
lernenlernen studio
Dr. Lucas Möll
Beschreibung
Website: lernenlernen.com
YouTube: @lernenlernen.studio
Socials: @lernenlernen.studio
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Lerntypen gibt es nicht: Warum wir den Mythos trotzdem glauben
Einführung in das Thema Lerntypen
Der Podcast thematisiert den weit verbreiteten Mythos der Lerntypen und beleuchtet, wie lange es in der Vergangenheit gedauert hat, bis nach ähnlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen Regularien eingeführt wurden. Der Host, Lukas Arz, hofft, dass sich der Mythos der Lerntypen nicht ebenso lange hält.
Persönliche Erfahrungen des Hosts
Lukas Arz teilt seine Erfahrungen mit dem Lernen, das für ihn eine große Herausforderung darstellte. Durch effektive Lerntechniken und Dopaminmanagement konnte er jedoch erfolgreich Medizin studieren.
Studien zu Lerntypen
Er referiert Studien von Bess Rogowski, die zeigen, dass es keinen signifikanten Einfluss auf die Prüfungsergebnisse hat, ob Lernmaterial passend zum Lerntyp bereitgestellt wird. Dies bezieht sich sowohl auf visuelle als auch auf auditive Lerntypen, was die Relevanz des Lerntypen-Konzepts in Frage stellt.
Der universelle Lerntyp und aktiver Abruf
Lukas argumentiert, dass es einen universellen Lerntyp gibt: den aktiven Abruf. Um effektiv zu lernen, empfiehlt er, Fragen ohne Hilfestellung zu beantworten und Feedback zu erhalten. Dies sollte oft vor Prüfungen praktiziert werden, um die Lernergebnisse zu verbessern.
Strategien für effektives Lernen
Für erfolgreiches Lernen empfiehlt Lukas die Anwendung von drei Prinzipien: Verteilung (Spacing), Vermischung (Mixing) und Variation (Variation). Diese Methoden helfen, das Lernen über einen längeren Zeitraum effektiv zu gestalten und verschiedene Lösungsansätze zu trainieren.
Fazit und Aufruf zur Handlung
Zusammenfassend betont Lukas, dass Lerntypen in der Forschung nicht haltbar sind. Der aktive Abruf ist entscheidend für bessere Prüfungsergebnisse. Er ermutigt die Zuhörer, die Podcast-Inhalte zu bewerten und zu teilen, um mehr Menschen beim Lernen zu helfen.

Psychische Gesundheit im Studium: 5 Hebel gegen den Lärm im Kopf (Teil 2)
Einführung in psychische Gesundheit
Der Podcast behandelt, wie man den "Lärm im Kopf" reduziert und die psychische Gesundheit während des Studiums verbessert, indem man Dinge reduziert statt sie ständig zu füllen.
Mentale Entlastung
Fünf Aspekte zur mentalen Entlastung werden vorgestellt: 1. Aktive Tätigkeiten wie Handwerken helfen, den Kopf zu entlasten. 2. Mehrtägige Pausen an einem anderen Ort fördern die Erholung. 3. Achtsamkeitstechniken wie Meditation reduzieren Stress und Angst. 4. Eine Reduktion der Social Media Nutzung kann depressive Symptome mindern. 5. Wissenschaftlich fundierte Lerntechniken, wie aktiver Abruf, verbessern das Lernen und reduzieren Prüfungsangst.
Mindset
Ein realistisches Mindset ist entscheidend für den Studienerfolg. Man sollte Vergleiche vermeiden und seinen eigenen Lernstil sowie Rhythmus beibehalten. Der Austausch mit vertrauenswürdigen Mitstudierenden über Schwierigkeiten ist wichtig, um sich nicht isoliert zu fühlen.
Abschluss und Empfehlungen
Die vier Säulen für mehr psychische Gesundheit im Studium sind soziale Anbindung, Körperbewusstsein, mentale Entlastung und ein realistisches Mindset. Praktische Hausaufgaben wie die Reduktion von Social Media oder regelmäßige Achtsamkeitspraxis werden empfohlen.

Psychische Gesundheit im Studium: 4 Säulen gegen Studienstress (Teil 1)
Einführung in die psychische Gesundheit im Studium
Das Studium verändert bedeutend die persönliche Routine, Beziehungen und die kognitive Belastung. Psychische Gesundheit ist ein zentrales Thema, da zwei Drittel der Studierenden durch psychische Probleme beeinträchtigt sind. Im ersten Teil werden zwei von vier Schutzfaktoren vorgestellt, die die Resilienz der Studierenden stärken.
Erste Säule: Sozial andocken
Soziale Kontakte sind essenziell für das psychische Wohlbefinden. Vernetzung mit anderen Studierenden fördert das Zugehörigkeitsgefühl und erhöht die Ausschüttung von Stress-reduzierenden Hormonen wie Oxytocin und Serotonin. Der Aufbau von sozialen Beziehungen muss aktiv verfolgt werden, da dies nicht nur das Studium erleichtert, sondern auch die psychische Gesundheit stärkt. Sportvereine und regelmäßige Treffen sind gute Möglichkeiten, um soziale Kontakte zu pflegen.
Zweite Säule: Körper als Tempel
Die körperliche Gesundheit ist entscheidend für die psychische Stabilität. Bewegung, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung bilden die Grundlage für ein gesundes Gehirn. Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert die Stressresistenz und schützt vor Depressionen. Ein stabiler Schlafrhythmus und eine gesunde Ernährung tragen zur kognitiven Leistungsfähigkeit bei. Es ist wichtig, seinen Körper gut zu behandeln, um ein starkes Fundament für die psychische Gesundheit zu schaffen.
Zusammenfassung der beiden Säulen
Die ersten beiden Säulen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit im Studium sind soziale Vernetzung und die Pflege des Körpers. Beide Aspekte sind entscheidend für die Resilienz und die akademische Leistung der Studierenden. Weitere Schutzfaktoren werden im zweiten Teil behandelt.