15 Minuten Harburg - powered by Volt
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15 Minuten Harburg - powered by Volt

Michael Riedel und Sebastian Speetzen

Beschreibung

Wir sind 15 Minuten Harburg, dein Podcast für lokale und kommunale Politik im Landkreis Harburg, präsentiert von Volt! Michael Riedel und Sebastian Speetzen nehmen dich mit auf knackige, 15-minütige Reisen durch die wichtigsten politischen Themen, die Harburg bewegen. Hör rein und bleib politisch auf dem Laufenden!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 16 - Thema Pflege mit Cindy Losch

28.02.2026

Aufstieg, Motivation und Rollen in der ambulanten Pflege

Cindy Losch beschreibt ihren Weg in die Pflege, der durch Zufall entstand und später zur Berufung wurde. Seit Jahren arbeitet sie als Krankenschwester und schenkt der ambulanten Pflege eine zentrale Rolle zu. Die Arbeit erfüllt sie mit Sinn und Freude, während sie betont, wie der Beruf auch auf persönlicher Ebene Bestätigung gibt und sich durch langjährige Erfahrung stetig weiterentwickelt.

Typischer Tagesablauf, Kundenbedürfnisse und Arbeitsorganisation

Der Arbeitsalltag gestaltet sich flexibel: Touren starten unterschiedlich früh, je nach Lebensumständen der Kundinnen und Kunden. Es gibt einen festen Kern von Kundinnen und Kunden, dazu Springerinnen bei Personalengpässen. Einsätze variieren stark, oft stehen mehrere kurze Besuche am Tag an, mit kurzer Interaktion oder längeren Momenten für Pflege und Beratung.

Gespräche, Betreuungszeiten und Angebote der Unterstützung

Gespräche werden als Betreuungszeiten vergütet, sodass Raum für Klönschnack bleibt. Zusätzlich bieten Tagespflege oder Besuchsdienste zusätzliche soziale Kontakte. Ehrenamtliche Unterstützung wird als wichtig angesehen. Die Pflegekundinnen und -kunden profitieren von menschlicher Zuwendung, die Nähe und Gespräche ermöglichen, die über rein Gesundheitsversorgung hinausgehen.

Herausforderungen, Teamkultur und Zukunftsperspektiven

Zu den Herausforderungen zählen Verkehr, unvorhergesehene Vorfälle beim Kunden und der Ausgleich von Personalmangel. Digitalisierung erleichtert Dokumentation und Datenübertragung, während gute Arbeitsbedingungen die Mitarbeitendenbindung fördern. Sinnhaftigkeit der Arbeit, kollegiales Miteinander und Beispiele aus dem Alltag zeigen, wie Pflegekraft und Kundin gegenseitig Lebensmut geben.

Aufstieg, Motivation und Rollen in der ambulanten Pflege

Cindy Losch beschreibt ihren Weg in die Pflege, der durch Zufall entstand und später zur Berufung wurde. Seit Jahren arbeitet sie als Krankenschwester und schenkt der ambulanten Pflege eine zentrale Rolle zu. Die Arbeit erfüllt sie mit Sinn und Freude, während sie betont, wie der Beruf auch auf persönlicher Ebene Bestätigung gibt und sich durch langjährige Erfahrung stetig weiterentwickelt.

Typischer Tagesablauf, Kundenbedürfnisse und Arbeitsorganisation

Der Arbeitsalltag gestaltet sich flexibel: Touren starten unterschiedlich früh, je nach Lebensumständen der Kundinnen und Kunden. Es gibt einen festen Kern von Kundinnen und Kunden, dazu Springerinnen bei Personalengpässen. Einsätze variieren stark, oft stehen mehrere kurze Besuche am Tag an, mit kurzer Interaktion oder längeren Momenten für Pflege und Beratung.

Gespräche, Betreuungszeiten und Angebote der Unterstützung

Gespräche werden als Betreuungszeiten vergütet, sodass Raum für Klönschnack bleibt. Zusätzlich bieten Tagespflege oder Besuchsdienste zusätzliche soziale Kontakte. Ehrenamtliche Unterstützung wird als wichtig angesehen. Die Pflegekundinnen und -kunden profitieren von menschlicher Zuwendung, die Nähe und Gespräche ermöglichen, die über rein Gesundheitsversorgung hinausgehen.

Herausforderungen, Teamkultur und Zukunftsperspektiven

Zu den Herausforderungen zählen Verkehr, unvorhergesehene Vorfälle beim Kunden und der Ausgleich von Personalmangel. Digitalisierung erleichtert Dokumentation und Datenübertragung, während gute Arbeitsbedingungen die Mitarbeitendenbindung fördern. Sinnhaftigkeit der Arbeit, kollegiales Miteinander und Beispiele aus dem Alltag zeigen, wie Pflegekraft und Kundin gegenseitig Lebensmut geben.

Folge 15 - Erneuerbare Energien mit Dr. Janosch Ondraczek

31.01.2026

Energiepolitik und Wärmewende

Der Gast betont, dass Wärmepumpen eine zentrale Rolle bei der dezentralen Wärmeversorgung spielen sollten. Verunsicherungen durch vorherige politische Kommunikation und das Heizungsgesetz haben das Vertrauen geschwächt. Ziel ist, Dezentralisierung zu nutzen, vorhandene Gebäude effizient zu modernisieren und Eigentümerinnen sowie Bewohnerinnen durch klare Informationen zu unterstützen. Buchholz verfolgt eine kommunale Wärmeplanung, um unabhängig von zentralen Netzen Wärme zuverlässig bereitzustellen.

Strommarkt, Netze und Kosten

Solar- und Windenergie sind günstig in der Erzeugung, doch Netzausbau und Speicherinvestitionen treiben die Kosten. Das Merit-Order-System lässt bisher das teuerste Gasfeuerwerk den Preis bestimmen, was Verbraucher belastet. Ein Austausch des Marktdesigns wird diskutiert, doch bislang fehlt eine Silver Bullet. Zukünftig könnten mehr Erneuerbare die Preisspitzen senken, während jegliche Dezentralisierung Netze weiter stärkt.

E-Mobilität und politische Debatte

Deutschland hinkt internationalen Entwicklungen hinterher, besonders wegen gewachsener Automobilindustrie und Arbeitsplätzen. Debatten über Verbrenner versus Elektrifizierung begünstigen Unsicherheit. Fortschritt wird als unvermeidlich gesehen, doch politische Entscheidungen sollten Strategien unterstützen, damit Wertschöpfung in Deutschland bleibt. Der Gesprächspartner betont, dass gebäude- und mobilitätsbezogene Technologien zukunftsorientiert vorangetrieben werden müssen, ohne ideologische Blockaden.

Lokale Potenziale und Bürgerbeteiligung

Es gibt ungenutzte Flächen für PV- und Speicherkonzepte; Dächer erscheinen oft alt oder marode. Lokale Initiativen, Energiegenossenschaften und Bürgerfonds könnten Investitionen ermöglichen, um Netze zu entlasten und Nachbarschaftseffekte zu stärken. Vorbildfunktionen und Transparenz fördern Akzeptanz, während Stadtwerke ihr Geschäftsmodell anpassen. Innovative Ansätze wie Bürgerbeteiligung oder externe Finanzierungen könnten regionale Energieunabhängigkeit unterstützen und Partnerschaften mit externen Akteuren fördern.

Energiepolitik und Wärmewende

Der Gast betont, dass Wärmepumpen eine zentrale Rolle bei der dezentralen Wärmeversorgung spielen sollten. Verunsicherungen durch vorherige politische Kommunikation und das Heizungsgesetz haben das Vertrauen geschwächt. Ziel ist, Dezentralisierung zu nutzen, vorhandene Gebäude effizient zu modernisieren und Eigentümerinnen sowie Bewohnerinnen durch klare Informationen zu unterstützen. Buchholz verfolgt eine kommunale Wärmeplanung, um unabhängig von zentralen Netzen Wärme zuverlässig bereitzustellen.

Strommarkt, Netze und Kosten

Solar- und Windenergie sind günstig in der Erzeugung, doch Netzausbau und Speicherinvestitionen treiben die Kosten. Das Merit-Order-System lässt bisher das teuerste Gasfeuerwerk den Preis bestimmen, was Verbraucher belastet. Ein Austausch des Marktdesigns wird diskutiert, doch bislang fehlt eine Silver Bullet. Zukünftig könnten mehr Erneuerbare die Preisspitzen senken, während jegliche Dezentralisierung Netze weiter stärkt.

E-Mobilität und politische Debatte

Deutschland hinkt internationalen Entwicklungen hinterher, besonders wegen gewachsener Automobilindustrie und Arbeitsplätzen. Debatten über Verbrenner versus Elektrifizierung begünstigen Unsicherheit. Fortschritt wird als unvermeidlich gesehen, doch politische Entscheidungen sollten Strategien unterstützen, damit Wertschöpfung in Deutschland bleibt. Der Gesprächspartner betont, dass gebäude- und mobilitätsbezogene Technologien zukunftsorientiert vorangetrieben werden müssen, ohne ideologische Blockaden.

Lokale Potenziale und Bürgerbeteiligung

Es gibt ungenutzte Flächen für PV- und Speicherkonzepte; Dächer erscheinen oft alt oder marode. Lokale Initiativen, Energiegenossenschaften und Bürgerfonds könnten Investitionen ermöglichen, um Netze zu entlasten und Nachbarschaftseffekte zu stärken. Vorbildfunktionen und Transparenz fördern Akzeptanz, während Stadtwerke ihr Geschäftsmodell anpassen. Innovative Ansätze wie Bürgerbeteiligung oder externe Finanzierungen könnten regionale Energieunabhängigkeit unterstützen und Partnerschaften mit externen Akteuren fördern.

Folge 14 - Das "Stadtbild"

17.12.2025

Einführung und Vorstellung

Michael Riedel und Sebastian Spezen begrüßen Ingo Engelmann, der in Buchholz lebt und als Psychologe und Musiktherapeut arbeitet. Engelmann teilt seine Erfahrungen und Engagement in der Gemeinde.

Diskussion über Stadtbild und Sprache

Das Thema Stadtbild und die Sprache, die im politischen Diskurs verwendet wird, stehen im Mittelpunkt. Engelmann äußert sich kritisch zu einem Zitat von Herrn Merz, das für ihn eine bedenkliche Täter-Opfer-Umkehr darstellt. Er zieht Parallelen zur Reichspogromnacht und betont die Wichtigkeit, sensibel mit solchen Begriffen umzugehen.

Gesellschaftliche Ängste und Populismus

Die Diskussion beleuchtet gesellschaftliche Ängste, die oft fälschlicherweise mit Geflüchteten in Verbindung gebracht werden. Engelmann argumentiert, dass wirtschaftliche Sorgen und nicht das Stadtbild die wahren Ursachen für Ängste sind.

Frauen und Gewalt

Engelmann spricht über die Problematik von Gewalt gegen Frauen und Femiziden, wobei er die Sozialisierung von Männern als wichtigen Faktor sieht. Er betont die Notwendigkeit, die gesellschaftlichen Strukturen zu hinterfragen und zu verändern.

Sprache und Verrohung

Die Verrohung der Sprache, insbesondere in sozialen Medien, wird thematisiert. Engelmann fordert einen respektvollen Diskurs und die Notwendigkeit, unterschiedliche Positionen zu akzeptieren und konstruktiv zu diskutieren.

Umgang mit Hasskommentaren

Die Herausforderung, mit Menschen, die Hasskommentare verfassen, in den Dialog zu treten, wird angesprochen. Engelmann sieht die Notwendigkeit, die Ursachen für solche Äußerungen zu verstehen und einen konstruktiven Austausch zu fördern.

Einfluss der sozialen Medien

Der Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche und deren kognitive Entwicklung wird thematisiert. Engelmann und Riedel diskutieren mögliche Regulierungen und die Verantwortung von Eltern und Schulen im Umgang mit digitalen Medien.

Schlussgedanken

Die Episode endet mit dem Aufruf, weiterhin über die angesprochenen Themen nachzudenken und den Dialog zu suchen. Das Engagement für eine respektvolle und konstruktive Diskussion ist entscheidend.

Einführung und Vorstellung

Michael Riedel und Sebastian Spezen begrüßen Ingo Engelmann, der in Buchholz lebt und als Psychologe und Musiktherapeut arbeitet. Engelmann teilt seine Erfahrungen und Engagement in der Gemeinde.

Diskussion über Stadtbild und Sprache

Das Thema Stadtbild und die Sprache, die im politischen Diskurs verwendet wird, stehen im Mittelpunkt. Engelmann äußert sich kritisch zu einem Zitat von Herrn Merz, das für ihn eine bedenkliche Täter-Opfer-Umkehr darstellt. Er zieht Parallelen zur Reichspogromnacht und betont die Wichtigkeit, sensibel mit solchen Begriffen umzugehen.

Gesellschaftliche Ängste und Populismus

Die Diskussion beleuchtet gesellschaftliche Ängste, die oft fälschlicherweise mit Geflüchteten in Verbindung gebracht werden. Engelmann argumentiert, dass wirtschaftliche Sorgen und nicht das Stadtbild die wahren Ursachen für Ängste sind.

Frauen und Gewalt

Engelmann spricht über die Problematik von Gewalt gegen Frauen und Femiziden, wobei er die Sozialisierung von Männern als wichtigen Faktor sieht. Er betont die Notwendigkeit, die gesellschaftlichen Strukturen zu hinterfragen und zu verändern.

Sprache und Verrohung

Die Verrohung der Sprache, insbesondere in sozialen Medien, wird thematisiert. Engelmann fordert einen respektvollen Diskurs und die Notwendigkeit, unterschiedliche Positionen zu akzeptieren und konstruktiv zu diskutieren.

Umgang mit Hasskommentaren

Die Herausforderung, mit Menschen, die Hasskommentare verfassen, in den Dialog zu treten, wird angesprochen. Engelmann sieht die Notwendigkeit, die Ursachen für solche Äußerungen zu verstehen und einen konstruktiven Austausch zu fördern.

Einfluss der sozialen Medien

Der Einfluss sozialer Medien auf Jugendliche und deren kognitive Entwicklung wird thematisiert. Engelmann und Riedel diskutieren mögliche Regulierungen und die Verantwortung von Eltern und Schulen im Umgang mit digitalen Medien.

Schlussgedanken

Die Episode endet mit dem Aufruf, weiterhin über die angesprochenen Themen nachzudenken und den Dialog zu suchen. Das Engagement für eine respektvolle und konstruktive Diskussion ist entscheidend.