
FÜHLMalLEBEN - Dein Wegbegleiter für psychische Gesundheit und innere Stabilität
Renate Schmitt
Beschreibung
Weitere Themen:
- Erschöpfung, Panik & Ängste in Familie und Beruf
- Hochsensibilität als Chance
- Meilensteine auf dem Weg aus einer Psychokrise
- alltagstaugliche Tipps bei Gefühlschaos & Gedankenkreiseln
- praktische Einblicke in die Kunsttherapie
- psychische Gesundheit und innere Stabilität
- neue Herausforderungen in instabilen Zeiten.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#10 Der Weg in die PSYCHOSOMATISCHE KLINIK: wie du ohne Überforderung vom bürokratischen Dschungel zur Entlastung gelangst
Einführung in die psychosomatische Klinik
Die psychosomatische Klinik bietet keinen sofortigen Heilungsprozess, aber sie kann eine wertvolle Möglichkeit für Entlastung, Struktur und positive Lebensveränderung darstellen. Renate Schmidt, die als Therapeutin und ehemals Betroffene spricht, erläutert ihre Erfahrungen und gibt Impulse für die psychische Gesundheit.
Persönliche Erfahrungen und Herausforderungen
Renate beschreibt ihre eigene Krise, die zu einem Klinikaufenthalt führte, und die Schwierigkeiten, die mit der Suche nach einer geeigneten Klinik verbunden waren. Der bürokratische Aufwand und die emotionale Belastung können überwältigend sein, was viele Betroffene nachvollziehen können.
Wichtigkeit des Klinikaufenthalts
Ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik kann entscheidend sein, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und die Ursachen für psychische Probleme zu verstehen. Renate betont, dass der Klinikaufenthalt oft notwendig ist, um langfristige Heilung zu ermöglichen.
Vorbereitung auf den Klinikaufenthalt
Es ist wichtig, sich gut auf den Klinikaufenthalt vorzubereiten, einschließlich der Auswahl einer passenden Klinik und der Einholung aller benötigten Unterlagen. Der Wunsch- und Wahlrecht bei der Klinikwahl sollte genutzt werden.
10 Schritte für den Klinikaufenthalt
Renate stellt zehn Schritte vor, die notwendig sind, um einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik anzugehen. Diese reichen von der Einsicht in den eigenen Leidensdruck bis zur praktischen Vorbereitung auf den Aufenthalt.
Abschluss und Ausblick
Die Episode schließt mit der Ermutigung, sich Hilfe zu holen und offen für Unterstützung zu sein. Renate kündigt an, in der nächsten Folge typische Stolperfallen und Missverständnisse während der Wartezeit auf einen Klinikplatz zu thematisieren.

#9 - DEPRESSIONEN verstehen und überwinden
Einleitung zu Depressionen
Der Podcast behandelt das weit verbreitete Thema der Depressionen, die viele Menschen in ihrem Leben betreffen können. Renate Schmidt, eine ehemalige Betroffene und heutige Therapeutin, gibt Einblicke, wann Traurigkeit zu einer psychischen Erkrankung wird, und beleuchtet, dass Depression kein Zeichen von Schwäche ist.
Die Wahrnehmung von Depressionen
Es wird thematisiert, dass viele Menschen, insbesondere während heller Monate, mit Depressionen kämpfen, obwohl das häufig übersehen wird. Renate zieht Parallelen zu „Die unendliche Geschichte“ und beschreibt, wie Depressionen oft unsichtbar sind und erst spät erkannt werden.
Persönliche Erfahrungen
Renate teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit Depressionen und betont die Bedeutung von Verständnis und Empathie. Sie berichtet von einer Freundin, die an Depressionen litt, und ihrer eigenen Erfahrung, als sie selbst betroffen war.
Die Vielschichtigkeit von Depressionen
Depressionen haben viele Gesichter und können in unterschiedlichen Formen auftreten, die von leicht bis schwergradig variieren. Renate erklärt, dass es wichtig ist, offen über Depressionen zu sprechen, um das Stigma zu reduzieren und Betroffenen zu helfen.
Ursachen von Depressionen
Die Ursachen von Depressionen sind komplex und beinhalten biologische, psychologische und soziale Faktoren. Renate erläutert das biopsychosoziale Modell und weist darauf hin, dass Depressionen oft unbehandelt bleiben und chronisch werden können.
Hilfsmöglichkeiten und Überwindung von Depressionen
Renate ermutigt die Zuhörer, Hilfe zu suchen und die Bedeutung von Psychotherapie und medikamentöser Behandlung zu erkennen. Sie gibt praktische Tipps zur Selbsthilfe, um den Alltag zu strukturieren und positive Veränderungen herbeizuführen.
Unterstützung für Betroffene
Renate spricht darüber, wie Angehörige Betroffenen helfen können, ohne sie zu überfordern. Es ist wichtig, zuzuhören und Unterstützung anzubieten, während man auch auf die eigenen Grenzen achtet.
Abschluss und Ermutigung
Der Podcast endet mit einer ermutigenden Botschaft: Depressionen sind behandelbar, und es ist wichtig, Hilfe zu suchen und über die eigenen Gefühle zu sprechen. Renate betont, dass niemand allein ist und dass kleine Fortschritte wertvoll sind.

#8 ANGSTSTÖRUNGEN – wie du deinen Angstdämonen mutig ins Gesicht blickst
Was Angststörungen kennzeichnen und wie sie erlebt werden
Angst wird als lebensnahes Signal verstanden, doch bei Angststörungen treten Ängste stark über das Normalmaß hinaus auf und beeinträchtigen den Alltag. Die Folge ist häufig ein Engwerden des Lebens, begleitet von Grübel- und Katastrophengedanken sowie einem geschwächten Selbstwert. Vermeidung verstärkt die Angst, wodurch ein belastender Teufelskreis entsteht, dem es zu entkommen gilt.
Formen, Ursachen und Begleiterinnen der Störung
Angststörungen teilen sich in Phobien (konkrete Auslöser wie Spinnen oder Aufzüge) und Ängste ohne konkreten Auslöser (Panik-, Generalisierte- und Krankheitenangst). Sie können mit Depressionen, Suchtverhalten oder somatischen Beschwerden einhergehen und oft gemeinsam mit Traumata oder adulter Belastungen auftreten.
Behandlung und hilfreiche Ansätze
Behandelt werden Angststörungen meist mit Psychotherapie, besonders kognitive Verhaltenstherapie (KVT) inklusive Expositionstherapie. Akzeptanz- und Achtsamkeitsansätze (ACT, MBSR) helfen, Angst wahrzunehmen statt ihr zu wide zu geben. Bei Bedarf können Medikamente eine Rolle spielen, sollten jedoch individuell mit Fachärzten besprochen werden, um Nebenwirkungen zu berücksichtigen.
Alltagsstrategien und Unterstützung
Wertvolle Begleiter sind regelmäßiger Schlaf, Pausen, Natur, ausgewogene Ernährung, Bewegung und Entspannungstechniken. Struktur im Alltag, soziale Unterstützung und der Austausch mit vertrauten Personen können Entlastung bringen. Eine frühzeitige Hilfe bei auffälligen Symptomen ist sinnvoll, um den Verlauf zu beeinflussen und Perspektiven zu öffnen.