
Führungsreise
Stefanie Brings
Beschreibung
Hier dreht sich alles um Zukunftskompetenz, ganzheitliche Führung, strategische Klarheit und die Kunst, Organisationen neu zu denken – jenseits des Gewohnten.
In diesem Podcast erhältst du Inspirationen, Impulse und konkrete Werkzeuge für nachhaltigen Wandel in Führung, Management und Unternehmenskultur.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Souverän nach außen, unsicher nach innen: Wie Führungskräfte mit inneren Ängsten umgehen
Innere Unsicherheit trotz äußerer Souveränität
In Führungspositionen besteht oft ein Spannungsverhältnis: Nach außen wirkt man selbstsicher, innerlich kämpfen viele mit Unsicherheit, Ängsten und der hohen Verantwortung. Diese Unsicherheit beeinflusst Entscheidungen und das Führen der Mitarbeitenden, auch wenn sie im Alltag kaum sichtbar ist. Der Konflikt zwischen dem äußeren Auftritt und innerem Empfinden kennzeichnet häufig das Führungsalltagsspektrum.
Isolierung und Rolle von Coaching
Viele Führungskräfte befinden sich in einer Art Alleingang, weil Konkurrenzdenken oder der Druck der Verantwortung das Gespräch mit anderen erschweren. Ein Sparringspartner oder Coaching kann helfen, Klarheit, Vertrauen in sich selbst und eine bessere Balance zu gewinnen. Dadurch entstehen Ruhe, Kreativität und bessere Entscheidungsfähigkeit, ohne dass die Situation als Mangel oder Schwäche bewertet wird.
Reflexion, Außensicht und Gleichgesinnte
Eigene Reflexion allein reicht oft nicht aus; von außen auf sich schauen zu lassen, gilt als hilfreicher Faktor. Gleichgesinnte oder eine vertraute Austauschgruppe ermöglichen offenes Sprechen über belastende Themen. In einem Kreis von Unternehmern können Erfahrungen geteilt werden, wodurch sich andere Perspektiven eröffnen und man gemeinschaftlich Kraft schöpft.
Umgang mit Ängsten und konkrete Schritte
Angst und schwerwiegende Entscheidungen gehören zu Führungsrollen. Die Frage nach blockierenden Ängsten und ersten Schritten zu deren Adressierung bietet Orientierung. Wenn sich mehr als reines Funktionieren zeigen darf, unterstützen Gruppen- oder Coaching-Formate den Blick nach außen und liefern Impulse für persönliche Weiterentwicklung.

Reden ist Gold – Warum Schweigen in Teams teurer ist als jeder Konflikt
Konflikte sind üblich, aber oft tabu
In Teams treten Konflikte wiederkehrend auf, doch in vielen Unternehmen bleiben sie unangesprochen. Ungelöste Auseinandersetzungen kosten Energie, blockieren Arbeitsprozesse und mindern die Produktivität. Das Thema wird selten offen thematisiert, doch das Schweigen stellt einen Barrierefaktor dar, durch den sich Spannungen weiter ansammeln können. Sichtbare Konflikte auf den Tisch zu bringen, gilt als wichtiger Schritt, um wieder in einen gemeinsamen Arbeitsfluss zu kommen.
Vorgehen: Einzelgespräche vorbereiten, moderiertes Gespräch führen
Bei Spannungen zwischen Abteilungen lohnt es sich, zunächst mit den beteiligten Personen Einzelgespräche zu führen, um sie auf das gemeinsame Gespräch vorzubereiten. Dadurch öffnen sich Sichtweisen und Fronten lassen sich abbauen. Erst danach folgt das moderierte Gespräch, in dem die Parteien eine gemeinsame Lösung anstreben und Schritte festlegen, die aufeinander abgestimmt sind.
Wahrnehmungen austauschen, Ziele vereinbaren
Ein zentraler Prozess besteht darin, dass jeder seine Wahrnehmung schildert, damit Klarheit entsteht, worum es geht. Aus diesen Sichtweisen ergibt sich oft ein gemeinsames Ziel, das den nächsten Schritt definiert. Der Austausch erfolgt wiederkehrend, nicht nur oberflächlich; durch Verständnis füreinander lässt sich der Dialog in den Fluss bringen und potenzielle Missverständnisse klären.
Konflikte als Lernchance und Umgang mit Emotionen
Unterschiedliche Wahrnehmungen zeigen sich, weil Menschen verschieden ticken. Konflikte früh anzusprechen, fördert Transparenz und verhindert eskalierende Situationen. Es geht darum, Emotionen nicht als Vorwurf zu formulieren, sondern Ich-Botschaften zu nutzen: Was wurde empfunden, wie wirkt sich das aus? So lässt sich der Konflikt kleiner halten und eine konstruktive Veränderung ermöglichen.

Entscheidungen treffen: Klarheit statt Zögern
Entscheidungen statt Zögern
Der Diskurs betont, dass Treffen von Entscheidungen grundsätzlich besser ist als Verzögerung. Unklarheit hemmt Erfolg und Motivation, während schnelle, klare Entscheidungen den Weg freimachen. Selbst unvollständige Entscheidungen können neue Energien freisetzen und Wegwechsel ermöglichen, wenn nötig.
Rollen von Analyse, Erfahrung und Intuition
Es werden drei relevante Faktoren genannt: analytische Abwägung (Pro und Contra, Marktanalysen), persönliche Erfahrungen und das Bauchgefühl. Idealerweise stimmen Analyse, frühere Erfahrungen und innere Stimme überein, doch oft widersprechen sie sich. In solchen Fällen bleibt eine Entscheidung unausweichlich, um voranzukommen.
Praktische Ansätze zur Entscheidungsfindung
Empfohlen werden kleine Entscheidungen als Übung, um Vertrauen in das Bauchgefühl zu stärken. Begleitend helfen Meditation und Natur, den Geist zu beruhigen, damit die Stimme besser wahrgenommen werden kann. Dokumentation der getroffenen Entscheidungen unterstützt später das Verständnis, wie sich das Bauchgefühl bewährt hat.
Umgang mit Fehlern und Motivation
Eine falsche Entscheidung kann dennoch zum damaligen Zeitpunkt sinnvoll gewesen sein. Entschlossenheit und Klarheit schaffen neue Energie, und aus Erfahrungen wächst Sicherheit für größere Entscheidungen. Perfektion wird als unrealistisch betrachtet und Fehler werden als Teil des Lernprozesses gesehen.