404
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404

Arno Selhorst, Maximilian Göß

Beschreibung

404 ist kein Fehler. 404 ist ein Zustand - und manchmal der ehrlichste Einstieg in ein Gespräch.In diesem Podcast treffen Arno Selhorst, AI Innovations- und Transformationsmanager bei der Deutschen Telekom, und Max, Führungskraft und Mentor im Konzern, aufeinander – mit unterschiedlichen Blickwinkeln, aber einem gemeinsamen Anspruch: Komplexe Themen nicht vereinfachen, sondern verständlich machen. Arno und Max reden daher nicht nur Tech, sondern auch Talk und Tacheles.
404 richtet sich an alle, die spüren:
Die alten Antworten tragen nicht mehr.
Und genau deshalb lohnt es sich, neue zu suchen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Blase not Found

19.06.2026

Die AI-Blase und ihre Dynamik

Die Diskussion dreht sich um die AI-Blase und den anhaltenden Hype, der seit drei Jahren besteht. Die Sprecher reflektieren über den ständigen Druck und die Komplexität der aktuellen AI-Landschaft, in der viele Unternehmen investiert sind, jedoch oft nicht profitabel arbeiten. Es wird ein Netzwerk aus Firmen wie Nvidia, OpenAI, Oracle und Microsoft skizziert, die miteinander interagieren, was mehr Fragen als Antworten aufwirft.

Geopolitische Aspekte und zukünftige Entwicklungen

Die geopolitischen Implikationen von KI werden ebenfalls thematisiert. Die Sprecher betonen, dass die strategische Bedeutung von KI in einer unsicheren globalen Lage zunimmt. Dies führt zu einer Vermischung von Politik und Wirtschaft, was sich in massiven Lobbying-Aktivitäten zeigt, ähnlich wie in der Vergangenheit bei der Öl- und Tabakindustrie.

Hype vs. Substanz

Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen echtem Nutzen und Hype. Es wird argumentiert, dass viele Unternehmen den Hype nutzen, um kurzfristige Gewinne zu erzielen, während andere warnen, dass dies zu einer gefährlichen Blase führen könnte. Trotz der Herausforderungen sehen die Sprecher Potenzial für echte Anwendungsszenarien, die auch nach einem möglichen Platzen der Blase bestehen bleiben könnten.

Die Rolle der Arbeit und der Zukunft der Jobs

Das Thema Arbeit wird kritisch betrachtet, insbesondere die Annahme, dass KI menschliche Jobs ersetzen wird. Die Sprecher sind sich einig, dass die Realität komplexer ist und dass KI nicht einfach als Automatisierung betrachtet werden kann. Es gibt Bedenken, dass falsche Aussagen von Managern die Wahrnehmung von KI verzerren und die Herausforderungen für junge Berufseinsteiger verstärken.

Fazit und Ausblick

Abschließend wird die Notwendigkeit eines Realismus in der Diskussion um KI betont. Die Sprecher plädieren dafür, nicht auf den Hype aufzuspringen und stattdessen eine informierte Perspektive zu bewahren. Das Potenzial von KI wird anerkannt, jedoch auch die Gefahr, dass unreflektierte Ansprüche und Übertreibungen zu einem Rückschlag führen könnten.

Die AI-Blase und ihre Dynamik

Die Diskussion dreht sich um die AI-Blase und den anhaltenden Hype, der seit drei Jahren besteht. Die Sprecher reflektieren über den ständigen Druck und die Komplexität der aktuellen AI-Landschaft, in der viele Unternehmen investiert sind, jedoch oft nicht profitabel arbeiten. Es wird ein Netzwerk aus Firmen wie Nvidia, OpenAI, Oracle und Microsoft skizziert, die miteinander interagieren, was mehr Fragen als Antworten aufwirft.

Geopolitische Aspekte und zukünftige Entwicklungen

Die geopolitischen Implikationen von KI werden ebenfalls thematisiert. Die Sprecher betonen, dass die strategische Bedeutung von KI in einer unsicheren globalen Lage zunimmt. Dies führt zu einer Vermischung von Politik und Wirtschaft, was sich in massiven Lobbying-Aktivitäten zeigt, ähnlich wie in der Vergangenheit bei der Öl- und Tabakindustrie.

Hype vs. Substanz

Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen echtem Nutzen und Hype. Es wird argumentiert, dass viele Unternehmen den Hype nutzen, um kurzfristige Gewinne zu erzielen, während andere warnen, dass dies zu einer gefährlichen Blase führen könnte. Trotz der Herausforderungen sehen die Sprecher Potenzial für echte Anwendungsszenarien, die auch nach einem möglichen Platzen der Blase bestehen bleiben könnten.

Die Rolle der Arbeit und der Zukunft der Jobs

Das Thema Arbeit wird kritisch betrachtet, insbesondere die Annahme, dass KI menschliche Jobs ersetzen wird. Die Sprecher sind sich einig, dass die Realität komplexer ist und dass KI nicht einfach als Automatisierung betrachtet werden kann. Es gibt Bedenken, dass falsche Aussagen von Managern die Wahrnehmung von KI verzerren und die Herausforderungen für junge Berufseinsteiger verstärken.

Fazit und Ausblick

Abschließend wird die Notwendigkeit eines Realismus in der Diskussion um KI betont. Die Sprecher plädieren dafür, nicht auf den Hype aufzuspringen und stattdessen eine informierte Perspektive zu bewahren. Das Potenzial von KI wird anerkannt, jedoch auch die Gefahr, dass unreflektierte Ansprüche und Übertreibungen zu einem Rückschlag führen könnten.

Deepfake not Found

05.06.2026

Deepfakes als gesellschaftliches Phänomen

In der Diskussion wird erklärt, wie Deepfakes aus Deep-Learning-Technologien entstehen und realistische, synthetische Darstellungen erzeugen. Die Technologie ist inzwischen leichter nutzbar geworden, wodurch Stimmen, Gesichter oder ganze Szenen auf einfachem Weg fälschbar sind. Einflussreiche Beispiele zeigen, wie Fakes Identität, Ruf und Vertrauen betreffen können, besonders bei sensiblen Inhalten wie Porträts oder leadership‑Situationen.

Strategien, Risiken und konkrete Fälle

Berichte veranschaulichen, wie Deepfakes für Betrug, Erpressung oder manipulation genutzt werden. Ein Fall aus der Praxis demonstriert, wie Fake‑CEO‑Konferenzen und Social‑Engineering‑Szenarien funktionieren. Die Beispiele verdeutlichen, dass Täter gezielt Vertrauen missbrauchen und Straftaten erleichtern können, wenn Empfänger blindlings reagieren.

Positive Anwendungen und kreative Nutzung

Gelehrt wird, dass Deepfakes auch positive Anwendungen ermöglichen können. Beispiele aus Kunst, Bildung und Unterhaltungsformaten zeigen, wie man Geschichte erlebbar macht, verlorene Stimmen virtuell wieder hören lässt oder historische Szenarien anschaulich darstellt. Juristische Klärung und Einwilligungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Umgang, Verifikation und eigene Haltung

Der Schwerpunkt liegt auf Gelassenheit, Skepsis und kritischer Prüfung. Wer Inhalte bewertet, sollte prüfen, ob Beweise vorliegen, Perspektiven berücksichtigen und Faktencheck betreiben. Technische Indikatoren wie Abtastung von Schatten, Mundbewegung oder Stimmabgleich dienen als Hilfsmittel. Die Idee lautet, Debatte verantwortungsvoll zu führen und zur Verifikation beizutragen.

Deepfakes als gesellschaftliches Phänomen

In der Diskussion wird erklärt, wie Deepfakes aus Deep-Learning-Technologien entstehen und realistische, synthetische Darstellungen erzeugen. Die Technologie ist inzwischen leichter nutzbar geworden, wodurch Stimmen, Gesichter oder ganze Szenen auf einfachem Weg fälschbar sind. Einflussreiche Beispiele zeigen, wie Fakes Identität, Ruf und Vertrauen betreffen können, besonders bei sensiblen Inhalten wie Porträts oder leadership‑Situationen.

Strategien, Risiken und konkrete Fälle

Berichte veranschaulichen, wie Deepfakes für Betrug, Erpressung oder manipulation genutzt werden. Ein Fall aus der Praxis demonstriert, wie Fake‑CEO‑Konferenzen und Social‑Engineering‑Szenarien funktionieren. Die Beispiele verdeutlichen, dass Täter gezielt Vertrauen missbrauchen und Straftaten erleichtern können, wenn Empfänger blindlings reagieren.

Positive Anwendungen und kreative Nutzung

Gelehrt wird, dass Deepfakes auch positive Anwendungen ermöglichen können. Beispiele aus Kunst, Bildung und Unterhaltungsformaten zeigen, wie man Geschichte erlebbar macht, verlorene Stimmen virtuell wieder hören lässt oder historische Szenarien anschaulich darstellt. Juristische Klärung und Einwilligungen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Umgang, Verifikation und eigene Haltung

Der Schwerpunkt liegt auf Gelassenheit, Skepsis und kritischer Prüfung. Wer Inhalte bewertet, sollte prüfen, ob Beweise vorliegen, Perspektiven berücksichtigen und Faktencheck betreiben. Technische Indikatoren wie Abtastung von Schatten, Mundbewegung oder Stimmabgleich dienen als Hilfsmittel. Die Idee lautet, Debatte verantwortungsvoll zu führen und zur Verifikation beizutragen.

Job not found

17.05.2026

KI, Arbeitswelt und Wandel

Der Gesprächsfluss verbindet Popkultur, KI und Arbeitswelt und zeigt: KI verändert Abläufe, doch menschliche Erfahrungen und Kontext bleiben zentral. Es werden Ängste, Chancen und reale Beispiele diskutiert, wobei deutlich wird, dass Veränderungen nicht abrupt, sondern schrittweise passieren. Nutzerfreundliche Dienste, Kundenerlebnisse und der Wert von Empathie spielen eine große Rolle, während Unternehmen ihre Strategien im Spannungsfeld von Effizienz und Menschlichkeit abwägen.

Das Mittelmanagement-Organ und seine Rolle

Eine bildhafte Analogie des mittleren Managements als Implementierer wird genutzt, um zu zeigen, wie Entscheidungen auf unteren Ebenen oft Nein sagen, während Führungsetagen neue Wege gehen. Die Metapher lässt sich auf KI-gestützte Prozesse übertragen: Wer frühzeitig Abwege erkennt, schützt Arbeitsqualität und Organisationskultur – und vermeidet ein verfrühtes „KI ersetzt Menschen“.

Praxisbeispiele, Reaktionen und gesellschaftliche Debatten

Fallbeispiele wie Klana, Duolingo und Meta illustrieren unterschiedliche Reaktionen auf KI. Offen geäußerte Pläne, Stellen zu eliminieren, lösen Kritik und öffentliche Gegenreaktionen aus. Die Debatte fokussiert sich auf Markenimage, Outsourcing-Effekte, Trackingsprachen und ethische Grenzen, wobei transparente Kommunikation und verantwortungsvolles Handeln als zentrale Faktoren sichtbar bleiben.

Ausblick: Menschliche Stärke, Bildung und Kooperation

Die Diskussion schließt mit der These, dass junge Arbeitskräfte eine treibende Kraft für Wandel sind, während erfahrene Mitarbeitende ihr Wissen in KI-Systeme einbringen können. Eine Balance aus Human-First-Ansatz, Awareness, Wissensaufbau und partizipativer Debatte wird als Weg gesehen, um Chancen zu nutzen und Risiken sinnvoll zu managen.

KI, Arbeitswelt und Wandel

Der Gesprächsfluss verbindet Popkultur, KI und Arbeitswelt und zeigt: KI verändert Abläufe, doch menschliche Erfahrungen und Kontext bleiben zentral. Es werden Ängste, Chancen und reale Beispiele diskutiert, wobei deutlich wird, dass Veränderungen nicht abrupt, sondern schrittweise passieren. Nutzerfreundliche Dienste, Kundenerlebnisse und der Wert von Empathie spielen eine große Rolle, während Unternehmen ihre Strategien im Spannungsfeld von Effizienz und Menschlichkeit abwägen.

Das Mittelmanagement-Organ und seine Rolle

Eine bildhafte Analogie des mittleren Managements als Implementierer wird genutzt, um zu zeigen, wie Entscheidungen auf unteren Ebenen oft Nein sagen, während Führungsetagen neue Wege gehen. Die Metapher lässt sich auf KI-gestützte Prozesse übertragen: Wer frühzeitig Abwege erkennt, schützt Arbeitsqualität und Organisationskultur – und vermeidet ein verfrühtes „KI ersetzt Menschen“.

Praxisbeispiele, Reaktionen und gesellschaftliche Debatten

Fallbeispiele wie Klana, Duolingo und Meta illustrieren unterschiedliche Reaktionen auf KI. Offen geäußerte Pläne, Stellen zu eliminieren, lösen Kritik und öffentliche Gegenreaktionen aus. Die Debatte fokussiert sich auf Markenimage, Outsourcing-Effekte, Trackingsprachen und ethische Grenzen, wobei transparente Kommunikation und verantwortungsvolles Handeln als zentrale Faktoren sichtbar bleiben.

Ausblick: Menschliche Stärke, Bildung und Kooperation

Die Diskussion schließt mit der These, dass junge Arbeitskräfte eine treibende Kraft für Wandel sind, während erfahrene Mitarbeitende ihr Wissen in KI-Systeme einbringen können. Eine Balance aus Human-First-Ansatz, Awareness, Wissensaufbau und partizipativer Debatte wird als Weg gesehen, um Chancen zu nutzen und Risiken sinnvoll zu managen.