SQUARE Talks
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SQUARE Talks

University of St.Gallen

Beschreibung

Was passiert, wenn Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft oder Gesellschaft auf die offene Atmosphäre und die Menschen im SQUARE treffen? Dieser Frage gehen Intendant Tim Kramer und Co-Moderatorin Corinne Riedener in SQUARE Talks nach.

In jeder Folge sprechen sie mit einer Personality in Residence über mehr als nur Fachliches: über Lebenswege, Haltungen, Perspektiven auf die Welt und über ihre ganz eigenen Eindrücke aus der Zeit in St.Gallen – persönlich und ungeskriptet. SQUARE Talks geht dem nach, was diese Menschen bewegt, antreibt und begeistert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

SQUARE Talks #23: Marc Gläser

27.05.2026

Werdegang und Führungsrolle bei Stöckli

Marc Gläser beschreibt seinen Einstieg in die Geschäftsführung von Stöckli, den Anteil am Unternehmen und den Fokus auf Skisport. Seine frühere Laufbahn umfasst Führungspositionen bei Maurice Lacroix und Stationen in Marketing sowie Finanzen. Die Übergänge verdeutlichen seine Fähigkeiten im Markenaufbau, der internationalen Ausrichtung und der strategischen Ausrichtung auf Premium-Produkte.

Persönliche Lernwege und HSG-Einfluss

An der Hochschule lernte Gläser Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Finanz- und Rechnungswesen. Der Austausch über den Spirit der HSG, Wettbewerbsorientierung und Teamarbeit prägt seine Sicht auf Führung. Er betont den Einfluss des familiären Hintergrunds, generationaler Verantwortung und den Wert von praxisnahen Lernformen neben der akademischen Ausbildung.

Strategie, Herausforderungen und Wachstumsfaktoren

Größere Themen sind die Restrukturierung, das Bike-Geschäft und die Strategie, sich konsequent auf das Kerngeschäft Ski zu konzentrieren. Die Erhöhung der Produktgarantie, die Premium-Positionierung und die Betonung von Handwerkskunst sowie Markenführung werden als Bausteine für nachhaltiges Wachstum gesehen. Geopolitische Unsicherheiten, Zollthemen und Exportmärkte beeinflussen Planung, Preispolitik und Logistik.

Zukunftsdenken, Leadership und Markenethos

Gläser verbindet Leadership mit offener Kommunikation, Nähe zu Mitarbeitenden und einem starken Fokus auf Teamspirit. Er sieht die Schweiz und ihre Institutionen als Treiber für Innovationen, betont dezentrale Führungsstrukturen und die Bedeutung von Continuous Improvement. Das langfristige Ziel ist eine herausragende, globale Marke, die durch Qualität, Partnerschaften und fortlaufende Weiterentwicklung Bestand hat.

Werdegang und Führungsrolle bei Stöckli

Marc Gläser beschreibt seinen Einstieg in die Geschäftsführung von Stöckli, den Anteil am Unternehmen und den Fokus auf Skisport. Seine frühere Laufbahn umfasst Führungspositionen bei Maurice Lacroix und Stationen in Marketing sowie Finanzen. Die Übergänge verdeutlichen seine Fähigkeiten im Markenaufbau, der internationalen Ausrichtung und der strategischen Ausrichtung auf Premium-Produkte.

Persönliche Lernwege und HSG-Einfluss

An der Hochschule lernte Gläser Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Finanz- und Rechnungswesen. Der Austausch über den Spirit der HSG, Wettbewerbsorientierung und Teamarbeit prägt seine Sicht auf Führung. Er betont den Einfluss des familiären Hintergrunds, generationaler Verantwortung und den Wert von praxisnahen Lernformen neben der akademischen Ausbildung.

Strategie, Herausforderungen und Wachstumsfaktoren

Größere Themen sind die Restrukturierung, das Bike-Geschäft und die Strategie, sich konsequent auf das Kerngeschäft Ski zu konzentrieren. Die Erhöhung der Produktgarantie, die Premium-Positionierung und die Betonung von Handwerkskunst sowie Markenführung werden als Bausteine für nachhaltiges Wachstum gesehen. Geopolitische Unsicherheiten, Zollthemen und Exportmärkte beeinflussen Planung, Preispolitik und Logistik.

Zukunftsdenken, Leadership und Markenethos

Gläser verbindet Leadership mit offener Kommunikation, Nähe zu Mitarbeitenden und einem starken Fokus auf Teamspirit. Er sieht die Schweiz und ihre Institutionen als Treiber für Innovationen, betont dezentrale Führungsstrukturen und die Bedeutung von Continuous Improvement. Das langfristige Ziel ist eine herausragende, globale Marke, die durch Qualität, Partnerschaften und fortlaufende Weiterentwicklung Bestand hat.

SQUARE Talks #22: Karl Gernandt

18.05.2026

Gast und Kontext

Der Gesprächspartner Karl Gernandt zieht eine Bilanz seiner Laufbahn: Von der Universität bis zur Banken- und Bauwirtschaft, später Führungserfahrung bei Kühne & Nagel und der Leitung der Kühne Holding. Es entsteht ein Blick darauf, wie persönliche Prägungen, Campus-Kultur und Netzwerke die Perspektive auf Kultur, Bildungseinrichtungen und unternehmerische Verantwortung formen.

Kulturförderung als gemeinschaftlicher Auftrag

Im Zentrum steht das Opernprojekt in Hamburg, getragen von der Kühne Stiftung. Es wird als Geschenk beschrieben, das mit politischer Klärung und öffentlich-rechtlicher Beteiligung umgesetzt wurde. Diskussionen beleuchten Relevanz, Demokratie, Transparenz und die Balance zwischen Stifterinteressen und öffentlichem Kulturauftrag, wobei architektonische Konzepte, Innenraumgestaltung und langfristige Nutzbarkeit der Oper thematisiert werden.

Gesunder Menschenverstand als Führungskriterium

Der Begriff des „gesunden Menschenverstands“ wird als zentrales Führungsprinzip erörtert. Es geht um Werte, Konsistenz und Vorbildfunktion, globale Sensibilität sowie die Fähigkeit, Kultur- und Geschäftsinteressen in Einklang zu bringen. Die Bedeutung von Ritualen, Sitzungen, Augenkontakt und wertgetriebenen Entscheidungen wird diskutiert, ebenso wie der Einfluss von Patronenfiguren auf Kontinuität und Kulturverständnis.

Generationenwechsel und dialogische Führung

Assistenzen, Meister-Schüler-Beziehungen und Dienen als Enabling bilden den Kern, um generationsübergreifendes Verständnis zu fördern. Der Austausch betont Räume für Kommunikation, Wandel von Lehr- und Lernpfaden in Kulturinstitutionen und die Notwendigkeit, Führungswerte transparent zu vermitteln. Der Beitrag schließt mit dem Wunsch nach fortgesetztem Dialog und Austausch über nachhaltige, gemeinsame Kulturwege.

Gast und Kontext

Der Gesprächspartner Karl Gernandt zieht eine Bilanz seiner Laufbahn: Von der Universität bis zur Banken- und Bauwirtschaft, später Führungserfahrung bei Kühne & Nagel und der Leitung der Kühne Holding. Es entsteht ein Blick darauf, wie persönliche Prägungen, Campus-Kultur und Netzwerke die Perspektive auf Kultur, Bildungseinrichtungen und unternehmerische Verantwortung formen.

Kulturförderung als gemeinschaftlicher Auftrag

Im Zentrum steht das Opernprojekt in Hamburg, getragen von der Kühne Stiftung. Es wird als Geschenk beschrieben, das mit politischer Klärung und öffentlich-rechtlicher Beteiligung umgesetzt wurde. Diskussionen beleuchten Relevanz, Demokratie, Transparenz und die Balance zwischen Stifterinteressen und öffentlichem Kulturauftrag, wobei architektonische Konzepte, Innenraumgestaltung und langfristige Nutzbarkeit der Oper thematisiert werden.

Gesunder Menschenverstand als Führungskriterium

Der Begriff des „gesunden Menschenverstands“ wird als zentrales Führungsprinzip erörtert. Es geht um Werte, Konsistenz und Vorbildfunktion, globale Sensibilität sowie die Fähigkeit, Kultur- und Geschäftsinteressen in Einklang zu bringen. Die Bedeutung von Ritualen, Sitzungen, Augenkontakt und wertgetriebenen Entscheidungen wird diskutiert, ebenso wie der Einfluss von Patronenfiguren auf Kontinuität und Kulturverständnis.

Generationenwechsel und dialogische Führung

Assistenzen, Meister-Schüler-Beziehungen und Dienen als Enabling bilden den Kern, um generationsübergreifendes Verständnis zu fördern. Der Austausch betont Räume für Kommunikation, Wandel von Lehr- und Lernpfaden in Kulturinstitutionen und die Notwendigkeit, Führungswerte transparent zu vermitteln. Der Beitrag schließt mit dem Wunsch nach fortgesetztem Dialog und Austausch über nachhaltige, gemeinsame Kulturwege.

SQUARE Talks #21: Roger de Weck

13.05.2026

Demokratieformen und Gegenentwürfe

Der Gesprächspartner schildert, dass liberale Demokratie widerstandsfähig bleibt, Delegitimierung von Autoritarismus erfordere jedoch Weiterentwicklung von Gewaltenteilung und Gegengewalt. Narrative spielen eine zentrale Rolle: Ein starkes, geschichtsträchtiges Narrativ hilft, die Mitte zu mobilisieren und populistische Bewegungen in Schach zu halten. Modernisierungsvorschläge zielen auf partizipativere Strukturen, eine stärkere politische Kultur und klare Visionen für stabile demokratische Institutionen.

UKnüpfung an das Europäische Narrativ

Europa wird als zentrales, kooperatives Narrativ beschrieben: ein souveränes, vereintes Europa schützt Freiheitswerte gegen äußere Drucklagen. Die Rolle der EU wird betont als Friedens- und Transformationsprojekt, das nationale Souveränität auf europäischer Ebene verlagert. Die Schweiz wird als EU-Partner betrachtet, der mit maßgeschneiderten Verträgen und offener Zusammenarbeit Vorteile nutzt und eine engere europäische Integration als sinnvoll ansieht.

Journalismus als Infrastruktur der Demokratie

Der Zustand des Journalismus wird als ernst, aber nicht hoffnungslos bewertet. Öffentliche Finanzierung und unabhängige Fördermodelle gelten als wichtig für Vielfalt, Qualität und Vertrauensbildung. Kritisch wird Oligarchie durch private Großkonzerne gesehen, doch gute staatliche Förderung könne die Pressefreiheit stärken, sofern journalistische Unabhängigkeit gewahrt bleibt und Plattformlogiken kritisch begleitet werden.

Konservatismus, Werte und europäischer Zusammenhalt

Konservative werden als potentielle Stabilitätsträger gesehen, doch Krisenzeiten neigen dazu, autoritäre Tendenzen zu verstärken. Ein europäischer Bundesstaat statt einer reinen Nation könnte demokratischen Frieden vertiefen. Patriotismus soll Werte verteidigen, ohne in Kleinstaaterei oder Ausgrenzung zu kippen. Die Vision eines geeinten Europas wird mit pragmatischen Reformen, Bildung von Bürgerinnen und Bürgern und inklusiver Integration verfolgt.

Demokratieformen und Gegenentwürfe

Der Gesprächspartner schildert, dass liberale Demokratie widerstandsfähig bleibt, Delegitimierung von Autoritarismus erfordere jedoch Weiterentwicklung von Gewaltenteilung und Gegengewalt. Narrative spielen eine zentrale Rolle: Ein starkes, geschichtsträchtiges Narrativ hilft, die Mitte zu mobilisieren und populistische Bewegungen in Schach zu halten. Modernisierungsvorschläge zielen auf partizipativere Strukturen, eine stärkere politische Kultur und klare Visionen für stabile demokratische Institutionen.

UKnüpfung an das Europäische Narrativ

Europa wird als zentrales, kooperatives Narrativ beschrieben: ein souveränes, vereintes Europa schützt Freiheitswerte gegen äußere Drucklagen. Die Rolle der EU wird betont als Friedens- und Transformationsprojekt, das nationale Souveränität auf europäischer Ebene verlagert. Die Schweiz wird als EU-Partner betrachtet, der mit maßgeschneiderten Verträgen und offener Zusammenarbeit Vorteile nutzt und eine engere europäische Integration als sinnvoll ansieht.

Journalismus als Infrastruktur der Demokratie

Der Zustand des Journalismus wird als ernst, aber nicht hoffnungslos bewertet. Öffentliche Finanzierung und unabhängige Fördermodelle gelten als wichtig für Vielfalt, Qualität und Vertrauensbildung. Kritisch wird Oligarchie durch private Großkonzerne gesehen, doch gute staatliche Förderung könne die Pressefreiheit stärken, sofern journalistische Unabhängigkeit gewahrt bleibt und Plattformlogiken kritisch begleitet werden.

Konservatismus, Werte und europäischer Zusammenhalt

Konservative werden als potentielle Stabilitätsträger gesehen, doch Krisenzeiten neigen dazu, autoritäre Tendenzen zu verstärken. Ein europäischer Bundesstaat statt einer reinen Nation könnte demokratischen Frieden vertiefen. Patriotismus soll Werte verteidigen, ohne in Kleinstaaterei oder Ausgrenzung zu kippen. Die Vision eines geeinten Europas wird mit pragmatischen Reformen, Bildung von Bürgerinnen und Bürgern und inklusiver Integration verfolgt.