Der Clear-Vision-Podacst
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Der Clear-Vision-Podacst

Fabi @ClearVisionPodcast

Beschreibung

Herzlich Willkommen beim Clear-Vision-Podcast, Dein Podcast für mehr Klarheit und Freude im Leben. In diesem Podcast gebe ich Dir spannende Infos zum Struggle bei deiner Suche nach einer erfüllenden Lebensaufgabe. Die erste Hürde hierbei haben die meisten Menschen schon bei der Suche nach dem richtigen Job, der richtigen Ausbildung oder dem richtigen Studium. Und genau hier gebe ich Dir wertvolle Tipps für mehr Klarheit (darum der Podcastname Clear-Vision) für Dich, Deine Kinder oder egal wer sonst noch in Deinem Umfeld auf der Suche ist.
Viel Spaß und wertvolle Erkenntnisse wünsche ich Dir!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Was kommt nach der Schule? – Über Gap Years, Umwege und den Mythos vom geraden Weg

12.07.2026
Du sitzt bei einer Familienfeier. Tante Margit kommt mit dem Glas in der Hand auf dich zu und stellt die Frage, die du schon dreißig Mal gehört hast: „Und, was machst du jetzt eigentlich nach der Schule?"Du holst Luft. Du weißt genau: Die Antwort, die du gleich gibst, definiert deinen Stand in der Familie für die nächsten zwei Stunden. „Ich studiere Medizin" – Lehne dich zurück. „Ich mache erstmal ein FSJ" oder „Ich gehe ein Jahr nach Neuseeland" oder „Ich weiß es noch nicht genau" – und das Lächeln wird dünn. Du spürst, wie sich etwas dahinter verschiebt.Das ist die Welt, in der wir leben. Eine Welt, in der lineare Antworten Respekt verdienen und Umwege Skepsis bekommen. Heute räumen wir mit diesem Mythos auf.Diese Folge richtet sich an zwei Gruppen gleichzeitig: An junge Menschen, die gerade vor dem Schulabschluss stehen oder ihn eben hinter sich haben und sich fragen, was als Nächstes kommt. Und an Eltern, die genau diese jungen Menschen begleiten – und ihre eigenen Ängste managen müssen.Wir schauen auf die Zahlen, die fast niemand sehen will: Etwa 30 Prozent der Bachelor-Studierenden brechen ab. Bei Ausbildungen liegt die Abbruchquote ähnlich hoch. Das Muster betrifft nicht nur Akademiker:innen – es betrifft alle, die mit 18 Entscheidungen treffen müssen, die für 40 Jahre Berufsleben gedacht sind. Die Mehrheit der Menschen geht keinen geraden Weg. Der gerade Weg ist die Ausnahme.Und die Hirnforschung gibt dir den Grund: Dein präfrontaler Kortex – der Teil deines Gehirns, der für komplexe Entscheidungen und Selbsteinschätzung zuständig ist – reift bis Mitte 20. Wenn du mit 18 eine Berufsentscheidung triffst, triffst du sie mit einem Gehirn, das noch sieben oder acht Jahre weiter reifen wird. Das ist keine Schwäche. Das ist Biologie.Du bekommst sechs legitime Wege nach der Schule mit: das FSJ, das FÖJ und der Bundesfreiwilligendienst, Work and Travel, eine Ausbildung statt Studium, ein Studium mit explizitem Plan B, sowie Praktika und Hospitanzen. Jeder einzelne Weg ist legitim. Jeder hat seine Stärken.Drei Kriterien helfen dir, ein wertvolles Gap Year von einem verlorenen Jahr zu unterscheiden: echte Erfahrungen statt passivem Konsum, bewusste Reflexion und eine begründete Hypothese am Ende für den nächsten Schritt.Im Eltern-Segment bekommst du als Mutter oder Vater drei Sätze, die du NICHT sagen solltest, und vier Fragen, die du stattdessen stellen kannst. Sätze wie „Du verschwendest deine Zeit" kommen nicht aus Bosheit – sie kommen aus deiner eigenen Angst. Und genau diese Sorgen sind oft falsch geeicht.Das Leitmotiv der Folge:Du musst mit 18 nicht wissen, wer du mit 35 bist.Wer das von dir verlangt, hat die Hirnforschung nicht gelesen, hat die Statistik nicht angeschaut, hat selbst entweder Glück gehabt oder verdrängt, wie unsicher er selbst mit 18 war. Ein Jahr Umweg ist kein verlorenes Jahr. Es ist oft die kürzere Strecke zur Klarheit.🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

Du sitzt bei einer Familienfeier. Tante Margit kommt mit dem Glas in der Hand auf dich zu und stellt die Frage, die du schon dreißig Mal gehört hast: „Und, was machst du jetzt eigentlich nach der Schule?"

Du holst Luft. Du weißt genau: Die Antwort, die du gleich gibst, definiert deinen Stand in der Familie für die nächsten zwei Stunden. „Ich studiere Medizin" – Lehne dich zurück. „Ich mache erstmal ein FSJ" oder „Ich gehe ein Jahr nach Neuseeland" oder „Ich weiß es noch nicht genau" – und das Lächeln wird dünn. Du spürst, wie sich etwas dahinter verschiebt.

Das ist die Welt, in der wir leben. Eine Welt, in der lineare Antworten Respekt verdienen und Umwege Skepsis bekommen. Heute räumen wir mit diesem Mythos auf.

Diese Folge richtet sich an zwei Gruppen gleichzeitig: An junge Menschen, die gerade vor dem Schulabschluss stehen oder ihn eben hinter sich haben und sich fragen, was als Nächstes kommt. Und an Eltern, die genau diese jungen Menschen begleiten – und ihre eigenen Ängste managen müssen.

Wir schauen auf die Zahlen, die fast niemand sehen will: Etwa 30 Prozent der Bachelor-Studierenden brechen ab. Bei Ausbildungen liegt die Abbruchquote ähnlich hoch. Das Muster betrifft nicht nur Akademiker:innen – es betrifft alle, die mit 18 Entscheidungen treffen müssen, die für 40 Jahre Berufsleben gedacht sind. Die Mehrheit der Menschen geht keinen geraden Weg. Der gerade Weg ist die Ausnahme.

Und die Hirnforschung gibt dir den Grund: Dein präfrontaler Kortex – der Teil deines Gehirns, der für komplexe Entscheidungen und Selbsteinschätzung zuständig ist – reift bis Mitte 20. Wenn du mit 18 eine Berufsentscheidung triffst, triffst du sie mit einem Gehirn, das noch sieben oder acht Jahre weiter reifen wird. Das ist keine Schwäche. Das ist Biologie.

Du bekommst sechs legitime Wege nach der Schule mit: das FSJ, das FÖJ und der Bundesfreiwilligendienst, Work and Travel, eine Ausbildung statt Studium, ein Studium mit explizitem Plan B, sowie Praktika und Hospitanzen. Jeder einzelne Weg ist legitim. Jeder hat seine Stärken.

Drei Kriterien helfen dir, ein wertvolles Gap Year von einem verlorenen Jahr zu unterscheiden: echte Erfahrungen statt passivem Konsum, bewusste Reflexion und eine begründete Hypothese am Ende für den nächsten Schritt.

Im Eltern-Segment bekommst du als Mutter oder Vater drei Sätze, die du NICHT sagen solltest, und vier Fragen, die du stattdessen stellen kannst. Sätze wie „Du verschwendest deine Zeit" kommen nicht aus Bosheit – sie kommen aus deiner eigenen Angst. Und genau diese Sorgen sind oft falsch geeicht.

Das Leitmotiv der Folge:

Du musst mit 18 nicht wissen, wer du mit 35 bist.

Wer das von dir verlangt, hat die Hirnforschung nicht gelesen, hat die Statistik nicht angeschaut, hat selbst entweder Glück gehabt oder verdrängt, wie unsicher er selbst mit 18 war. Ein Jahr Umweg ist kein verlorenes Jahr. Es ist oft die kürzere Strecke zur Klarheit.

🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

Folge 50: Ein Versprechen an mich selbst – Der Clear Vision Podcast in Zahlen, Stunden und Lektionen

05.07.2026
Wenn ich heute zurückblicke, war es nie die Idee, einen Podcast zu machen, die schwierig war. Die Idee war da. Schon lange. Aber zwischen „Ich möchte einen Podcast machen" und „Ich mache einen Podcast" – da liegt ein gewaltiger Abstand. Was diesen Abstand bei mir überbrückt hat, war ein konkretes Ziel mit einem konkreten Enddatum.Ich kenne dieses Prinzip aus zwei sehr unterschiedlichen Bereichen. 2025 habe ich für einen Bodybuilding-Wettkampf trainiert. 16 Wochen Wettkampfprep. Mit Coach, Essensplan, strukturiertem Trainingsplan, Meal-Prep. Was diese 16 Wochen wirklich anstrengend gemacht hat, war nicht das Essen oder das Training. Es war die Priorisierung – Familie, Freunde, Hobbies rutschen zeitweise nach hinten, in den letzten Wochen wirst du lethargischer, weil weniger Energie da ist. Aber: machbar. Weil ich ein klares Enddatum hatte.Genau dieses Prinzip war auch der Schlüssel zu diesem Podcast. In einem Gespräch mit meinem Bruder kam mir die Einsicht: Ich brauche ein klares Ziel mit einem klaren Enddatum. Und dann war das Ziel auch schon da: 52 Folgen, im Wochentakt, eine Staffel, ein Jahr.Heute ist Folge 50. Ich bin fast am Ziel. Und ich möchte heute keine normale Folge machen, sondern ehrlich Bilanz ziehen. Mit Zahlen, mit Stunden, mit Lektionen.Ich zeige dir die ehrlichen Zahlen meines Podcasts: 283 Wiedergaben auf Spotify in zehn Monaten, fast 40 Hörstunden, 12 Follower:innen (stabil seit Januar 2026), 60 Prozent aller Tage ohne eine einzige Wiedergabe auf Spotify. Über alle Plattformen zusammen etwa 127 Streams pro Monat. Klein nach Influencer-Maßstab. Aber real.Ich teile mit dir fünf Lernerfahrungen aus 50 Folgen. Über Vorarbeit, die das Podcastgame trägt. Über Fokus, der mehr Energie spart als die Ausreden, die wir uns einreden. Über KI, mit deren Hilfe man Schnittprogramme lernen kann. Über Perfektionismus, den ich neun Monate lang die ersten beiden Folgen auf der Festplatte zurückhalten ließ. Und über die wichtige Nuance zu Folge 45 (Trotz-Karriere): Du musst nicht alles allein machen. Ein Coach, ein Accountability-Partner ist nicht Trotz – es ist gewählte, gesunde extrinsische Motivation.Und dann der Teil, den du vielleicht schon kommen siehst: Nach Folge 52 mache ich eine Pause. Das war von Anfang an Teil des Versprechens – 52 Folgen, nicht hundert. Mein groben Plan für 52 Wochen ist abgehakt. Ich bin „full circle". Alles, was ich unbedingt einmal sagen wollte, habe ich gesagt. Eine zweite Staffel braucht einen neuen Fahrplan – und den möchte ich mir bewusst zurechtlegen, nicht nebenbei im Wochentakt-Druck.Das Leitmotiv dieser Folge – und vielleicht der ganzen Staffel:Konsequenz schlägt Perfektion.Ich habe nicht den perfekten Podcast gemacht. Aber ich habe konsequent geliefert. Und das ist mehr wert als jede polierte Excellence, die nie das Licht der Welt erblickt.🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

Wenn ich heute zurückblicke, war es nie die Idee, einen Podcast zu machen, die schwierig war. Die Idee war da. Schon lange. Aber zwischen „Ich möchte einen Podcast machen" und „Ich mache einen Podcast" – da liegt ein gewaltiger Abstand. Was diesen Abstand bei mir überbrückt hat, war ein konkretes Ziel mit einem konkreten Enddatum.

Ich kenne dieses Prinzip aus zwei sehr unterschiedlichen Bereichen. 2025 habe ich für einen Bodybuilding-Wettkampf trainiert. 16 Wochen Wettkampfprep. Mit Coach, Essensplan, strukturiertem Trainingsplan, Meal-Prep. Was diese 16 Wochen wirklich anstrengend gemacht hat, war nicht das Essen oder das Training. Es war die Priorisierung – Familie, Freunde, Hobbies rutschen zeitweise nach hinten, in den letzten Wochen wirst du lethargischer, weil weniger Energie da ist. Aber: machbar. Weil ich ein klares Enddatum hatte.

Genau dieses Prinzip war auch der Schlüssel zu diesem Podcast. In einem Gespräch mit meinem Bruder kam mir die Einsicht: Ich brauche ein klares Ziel mit einem klaren Enddatum. Und dann war das Ziel auch schon da: 52 Folgen, im Wochentakt, eine Staffel, ein Jahr.

Heute ist Folge 50. Ich bin fast am Ziel. Und ich möchte heute keine normale Folge machen, sondern ehrlich Bilanz ziehen. Mit Zahlen, mit Stunden, mit Lektionen.

Ich zeige dir die ehrlichen Zahlen meines Podcasts: 283 Wiedergaben auf Spotify in zehn Monaten, fast 40 Hörstunden, 12 Follower:innen (stabil seit Januar 2026), 60 Prozent aller Tage ohne eine einzige Wiedergabe auf Spotify. Über alle Plattformen zusammen etwa 127 Streams pro Monat. Klein nach Influencer-Maßstab. Aber real.

Ich teile mit dir fünf Lernerfahrungen aus 50 Folgen. Über Vorarbeit, die das Podcastgame trägt. Über Fokus, der mehr Energie spart als die Ausreden, die wir uns einreden. Über KI, mit deren Hilfe man Schnittprogramme lernen kann. Über Perfektionismus, den ich neun Monate lang die ersten beiden Folgen auf der Festplatte zurückhalten ließ. Und über die wichtige Nuance zu Folge 45 (Trotz-Karriere): Du musst nicht alles allein machen. Ein Coach, ein Accountability-Partner ist nicht Trotz – es ist gewählte, gesunde extrinsische Motivation.

Und dann der Teil, den du vielleicht schon kommen siehst: Nach Folge 52 mache ich eine Pause. Das war von Anfang an Teil des Versprechens – 52 Folgen, nicht hundert. Mein groben Plan für 52 Wochen ist abgehakt. Ich bin „full circle". Alles, was ich unbedingt einmal sagen wollte, habe ich gesagt. Eine zweite Staffel braucht einen neuen Fahrplan – und den möchte ich mir bewusst zurechtlegen, nicht nebenbei im Wochentakt-Druck.

Das Leitmotiv dieser Folge – und vielleicht der ganzen Staffel:

Konsequenz schlägt Perfektion.

Ich habe nicht den perfekten Podcast gemacht. Aber ich habe konsequent geliefert. Und das ist mehr wert als jede polierte Excellence, die nie das Licht der Welt erblickt.

🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

Die Vergleichs-Falle – Warum dein Feed dich systematisch kleiner macht, als du bist

28.06.2026
Du sitzt abends auf dem Sofa. Tag hinter dir, ein bisschen müde. Du nimmst das Handy in die Hand und scrollst.Auf Instagram strahlt eine ehemalige Klassenkameradin auf einem Bergrücken bei Sonnenaufgang. Auf LinkedIn postet der Studienkollege „Excited to announce my new role as...". Auf TikTok zeigt dir eine 22-Jährige ihre „ganz normale" Morgenroutine: aufstehen um fünf, Yoga, Affirmationen, grünes Smoothie, Erfolgs-Business mit sechsstelligem Monatsumsatz.Du legst das Handy weg. Und etwas in dir bleibt zurück. Ein leiser Vergleich. Ein „Bin ich da, wo ich sein müsste?"Das ist nicht zufällig. Das ist die Bauart der Plattformen.Diese Folge ist nicht das übliche Klagelied gegen Social Media. Ich nutze diese Plattformen selbst – mein Podcast lebt auch davon, dass Menschen ihn dort finden. Aber genau deshalb ist mir diese Folge wichtig: Wer ein Werkzeug nutzt, sollte verstehen, wie es funktioniert und welche Effekte es psychisch hat.Wir schauen uns den Highlight-Reel-Effekt an: Auf Social Media wird nur ein winziger Bruchteil eines Lebens gepostet. Vielleicht zwei oder drei Prozent eines Daseins – die strahlendsten Momente. Die verbleibenden 97 Prozent – die eigentliche Substanz eines Lebens – siehst du nie. Du vergleichst also nicht ihr Leben mit deinem. Du vergleichst ihre öffentliche Pressemitteilung mit deinem ehrlichen Alltag. Und in diesem Vergleich kannst du nur verlieren.Wir reden über die drei Gründe, warum Social Media diese Falle besonders perfide stellt: über die schiere Skalierung, mit der dein Gehirn nie umzugehen lernen konnte. Über Algorithmen, die deine Schwachstellen kennen und gezielt anvisieren. Und über die unterschiedlichen Verletzlichkeiten, die jede Plattform trifft – Instagram beim Aussehen, LinkedIn bei der beruflichen Identität, TikTok mit dem Mythos vom einfachen Erfolg.Den wichtigsten Teil widme ich dem versteckten Mittelteil: Was hinter jedem hochpolierten Posting steht. Die Ablehnungen, Streits, finanziellen Sorgen, Selbstzweifel und Burnouts, die niemand jemals posten würde.Und ich werde persönlich. Auch ich erlebe diesen Sog manchmal. Wenn ich abends scrolle und einen alten Bekannten in beeindruckender Position sehe oder einen jüngeren Coach mit zehnmal mehr Followern. Auch ich kenne diesen kleinen Moment des „Hm... wo stehe ich eigentlich?" Obwohl ich meine Entscheidungen bewusst getroffen habe. Das ist menschlich. Das ist der Effekt, den Social Media systematisch produziert.Du bekommst drei konkrete Werkzeuge mit: die Feed-Diät als bewusste Portionierung, die Real-Talk-Übung als echtes Gegengewicht zu kuratierten Bildern, und einen inneren Reframe, den du dir zur Gewohnheit machen kannst.Das Leitmotiv der Folge:Du vergleichst deinen Mittelteil mit den Höhepunkten der anderen.Niemand postet seine Absagen. Niemand postet die Wochen voller Zweifel. Niemand postet den Mittelteil. Und in genau diesem Mittelteil lebt dein eigener Alltag. Dort bist du gerade. Und das ist nicht schlechter. Das ist nur ehrlich.🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching

Du sitzt abends auf dem Sofa. Tag hinter dir, ein bisschen müde. Du nimmst das Handy in die Hand und scrollst.

Auf Instagram strahlt eine ehemalige Klassenkameradin auf einem Bergrücken bei Sonnenaufgang. Auf LinkedIn postet der Studienkollege „Excited to announce my new role as...". Auf TikTok zeigt dir eine 22-Jährige ihre „ganz normale" Morgenroutine: aufstehen um fünf, Yoga, Affirmationen, grünes Smoothie, Erfolgs-Business mit sechsstelligem Monatsumsatz.

Du legst das Handy weg. Und etwas in dir bleibt zurück. Ein leiser Vergleich. Ein „Bin ich da, wo ich sein müsste?"

Das ist nicht zufällig. Das ist die Bauart der Plattformen.

Diese Folge ist nicht das übliche Klagelied gegen Social Media. Ich nutze diese Plattformen selbst – mein Podcast lebt auch davon, dass Menschen ihn dort finden. Aber genau deshalb ist mir diese Folge wichtig: Wer ein Werkzeug nutzt, sollte verstehen, wie es funktioniert und welche Effekte es psychisch hat.

Wir schauen uns den Highlight-Reel-Effekt an: Auf Social Media wird nur ein winziger Bruchteil eines Lebens gepostet. Vielleicht zwei oder drei Prozent eines Daseins – die strahlendsten Momente. Die verbleibenden 97 Prozent – die eigentliche Substanz eines Lebens – siehst du nie. Du vergleichst also nicht ihr Leben mit deinem. Du vergleichst ihre öffentliche Pressemitteilung mit deinem ehrlichen Alltag. Und in diesem Vergleich kannst du nur verlieren.

Wir reden über die drei Gründe, warum Social Media diese Falle besonders perfide stellt: über die schiere Skalierung, mit der dein Gehirn nie umzugehen lernen konnte. Über Algorithmen, die deine Schwachstellen kennen und gezielt anvisieren. Und über die unterschiedlichen Verletzlichkeiten, die jede Plattform trifft – Instagram beim Aussehen, LinkedIn bei der beruflichen Identität, TikTok mit dem Mythos vom einfachen Erfolg.

Den wichtigsten Teil widme ich dem versteckten Mittelteil: Was hinter jedem hochpolierten Posting steht. Die Ablehnungen, Streits, finanziellen Sorgen, Selbstzweifel und Burnouts, die niemand jemals posten würde.

Und ich werde persönlich. Auch ich erlebe diesen Sog manchmal. Wenn ich abends scrolle und einen alten Bekannten in beeindruckender Position sehe oder einen jüngeren Coach mit zehnmal mehr Followern. Auch ich kenne diesen kleinen Moment des „Hm... wo stehe ich eigentlich?" Obwohl ich meine Entscheidungen bewusst getroffen habe. Das ist menschlich. Das ist der Effekt, den Social Media systematisch produziert.

Du bekommst drei konkrete Werkzeuge mit: die Feed-Diät als bewusste Portionierung, die Real-Talk-Übung als echtes Gegengewicht zu kuratierten Bildern, und einen inneren Reframe, den du dir zur Gewohnheit machen kannst.

Das Leitmotiv der Folge:

Du vergleichst deinen Mittelteil mit den Höhepunkten der anderen.

Niemand postet seine Absagen. Niemand postet die Wochen voller Zweifel. Niemand postet den Mittelteil. Und in genau diesem Mittelteil lebt dein eigener Alltag. Dort bist du gerade. Und das ist nicht schlechter. Das ist nur ehrlich.

🌐 www.clearvisioncoaching.de📩 fabian@clearvisioncoaching.de📸 @fabi_cvcoaching