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Timon Gabriel Meyer

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Swisslectures bringt dich in direkten Kontakt mit führenden Expertinnen und Experten aus Psychologie, Kultur, Wirtschaft und vielen weiteren Bereichen.
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Was Kinder wirklich stark macht | Dr. Esther Pauchard (Lecture)

27.07.2026

Elternschaft und psychische Belastungen

Dr. Esther Ponschar, Psychotherapeutin und Fachärztin für Psychiatrie, beschreibt ihre Erfahrungen als leitende Ärztin im Psychiatriezentrum für junge Erwachsene. Sie betont, dass viele der psychisch belasteten jungen Menschen aus stabilen, liebevollen Familien stammen. Diese Eltern haben oft alles getan, um ihre Kinder zu schützen, was jedoch zu einer Überbehütung führte und die Kinder in eine 'Seifenblase' verwies, die sie nicht auf das echte Leben vorbereitete.

Resilienz und Selbstwirksamkeit

Resilienz, also die psychische Widerstandskraft, wird als Fähigkeit definiert, belastende Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu bewältigen. Dr. Ponschar erläutert, dass es entscheidend ist, Selbstwirksamkeit zu fördern – das Vertrauen, schwierige Situationen aus eigener Kraft bewältigen zu können. Dies erfordert eine Verschiebung des Fokus von äußeren Umständen zu persönlicher Verantwortung.

Erziehungskonzepte im Wandel

Die Ansichten zur Erziehung haben sich über Generationen verändert. Während frühere Erziehungsmethoden auf Disziplin und Struktur basierten, betonen aktuelle Ansätze die sofortige Erfüllung aller Bedürfnisse eines Kindes. Dr. Ponschar kritisiert jedoch diese Überbehütung und argumentiert, dass Kinder auch Frustration und Herausforderungen erleben müssen, um Resilienz zu entwickeln.

Der Wert von Belastung

Ähnlich wie der Bewegungsapparat und das Immunsystem benötigen auch Kinder Belastung, um zu wachsen und widerstandsfähig zu werden. Eltern sollten ihren Kindern nicht nur Glück, sondern auch die Realität des Lebens vermitteln, einschließlich der Notwendigkeit, Misserfolge und Herausforderungen zu meistern.

Ethische Verantwortung als Eltern

Dr. Ponschar hebt hervor, dass Eltern selbst reflektiert mit Belastungen umgehen müssen, um ihren Kindern Resilienz beizubringen. Der persönliche Kontakt und die Kommunikation sind entscheidend, um Kindern die notwendigen Fähigkeiten zur Bewältigung von Herausforderungen mitzugeben.

Elternschaft und psychische Belastungen

Dr. Esther Ponschar, Psychotherapeutin und Fachärztin für Psychiatrie, beschreibt ihre Erfahrungen als leitende Ärztin im Psychiatriezentrum für junge Erwachsene. Sie betont, dass viele der psychisch belasteten jungen Menschen aus stabilen, liebevollen Familien stammen. Diese Eltern haben oft alles getan, um ihre Kinder zu schützen, was jedoch zu einer Überbehütung führte und die Kinder in eine 'Seifenblase' verwies, die sie nicht auf das echte Leben vorbereitete.

Resilienz und Selbstwirksamkeit

Resilienz, also die psychische Widerstandskraft, wird als Fähigkeit definiert, belastende Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu bewältigen. Dr. Ponschar erläutert, dass es entscheidend ist, Selbstwirksamkeit zu fördern – das Vertrauen, schwierige Situationen aus eigener Kraft bewältigen zu können. Dies erfordert eine Verschiebung des Fokus von äußeren Umständen zu persönlicher Verantwortung.

Erziehungskonzepte im Wandel

Die Ansichten zur Erziehung haben sich über Generationen verändert. Während frühere Erziehungsmethoden auf Disziplin und Struktur basierten, betonen aktuelle Ansätze die sofortige Erfüllung aller Bedürfnisse eines Kindes. Dr. Ponschar kritisiert jedoch diese Überbehütung und argumentiert, dass Kinder auch Frustration und Herausforderungen erleben müssen, um Resilienz zu entwickeln.

Der Wert von Belastung

Ähnlich wie der Bewegungsapparat und das Immunsystem benötigen auch Kinder Belastung, um zu wachsen und widerstandsfähig zu werden. Eltern sollten ihren Kindern nicht nur Glück, sondern auch die Realität des Lebens vermitteln, einschließlich der Notwendigkeit, Misserfolge und Herausforderungen zu meistern.

Ethische Verantwortung als Eltern

Dr. Ponschar hebt hervor, dass Eltern selbst reflektiert mit Belastungen umgehen müssen, um ihren Kindern Resilienz beizubringen. Der persönliche Kontakt und die Kommunikation sind entscheidend, um Kindern die notwendigen Fähigkeiten zur Bewältigung von Herausforderungen mitzugeben.

Was Paare wirklich zusammenhält (und was sie zerstört) | Prof. Dr. Guy Bodenmann

20.07.2026

Einführung in die Beziehungsthematik

In der Episode wird die Komplexität von Beziehungen und der Einfluss von Stress auf die Kommunikation zwischen Partnern untersucht. Es wird betont, dass Liebe allein nicht ausreicht, um eine langfristige Zufriedenheit in einer Beziehung zu garantieren.

Die Rolle von Frauen in Beziehungen

Studien zeigen, dass Frauen oft unzufriedener in Beziehungen sind als Männer und häufiger die Initiatoren von Trennungen darstellen. Frauen sind tendenziell sensibler für Probleme und sprechen diese eher an, während Männer dazu neigen, Konflikte zu ignorieren.

Kinder und ihre Auswirkungen auf Beziehungen

Die Geburt von Kindern verändert die Dynamik einer Beziehung erheblich. Paare erleben durch die Herausforderungen, die mit dem Elternsein einhergehen, oft einen Rückgang der Paarzufriedenheit, müssen jedoch lernen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Krisen als Wachstumschance

Krisen in einer Beziehung können, wenn sie konstruktiv bearbeitet werden, zur Stärkung der Partnerschaft führen. Das Bewältigen von Herausforderungen fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen den Partnern.

Langfristige Entwicklungen in der Partnerschaft

Die Episode beleuchtet die Veränderungen in den Heiratsraten und Scheidungszahlen über die Jahre. Während die Scheidungsraten in den letzten Jahren stagnieren, zeigt sich ein Trend zu späteren Eheschließungen und einer serielle Monogamie.

Einführung in die Beziehungsthematik

In der Episode wird die Komplexität von Beziehungen und der Einfluss von Stress auf die Kommunikation zwischen Partnern untersucht. Es wird betont, dass Liebe allein nicht ausreicht, um eine langfristige Zufriedenheit in einer Beziehung zu garantieren.

Die Rolle von Frauen in Beziehungen

Studien zeigen, dass Frauen oft unzufriedener in Beziehungen sind als Männer und häufiger die Initiatoren von Trennungen darstellen. Frauen sind tendenziell sensibler für Probleme und sprechen diese eher an, während Männer dazu neigen, Konflikte zu ignorieren.

Kinder und ihre Auswirkungen auf Beziehungen

Die Geburt von Kindern verändert die Dynamik einer Beziehung erheblich. Paare erleben durch die Herausforderungen, die mit dem Elternsein einhergehen, oft einen Rückgang der Paarzufriedenheit, müssen jedoch lernen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Krisen als Wachstumschance

Krisen in einer Beziehung können, wenn sie konstruktiv bearbeitet werden, zur Stärkung der Partnerschaft führen. Das Bewältigen von Herausforderungen fördert die Bindung und das Vertrauen zwischen den Partnern.

Langfristige Entwicklungen in der Partnerschaft

Die Episode beleuchtet die Veränderungen in den Heiratsraten und Scheidungszahlen über die Jahre. Während die Scheidungsraten in den letzten Jahren stagnieren, zeigt sich ein Trend zu späteren Eheschließungen und einer serielle Monogamie.

Was glaubt Scientology wirklich? | mit Scientology-Sprecher Jürg Stettler

12.07.2026

Die Wahrnehmung von Scientology

Der Sprecher von Scientology in der Schweiz, Jürg Stettler, äußert sich zur negativen Konnotation des Begriffs "Sekte" und betont, dass keine Religionsgemeinschaft sich selbst so bezeichnet. Er erklärt das Menschenbild von Scientology als spirituelles Wesen, das nicht stirbt, und dass die Mitglieder an Selbstverbesserung interessiert sind.

Finanzielle Aspekte und Mitgliedschaft

Stettler gibt an, dass die Kosten für die Erreichung höherer Stufen in Scientology, wie OT8, in den sechsstelligen Bereich gehen können. Die Finanzierung der Kirche erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, die in der Schweiz 100 Franken jährlich betragen, sowie durch Kursgebühren.

Der Weg zur Selbstverbesserung

Die Aktivitäten eines Scientologen beinhalten das Absolvieren von Kursen und Auditing-Sitzungen. Stettler beschreibt, dass jeder Scientologe seine eigene persönliche Entwicklung hat und es kein festes System gibt, das die Mitglieder zwingt, bestimmte Praktiken auszuüben. Die Idee ist, dass jeder individuell an seiner eigenen Weiterentwicklung arbeitet.

Spiritualität und psychische Gesundheit

Stettler spricht über den Umgang mit psychischen Erkrankungen innerhalb von Scientology. Er betont, dass Scientologen bei Krankheiten zu Ärzten gehen und dass es keine Verbote für die Einnahme von Medikamenten gibt, jedoch eine kritische Haltung gegenüber bestimmten Psychopharmaka besteht. Die Behandlung soll stets auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein.

Kritik und Wahrnehmung

Er erörtert die häufigsten Kritikpunkte an Scientology, wie etwa die Vorstellung, dass man nicht aus der Organisation austreten kann und dass viel Geld im Spiel ist. Stettler betont die Wichtigkeit des Dialogs und der offenen Kommunikation über die Praktiken von Scientology, um Missverständnisse auszuräumen.

Die E-Meter und geheimnisvolle Lehren

Das E-Meter wird als Hilfsmittel beschrieben, das in Auditing-Sitzungen verwendet wird, um geistigen Widerstand zu lokalisieren. Stettler weist darauf hin, dass die damit verbundenen Lehren, wie die Geschichten über Xenu, als vertraulich angesehen werden und die Bedeutung dieser Lehren häufig missverstanden wird.

Die Wahrnehmung von Scientology

Der Sprecher von Scientology in der Schweiz, Jürg Stettler, äußert sich zur negativen Konnotation des Begriffs "Sekte" und betont, dass keine Religionsgemeinschaft sich selbst so bezeichnet. Er erklärt das Menschenbild von Scientology als spirituelles Wesen, das nicht stirbt, und dass die Mitglieder an Selbstverbesserung interessiert sind.

Finanzielle Aspekte und Mitgliedschaft

Stettler gibt an, dass die Kosten für die Erreichung höherer Stufen in Scientology, wie OT8, in den sechsstelligen Bereich gehen können. Die Finanzierung der Kirche erfolgt durch Mitgliedsbeiträge, die in der Schweiz 100 Franken jährlich betragen, sowie durch Kursgebühren.

Der Weg zur Selbstverbesserung

Die Aktivitäten eines Scientologen beinhalten das Absolvieren von Kursen und Auditing-Sitzungen. Stettler beschreibt, dass jeder Scientologe seine eigene persönliche Entwicklung hat und es kein festes System gibt, das die Mitglieder zwingt, bestimmte Praktiken auszuüben. Die Idee ist, dass jeder individuell an seiner eigenen Weiterentwicklung arbeitet.

Spiritualität und psychische Gesundheit

Stettler spricht über den Umgang mit psychischen Erkrankungen innerhalb von Scientology. Er betont, dass Scientologen bei Krankheiten zu Ärzten gehen und dass es keine Verbote für die Einnahme von Medikamenten gibt, jedoch eine kritische Haltung gegenüber bestimmten Psychopharmaka besteht. Die Behandlung soll stets auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt sein.

Kritik und Wahrnehmung

Er erörtert die häufigsten Kritikpunkte an Scientology, wie etwa die Vorstellung, dass man nicht aus der Organisation austreten kann und dass viel Geld im Spiel ist. Stettler betont die Wichtigkeit des Dialogs und der offenen Kommunikation über die Praktiken von Scientology, um Missverständnisse auszuräumen.

Die E-Meter und geheimnisvolle Lehren

Das E-Meter wird als Hilfsmittel beschrieben, das in Auditing-Sitzungen verwendet wird, um geistigen Widerstand zu lokalisieren. Stettler weist darauf hin, dass die damit verbundenen Lehren, wie die Geschichten über Xenu, als vertraulich angesehen werden und die Bedeutung dieser Lehren häufig missverstanden wird.