
RECODED: Profiwissen für die Basis
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Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#005 Sören Hartung – Vom U12-Trainer bis zu den Profis: Ein Mann für alle Fälle
Einführung in die Trainerlaufbahn von Sören Hartung
Sören Hartung, seit über 15 Jahren Trainer beim FSV Mainz 05, hat sich von einem Amateurspieler zu einem vielseitigen Trainer entwickelt. Mit Erfahrungen in verschiedenen Altersklassen von der U12 bis zu den Profis, hat er bedeutende Erfolge erzielt, darunter die Bundesligameisterschaft mit der U17 und U19.
Der Weg zum Trainer
Nachdem er selbst als Spieler nicht den gewünschten Erfolg hatte, begann Sören während seines Sportwissenschaftsstudiums in Darmstadt, als Jugendtrainer zu arbeiten. Dies führte ihn schließlich zu Mainz 05, wo er durch Engagement und Weiterbildung schnell aufstieg.
Erfahrungen im Nachwuchsbereich
Sörens Zeit bei Mainz 05 war geprägt von der Entwicklung des Vereins und der Nachwuchsarbeit. Er hat verschiedene Teams trainiert und sich aktiv an der Einführung moderner Trainingsmethoden beteiligt, um junge Talente zu fördern.
Der Wechsel von U12 zu U19
Der Übergang von der U12 zur U19 erforderte eine Anpassung der Trainingsmethoden. Während bei der U12 der Fokus auf technischer Ausbildung lag, kamen in der U19 auch athletische und taktische Elemente hinzu.
Trainerphilosophie und Kommunikationsstil
Sören betont die Wichtigkeit von Kommunikation und individueller Förderung im Training. Er setzt auf eine positive, motivierende Atmosphäre und versucht, jeden Spieler bestmöglich zu unterstützen.
Fähigkeiten für Nachwuchstrainer
Für Trainer in der Basis empfiehlt Sören, sich auf die Entwicklung einer klaren Traineridentität zu konzentrieren und Spaß sowie Anstrengung im Training miteinander zu verbinden. Effektive Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg im Trainerberuf.

#004 Oliver Kuhn - Erfolgreich fördern: Einblicke ins DFB-Talentförderprogramm
Werdegang und Rolle im System
Der Gast ist seit über zwei Jahrzehnten hauptberuflich im DFB-Talentförderprogramm tätig. Er begann als Spieler in der Region, danach arbeitete er sich durch Trainer- und Verbandstätigkeiten hoch. Als Stützpunktkoordinator in Nordwürttemberg verantwortet er die Umsetzung des Talentförderprogramms an elf Stützpunkten, koordiniert Trainerteams, Platzbeschaffung, Weiterbildung sowie Sichtungs- und Auswahturniere und begleitet den Weg von Talentenkandidaten bis hin zu Junioren-Nationalmannschaften.
Inhaltliche Ausrichtung des Stützpunkttrainings
Am Stützpunkt stehen kleine, spielnahe Formate im Vordergrund. Mehrere Trainer arbeiten mit kleinen Gruppen, um jeden Talenten individuell zu fördern. Inhalte wechseln von Technik bis Spielverhalten, mit Schwerpunkt auf Praxisbezug statt isolierter Übungen. Der Ansatz betont Vielseitigkeit, taktische Flexibilität und die Verbindung von Technik mit Spielintelligenz, wobei der Spaß am Training erhalten bleibt.
Talent-Erkennung und -Entwicklung
Auswahlkriterien umfassen technisches Können, Spielintelligenz, Lernbereitschaft, Motivation sowie Rahmenbedingungen rund um das Umfeld. Der biologische Alterseffekt wird berücksichtigt, um Perspektiven statt aktueller Leistungen zu bewerten. Beidfüßigkeit wird als großes Potenzial gesehen. Langfristige Entwicklung steht im Vordergrund, während fluktuierende Jahrgänge und NLZ-Interessen kritisch beobachtet werden, um nachhaltige Talente zu identifizieren.
Herausforderungen, praktische Tipps und Perspektiven
Kernprobleme im Amateurfußball sind Ergebnisorientierung, lange Standzeiten und unausgereifte Wettkampfsysteme. Effiziente Trainingsführung verlangt minimale Standzeit, maximale Ballkontakte und regelmäßige, spielnahe Übungen. Coaching im Spiel soll den Spielfluss erhalten, Beobachtungen direkt am Feld erfolgen. Perspektivisch werden Strukturen optimiert diskutiert, doch Umsetzung bleibt komplex; der Fokus bleibt auf individueller Förderung statt reinem Mannschaftserfolg.

#003 Jens Bauer - Bambinis, Profis, Nationalmannschaft: Die komplette Bandbreite des Trainerjobs
Beruflicher Weg und Breite der Trainerrolle
Der Weg begann in einer regionalen Umgebung, mit frühen Trainersammelformen in Bambinis und E-Jugend, begleitet von der Familie und lokalem Umfeld. Es folgten Lizenzen auf C- bis Elite-Niveau, Stationen beim SSV Reutlingen, Waldorf-Heslach und später das Engagement im NLZ Heidenheim. Neben dem Jugendbereich sammelte er Erfahrungen im Mädchenfußball, im Herrenbereich und bei Stützpunkten, bis hin zur Co-Trainerrolle der U19 und der U17 auf nationaler Ebene.
Teamführung, Zugang und Entwicklung der Spieler
Wichtig ist der Zugang zur Mannschaft: den einzelnen Spielern Raum geben, Perspektiven schaffen und individuelle Stärken fördern. Gemeinsame Teamarbeit, Coaching im richtigen Moment und das Vertrauen in die Talente stehen im Vordergrund. Er betont, dass Erlebnisse außerhalb des Platzes – Austausch, gemeinsame Aktivitäten – die Teamchemie stärken und die Entwicklung der Spieler nachhaltig beeinflussen können.
Arbeitsweise im Amateur- und Profibereich
Im Amateurbereich dominiert Organisationstiefe: Vorbereitung, Material, Kommunikation mit Eltern und Scouts, sowie individuelle Begleitung der Spieler. Auf dem Weg in den Profibereich verschieben sich Fokus und Strukturen: mehr Fokus auf Analyse, Trainingseinheiten im Gesamtpaket, professionelles Umfeld, große Unterstützungsstrukturen, aber weiterhin die Förderung individueller Entwicklung und Freude am Sport.
Höhepunkte, Lehren und Coaching-Philosophie
Ein zentrales Erlebnis war der Erfolg mit dem U17-Europameisterjahrgang, der als Benchmark für zukünftige Arbeiten dient. Wichtige Lehren: den Zugang zur Mannschaft finden, Teamkultur aufbauen, individuelle Stärken bestärken statt ausschließlich zu korrigieren. Offen bleiben, Neues wagen, und die Weiterentwicklung als kontinuierlichen Prozess sehen – mit Orientierung an Freude, Intensität und Wiederholungen.