
Gemeinsam verwurzelt
Cathleen und Anni
Beschreibung
Wir sind Cathleen und Anni.
Wir sprechen über große Gefühle, Wut, Angst, Grenzen, Selbstwert und das, was Familien im Alltag wirklich trägt.
Hier bekommst du echte Geschichten, klare Impulse und Tools, die du direkt umsetzen kannst.
Für Mamas, die Verantwortung übernehmen.
Und für Kinder, die lernen dürfen, ihre Gefühle zu verstehen und innerlich stark zu werden.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was Mamas wirklich bewegt: Laia im Interview
Familienleben und Mehrsprachigkeit
Laia beschreibt eine lebendige, chaotische Familienwelt mit schulischer Routine der Kinder und Kita-Betreuung. Zu Hause wird Deutsch gesprochen, im Familienkreis Katalanisch, was den Kindern eine zweisprachige Grundbasis gibt. Die Familie arbeitet in enger Abstimmung zusammen, wobei Kommunikation und gegenseitige Unterstützung zentrale Rollen spielen, besonders da kaum familiäre Unterstützung vor Ort vorhanden ist.
Weg zur Selbstständigkeit und Beckenboden-Gesundheit
Der berufliche Weg von Laia ist geprägt von Neugier und Bedürfnis nach Sinn. Nach der Mutterrolle schloss sich ein Schritt zur Selbstständigkeit an, begleitet von Ängsten und der Frage nach Wert. Sie betont, wie wichtig Rückbildung und Beckenboden-Informationen sind, und dass Spätfolgen vermieden werden können, indem Beckenboden-Übungen langfrist in den Alltag integriert werden.
Rollenbilder, Zeit für sich und Paarzeit
Die Gespräche zeigen, wie herausfordernd es ist, Familie, Selbstständigkeit und eigene Bedürfnisse zu balancieren. Unterstützung durch den Partner, klare Absprachen und das Ermöglichen von Auszeiten helfen, den Kopf frei zu halten. Langfrist geht es um autonome Entscheidungen, die Zeit für die Kinder mit eigener Zeit verbinden und Raum schaffen, um als Paar und als Individuum zu wachsen.
Ratschläge für frischgebackene Mamas
Laia betont, dass sich Zeit für sich und fürs Baby lohnt, Hilfe anzunehmen und Selbstfürsorge nicht als Luxus, sondern als Grundlage zu sehen. Sich selbst ernst zu nehmen, kleine Inseln der Ruhe zu schaffen und Erwartungen zu erkennen, die von außen kommen, helfen, Erschöpfung zu verhindern. Wichtig ist, dass Glücklichkeit aus innerer Zufriedenheit kommt und nicht allein vom Außen abhängt.

Was Mamas wirklich bewegt : Ich vermisse mich selbst
Selbstverlust und Identität
Viele Mütter lieben ihre Kinder, doch berichten sie oft, etwas von sich selbst verloren zu haben. Der Alltag dreht sich um Familie und Mama-Sein, während persönliche Bedürfnisse in den Hintergrund rücken. Der Gedanke an das frühere Ich taucht auf, Leichtigkeit und Träume scheinen verschwunden. Das bedeutet nicht, dass man eine schlechte Mutter ist; es ist eine Beobachtung, dass der eigene Blick ins Innenleben oft fehlt.
Veränderung durch Mutterschaft und Perspektiven
Durch das Muttersein verändert sich die Persönlichkeit sichtbar: der Blick aufs Leben wird achtsamer, Verantwortungen wachsen, und die Liebe zu den Kindern wird bedingungslos gespiegelt. Die Spiegelungen der Kleinen zeigen oft, wie viel von der eigenen Kindheit wiederkehrt. Diese Veränderungen werden als Entwicklung wahrgenommen, nicht als Verlust, und neue Versionen von sich selbst entstehen, die auch Freude und Stolz tragen.
Mental Load, Bedürfnisse hinten anstellen und Alltagsbewältigung
Mütter tragen viel Verantwortung, planen, organisieren und erfüllen Erwartungen von außen. Häufig werden eigene Bedürfnisse hintenangestellt, Auszeiten wirken selten. Dennoch zeigen Gespräche und Beispiele, dass kleine Rituale helfen können: Sport, Pausen, Kleidung, die ein gutes Gefühl gibt. Solche, unscheinbaren Momente stärken das Wohlbefinden, ohne laut zu werben oder zu verweisen.
Schritte zur Selbstfindung und Einfluss auf die Familie
Der Weg zur eigenen Balance erfordert kleine, konsequente Schritte statt radikaler Veränderungen. Bewusste Momente, Grenzen setzen und Nein sagen helfen, Raum für sich zu schaffen. Wenn die Mutter sich wieder spürt, profitieren auch die Kinder, denn Vorbildwirkung prägt Werte wie Selbstachtung und Achtsamkeit. Die Einsicht, dass man nicht verschwunden ist, sondern wieder da sein kann, bleibt eine motivierende Perspektive.

Was Mamas wirklich bewegt: Laura im Interview
Herausforderungen und Neuausrichtung als Mama
Laura schildert eine belastende Phase als Teilzeit-Alleinerziehende mit kleinem Kind, remote Job und Selbstständigkeit. Die intensive Belastung führte zu Gefühl der Überforderung, Verlust der eigenen Identität und Spannungen in der Partnerschaft. Der Wendepunkt kam am ersten Geburtstag ihres Kindes, als sie Unterstützung suchte und merkte, dass sie Hilfe braucht, um wieder präsent zu sein und Grenzen zu setzen.
Wesentliche Veränderung durch Mentoring
Durch Mentoring fand Laura eine auf sie zugeschnittene Unterstützung, die in ihrer Muttersprache stattfand und tiefer ging als frühere Coachings. Sie erlebte klare Sicht auf ihre Muster, lernte Grenzen zu setzen und spürte eine deutliche Verbesserung der Beziehung zum Partner. Der Prozess zeigte: Sich selbst zu verstehen, wirkt sich direkt auf das Familienleben aus.
Alltag, Familie und Mehrsprachigkeit
Der Alltag ist geprägt von Teilzeit-Erziehend-Sein, Selbstständigkeit, Beruf und gelegentlicher Fremdbetreuung. Das Paar lebt kulturell unterschiedlich, was Erziehungspunkten manchmal Konflikte bereitet, aber auch zu einem starken Familienzusammenhalt führt. Ihr Kind wächst mehrsprachig auf (Deutsch, Englisch, Spanisch, Katalanisch) und reagiert flexibel auf verschiedene Sprachen und Energien.
Wünsche, Mut und Blick in die Zukunft
Laura geht jetzt einen eigenen Weg, inspiriert von Coaching-Erfahrungen und dem Wunsch, Tiefe in Coachings zu bringen. Sie betont, dass Veränderungen Zeit brauchen, sich aber für Beziehung und Kind auszahlen. Ihr Blick richtet sich darauf, ihrem Sohn Selbstvertrauen, emotionale Sicherheit und Freiheit zu geben, während sie selbst weiter wächst und anderen Mamas Mut macht.