DER DENKRAUM
Podcast
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DER DENKRAUM

Georg Redlhammer

Beschreibung

Denkraum ist kein Technikpodcast. Und auch kein klassischer Politikpodcast.

Hier geht es um die Fragen hinter den Schlagzeilen. Um Macht, Sprache, Technologie, KI, Verantwortung und die Geschichten, mit denen wir unsere Gegenwart erklären.

In jeder Folge nimmt Georg Redlhammer einen scheinbar alltäglichen Gedanken zum Ausgangspunkt. Autonamen. Künstliche Intelligenz. Politische Skandale. Marken. Begriffe. Und fragt: Was sagt das eigentlich über uns aus? Über Wirtschaft, über Bildung, über Führung, über uns selbst.

Alle Folgen entstehen mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Recherche, Strukturierung, technische Umsetzung – das ist Teil der neuen Wirklichkeit, in der wir längst leben. In denn ersten Folgen erklärten noch KI Stimmen in diesem Podcast die Fakten. Seit Folge 17 ist es nur mehr Georgs Stimme.

Denkraum ist ein Format für Menschen, die nicht nur informiert sein wollen, sondern verstehen wollen. Für Entscheiderinnen und Entscheider, Unternehmer, politisch Interessierte und Führungskräfte, die bereit sind, ihre eigenen Annahmen zu hinterfragen.

Die Episoden sind kompakt, präzise und pointiert. Sie liefern keine fertigen Antworten. Sie öffnen Perspektiven.

Und am Ende steht immer die Selbstkritik:
Was übersehe ich?
Kontakt: gr@firstleague.at

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

DIE STIMME 1/4

07.09.2026

Einführung in die Thematik

Der Podcast behandelt die Frage, ob synthetische Sprache etwas Wesentliches fehlt, und geht dabei auf die Bedeutung der Stimme ein, bevor KI im Spiel war. Georg Redelhammer reflektiert seine eigenen Erfahrungen mit Computerstimmen und kündigt an, dass er ab jetzt nicht mehr damit arbeiten wird.

Wahrnehmung der Stimme

Eine Studie zeigt, dass Menschen bereits nach 390 Millisekunden einer Stimme Urteile über Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz fällen. Diese schnellen Urteile sind unwillkürlich und basieren nicht auf der tatsächlichen Wahrheit, sondern auf der Wahrnehmung.

Die Kunst des Sprechens

Redelhammer spricht über die Bedeutung der Betonung und der Pausen in der Sprache, die entscheidend für die Wirkung auf den Hörer sind. Er teilt seine Lehren von Günther Bahr, einem legendären ORF-Sprecher, der ihm die Kunst des Sprechens beigebracht hat.

Technologische Aspekte der Sprachsynthese

Moderne Sprachsynthese-Modelle lernen aus menschlicher Sprache, um die wahrscheinlichste Sprechweise zu erzeugen. Allerdings fehlt ihnen das Verständnis für die Bedeutung und Absicht hinter den Worten.

Einwände und ethische Überlegungen

Redelhammer diskutiert verschiedene Einwände gegen die Verwendung von synthetischen Stimmen, einschließlich der Frage der Empathie und der Absicht. Er nennt spezifische Prüfsteine, um die Grenze zwischen akzeptabler und inakzeptabler Verwendung von synthetischen Stimmen zu ziehen.

Persönliche Reflexion

Er reflektiert über seine bisherigen Erfahrungen mit KI-Stimmen und kommt zu dem Schluss, dass er selbst die Verantwortung für die Stimme übernehmen möchte, um die Authentizität zu wahren.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast endet mit zwei Fragen zur Reflexion über Kommunikation und das Gefühl, das eine Stimme vermittelt. Redelhammer kündigt die nächste Episode an, die sich mit der Ars Electronica und der Beziehung zwischen Kunst und Technik beschäftigt.

Einführung in die Thematik

Der Podcast behandelt die Frage, ob synthetische Sprache etwas Wesentliches fehlt, und geht dabei auf die Bedeutung der Stimme ein, bevor KI im Spiel war. Georg Redelhammer reflektiert seine eigenen Erfahrungen mit Computerstimmen und kündigt an, dass er ab jetzt nicht mehr damit arbeiten wird.

Wahrnehmung der Stimme

Eine Studie zeigt, dass Menschen bereits nach 390 Millisekunden einer Stimme Urteile über Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz fällen. Diese schnellen Urteile sind unwillkürlich und basieren nicht auf der tatsächlichen Wahrheit, sondern auf der Wahrnehmung.

Die Kunst des Sprechens

Redelhammer spricht über die Bedeutung der Betonung und der Pausen in der Sprache, die entscheidend für die Wirkung auf den Hörer sind. Er teilt seine Lehren von Günther Bahr, einem legendären ORF-Sprecher, der ihm die Kunst des Sprechens beigebracht hat.

Technologische Aspekte der Sprachsynthese

Moderne Sprachsynthese-Modelle lernen aus menschlicher Sprache, um die wahrscheinlichste Sprechweise zu erzeugen. Allerdings fehlt ihnen das Verständnis für die Bedeutung und Absicht hinter den Worten.

Einwände und ethische Überlegungen

Redelhammer diskutiert verschiedene Einwände gegen die Verwendung von synthetischen Stimmen, einschließlich der Frage der Empathie und der Absicht. Er nennt spezifische Prüfsteine, um die Grenze zwischen akzeptabler und inakzeptabler Verwendung von synthetischen Stimmen zu ziehen.

Persönliche Reflexion

Er reflektiert über seine bisherigen Erfahrungen mit KI-Stimmen und kommt zu dem Schluss, dass er selbst die Verantwortung für die Stimme übernehmen möchte, um die Authentizität zu wahren.

Abschluss und Ausblick

Der Podcast endet mit zwei Fragen zur Reflexion über Kommunikation und das Gefühl, das eine Stimme vermittelt. Redelhammer kündigt die nächste Episode an, die sich mit der Ars Electronica und der Beziehung zwischen Kunst und Technik beschäftigt.

Manipulation 4/4: DEMOKRATIE

24.08.2026

Einführung in die Problematik

Der Podcast behandelt die Herausforderungen, die durch KI-generierte Fälschungen in der Demokratie entstehen. Ein Beispiel aus der Slowakei zeigt, wie eine gefälschte Aufnahme eines Spitzenkandidaten vor einer Wahl verbreitet wurde und die Frage aufwirft, inwiefern solche Fälschungen Wahlen beeinflussen können.

Der Einfluss von KI auf Wahlen

Obwohl es viele Ängste über den Einfluss von KI auf Wahlen gibt, zeigen Daten, dass der direkte Einfluss von KI-generierter Desinformation auf Wahlergebnisse minimal ist. Die Forschung des Alan Turing Instituts belegt, dass solche Fälschungen oft nur in Echokammern verbreitet werden und das Verhalten unentschlossener Wähler nicht maßgeblich beeinflussen.

Die Lügner-Dividende

Ein zentrales Konzept ist die "Lügner-Dividende", bei der Politiker, die mit Fälschungen konfrontiert sind, einfach Zweifel an der Echtheit der Beweise säen können. Diese Taktik führt zu einer epistemischen Erschöpfung in der Gesellschaft, in der Menschen die Suche nach der Wahrheit aufgeben.

Regulatorische Maßnahmen der EU

Die EU versucht, dem Vertrauensverlust in die Demokratie mit neuen Gesetzen entgegenzuwirken. Dazu gehören die EU-Verordnung 2024-900 zur Transparenz von politischer Werbung und der AI-Act, der Deepfakes kennzeichnen soll. Allerdings sind diese Maßnahmen nicht ausreichend, um die tieferliegenden Probleme zu lösen.

Schlussfolgerungen und persönliche Reflexion

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass der Schutz der Demokratie nicht nur durch gesetzliche Regelungen erreicht werden kann. Vielmehr sind kritisches Denken, Medienkompetenz und die Bereitschaft zur Selbstreflexion notwendig, um die Gesellschaft vor der Resignation und dem Verlust des Vertrauens zu bewahren.

Einführung in die Problematik

Der Podcast behandelt die Herausforderungen, die durch KI-generierte Fälschungen in der Demokratie entstehen. Ein Beispiel aus der Slowakei zeigt, wie eine gefälschte Aufnahme eines Spitzenkandidaten vor einer Wahl verbreitet wurde und die Frage aufwirft, inwiefern solche Fälschungen Wahlen beeinflussen können.

Der Einfluss von KI auf Wahlen

Obwohl es viele Ängste über den Einfluss von KI auf Wahlen gibt, zeigen Daten, dass der direkte Einfluss von KI-generierter Desinformation auf Wahlergebnisse minimal ist. Die Forschung des Alan Turing Instituts belegt, dass solche Fälschungen oft nur in Echokammern verbreitet werden und das Verhalten unentschlossener Wähler nicht maßgeblich beeinflussen.

Die Lügner-Dividende

Ein zentrales Konzept ist die "Lügner-Dividende", bei der Politiker, die mit Fälschungen konfrontiert sind, einfach Zweifel an der Echtheit der Beweise säen können. Diese Taktik führt zu einer epistemischen Erschöpfung in der Gesellschaft, in der Menschen die Suche nach der Wahrheit aufgeben.

Regulatorische Maßnahmen der EU

Die EU versucht, dem Vertrauensverlust in die Demokratie mit neuen Gesetzen entgegenzuwirken. Dazu gehören die EU-Verordnung 2024-900 zur Transparenz von politischer Werbung und der AI-Act, der Deepfakes kennzeichnen soll. Allerdings sind diese Maßnahmen nicht ausreichend, um die tieferliegenden Probleme zu lösen.

Schlussfolgerungen und persönliche Reflexion

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass der Schutz der Demokratie nicht nur durch gesetzliche Regelungen erreicht werden kann. Vielmehr sind kritisches Denken, Medienkompetenz und die Bereitschaft zur Selbstreflexion notwendig, um die Gesellschaft vor der Resignation und dem Verlust des Vertrauens zu bewahren.

Manipulation 3/4: LÜGE

10.08.2026

Einleitung und persönliche Reflexion

Der Host Georg Redlamer reflektiert über die Veränderungen in der Wahrnehmung von Bildern und deren Authentizität. Er beschreibt, wie Fotos in seiner Kindheit als unbestreitbare Beweise galten und thematisiert die Herausforderungen der heutigen Zeit, in der die Unterscheidung zwischen echten und gefälschten Bildern zunehmend schwierig wird.

Die Lügner-Dividende

Ein zentrales Thema ist die "Lügner-Dividende", die beschreibt, wie Fälschungen es Lügnern erleichtern, sich der Verantwortung zu entziehen, indem die Öffentlichkeit verunsichert wird. Die Skepsis gegenüber Medieninhalten kann dazu führen, dass echte Beweise als unglaubwürdig abgetan werden.

Psychologische Mechanismen

Die Diskussion beleuchtet die psychologischen Mechanismen hinter dieser Dynamik, wo die ständige Skepsis des Publikums zu einer kognitiven Überlastung führt. Dies kann dazu führen, dass Menschen im Glauben an Fälschungen bestimmte Wahrheiten ignorieren.

Rechtliche Beispiele

Konkrete Beispiele aus der Rechtsprechung verdeutlichen, wie die Lügner-Dividende in der Praxis wirkt. Ein Fall betreffend Tesla zeigt, dass historische Videoaufnahmen als unglaubwürdig abgetan werden können, während ein politisches Beispiel mit Donald Trump illustriert, wie reale Ereignisse der Fälschung bezichtigt werden.

Technologische Lösungen

Die Diskussion führt zu möglichen Lösungen, darunter die C2PA-Initiative, die eine Herkunftskennzeichnung für Bilder und Videos anstrebt, um die Echtheit von Inhalten zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind jedoch nicht ohne Schwächen und erfordern breite Unterstützung.

Schlussfolgerung und Fragen

Redlamer schließt mit Gedanken über Vertrauen, Quellen und die Herausforderungen in einer Welt, in der die Authentizität von Medien in Frage gestellt wird. Er stellt zwei zentrale Fragen auf: Worauf vertraue ich, wenn ich meinen Augen nicht mehr traue? Und brauche ich diese Sicherheit oder war sie nur eine Illusion?

Einleitung und persönliche Reflexion

Der Host Georg Redlamer reflektiert über die Veränderungen in der Wahrnehmung von Bildern und deren Authentizität. Er beschreibt, wie Fotos in seiner Kindheit als unbestreitbare Beweise galten und thematisiert die Herausforderungen der heutigen Zeit, in der die Unterscheidung zwischen echten und gefälschten Bildern zunehmend schwierig wird.

Die Lügner-Dividende

Ein zentrales Thema ist die "Lügner-Dividende", die beschreibt, wie Fälschungen es Lügnern erleichtern, sich der Verantwortung zu entziehen, indem die Öffentlichkeit verunsichert wird. Die Skepsis gegenüber Medieninhalten kann dazu führen, dass echte Beweise als unglaubwürdig abgetan werden.

Psychologische Mechanismen

Die Diskussion beleuchtet die psychologischen Mechanismen hinter dieser Dynamik, wo die ständige Skepsis des Publikums zu einer kognitiven Überlastung führt. Dies kann dazu führen, dass Menschen im Glauben an Fälschungen bestimmte Wahrheiten ignorieren.

Rechtliche Beispiele

Konkrete Beispiele aus der Rechtsprechung verdeutlichen, wie die Lügner-Dividende in der Praxis wirkt. Ein Fall betreffend Tesla zeigt, dass historische Videoaufnahmen als unglaubwürdig abgetan werden können, während ein politisches Beispiel mit Donald Trump illustriert, wie reale Ereignisse der Fälschung bezichtigt werden.

Technologische Lösungen

Die Diskussion führt zu möglichen Lösungen, darunter die C2PA-Initiative, die eine Herkunftskennzeichnung für Bilder und Videos anstrebt, um die Echtheit von Inhalten zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sind jedoch nicht ohne Schwächen und erfordern breite Unterstützung.

Schlussfolgerung und Fragen

Redlamer schließt mit Gedanken über Vertrauen, Quellen und die Herausforderungen in einer Welt, in der die Authentizität von Medien in Frage gestellt wird. Er stellt zwei zentrale Fragen auf: Worauf vertraue ich, wenn ich meinen Augen nicht mehr traue? Und brauche ich diese Sicherheit oder war sie nur eine Illusion?