
Komplett irre
Nils Traummann
Beschreibung
Ergänzend stehen persönliche Stories im Mittelpunkt: Menschen erzählen für Menschen – offen, nahbar und mit konkretem Erkenntnisgewinn. In Gesprächen mit Gästen und Expert:innen werden reale Erfahrungen (z. B. Stress, Überforderung, Lebensumbrüche, Gesundheit, Leistung, Alltag) eingeordnet und in praxistaugliche Ansätze übersetzt.
Jede Folge verbindet fundierte Einordnung mit umsetzbaren I
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Katrin Colbow über Trauer nach Suizid, Hospizbegleitung und Jenseitskontakte
Persönlicher Weg und Sicht auf Tod
Die Erzählerin schildert eine frühkindliche Nahtoderfahrung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Tod, Trauer und einer bleibenden Seele. Aus diesen Erfahrungen entsteht ein Verständnis, dass physisches Vergehen endet, aber ein Weiterbestehen der Seele möglich ist.
Familiäre Verluste und Trauerprozesse
Schicksale in der Familie – Opa, Onkel, Großmutter und besonders die Schwester – prägen den Umgang mit Trauer. Suizid der Schwester verstärkt Gefühle von Schuld, Risiko und Verantwortung, schafft aber auch das Bedürfnis, andere in ähnlichen Situationen zu begleiten.
Hospizbegleitung: Ausbildung, Haltung und Praxis
Nach einer intensiven Ausbildung in acht Monaten arbeitet sie ehrenamtlich in der Begleitung Sterbender. Wichtig sind Empathie, Offenheit, Respekt, klare Grenzen und die Fähigkeit, familiäre Dynamiken zu berücksichtigen. Die Arbeit findet vorwiegend zu Hause statt, begleitet von Nachgesprächen und Beerdigungsbegleitung.
Medialität, Kommunikation und Perspektive auf das Danach
Sie beschreibt eine beginnende Medienkompetenz, bei der Bilder, Gefühle und Sprache den Dialog mit Verstorbenen ermöglichen. Klare Ethik, Transparenz und Verantwortung stehen im Vordergrund. Im Verständnis bleibt Liebe als verbindendes Band, das über den Tod hinaus wirkt und Trauernden Orientierung geben kann.

Vom sicheren Job zur eigenen Marke – Lea über Bettwäsche, Bootstrapping und Mut
Ursprung und Materialwahl
Lea entwickelt eine eigene Bettwäsche aus Bambus-Liozell, um sich von Baumwolle abzusetzen. Die Eigenschaften des Materials – Atmungsaktivität, antibakteriell und Umweltfreundlichkeit – stehen im Zentrum der Marke. Im Gespräch wird deutlich, dass das Produkt den Schlafkomfort in den Fokus rückt und Materialwahl als Kernelement der Markenidentität dient.
Gründung, Produktentwicklung und Produktion
Aus dem Hintergrund als Mode- und Textildesignerin entstanden erste Muster und eine klare Designvision. Die Fertigung erfolgt in enger Partnerschaft mit Produzenten; Iterationen an Stoff, Farben, Labeln und Verpackung bestimmen den Prozess. Eine persönliche, hands-on Herangehensweise prägt den Aufbau der Marke und die enge Beziehung zu Produktion und Sortiment.
Marktauftritt, Vertrieb und Kundenfeedback
Der Start erfolgt primär online, ergänzt durch Google-Wunderschaltungen und einen eigenen Shop. Erfahrungen mit Amazon zeigen Potenziale und Herausforderungen. Kundensupport wird direkt von Lea betrieben; persönliche Antworten und Transparenz stärken Vertrauen. Farben und Passformen bleiben fokussiert, Rückmeldungen fließen in Produktanpassungen und Erweiterungen wie Pyjamas oder Spannbettlaken ein.
Schlaf, Zukunft und Markenperspektiven
Der Fokus liegt auf Schlafgesundheit und Nachhaltigkeit: Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsmanagement und Hautfreundlichkeit schaffen bessere Schlafbedingungen. Zukünftige Schritte umfassen internationale Märkte, Showroom-Optionen und Markeninszenierung jenseits des reinen Onlineshoppings. Lea betont, dass Wachstum mit Balancing von Familie, Kapitalbedarf und persönlicher Leidenschaft verbunden bleibt.

Zwischen Fakten und Jenseitskontakt – Maike über Medialität, Zweifel und das Unsichtbare
Weg zur Medialität und Skepsis
Maike Eberschmidt erklärt, dass sie als Journalistin nicht primär wegen ihres Medium-Seins in die Sendung kam, sondern weil sie Kontakte mit dem Tod aufnimmt. Sie beschreibt den Konflikt zwischen faktenorientierter Recherche und dem Eindruck des Unfassbaren, betont aber, dass Erfahrungen in erster Linie subjektiv bleiben. Skepsis gegenüber Tricks bleibt bestehen, doch Neugier treibt sie an, eigene Erfahrungen zu sammeln.
Ausbildung, Praxis und Arbeitsweise
Ausgebildet am Arthur Findlay College in England, ergänzt durch Workshops in Deutschland, erklärt Maike, wie Medialität trainiert wird. Techniken wie ruhiges Vorbereiten, Hände halten und visuelle oder innere Eindrücke wechseln sich ab. Zwei Medien arbeiten gemeinsam, um Plausibilität zu erhöhen. Informationen entstehen oft als Brücken zwischen Kopf und Gefühl, und Beweise beruhen auf Wahrnehmungen, die keiner äußeren Prüfung bedürfen.
Von der Leidenschaft zur Profession
Eine schwere Erkrankung dienst als Wendepunkt: Maike entscheidet sich, das Medium-Business ernster zu nehmen, kündigt ihren Job und startet eine berufliche Selbstständigkeit. Erste Schritte erfolgen über kostenlose Sitzungen, Testkunden und eine öffentliche Resonanz. Positive Berichte, Fernseh- und Radioberichte verstärken das Vertrauen, während gleichzeitig die Notwendigkeit bleibt, seriös zu arbeiten und Kosten/Aufwand abzuwägen.
Alltag, Ethik und Perspektiven
Das Arbeiten als Medium wird als seriöses Feld beschrieben, das mit Sorgfalt, Verantwortung und stetem Lernen verbunden ist. Offenheit gegenüber Klienten, klare Voraussetzungen und eine Bereitschaft zur Skepsis prägen das Vorgehen. Gleichzeitig betont Maike, dass persönliche Entwicklung und Mut zentrale Treiber bleiben, während Fachwissen, Ausbildung und Forschung die Glaubwürdigkeit stärken und die Transparenz für das Publikum fördern.