Wirtschaftsznüni - der wirtschaftspolitische Podcast aus dem Kanton Bern
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Wirtschaftsznüni - der wirtschaftspolitische Podcast aus dem Kanton Bern

Handels- und Industrieverein des Kantons Bern

Beschreibung

Welche Themen brennen der Berner Wirtschaft unter den Nägeln? Was steht aktuell auf der Agenda des Handels- und Industrievereins? Direktor Henrik Schoop diskutiert jede zweite Woche mit einem Gast – persönlich und ungefiltert. Der wirtschaftspolitische Podcast aus dem Kanton Bern.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Tourismus als Wirtschaftsmotor: Die Zukunft der Jungfraubahnen und des Standorts Bern

30.06.2026

Die Bedeutung des Tourismus im Kanton Bern

Der Tourismus stellt eine wichtige wirtschaftliche Säule für den Kanton Bern dar, insbesondere im Berner Oberland. Die Jungfraubahn-Gruppe verdeutlicht dies durch steigende Gästezahlen und Umsatz, sieht sich jedoch auch neuen Herausforderungen gegenüber, wie geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit.

Oli Hammel als CEO der Jungfraubahn

Oli Hammel, CEO der Jungfraubahn, spricht über seinen Werdegang und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Er betont die Notwendigkeit, über die reine Beförderung hinauszugehen und den Gästen umfassende Erlebnisse anzubieten, die Gastronomie und Freizeitaktivitäten umfassen.

Transformation zur Allround-Tourismusmarke

Die Jungfraubahn hat sich von einer klassischen Bergbahn zu einem Anbieter entwickelt, der eine Vielzahl von Dienstleistungen im Tourismusbereich bietet. Die Einführung der V-Bahn hat die Reisezeit zum Jungfraujoch verkürzt und die Attraktivität erhöht, indem sie die Kombination von Besuchen an mehreren Zielen erleichtert.

Einfluss des internationalen Tourismus

Der internationale Tourismus spielt eine zentrale Rolle für die Jungfraubahn, insbesondere Gäste aus Asien und den USA. Auch wenn geopolitische Konflikte die Reisebedingungen erschweren, zeigt sich eine positive Buchungslage.

Herausforderungen und Chancen im Bauwesen

Hammel äußert sich zu den bürokratischen Herausforderungen bei Infrastrukturprojekten im Kanton Bern. Trotz positiver Erfahrungen mit lokalem Engagement sieht er die Notwendigkeit, Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Trends und zukünftige Entwicklungen

Hammel diskutiert zukünftige Trends im Tourismus, wie die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen und die Notwendigkeit, Gastronomie und Infrastruktur zu verbessern. Er sieht Potenzial in der Digitalisierung und in der Anpassung an die Bedürfnisse der Gäste.

Die Rolle der Politik

Für die Weiterentwicklung des Tourismus benötigt es die Unterstützung der Politik, insbesondere durch Kompromissbereitschaft und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Tourismussektor.

Die Bedeutung des Tourismus im Kanton Bern

Der Tourismus stellt eine wichtige wirtschaftliche Säule für den Kanton Bern dar, insbesondere im Berner Oberland. Die Jungfraubahn-Gruppe verdeutlicht dies durch steigende Gästezahlen und Umsatz, sieht sich jedoch auch neuen Herausforderungen gegenüber, wie geopolitischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit.

Oli Hammel als CEO der Jungfraubahn

Oli Hammel, CEO der Jungfraubahn, spricht über seinen Werdegang und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Er betont die Notwendigkeit, über die reine Beförderung hinauszugehen und den Gästen umfassende Erlebnisse anzubieten, die Gastronomie und Freizeitaktivitäten umfassen.

Transformation zur Allround-Tourismusmarke

Die Jungfraubahn hat sich von einer klassischen Bergbahn zu einem Anbieter entwickelt, der eine Vielzahl von Dienstleistungen im Tourismusbereich bietet. Die Einführung der V-Bahn hat die Reisezeit zum Jungfraujoch verkürzt und die Attraktivität erhöht, indem sie die Kombination von Besuchen an mehreren Zielen erleichtert.

Einfluss des internationalen Tourismus

Der internationale Tourismus spielt eine zentrale Rolle für die Jungfraubahn, insbesondere Gäste aus Asien und den USA. Auch wenn geopolitische Konflikte die Reisebedingungen erschweren, zeigt sich eine positive Buchungslage.

Herausforderungen und Chancen im Bauwesen

Hammel äußert sich zu den bürokratischen Herausforderungen bei Infrastrukturprojekten im Kanton Bern. Trotz positiver Erfahrungen mit lokalem Engagement sieht er die Notwendigkeit, Genehmigungsprozesse zu beschleunigen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Trends und zukünftige Entwicklungen

Hammel diskutiert zukünftige Trends im Tourismus, wie die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen und die Notwendigkeit, Gastronomie und Infrastruktur zu verbessern. Er sieht Potenzial in der Digitalisierung und in der Anpassung an die Bedürfnisse der Gäste.

Die Rolle der Politik

Für die Weiterentwicklung des Tourismus benötigt es die Unterstützung der Politik, insbesondere durch Kompromissbereitschaft und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im Tourismussektor.

Rückblick auf die Sommersession: Neue Zusammensetzung, Steuern und Energiepolitik mit Patrick Freudiger

16.06.2026

Einführung und Vorstellung

In dieser Episode wird ein Rückblick auf die Sommersession 2026 des Berner Grossen Rates gegeben, mit Schwerpunkt auf der neuen Zusammensetzung und den Herausforderungen, die damit verbunden sind. Patrick Freudiger, ein erfahrener Politiker und Präsident der Finanzkommission, teilt seine Gedanken zur Organisation seiner vielfältigen Rollen und zur Bedeutung der neuen Gesichter im Grossen Rat.

Neue Zusammensetzung des Grossen Rates

Die Vereidigung von rund 30 neuen Grossrätinnen und Grossräten bringt frischen Wind, jedoch bleibt die Notwendigkeit für Dialog und Kooperationsfähigkeit in der politischen Landschaft bestehen. Freudiger betont die Wichtigkeit, die richtigen Mehrheiten zu finden und die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden zu intensivieren.

Ergebnisse der Sommersession

Ein Highlight der Session war die positive Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 873 Millionen. Freudiger erklärt, dass dieses Ergebnis hauptsächlich durch einmalige Faktoren wie die Auflösung von Rückstellungen und die Vollkapitalisierung der Bernischen Pensionskasse erreicht wurde, aber strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.

Steuerpolitik und Ausgabendisziplin

Die Diskussion über die Steuerstrategie und die Notwendigkeit einer Ausgabendisziplin ist zentral. Es wird ein Ziel von 500 Millionen bis 2030 angestrebt, um den Kanton Bern steuerlich attraktiver zu machen, trotz steigender Ausgaben in Bildung und Personal.

Energiepolitik und Wassermanagement

Freudiger erörtert die Herausforderungen der Wasserstrategie 2040, die zu stark auf Naturschutz fokussiert sei und die Bedeutung der Wasserkraft vernachlässige. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Naturschutz und Energiebedarf sei entscheidend für die Energiewende.

Potenziale des Kantons Bern

Der Kanton Bern hat Potenzial im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere in der Photovoltaik und Wasserkraft. Freudiger hebt die Bedeutung von steuerlichen Anreizen für energetische Sanierungen hervor.

Wirtschaftliche Anliegen in Langenthal

Freudiger, der für das Stadtpräsidium in Langenthal kandidiert, spricht über die Notwendigkeit effizienter Baubewilligungsverfahren und die Entwicklung ungenutzter Areale, um das wirtschaftliche Potenzial der Stadt zu entfalten.

Einführung und Vorstellung

In dieser Episode wird ein Rückblick auf die Sommersession 2026 des Berner Grossen Rates gegeben, mit Schwerpunkt auf der neuen Zusammensetzung und den Herausforderungen, die damit verbunden sind. Patrick Freudiger, ein erfahrener Politiker und Präsident der Finanzkommission, teilt seine Gedanken zur Organisation seiner vielfältigen Rollen und zur Bedeutung der neuen Gesichter im Grossen Rat.

Neue Zusammensetzung des Grossen Rates

Die Vereidigung von rund 30 neuen Grossrätinnen und Grossräten bringt frischen Wind, jedoch bleibt die Notwendigkeit für Dialog und Kooperationsfähigkeit in der politischen Landschaft bestehen. Freudiger betont die Wichtigkeit, die richtigen Mehrheiten zu finden und die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsverbänden zu intensivieren.

Ergebnisse der Sommersession

Ein Highlight der Session war die positive Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 873 Millionen. Freudiger erklärt, dass dieses Ergebnis hauptsächlich durch einmalige Faktoren wie die Auflösung von Rückstellungen und die Vollkapitalisierung der Bernischen Pensionskasse erreicht wurde, aber strukturelle Herausforderungen bestehen bleiben.

Steuerpolitik und Ausgabendisziplin

Die Diskussion über die Steuerstrategie und die Notwendigkeit einer Ausgabendisziplin ist zentral. Es wird ein Ziel von 500 Millionen bis 2030 angestrebt, um den Kanton Bern steuerlich attraktiver zu machen, trotz steigender Ausgaben in Bildung und Personal.

Energiepolitik und Wassermanagement

Freudiger erörtert die Herausforderungen der Wasserstrategie 2040, die zu stark auf Naturschutz fokussiert sei und die Bedeutung der Wasserkraft vernachlässige. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Naturschutz und Energiebedarf sei entscheidend für die Energiewende.

Potenziale des Kantons Bern

Der Kanton Bern hat Potenzial im Bereich erneuerbare Energien, insbesondere in der Photovoltaik und Wasserkraft. Freudiger hebt die Bedeutung von steuerlichen Anreizen für energetische Sanierungen hervor.

Wirtschaftliche Anliegen in Langenthal

Freudiger, der für das Stadtpräsidium in Langenthal kandidiert, spricht über die Notwendigkeit effizienter Baubewilligungsverfahren und die Entwicklung ungenutzter Areale, um das wirtschaftliche Potenzial der Stadt zu entfalten.

Energiezukunft im Kanton Bern: Zwischen Versorgungssicherheit und Akzeptanz

09.06.2026

Rahmenbedingungen und Umsetzung der Energiepolitik

Im Kanton Bern wirken sich Bundesregularien wesentlich auf die Energiepolitik aus, während der Kanton eigene Umsetzungen und Zonenplanungen festlegt. Zentrale Themen sind Versorgungssicherheit, nachhaltige Erzeugung und Transformation, wobei der Bund den Rahmen vorgibt und der Kanton konkrete Projekte realisiert. Die Stabilität der Grundsätze wird angestrebt, während Anpassungen im Regulierungssystem fortlaufend diskutiert werden, um langfristig klare Leitplanken zu bieten.

Kanton Bern und operative Projekte

Wichtige Vorhaben betreffen die Konzessionierung des Grimselsystems und die Steuerung von Projekten wie Mossolar. Schnelligkeit und klare politische Leitplanken sind gefragt, damit Investitionen realisiert werden können. Die BKW verfolgt einen ausgewogenen Ausbauplan, der auch internationale Netzverbindungen berücksichtigt. Batterien an Standorten wie Mühlenberg gehören zu den vorgesehenen Lösungen, die Netzausbau und Versorgungssicherheit unterstützen sollen.

Technologien und Investitionen im Portfolio

Windenergie wird als technisch sinnvoll, kosteneffizient und winterlich relevant gesehen, jedoch durch steigende Akzeptanzprobleme gehemmt. Batterietechnologien gewinnen an Reife und werden an geeigneten Standorten umgesetzt, wobei die Netzanschlüsse und Umweltbelange eine Rolle spielen. Ein ausgewogenes Portfolio spart Abhängigkeiten und stärkt die Integration erneuerbarer Energie sowohl im Inland als auch grenzüberschreitend.

BKW als Wirtschaftsfaktor und Governance

Die BKW zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern im Kanton Bern und leistet bedeutende Wertschöpfung sowie Dividenden. Das Verhältnis zum Kanton basiert auf transparenter Governance und klaren Abgrenzungen zwischen reguliertem und nicht reguliertem Geschäft. Kritik an Marktdominanz wird ernst genommen, jedoch wird Transparenz betont. Die Bedeutung einer europäischen Netzverbindung und eines Stromabkommens wird als entscheidend für Versorgungssicherheit und Marktzugang bewertet.

Rahmenbedingungen und Umsetzung der Energiepolitik

Im Kanton Bern wirken sich Bundesregularien wesentlich auf die Energiepolitik aus, während der Kanton eigene Umsetzungen und Zonenplanungen festlegt. Zentrale Themen sind Versorgungssicherheit, nachhaltige Erzeugung und Transformation, wobei der Bund den Rahmen vorgibt und der Kanton konkrete Projekte realisiert. Die Stabilität der Grundsätze wird angestrebt, während Anpassungen im Regulierungssystem fortlaufend diskutiert werden, um langfristig klare Leitplanken zu bieten.

Kanton Bern und operative Projekte

Wichtige Vorhaben betreffen die Konzessionierung des Grimselsystems und die Steuerung von Projekten wie Mossolar. Schnelligkeit und klare politische Leitplanken sind gefragt, damit Investitionen realisiert werden können. Die BKW verfolgt einen ausgewogenen Ausbauplan, der auch internationale Netzverbindungen berücksichtigt. Batterien an Standorten wie Mühlenberg gehören zu den vorgesehenen Lösungen, die Netzausbau und Versorgungssicherheit unterstützen sollen.

Technologien und Investitionen im Portfolio

Windenergie wird als technisch sinnvoll, kosteneffizient und winterlich relevant gesehen, jedoch durch steigende Akzeptanzprobleme gehemmt. Batterietechnologien gewinnen an Reife und werden an geeigneten Standorten umgesetzt, wobei die Netzanschlüsse und Umweltbelange eine Rolle spielen. Ein ausgewogenes Portfolio spart Abhängigkeiten und stärkt die Integration erneuerbarer Energie sowohl im Inland als auch grenzüberschreitend.

BKW als Wirtschaftsfaktor und Governance

Die BKW zählt zu den wichtigsten Arbeitgebern im Kanton Bern und leistet bedeutende Wertschöpfung sowie Dividenden. Das Verhältnis zum Kanton basiert auf transparenter Governance und klaren Abgrenzungen zwischen reguliertem und nicht reguliertem Geschäft. Kritik an Marktdominanz wird ernst genommen, jedoch wird Transparenz betont. Die Bedeutung einer europäischen Netzverbindung und eines Stromabkommens wird als entscheidend für Versorgungssicherheit und Marktzugang bewertet.