ADHS Sensei
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ADHS Sensei

Tino Mewes

Beschreibung

Tino Mewes ist Schauspieler, Sprecher, Adhs-Coach und Vater von 3 neurodiversen Kindern.

In diesem Podcast erfährst Du wie Du lernen kannst dein Nervensystem wirklich zu verstehen, zu regulieren und bewusst zu führen.

Klarheit, Humor, Perspektiven und praktische Impulse für mehr Selbstführung mit ADHS.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

ADHS und Warum Du Dich selbst so anstrengend findest

02.08.2026

Die Herausforderungen von ADHS

Viele Menschen mit ADHS fühlen sich von sich selbst angestrengt, was oft durch innere Dialoge und Selbstkritik verstärkt wird. Diese Empfindungen entstehen nicht aus Schwäche, sondern aus der zusätzlichen Anstrengung, die das Gehirn aufbringt, um Aufmerksamkeit, Emotionen und Impulse zu regulieren.

Die Wurzeln der Selbstkritik

Die Selbstkritik hat oft ihre Wurzeln in der Kindheit, als häufig negative Sätze über das Verhalten gehört wurden. Diese Botschaften prägen das Selbstbild und können dazu führen, dass sich Betroffene selbst als anstrengend empfinden.

Identität und Verhalten trennen

Eine wichtige Übung ist, das eigene Verhalten von der Identität zu trennen. Anstatt sich selbst als anstrengend zu bezeichnen, sollte man das Verhalten in den Vordergrund stellen. Diese sprachlichen Veränderungen können helfen, die Selbstverurteilung zu reduzieren.

Unbedingte Selbstakzeptanz

Selbstakzeptanz bedeutet, den eigenen Wert nicht von Fehlern oder Verhaltensweisen abhängig zu machen. Es ist wichtig, zwischen dem eigenen Wert als Mensch und dem eigenen Verhalten zu unterscheiden.

Gegenbeweise sammeln

Um das Selbstbild positiv zu beeinflussen, sollten Betroffene jeden Abend drei Erfolge des Tages sammeln. Dies hilft, das Gehirn daran zu gewöhnen, auch positive Aspekte zu erkennen und weniger Fokus auf Fehler zu legen.

Vergleich mit neurotypischen Maßstäben vermeiden

Der Vergleich mit neurotypischen Menschen kann belastend sein. Es ist entscheidend, die eigenen Stärken und Herausforderungen zu erkennen und zu akzeptieren, dass ADHS eine andere Regulierung von Motivation und Emotion erfordert.

Schlussfolgerung

Der Weg zu einem besseren Selbstverständnis erfordert Geduld und die Bereitschaft, alte Glaubensmuster abzulegen. Unterstützung und Begleitung können helfen, diesen Weg zu gehen.

Die Herausforderungen von ADHS

Viele Menschen mit ADHS fühlen sich von sich selbst angestrengt, was oft durch innere Dialoge und Selbstkritik verstärkt wird. Diese Empfindungen entstehen nicht aus Schwäche, sondern aus der zusätzlichen Anstrengung, die das Gehirn aufbringt, um Aufmerksamkeit, Emotionen und Impulse zu regulieren.

Die Wurzeln der Selbstkritik

Die Selbstkritik hat oft ihre Wurzeln in der Kindheit, als häufig negative Sätze über das Verhalten gehört wurden. Diese Botschaften prägen das Selbstbild und können dazu führen, dass sich Betroffene selbst als anstrengend empfinden.

Identität und Verhalten trennen

Eine wichtige Übung ist, das eigene Verhalten von der Identität zu trennen. Anstatt sich selbst als anstrengend zu bezeichnen, sollte man das Verhalten in den Vordergrund stellen. Diese sprachlichen Veränderungen können helfen, die Selbstverurteilung zu reduzieren.

Unbedingte Selbstakzeptanz

Selbstakzeptanz bedeutet, den eigenen Wert nicht von Fehlern oder Verhaltensweisen abhängig zu machen. Es ist wichtig, zwischen dem eigenen Wert als Mensch und dem eigenen Verhalten zu unterscheiden.

Gegenbeweise sammeln

Um das Selbstbild positiv zu beeinflussen, sollten Betroffene jeden Abend drei Erfolge des Tages sammeln. Dies hilft, das Gehirn daran zu gewöhnen, auch positive Aspekte zu erkennen und weniger Fokus auf Fehler zu legen.

Vergleich mit neurotypischen Maßstäben vermeiden

Der Vergleich mit neurotypischen Menschen kann belastend sein. Es ist entscheidend, die eigenen Stärken und Herausforderungen zu erkennen und zu akzeptieren, dass ADHS eine andere Regulierung von Motivation und Emotion erfordert.

Schlussfolgerung

Der Weg zu einem besseren Selbstverständnis erfordert Geduld und die Bereitschaft, alte Glaubensmuster abzulegen. Unterstützung und Begleitung können helfen, diesen Weg zu gehen.

ADHS und warum Dein Nervensystem ständig nach Gefahr scannt

30.05.2026

ADHS und ständiger Gefahren-Scan des Nervensystems

Bei vielen Menschen mit ADHS wird das Nervensystem als extrem empfindlich beschrieben: Es nimmt Stimmung, Tonlage und Veränderungen wahr und scannt kontinuierlich die Umgebung nach Gefahr. Wenn Gefahr erkannt wird, fehlt oft ein Stoppsignal oder eine Pause, was zu einem anhaltenden Alarmzustand führen kann. Übergänge zwischen Situationen können sich schwer anfühlen, oft begleitet von einer Art Übergangsblockade.

Schutzstrategien als beobachtbare Fähigkeiten

Aus dieser stetigen Wachsamkeit erwachsen Fähigkeiten wie das schnelle Lesen von Stimmungen, das Erkennen feiner Veränderungen in Körpersprache, das Spüren von Konflikten, Ruhe in Krisen und vorausschauendes Denken. Hinter diesen Fertigkeiten steckt oft eine Schutzregel des Nervensystems, das meint, Fehler zu vermeiden oder Verletzungen zu verhindern. Solche Muster können als Intuition oder emotionale Reife erscheinen, sind jedoch oft Schutzmechanismen.

Kosten des ständigen Scannens

Die Anpassungen bringen auch Belastungen mit sich: Angstzustände, Erschöpfung, übermäßiges Nachdenken, Schwierigkeiten beim Entspannen und geringes Vertrauen in andere. Das Nervensystem wirkt_rassig darauf ausgerichtet, sich zu schützen, wodurch die Wahrnehmung als überaus scharf erlebt wird. Die Dynamik zeigt, wie Überlebensaufmerksamkeit lange Zeit sinnvoll war, doch sie kann zu engeren Grenz- und Stressreaktionen führen.

Drei Grundlegende Tools zur Beruhigung des Nervensystems

Die beschriebenen Ansätze illustrieren, wie das Nervensystem zunehmend lernen kann, wann Gefahr vorbei ist. Tool 1, der Sicherheitscheck, fragt nach Sicherheit statt nach Problemen und erinnert das System daran, sich zu beruhigen. Tool 2 betont Gegenwart versus Vergangenheit, um alte Reaktionen besser einzuordnen. Tool 3, der Körpersignal-Reset, verankert den Körper im Hier und Jetzt durch langsamen Atem, Blickwechsel und Benennung der Sinneseindrücke.

ADHS und ständiger Gefahren-Scan des Nervensystems

Bei vielen Menschen mit ADHS wird das Nervensystem als extrem empfindlich beschrieben: Es nimmt Stimmung, Tonlage und Veränderungen wahr und scannt kontinuierlich die Umgebung nach Gefahr. Wenn Gefahr erkannt wird, fehlt oft ein Stoppsignal oder eine Pause, was zu einem anhaltenden Alarmzustand führen kann. Übergänge zwischen Situationen können sich schwer anfühlen, oft begleitet von einer Art Übergangsblockade.

Schutzstrategien als beobachtbare Fähigkeiten

Aus dieser stetigen Wachsamkeit erwachsen Fähigkeiten wie das schnelle Lesen von Stimmungen, das Erkennen feiner Veränderungen in Körpersprache, das Spüren von Konflikten, Ruhe in Krisen und vorausschauendes Denken. Hinter diesen Fertigkeiten steckt oft eine Schutzregel des Nervensystems, das meint, Fehler zu vermeiden oder Verletzungen zu verhindern. Solche Muster können als Intuition oder emotionale Reife erscheinen, sind jedoch oft Schutzmechanismen.

Kosten des ständigen Scannens

Die Anpassungen bringen auch Belastungen mit sich: Angstzustände, Erschöpfung, übermäßiges Nachdenken, Schwierigkeiten beim Entspannen und geringes Vertrauen in andere. Das Nervensystem wirkt_rassig darauf ausgerichtet, sich zu schützen, wodurch die Wahrnehmung als überaus scharf erlebt wird. Die Dynamik zeigt, wie Überlebensaufmerksamkeit lange Zeit sinnvoll war, doch sie kann zu engeren Grenz- und Stressreaktionen führen.

Drei Grundlegende Tools zur Beruhigung des Nervensystems

Die beschriebenen Ansätze illustrieren, wie das Nervensystem zunehmend lernen kann, wann Gefahr vorbei ist. Tool 1, der Sicherheitscheck, fragt nach Sicherheit statt nach Problemen und erinnert das System daran, sich zu beruhigen. Tool 2 betont Gegenwart versus Vergangenheit, um alte Reaktionen besser einzuordnen. Tool 3, der Körpersignal-Reset, verankert den Körper im Hier und Jetzt durch langsamen Atem, Blickwechsel und Benennung der Sinneseindrücke.

ADHS und das andere Vitamin C

17.05.2026

Verbindung als zentraler Faktor

Lange Forschungen zeigen, dass authentische, enge Beziehungen ein entscheidender Indikator für Wohlbefinden, Gesundheit und Langlebigkeit sind. Verbindung wird als essenziell beschrieben, während Geld, Karriere oder reines Wissen weniger direkten Einfluss zu haben scheinen. Diese Sicht wird als fundamentale Komponente menschlicher Lebensführung dargestellt.

Beziehungsmuster bei ADHS

Bei ADHS fällt es oft schwer, Gespräche kontinuierlich zu halten oder den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Missverständnisse, verspätete Antworten und unerwartete Kontakte sind häufige Muster, die soziale Belastungen erhöhen. Dennoch empfinden viele Menschen mit ADHS tiefe Empathie und das Bedürfnis nach Nähe.

Drei Schritte zur Stärkung der Verbindung

Erster Schritt: einer bedeutsamen Person jetzt eine kurze Nachricht schicken, ohne Rechtfertigungen oder Entschuldigungen. Zweiter Schritt: beim nächsten Kontakt einen konkreten Termin festlegen, egal ob persönlich oder telefonisch. Dritter Schritt: aktiv zuhören statt zu antworten, um Gesprächsfluss zu unterstützen und Verständnis zu fördern.

Verbindung als regulatorischer Faktor

Verbindungen wirken beruhigend auf das Nervensystem, fördern weniger Ängstlichkeit und Überforderung sowie klareres Denken. Sie unterstützen Entscheidungen, Konzentration und emotionale Stabilität. Für Menschen mit ADHS ist Verbindung kein Zusatz, sondern eine zentrale Regulation des Verhaltens und der Wahrnehmung.

Verbindung als zentraler Faktor

Lange Forschungen zeigen, dass authentische, enge Beziehungen ein entscheidender Indikator für Wohlbefinden, Gesundheit und Langlebigkeit sind. Verbindung wird als essenziell beschrieben, während Geld, Karriere oder reines Wissen weniger direkten Einfluss zu haben scheinen. Diese Sicht wird als fundamentale Komponente menschlicher Lebensführung dargestellt.

Beziehungsmuster bei ADHS

Bei ADHS fällt es oft schwer, Gespräche kontinuierlich zu halten oder den Kontakt nicht abreißen zu lassen. Missverständnisse, verspätete Antworten und unerwartete Kontakte sind häufige Muster, die soziale Belastungen erhöhen. Dennoch empfinden viele Menschen mit ADHS tiefe Empathie und das Bedürfnis nach Nähe.

Drei Schritte zur Stärkung der Verbindung

Erster Schritt: einer bedeutsamen Person jetzt eine kurze Nachricht schicken, ohne Rechtfertigungen oder Entschuldigungen. Zweiter Schritt: beim nächsten Kontakt einen konkreten Termin festlegen, egal ob persönlich oder telefonisch. Dritter Schritt: aktiv zuhören statt zu antworten, um Gesprächsfluss zu unterstützen und Verständnis zu fördern.

Verbindung als regulatorischer Faktor

Verbindungen wirken beruhigend auf das Nervensystem, fördern weniger Ängstlichkeit und Überforderung sowie klareres Denken. Sie unterstützen Entscheidungen, Konzentration und emotionale Stabilität. Für Menschen mit ADHS ist Verbindung kein Zusatz, sondern eine zentrale Regulation des Verhaltens und der Wahrnehmung.