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Beschreibung

»hörinsblau« ist der Podcast von »schauinsblau«, dem Onlinemagazin der Universität Augsburg für Literatur, Kunst und Wissenschaft. Es vereint literarische Texte, Essays, Rezensionen zu Literatur, Theater, Film und Musik, führt Gespräche mit namhaften Künstler*innen und Kulturschaffenden, wie beispielsweise mit Friederike Mayröcker, Thomas Köck oder Stefan Kaegi von Rimini Protokoll und produziert Podcasts und Videoformate. Besonders die Schnittstelle von Kunst und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Interesses.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#46 hörinsblau - Sandra Hoffmann - In-Beziehung-Sein

16.06.2026

Einführung ins Gespräch

Im vollbesetzten Augsburger Brechthaus diskutiert die Literaturwissenschaftlerin Lisa Rettinger mit der Autorin Sandra Hoffmann über die Themen Relationalität und In-Beziehung-Sein. Hoffmann liest Passagen aus ihren Werken, die komplexe Familienkonstellationen und die Bedeutung von Beziehungen beleuchten.

Über Sandra Hoffmann

Sandra Hoffmann, aufgewachsen in Biberbach, hat eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin abgeschlossen und anschließend in Tübingen Mediavistik, Literatur und Italienisch studiert. Ihr literarisches Debüt gab sie 2002 mit 'Schwimmen gegen Blond' und folgte mit weiteren erfolgreichen Veröffentlichungen, darunter 'Paula' und 'Das Leben spielt hier'. Ihre Werke werden oft als intertextuell und vielschichtig beschrieben.

Das Thema Relationalität

In der Diskussion wird schnell klar, dass Relationalität ein zentrales Thema in Hoffmanns Schreiben ist. Ihre Bücher sind durchzogen von der Idee, dass Beziehungen sowohl zwischen Menschen als auch zur Natur eine fundamentale Rolle im Leben spielen. Die Autorin erklärt, dass sie beim Schreiben eine starke Beziehung zur Welt aufbauen muss und dass diese Wahrnehmung ihre Texte prägt.

Schweigen und Beziehungen

Ein wiederkehrendes Motiv in Hoffmanns Werk ist das Schweigen innerhalb von Familienbeziehungen. Dieses Schweigen wird als belastend beschrieben und hat Auswirkungen auf das Verständnis und die Erzählung von Lebensgeschichten. Hoffmann erkennt, dass das Schreiben eine Form der Selbstermächtigung darstellt, die es ihr ermöglicht, diese Geschichten zu erzählen.

Beziehung zur Natur

In ihrem aktuellen Buch 'Jetzt bist du da' spielt die Natur eine bedeutende Rolle. Hoffmann schildert, wie ihre Isolation während der Corona-Pandemie zu einer intensiveren Beziehung zur Natur führte, was sich auch in der Figur Claire widerspiegelt. Diese Beziehung zur Natur wird als gleichwertig zu zwischenmenschlichen Beziehungen angesehen.

Einführung ins Gespräch

Im vollbesetzten Augsburger Brechthaus diskutiert die Literaturwissenschaftlerin Lisa Rettinger mit der Autorin Sandra Hoffmann über die Themen Relationalität und In-Beziehung-Sein. Hoffmann liest Passagen aus ihren Werken, die komplexe Familienkonstellationen und die Bedeutung von Beziehungen beleuchten.

Über Sandra Hoffmann

Sandra Hoffmann, aufgewachsen in Biberbach, hat eine Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieherin abgeschlossen und anschließend in Tübingen Mediavistik, Literatur und Italienisch studiert. Ihr literarisches Debüt gab sie 2002 mit 'Schwimmen gegen Blond' und folgte mit weiteren erfolgreichen Veröffentlichungen, darunter 'Paula' und 'Das Leben spielt hier'. Ihre Werke werden oft als intertextuell und vielschichtig beschrieben.

Das Thema Relationalität

In der Diskussion wird schnell klar, dass Relationalität ein zentrales Thema in Hoffmanns Schreiben ist. Ihre Bücher sind durchzogen von der Idee, dass Beziehungen sowohl zwischen Menschen als auch zur Natur eine fundamentale Rolle im Leben spielen. Die Autorin erklärt, dass sie beim Schreiben eine starke Beziehung zur Welt aufbauen muss und dass diese Wahrnehmung ihre Texte prägt.

Schweigen und Beziehungen

Ein wiederkehrendes Motiv in Hoffmanns Werk ist das Schweigen innerhalb von Familienbeziehungen. Dieses Schweigen wird als belastend beschrieben und hat Auswirkungen auf das Verständnis und die Erzählung von Lebensgeschichten. Hoffmann erkennt, dass das Schreiben eine Form der Selbstermächtigung darstellt, die es ihr ermöglicht, diese Geschichten zu erzählen.

Beziehung zur Natur

In ihrem aktuellen Buch 'Jetzt bist du da' spielt die Natur eine bedeutende Rolle. Hoffmann schildert, wie ihre Isolation während der Corona-Pandemie zu einer intensiveren Beziehung zur Natur führte, was sich auch in der Figur Claire widerspiegelt. Diese Beziehung zur Natur wird als gleichwertig zu zwischenmenschlichen Beziehungen angesehen.

#45 hörinsblau - Hänsel und Gretel - Familienkonzert mit dem Augsburger Uniorchester

27.03.2026

Hintergrund und Adaption

Eine Umbegleitete Fassung von Hänsel und Gretel wurde für Kinder zugänglicher gestaltet, indem Puppenspiel und reduziertes Musikprogramm eingesetzt wurden. Die ursprüngliche Oper aus der Zusammenarbeit Humperdincks wurde entsprechend angepasst, damit jugendliches Publikum teilhaben kann. Begleitend wurden Interviews mit Beteiligten geführt, darunter der Dirigent, eine Puppenspielerin und Musikerinnen des Uniorchesters Augsburg.

Aufführungsprobene und musikalische Balance

Die Proben enthalten Herausforderungen bei Balance zwischen Sängern und großem Orchester. Es musste ausgewählt werden, welche Stücke erhalten bleiben und welche gestrichen werden, um die Aufführung auf eine Stunde zu fokussieren. Die Proben zeigten, wie wichtig Abstimmung, Tempo und stimmliche Klarheit für eine kindgerechte Inszenierung sind.

Erfahrungen aus Perspektiven des Orchesters

Hornist, Cellistin und weitere Musiker schildern den besonderen Charakter der Kinderkonzerte. Die Anwesenheit junger Zuschauer verändert Timing, Lautstärke und Interaktion auf der Bühne. Die Cellistin beschreibt begleitende Aufgaben im Orchester, während andere Musiker berichten, wie Kindern Freude an Musik vermittelt wird und wie Interaktionen mit dem Publikum erlebt werden.

Puppenspiel, Figuren und Improvisation

Cornelia Fritsche erläutert den Unterschied zwischen Puppenspielerinnen und Schauspielerinnen, die Herkunft der Puppen und die Textentwicklung. Figuren wie das Krokodil dienen als Moderatoren, um Unruhe zu lenken und Aufmerksamkeit zu halten. Die Performerinnen arbeiten stark mit Hören, Nachahmen und beobachteten Verhaltensweisen, um lebendige Figuren zu gestalten.

Hintergrund und Adaption

Eine Umbegleitete Fassung von Hänsel und Gretel wurde für Kinder zugänglicher gestaltet, indem Puppenspiel und reduziertes Musikprogramm eingesetzt wurden. Die ursprüngliche Oper aus der Zusammenarbeit Humperdincks wurde entsprechend angepasst, damit jugendliches Publikum teilhaben kann. Begleitend wurden Interviews mit Beteiligten geführt, darunter der Dirigent, eine Puppenspielerin und Musikerinnen des Uniorchesters Augsburg.

Aufführungsprobene und musikalische Balance

Die Proben enthalten Herausforderungen bei Balance zwischen Sängern und großem Orchester. Es musste ausgewählt werden, welche Stücke erhalten bleiben und welche gestrichen werden, um die Aufführung auf eine Stunde zu fokussieren. Die Proben zeigten, wie wichtig Abstimmung, Tempo und stimmliche Klarheit für eine kindgerechte Inszenierung sind.

Erfahrungen aus Perspektiven des Orchesters

Hornist, Cellistin und weitere Musiker schildern den besonderen Charakter der Kinderkonzerte. Die Anwesenheit junger Zuschauer verändert Timing, Lautstärke und Interaktion auf der Bühne. Die Cellistin beschreibt begleitende Aufgaben im Orchester, während andere Musiker berichten, wie Kindern Freude an Musik vermittelt wird und wie Interaktionen mit dem Publikum erlebt werden.

Puppenspiel, Figuren und Improvisation

Cornelia Fritsche erläutert den Unterschied zwischen Puppenspielerinnen und Schauspielerinnen, die Herkunft der Puppen und die Textentwicklung. Figuren wie das Krokodil dienen als Moderatoren, um Unruhe zu lenken und Aufmerksamkeit zu halten. Die Performerinnen arbeiten stark mit Hören, Nachahmen und beobachteten Verhaltensweisen, um lebendige Figuren zu gestalten.

#44 hörinsblau – Internationaler Leseabend

11.03.2026

Konzept des Leseabends und Zielsetzung

Der dritte internationale Leserabend präsentiert eine Mischung aus Originaltexten in Fremdsprachen und deutschen Übersetzungen. Ziel ist, interkulturelle Kommunikation zu fördern, indem ausländische Studierende vorgestellt werden und Öffentlichkeit Einblicke in fremde literarische Welten erhält. Der Abend deckt zeitlose Themen ab und eröffnet Diskussionswege zu Kontext, Epoche und Struktur der Werke.

Organisation, Kooperationen und Planung

Der Verein Faust e.V. arbeitet eng mit Universitäts- und TH-Auslandsämtern zusammen. Studierende werden direkt angesprochen, um drei Vorlesende zu gewährleisten. Ein gedrucktes Programm sowie Poster ermöglichen die Freiarbeit, Räume werden unentgeltlich bereitgestellt. Die Organisation zielt darauf ab, Barrieren abzubauen und eine persönliche Begegnung zwischen Lesenden und Publikum zu ermöglichen.

Hintergrund der Beteiligten und Antrieb

Dr. Ulrich Eckern, Physiker und Vorsitzender von Faust, verbindet Wissenschaft mit interkultureller Bildung. Seine Erfahrung in internationalen Beziehungen, FILL-Mitgliedschaft und Preisverantwortung prägt das Engagement für Austausch und Begegnung. Die Initiative sieht Augsburg als Standort, der interkulturelles Lernen und öffentliche Wahrnehmung von Studierenden befördert.

Wirkung des zweisprachigen Lesens und exemplarische Bezüge

Das zweisprachige Lesen ermöglicht unmittelbare Wahrnehmung von Betonung, Rhythmus und Emotion im Originaltext. Übersetzungen liefern Kontext und erleichtern Zugänge, während beide Formen Einblicke in Kulturraum und Stil gewähren. Beispiele aus Leseabenden wie Indien, Russland oder Japan zeigen, wie Sprache Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft sichtbar macht.

Konzept des Leseabends und Zielsetzung

Der dritte internationale Leserabend präsentiert eine Mischung aus Originaltexten in Fremdsprachen und deutschen Übersetzungen. Ziel ist, interkulturelle Kommunikation zu fördern, indem ausländische Studierende vorgestellt werden und Öffentlichkeit Einblicke in fremde literarische Welten erhält. Der Abend deckt zeitlose Themen ab und eröffnet Diskussionswege zu Kontext, Epoche und Struktur der Werke.

Organisation, Kooperationen und Planung

Der Verein Faust e.V. arbeitet eng mit Universitäts- und TH-Auslandsämtern zusammen. Studierende werden direkt angesprochen, um drei Vorlesende zu gewährleisten. Ein gedrucktes Programm sowie Poster ermöglichen die Freiarbeit, Räume werden unentgeltlich bereitgestellt. Die Organisation zielt darauf ab, Barrieren abzubauen und eine persönliche Begegnung zwischen Lesenden und Publikum zu ermöglichen.

Hintergrund der Beteiligten und Antrieb

Dr. Ulrich Eckern, Physiker und Vorsitzender von Faust, verbindet Wissenschaft mit interkultureller Bildung. Seine Erfahrung in internationalen Beziehungen, FILL-Mitgliedschaft und Preisverantwortung prägt das Engagement für Austausch und Begegnung. Die Initiative sieht Augsburg als Standort, der interkulturelles Lernen und öffentliche Wahrnehmung von Studierenden befördert.

Wirkung des zweisprachigen Lesens und exemplarische Bezüge

Das zweisprachige Lesen ermöglicht unmittelbare Wahrnehmung von Betonung, Rhythmus und Emotion im Originaltext. Übersetzungen liefern Kontext und erleichtern Zugänge, während beide Formen Einblicke in Kulturraum und Stil gewähren. Beispiele aus Leseabenden wie Indien, Russland oder Japan zeigen, wie Sprache Identität, Zugehörigkeit und Gemeinschaft sichtbar macht.