerspiegeln. Die Praxis in Gosser zeigt auf, dass Beteiligung umfangreiche Ressourcen bindet. Gleichzeitig liefern Rückmeldungen der Bürger Hinweise auf nötige Anpassungen, insbesondere bei größeren Planungsverfahren, während kleinere Vorhaben oft weniger Nutzen entfalten.

Mut zu Entscheidungen und Ausblick

Beide Gesprächspartner betonen die Notwendigkeit von mehr Mut und pragmatischer Entscheidungsfähigkeit auf Gemeindeebene. Die Rolle des Staates soll nicht zu stark regulieren, sondern auf Vertrauen basieren. Die Diskussion endet mit dem Plädoyer, Zuständigkeiten klarzuziehen und verantwortungsvoll zu handeln, um Bürokratie nicht zum Selbstzweck werden zu lassen.

Folge 5: De Füfer und s'Weggli - Was uns glücklich macht.

19.12.2025

Einführung und Weihnachtsspecial

Im Weihnachtsspecial von Wirtschaft in der Wirtschaft diskutieren Matthias Binswanger und Christoph Lanter das Thema Glück und die Tretmühlen des Glücks. Der Podcast findet im Restaurant Panem in Romanshorn statt und hat erstmals einen Gast, Claude Diallo.

Die Suche nach Glück

Matthias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksforscher, erklärt, dass mehr Geld nicht automatisch mehr Glück bedeutet. Er erläutert, dass die Menschen oft in Tretmühlen des Glücks gefangen sind, aus denen sie nur schwer entkommen können.

U-Kurve des Glücks

In der Schweiz zeigt sich eine U-Kurve des Glücks, bei der ältere Menschen, insbesondere über 65, tendenziell glücklicher sind. Dies steht im Gegensatz zu jüngeren Menschen, die oft mit Unzufriedenheit kämpfen.

Einfluss von Kindern auf das Glück

Binswanger stellt fest, dass Kinder keinen signifikanten Einfluss auf das Glück haben. Während sie Stress verursachen können, sind Eltern oft glücklicher, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken.

Tretmühlen des Glücks

Die Tretmühlen des Glücks beziehen sich auf soziale Vergleiche, die zu Unzufriedenheit führen können. Der ständige Vergleich mit anderen, insbesondere durch soziale Medien, verstärkt das Gefühl des Mangels.

Wirtschaftssystem und Glück

Ein effektives Wirtschaftssystem müsste Wohlstand schaffen, ohne die Menschen in Tretmühlen zu treiben. Binswanger erklärt, dass der aktuelle Fokus auf Wachstum oft das persönliche Glück behindert.

Lebenskunst und Balance

Die Kunst des Lebens besteht darin, eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Zu viel Freiheit oder Sicherheit kann unglücklich machen. Binswanger ermutigt, sowohl als auch statt entweder oder zu denken.

Claude Diallo und kreative Freiheit

Claude Diallo, der Gast des Podcasts, spricht über seine Erfahrungen als Jazzmusiker und die Herausforderungen, die mit der Kreativität in der Schweiz verbunden sind. Er betont die Wichtigkeit von Freiheit in der Kunst.

Tipps für glückliche Weihnachten

Abschließend gibt Binswanger Tipps für ein glückliches Weihnachtsfest, darunter die richtige Umgebung und eine Vermeidung von übermäßigen Erwartungen.

Einführung und Weihnachtsspecial

Im Weihnachtsspecial von Wirtschaft in der Wirtschaft diskutieren Matthias Binswanger und Christoph Lanter das Thema Glück und die Tretmühlen des Glücks. Der Podcast findet im Restaurant Panem in Romanshorn statt und hat erstmals einen Gast, Claude Diallo.

Die Suche nach Glück

Matthias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre und Glücksforscher, erklärt, dass mehr Geld nicht automatisch mehr Glück bedeutet. Er erläutert, dass die Menschen oft in Tretmühlen des Glücks gefangen sind, aus denen sie nur schwer entkommen können.

U-Kurve des Glücks

In der Schweiz zeigt sich eine U-Kurve des Glücks, bei der ältere Menschen, insbesondere über 65, tendenziell glücklicher sind. Dies steht im Gegensatz zu jüngeren Menschen, die oft mit Unzufriedenheit kämpfen.

Einfluss von Kindern auf das Glück

Binswanger stellt fest, dass Kinder keinen signifikanten Einfluss auf das Glück haben. Während sie Stress verursachen können, sind Eltern oft glücklicher, wenn sie auf ihr Leben zurückblicken.

Tretmühlen des Glücks

Die Tretmühlen des Glücks beziehen sich auf soziale Vergleiche, die zu Unzufriedenheit führen können. Der ständige Vergleich mit anderen, insbesondere durch soziale Medien, verstärkt das Gefühl des Mangels.

Wirtschaftssystem und Glück

Ein effektives Wirtschaftssystem müsste Wohlstand schaffen, ohne die Menschen in Tretmühlen zu treiben. Binswanger erklärt, dass der aktuelle Fokus auf Wachstum oft das persönliche Glück behindert.

Lebenskunst und Balance

Die Kunst des Lebens besteht darin, eine Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu finden. Zu viel Freiheit oder Sicherheit kann unglücklich machen. Binswanger ermutigt, sowohl als auch statt entweder oder zu denken.

Claude Diallo und kreative Freiheit

Claude Diallo, der Gast des Podcasts, spricht über seine Erfahrungen als Jazzmusiker und die Herausforderungen, die mit der Kreativität in der Schweiz verbunden sind. Er betont die Wichtigkeit von Freiheit in der Kunst.

Tipps für glückliche Weihnachten

Abschließend gibt Binswanger Tipps für ein glückliches Weihnachtsfest, darunter die richtige Umgebung und eine Vermeidung von übermäßigen Erwartungen.