
1,5 Ärzte - Medizin einfach erklärt
Robin Weber und Dr. Markus Frühwein
Beschreibung
Medizin kann kompliziert sein – muss sie aber nicht.
Im Podcast „1,5 Ärzte“ sprechen der Medizinstudent Robin Weber und der Hausarzt/Reisemediziner Dr. Markus Frühwein über Gesundheit, Krankheiten und medizinische Mythen – verständlich und wissenschaftlich fundiert und ohne unnötiges Fachchinesisch.
Von Longevity, Fitness und Ernährung über Prävention bis zu alltäglichen Gesundheitsfragen: Wir erklären, was im Körper wirklich passiert und was die Wissenschaft dazu sagt.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Fliegen & Gesundheit: Wie gefährlich ist Fliegen wirklich? | 1,5 Ärzte
Luftdruck und Gesundheit im Flugzeug
In großen Höhen ist die Luft dünn und der Luftdruck geringer, was zu gesundheitlichen Herausforderungen führen kann. Flugzeuge simulieren einen Druck, der dem einer Höhe von 2.000 bis 2.500 Metern entspricht. Dies ermöglicht den Passagieren, sich relativ wohl zu fühlen, jedoch kann es bei Menschen mit chronischen Krankheiten zu Problemen kommen.
Risiken für bestimmte Personengruppen
Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Atemwegserkrankungen wie COPD und Asthma sollten vorsichtig sein, da der reduzierte Sauerstoffpartialdruck im Flugzeug problematisch sein kann. Langstreckenflüge erhöhen das Risiko von Thrombosen, insbesondere wenn man wenig Bewegung hat und andere Risikofaktoren vorliegen.
Alkoholkonsum und Geschmacksempfindungen
Im Flugzeug wirkt Alkohol stärker, da die Dehydrierung und der geringere Druck die Aufnahme im Blut beschleunigen. Die Geschmacksempfindungen verändern sich ebenfalls, sodass Getränke wie Tomatensaft im Flugzeug beliebter sind.
Druckausgleich und Trommelfell-Risiko
Der Druckausgleich beim Fliegen ist wichtig, insbesondere bei Erkältungen oder Mittelohrentzündungen, da hier ein Risiko für Trommelfellrisse besteht. Allgemein sollte man bei akuten Erkrankungen vorsichtig sein und gegebenenfalls auf das Fliegen verzichten.
Empfehlungen für sicheres Fliegen
Für sicheres Fliegen ist es wichtig, auf ausreichend Bewegung, Hydration und gegebenenfalls auf Kompressionsstrümpfe zu achten. Bei Unsicherheiten sollte man einen Arzt konsultieren, um individuelle Risiken abzuklären.

Schlafapnoe: Warum du trotz 8 Stunden müde bist | 1,5 Ärzte
Einführung in die Schlafapnoe
Schlafapnoe ist eine häufige, aber oft unerkannt bleibende Erkrankung, die gravierende Auswirkungen auf den Körper hat. Personen, die an Schlafapnoe leiden, erleben Atemaussetzer, was zu einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle führen kann. Besonders Übergewichtige sind betroffen, da dies die Atemwege zusätzlich verengen kann.
Symptome und Ursachen
Die Symptome von Schlafapnoe können von übermäßiger Tagesmüdigkeit bis hin zu Sekundenschlaf reichen. Schnarchen ist ein häufiges Anzeichen, jedoch nicht jeder, der schnarcht, hat Schlafapnoe. Die Ursachen sind vielfältig und können von anatomischen Faktoren bis hin zu Lebensstilfaktoren wie Alkohol- und Übergewicht reichen.
Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten
Die Diagnose erfolgt häufig über Schlafscreenings, gefolgt von Polysomnographien im Schlaflabor. Behandlungsmöglichkeiten umfassen Überdruckmasken, spezielle Schienen oder auch chirurgische Eingriffe. Eine Gewichtsreduktion kann ebenfalls zur Verbesserung der Symptome beitragen.
Wichtigkeit von Schlaf
Schlaf ist entscheidend für die körperliche und geistige Gesundheit. Er fördert die Regeneration, Hormonproduktion und Konzentration. Eine unzureichende Schlafqualität kann zu einer Vielzahl von Folgeerkrankungen führen.
Handlungsaufforderung
Wenn du denkst, dass du oder jemand in deiner Nähe unter Schlafapnoe leiden könnte, ist es wichtig, dies ärztlich abklären zu lassen. Die Verbesserung der Schlafqualität kann erhebliche positive Auswirkungen auf die Lebensqualität haben.

Ebola ist zurück. Wie gefährlich ist das Virus wirklich? | 1,5 Ärzte
Einführung in Ebola und Gesundheitsnotstand
Ein internationaler Gesundheitsnotstand wurde wegen Ebola ausgerufen, einer Viruserkrankung, die schnell schwer verläuft und hohe Sterberaten aufweist. Trotz der Gefährlichkeit ist das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung in Ländern wie Deutschland gering.
Übertragungswege und Risiken
Ebola wird vor allem durch engen Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und hat im Vergleich zu Covid-19 ein viel geringeres Pandemierisiko. In betroffenen Ländern sind kulturelle Praktiken und ein schwaches Gesundheitssystem jedoch Ursachen für die schnelle Ausbreitung.
Impfstoffe und Behandlung
Es existieren mehrere Ebola-Impfstoffe, jedoch sind diese nicht immer gegen die aktuell zirkulierenden Virustypen wirksam. Der Fokus liegt im Moment mehr auf der Nachverfolgung von Kontakten und Quarantänemaßnahmen, als auf der Impfung.
Symptome und Folgen
Die Symptome von Ebola umfassen Fieber, Schwitzen und Kopfschmerzen, wobei die meisten Todesfälle durch Organversagen und Schock entstehen. Überlebende können bleibende Schäden erleiden, was die Schwere der Erkrankung verstärkt.
Reiseempfehlungen und Sicherheitslage
Für Reisende in Regionen mit Ebola-Ausbrüchen ist das Risiko gering, solange sie normalen Tourismus betreiben und keinen engen Kontakt mit Infizierten haben. Eine Reiseberatung bei einem Reisemediziner wird empfohlen.