MEHR WERT für Unternehmer
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MEHR WERT für Unternehmer

Jörg Grimm & Vincent Sievers

Beschreibung

MEHR WERT für Unternehmer – der Podcast für Selbstständige und Unternehmer, die ihre Zahlen im Griff und ihr Vermögen bewusst gestalten wollen.Jörg Grimm ist externer CFO für kleine und mittelständische Unternehmen. Er sorgt dafür, dass Firmenfinanzen transparent, profitabel und zukunftsfähig werden.Direkt zu erreiche über www.joerggrimm.deVincent Sievers ist unabhängiger Honorarberater und unterstützt Unternehmer dabei, ihr privates Vermögen klar zu strukturieren – ohne Produktverkauf, ohne Provisionen, nur im Auftrag des Mandanten.Zu erreichen über www.vincent-sievers.deIm Dialog verbinden die beiden, was im Alltag oft getrennt gedacht wird:Unternehmensfinanzen + Privatvermögen.Du hörst:echte Fälle aus der Praxis statt Theorie aus dem LehrbuchEinblicke in Cashflow, Profitabilität & Profit-First-StrukturenStrategien für Vermögensaufbau mit ETFs und klarer Honorarberatungehrliche Gespräche über Risiken, Fehler, Druck und Entscheidungen im UnternehmeralltagKurz, verständlich und ohne Fachchinesisch – dafür mit klaren Zahlen, konkreten Schritten und persönlichen Erfahrungen.Für Unternehmer, die Verantwortung tragen – fürs Team, für die Familie, fürs Geld – und die mehr wollen als „läuft schon irgendwie“.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Warum viele beim Investieren scheitern – obwohl sie eigentlich nichts falsch machen

21.05.2026

Umgang mit Misserfolgen und Emotionen

Es geht um Erfahrungen mit Verlusten, falschem Timing und dem Einfluss von Gefühlen auf Entscheidungen. Scham, Zweifel und Unsicherheit können entstehen, weil oft Entscheidungen aus Bauchgefühl oder Druck getroffen werden. Sichtbar wird, dass negative Erfahrungen nicht selten zu Rückzug oder Ungeduld führen und der Glaube wächst, am Ende doch nur das Casino zu gewinnen.

Ursachen mangelnder Klarheit

Häufig fehlen ein klarer Rahmen, ein Zeitbezug und eine Perspektive auf langfristige Ziele. Entscheidungen erfolgen situativ statt strukturiert und der Zusammenhang zwischen verschiedenen Investments geht verloren. Medienlärm und ständige Reize erschweren das große Bild, wodurch Gefühle die Investitionsentscheidung stärker beeinflussen als Bedingungswissen.

Lösung: Struktur statt Bauchgefühl

Der Kern liegt darin, Investitionen durch ein klares System zu ersetzen. Eine eindeutige Aufgabenzuordnung des Geldes, eine Trennung von Sicherheits-, Wachstums- und Risikozielen sowie eine begrenzte Einflussnahme von Emotionen schaffen Orientierung und reduzieren impulsive Reaktionen bei Kursschwankungen.

Nächste Schritte zur mehr Klarheit

Ziel ist eine übersichtliche Vermögensstruktur: Vermögen wird in Ebenen gegliedert, etwa Fundament/Sicherheit, konkrete Projekte und Altersvorsorge. Jede Position erhält eine klare Aufgabe, wodurch Entscheidungen ruhiger und weniger emotional getroffen werden können.

Umgang mit Misserfolgen und Emotionen

Es geht um Erfahrungen mit Verlusten, falschem Timing und dem Einfluss von Gefühlen auf Entscheidungen. Scham, Zweifel und Unsicherheit können entstehen, weil oft Entscheidungen aus Bauchgefühl oder Druck getroffen werden. Sichtbar wird, dass negative Erfahrungen nicht selten zu Rückzug oder Ungeduld führen und der Glaube wächst, am Ende doch nur das Casino zu gewinnen.

Ursachen mangelnder Klarheit

Häufig fehlen ein klarer Rahmen, ein Zeitbezug und eine Perspektive auf langfristige Ziele. Entscheidungen erfolgen situativ statt strukturiert und der Zusammenhang zwischen verschiedenen Investments geht verloren. Medienlärm und ständige Reize erschweren das große Bild, wodurch Gefühle die Investitionsentscheidung stärker beeinflussen als Bedingungswissen.

Lösung: Struktur statt Bauchgefühl

Der Kern liegt darin, Investitionen durch ein klares System zu ersetzen. Eine eindeutige Aufgabenzuordnung des Geldes, eine Trennung von Sicherheits-, Wachstums- und Risikozielen sowie eine begrenzte Einflussnahme von Emotionen schaffen Orientierung und reduzieren impulsive Reaktionen bei Kursschwankungen.

Nächste Schritte zur mehr Klarheit

Ziel ist eine übersichtliche Vermögensstruktur: Vermögen wird in Ebenen gegliedert, etwa Fundament/Sicherheit, konkrete Projekte und Altersvorsorge. Jede Position erhält eine klare Aufgabe, wodurch Entscheidungen ruhiger und weniger emotional getroffen werden können.

„Mein Steuerberater macht das schon“ – ein teurer Irrtum?

03.04.2026

Transparenz der Zahlen und Finanzlage

Der Austausch betont, dass Unternehmer Zahlen im Blick haben und Steuern beachten sollten. Eine vollständige Belegebasis ermöglicht ein faktenbasierendes Bild der Finanzlage. Durch regelmäßige BWA-Ansichten lassen sich voraussichtliche Steuerzahlungen und Liquidität besser einschätzen, um Überraschungen am Jahresende zu vermeiden. Die Unterscheidung zwischen Gewinnberechnung und tatsächlichen Abzahlungen bleibt zentral, unabhängig davon, wie viel Geld entnommen wird.

Praxis-Workflow und Belegmanagement

Ein automatisierter Belegfluss wird als sinnvoll beschrieben: Belege per E-Mail weiterleiten, Scan-Apps nutzen und Belege sofort digital erfassen, statt sie zu sammeln. Auswertungen der Buchhaltung, inklusive offener Posten, helfen, Forderungen zu verfolgen und Zahlungsflüsse zu verstehen. Offenheiten wie Post vom Finanzamt sollten ruhig geprüft und nachvollzogen werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Interaktion mit Finanzbehörden und Zahlenwerk

Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Vorsteuerabzug helfen, den Nettogewinn korrekt zu erfassen. Die Steuernummer ist für Behördenkontakt wichtig, während die Steuer-ID dauerhaft bleibt. Offene Posten und Mahnungen werden als Bereiche beschrieben, in denen klare Kommunikation hilft. Missverständnisse über Zuständigkeiten oder Fehler beim Amt werden als normale Situationen dargestellt, die durch Gespräche klärbar sind.

Steueroptimierung vs. betriebliche Realität

Der Diskurs betont, dass vermeintliche Steuersparmodelle oft anrechtlich eingeschränkt sind und das Kopfzerbrechen nicht zwingend spart. Unterschiede zwischen Holding-GmbH und Einzelunternehmertum werden erläutert, ebensoGründe gegen frühe Gründungen. Die Praxis hebt hervor, dass Liquidität oft wichtiger ist als vermeintliche Einsparungen, und dass ein Treuhandansatz für Steuermittel sinnvoll wirken kann, um Belastungen zu verteilen.

Transparenz der Zahlen und Finanzlage

Der Austausch betont, dass Unternehmer Zahlen im Blick haben und Steuern beachten sollten. Eine vollständige Belegebasis ermöglicht ein faktenbasierendes Bild der Finanzlage. Durch regelmäßige BWA-Ansichten lassen sich voraussichtliche Steuerzahlungen und Liquidität besser einschätzen, um Überraschungen am Jahresende zu vermeiden. Die Unterscheidung zwischen Gewinnberechnung und tatsächlichen Abzahlungen bleibt zentral, unabhängig davon, wie viel Geld entnommen wird.

Praxis-Workflow und Belegmanagement

Ein automatisierter Belegfluss wird als sinnvoll beschrieben: Belege per E-Mail weiterleiten, Scan-Apps nutzen und Belege sofort digital erfassen, statt sie zu sammeln. Auswertungen der Buchhaltung, inklusive offener Posten, helfen, Forderungen zu verfolgen und Zahlungsflüsse zu verstehen. Offenheiten wie Post vom Finanzamt sollten ruhig geprüft und nachvollzogen werden, um Missverständnisse zu vermeiden.

Interaktion mit Finanzbehörden und Zahlenwerk

Umsatzsteuer-Voranmeldungen und Vorsteuerabzug helfen, den Nettogewinn korrekt zu erfassen. Die Steuernummer ist für Behördenkontakt wichtig, während die Steuer-ID dauerhaft bleibt. Offene Posten und Mahnungen werden als Bereiche beschrieben, in denen klare Kommunikation hilft. Missverständnisse über Zuständigkeiten oder Fehler beim Amt werden als normale Situationen dargestellt, die durch Gespräche klärbar sind.

Steueroptimierung vs. betriebliche Realität

Der Diskurs betont, dass vermeintliche Steuersparmodelle oft anrechtlich eingeschränkt sind und das Kopfzerbrechen nicht zwingend spart. Unterschiede zwischen Holding-GmbH und Einzelunternehmertum werden erläutert, ebensoGründe gegen frühe Gründungen. Die Praxis hebt hervor, dass Liquidität oft wichtiger ist als vermeintliche Einsparungen, und dass ein Treuhandansatz für Steuermittel sinnvoll wirken kann, um Belastungen zu verteilen.

300.000 € Gewinn – und trotzdem kein Geld auf dem Konto?

20.03.2026

Liquidität statt Bilanzgewinn

Eine häufige Beobachtung ist, dass hohe Gewinne nicht automatisch zu ausreichender Liquidität führen. Unternehmer erleben Phasen, in denen die Bilanz gut aussieht, das Konto jedoch knapp ist. Der Unterschied zwischen theoretischem Reichtum und tatsächlicher Zahlungsfähigkeit wird sichtbar, wenn Gehälter, Steuern und laufende Kosten fällig werden. Pragmatisch bedeutet dies, den Geldfluss so zu gestalten, dass Mittel rechtzeitig zur Verfügung stehen und Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.

Ursachen für fehlende Liquidität

Typische Gründe sind Forderungsstau, verspätete Zahlungen von Kunden, ungünstige Zahlungsbedingungen, Kapital als totes Lagerbestand sowie Steuern auf Gewinne, deren Betrag physisch noch nicht angekommen ist. Diese Faktoren treten oft gleichzeitig auf und verhindern, dass Gewinne in reale, verfügbare Mittel umgesetzt werden. Das Verständnis dieser Dynamik ist Grundlage für eine zielgerichtete Steuerung der Mittel.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Eine klare Mahnstrategie, freundlich aber bestimmt, kann Forderungen schneller ins Geld bringen. Gleichzeitig stabile Vorleistungen vermeiden, dennoch zeitnahe Teilzahlungen sichern und das Zahlungsziel beobachten. Der Ruf eines Unternehmens beeinflusst die Zahlungsmoral; Transparenz und Verlässlichkeit erleichtern Debitorenprozesse und reduzieren negative Überraschungen.

Konkrete Schritte für Unternehmer und Privatbereich

Aus Unternehmenssicht lohnt sich eine regelmäßige Prüfung der offenen Posten und eine realistische Einschätzung, wer länger als 14 Tage schuldet. Privates Vermögen sollte durch eine ausreichende Cash-Reserve gestützt werden, um Handlungsfähigkeit zu sichern. Eine klare Trennung von Geschäfts- und Privatfinanzen erleichtert den Vermögensaufbau und verhindert, dass Liquidität spontan in kurzfristige Notwendigkeiten fließt.

Liquidität statt Bilanzgewinn

Eine häufige Beobachtung ist, dass hohe Gewinne nicht automatisch zu ausreichender Liquidität führen. Unternehmer erleben Phasen, in denen die Bilanz gut aussieht, das Konto jedoch knapp ist. Der Unterschied zwischen theoretischem Reichtum und tatsächlicher Zahlungsfähigkeit wird sichtbar, wenn Gehälter, Steuern und laufende Kosten fällig werden. Pragmatisch bedeutet dies, den Geldfluss so zu gestalten, dass Mittel rechtzeitig zur Verfügung stehen und Handlungsfähigkeit erhalten bleibt.

Ursachen für fehlende Liquidität

Typische Gründe sind Forderungsstau, verspätete Zahlungen von Kunden, ungünstige Zahlungsbedingungen, Kapital als totes Lagerbestand sowie Steuern auf Gewinne, deren Betrag physisch noch nicht angekommen ist. Diese Faktoren treten oft gleichzeitig auf und verhindern, dass Gewinne in reale, verfügbare Mittel umgesetzt werden. Das Verständnis dieser Dynamik ist Grundlage für eine zielgerichtete Steuerung der Mittel.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Eine klare Mahnstrategie, freundlich aber bestimmt, kann Forderungen schneller ins Geld bringen. Gleichzeitig stabile Vorleistungen vermeiden, dennoch zeitnahe Teilzahlungen sichern und das Zahlungsziel beobachten. Der Ruf eines Unternehmens beeinflusst die Zahlungsmoral; Transparenz und Verlässlichkeit erleichtern Debitorenprozesse und reduzieren negative Überraschungen.

Konkrete Schritte für Unternehmer und Privatbereich

Aus Unternehmenssicht lohnt sich eine regelmäßige Prüfung der offenen Posten und eine realistische Einschätzung, wer länger als 14 Tage schuldet. Privates Vermögen sollte durch eine ausreichende Cash-Reserve gestützt werden, um Handlungsfähigkeit zu sichern. Eine klare Trennung von Geschäfts- und Privatfinanzen erleichtert den Vermögensaufbau und verhindert, dass Liquidität spontan in kurzfristige Notwendigkeiten fließt.