Studium und dann?
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Studium und dann?

Redaktion von "Studium und dann?"

Beschreibung

Mit unserem Podcast „Studium und dann?“ möchten wir Studierenden, Schüler*innen und allen Bildungsinteressierten zeigen, wie vielfältig Berufs- und Lebenswege nach dem Studium sein können. Viele junge Menschen orientieren sich bei der Berufs- und Studienwahl in erster Linie an ihrem direkten Umfeld: Familie, Freundeskreis oder an der Region. Doch die Welt der Studien- und Berufsmöglichkeiten ist viel größer – und genau das wollen wir gemeinsam sichtbar machen.

Uniabsolvent*innen und Forscher-Alumni aus ganz unterschiedlichen Bereichen und von verschiedenen Hochschulen berichten in authentischen Interviews mit Studierenden von ihren persönlichen Erfahrungen im Studium, beim Berufseinstieg oder auch bei der eigenen Unternehmensgründung.
Offen sprechen wir über Herausforderungen, Wendepunkte und Chancen – und machen so Mut, den eigenen Weg zum und nach dem Studium zu finden.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Durch nachhaltiges Unternehmertum sozialökologische Probleme lösen: Alexa Böckel über ihre Promotion zu Start-ups in der Kreislaufwirtschaft

16.10.2026
Plastikmüll mithilfe von Würmern recyceln und Schüler:innen spielerisch für das Thema Müllvermeidung begeistern: Das sind nur zwei der Geschäftsideen idealistischer junger Gründer:innen, deren Ziel es nicht ist, mit ihren Produkten reich zu werden, sondern in erster Linie zur Lösung sozial-ökologischer Probleme beizutragen. Unsere heutige Gästin Alexa Böckel darf diese Unternehmer:innen aus der Circular Economy im Rahmen ihrer Doktorarbeit begleiten. Seit April 2021 promoviert Alexa am Center for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg, unterstützt durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Sie forscht zu zirkulären Start-ups und der Frage, wie junge Unternehmen einen Beitrag dazu leisten können, dass Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit werden. In diesem Rahmen interviewt sie nicht nur Gründer:innen, sondern führt auch Workshops durch und bringt wissenschaftliche Impulse in die Arbeit der Unternehmer:innen ein. Zudem begleitet sie das Innovationsprogramm „Circular Futures“ von „Project Together“, das über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 100 Initiativen dabei unterstützt, ihre Lösungen für die Circular Economy weiterzuentwickeln und Netzwerke aufzubauen. Alexa selbst versteht sich dabei als Action-Researcher, die mit den Menschen interagiert, deren Arbeit sie erforscht, anstatt sie nur zu beobachten. Vor ihrer Promotion hat Alexa an der Leuphana Universität Lüneburg zunächst Umweltwissenschaften im Bachelor und später Nachhaltigkeitswissenschaften im Master studiert. Schon während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen dazu beitragen können, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Alexa hebt lobend hervor, wie praxisnah dieses Thema im Studium behandelt wurde, vor allem im Rahmen der transdisziplinären Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus der Stadt Lüneburg. Auch bekam sie als Bachelorstudentin die Chance, an einem ersten Forschungspaper mitzuarbeiten und eigene Tutorien für andere Studierende zu geben. Es waren diese Erlebnisse, die in Alexa eine anhaltende Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten weckten. Neben ihrem Studium sammelte sie auch früh praktische Erfahrungen im Bereich des nachhaltigen Unternehmertums, insbesondere durch einen Nebenjob in einem inhabergeführten Bioladen. Während ihres Masterstudiums und auch danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie zudem Teil verschiedener Projekte rund um die Themen Nachhaltigkeit und Entrepreneurship an der Leuphana Universität. Unter anderem leitete sie den „Social Change Hub" und engagierte sich in einer Initiative, die mit dem „Zebrastall" einen Ort auf dem Campus schuf, an dem sich Studierende und Praktiker:innen über ihre gemeinsamen Projekte austauschen können. Aktuell dient dieser Ort vor allem als Coworking Space für studentische Initiativen, perspektivisch soll dort aber auch der „Social Change Hub" selbst mit einer Gründungsberatung ansässig sein. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie sieht der Alltag einer Action-Researcherin aus, die zwischen Wissenschaft und Startup-Welt vermittelt? Welche Rolle spielt die richtige Betreuungsperson für eine gelungene Promotion? Und was hat es mit dem von Alexa erforschten Leverage-Points-Framework auf sich, durch das auch die Leuphana Universität selbst noch nachhaltiger werden könnte? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/durch-nachhaltiges-unternehmertum-sozialokologische-probleme-losen-alexa-bockel-uber-ihre-promotion-zu-start-ups-in-der-kreislaufwirtschaft/

Plastikmüll mithilfe von Würmern recyceln und Schüler:innen spielerisch für das Thema Müllvermeidung begeistern: Das sind nur zwei der Geschäftsideen idealistischer junger Gründer:innen, deren Ziel es nicht ist, mit ihren Produkten reich zu werden, sondern in erster Linie zur Lösung sozial-ökologischer Probleme beizutragen. Unsere heutige Gästin Alexa Böckel darf diese Unternehmer:innen aus der Circular Economy im Rahmen ihrer Doktorarbeit begleiten.

Seit April 2021 promoviert Alexa am Center for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg, unterstützt durch ein Stipendium der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Sie forscht zu zirkulären Start-ups und der Frage, wie junge Unternehmen einen Beitrag dazu leisten können, dass Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit werden. In diesem Rahmen interviewt sie nicht nur Gründer:innen, sondern führt auch Workshops durch und bringt wissenschaftliche Impulse in die Arbeit der Unternehmer:innen ein. Zudem begleitet sie das Innovationsprogramm „Circular Futures“ von „Project Together“, das über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 100 Initiativen dabei unterstützt, ihre Lösungen für die Circular Economy weiterzuentwickeln und Netzwerke aufzubauen. Alexa selbst versteht sich dabei als Action-Researcher, die mit den Menschen interagiert, deren Arbeit sie erforscht, anstatt sie nur zu beobachten.

Vor ihrer Promotion hat Alexa an der Leuphana Universität Lüneburg zunächst Umweltwissenschaften im Bachelor und später Nachhaltigkeitswissenschaften im Master studiert. Schon während dieser Zeit hat sie sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen dazu beitragen können, eine nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Alexa hebt lobend hervor, wie praxisnah dieses Thema im Studium behandelt wurde, vor allem im Rahmen der transdisziplinären Zusammenarbeit mit Akteur:innen aus der Stadt Lüneburg. Auch bekam sie als Bachelorstudentin die Chance, an einem ersten Forschungspaper mitzuarbeiten und eigene Tutorien für andere Studierende zu geben. Es waren diese Erlebnisse, die in Alexa eine anhaltende Begeisterung für das wissenschaftliche Arbeiten weckten.

Neben ihrem Studium sammelte sie auch früh praktische Erfahrungen im Bereich des nachhaltigen Unternehmertums, insbesondere durch einen Nebenjob in einem inhabergeführten Bioladen. Während ihres Masterstudiums und auch danach als wissenschaftliche Mitarbeiterin war sie zudem Teil verschiedener Projekte rund um die Themen Nachhaltigkeit und Entrepreneurship an der Leuphana Universität. Unter anderem leitete sie den „Social Change Hub" und engagierte sich in einer Initiative, die mit dem „Zebrastall" einen Ort auf dem Campus schuf, an dem sich Studierende und Praktiker:innen über ihre gemeinsamen Projekte austauschen können. Aktuell dient dieser Ort vor allem als Coworking Space für studentische Initiativen, perspektivisch soll dort aber auch der „Social Change Hub" selbst mit einer Gründungsberatung ansässig sein.

Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie sieht der Alltag einer Action-Researcherin aus, die zwischen Wissenschaft und Startup-Welt vermittelt? Welche Rolle spielt die richtige Betreuungsperson für eine gelungene Promotion? Und was hat es mit dem von Alexa erforschten Leverage-Points-Framework auf sich, durch das auch die Leuphana Universität selbst noch nachhaltiger werden könnte?

Viel Spaß beim Hören!

Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck

Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/durch-nachhaltiges-unternehmertum-sozialokologische-probleme-losen-alexa-bockel-uber-ihre-promotion-zu-start-ups-in-der-kreislaufwirtschaft/

An der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft: Hajo Matthiesen über seine Tätigkeit als Leiter des Bereichs „Industrial Engineering“ bei Truma Gerätetechnik

09.10.2026
Wer schon einmal mit dem Wohnmobil unterwegs war, hat ihn möglicherweise gesehen, ohne ihn bewusst wahrzunehmen: den kleinen Schriftzug TRUMA, der an vielen Heizungsanlagen und Klimageräten in europäischen Caravans zu finden ist. Dahinter verbirgt sich Truma Gerätetechnik, der europäische Marktführer für Camping und Caravantechnik, der unter anderem Heizsysteme, Klimaanlagen, Rangiersysteme und Kühlboxen herstellt. Unser heutiger Gast Hajo Matthiesen leitet bei Truma den Bereich Industrial Engineering am Standort München. Hier begleitet er neue Produkte von der Entwicklung bis zur Serienfertigung: Er legt die Produktionsstrategie fest, plant Anlagen und beschäftigt sich mit Automatisierung und Digitalisierung in der Fertigung. Besonders angetan hat es ihm ein Pilotprojekt rund um Machine Learning, bei dem Roboter durch Testdaten und Feedback selbstständig Lösungswege für neue Aufgaben entwickeln. Wie Hajo im Gespräch erklärt, beschleunigt dieser Ansatz die Programmierung deutlich und bietet für die Zukunft der Produktion ganz neue Möglichkeiten.  Neben fachlichen Fragen wird Hajos Berufsalltag auch von Führungsaufgaben geprägt. Die Zusammenarbeit in einem Team mit 30 Mitarbeitenden umsichtig zu organisieren, erfordert besondere Qualifikationen, wie Hajo bereits bei einem früheren Arbeitgeber während der Sanierung eines Produktionsstandorts bewusst wurde. Die Erfahrungen, die er hier an der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft sammelte, bewegten ihn dazu, vier Jahre nach Ende seines Ingenieurstudiums noch einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Digital Production Management an der Leuphana Professional School zu beginnen. Der Masterstudiengang vermittelt wirtschaftswissenschaftliche Inhalte wie Finance Accounting mit einem Fokus auf Produktionswirtschaft und -management sowie Digitalisierung und die sogenannte Industrie 4.0. Hajo sind besonders die Module Manufacturing und Lean Management in Erinnerung geblieben, in denen er eigene Praxiserfahrungen mit der Theorie aus dem Studium abgleichen konnte, sowie ein Seminar zu Konfliktmanagement, das ihm neue Perspektiven auf Führungsaufgaben eröffnete. Neben den Inhalten des Studiengangs denkt Hajo auch gern an den fachlichen Austausch mit seinen Mitstudierenden zurück. Da sie alle zeitgleich berufstätig waren, besuchten sie die Universität vor allem zu Blockveranstaltungen am Wochenende, was ihrem guten Verhältnis zueinander jedoch keinen Abbruch tat. Parallel zum Studium war er bereits leitend bei McGregor tätig, einem Unternehmen, das technische Ausrüstung für die maritime Industrie herstellt. Hier führte er unter anderem ein One-Piece-Flow-Konzept ein, bei dem jedes Werkstück möglichst ohne Zwischenlagerung in einem durchgehenden Arbeitsschritt fertiggestellt wird. So schaffte er es, die Durchlaufzeit eines Produkts von 130 auf 10 Tage zu senken. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie schafft man es, fachliche und organisatorische Tätigkeiten als Teamleiter miteinander zu verbinden? Warum denkt Hajo, dass Deutschland als Produktionsstandort großes Potenzial hat? Und was hat er über die Qualitäten einer guten Führungskraft gelernt, als er ein Trainee-Programm in Korea und China absolvierte? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck Das Gespräch fand statt im August 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/an-der-schnittstelle-von-technik-und-betriebswirtschaft-hajo-matthiesen-ueber-seine-taetigkeit-als-leiter-des-bereichs-industrial-engineering-bei-truma-geraetetechnik/

Wer schon einmal mit dem Wohnmobil unterwegs war, hat ihn möglicherweise gesehen, ohne ihn bewusst wahrzunehmen: den kleinen Schriftzug TRUMA, der an vielen Heizungsanlagen und Klimageräten in europäischen Caravans zu finden ist. Dahinter verbirgt sich Truma Gerätetechnik, der europäische Marktführer für Camping und Caravantechnik, der unter anderem Heizsysteme, Klimaanlagen, Rangiersysteme und Kühlboxen herstellt.

Unser heutiger Gast Hajo Matthiesen leitet bei Truma den Bereich Industrial Engineering am Standort München. Hier begleitet er neue Produkte von der Entwicklung bis zur Serienfertigung: Er legt die Produktionsstrategie fest, plant Anlagen und beschäftigt sich mit Automatisierung und Digitalisierung in der Fertigung. Besonders angetan hat es ihm ein Pilotprojekt rund um Machine Learning, bei dem Roboter durch Testdaten und Feedback selbstständig Lösungswege für neue Aufgaben entwickeln. Wie Hajo im Gespräch erklärt, beschleunigt dieser Ansatz die Programmierung deutlich und bietet für die Zukunft der Produktion ganz neue Möglichkeiten. 

Neben fachlichen Fragen wird Hajos Berufsalltag auch von Führungsaufgaben geprägt. Die Zusammenarbeit in einem Team mit 30 Mitarbeitenden umsichtig zu organisieren, erfordert besondere Qualifikationen, wie Hajo bereits bei einem früheren Arbeitgeber während der Sanierung eines Produktionsstandorts bewusst wurde. Die Erfahrungen, die er hier an der Schnittstelle von Technik und Betriebswirtschaft sammelte, bewegten ihn dazu, vier Jahre nach Ende seines Ingenieurstudiums noch einen berufsbegleitenden Masterstudiengang in Digital Production Management an der Leuphana Professional School zu beginnen.

Der Masterstudiengang vermittelt wirtschaftswissenschaftliche Inhalte wie Finance Accounting mit einem Fokus auf Produktionswirtschaft und -management sowie Digitalisierung und die sogenannte Industrie 4.0. Hajo sind besonders die Module Manufacturing und Lean Management in Erinnerung geblieben, in denen er eigene Praxiserfahrungen mit der Theorie aus dem Studium abgleichen konnte, sowie ein Seminar zu Konfliktmanagement, das ihm neue Perspektiven auf Führungsaufgaben eröffnete. Neben den Inhalten des Studiengangs denkt Hajo auch gern an den fachlichen Austausch mit seinen Mitstudierenden zurück. Da sie alle zeitgleich berufstätig waren, besuchten sie die Universität vor allem zu Blockveranstaltungen am Wochenende, was ihrem guten Verhältnis zueinander jedoch keinen Abbruch tat.

Parallel zum Studium war er bereits leitend bei McGregor tätig, einem Unternehmen, das technische Ausrüstung für die maritime Industrie herstellt. Hier führte er unter anderem ein One-Piece-Flow-Konzept ein, bei dem jedes Werkstück möglichst ohne Zwischenlagerung in einem durchgehenden Arbeitsschritt fertiggestellt wird. So schaffte er es, die Durchlaufzeit eines Produkts von 130 auf 10 Tage zu senken.

Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie schafft man es, fachliche und organisatorische Tätigkeiten als Teamleiter miteinander zu verbinden? Warum denkt Hajo, dass Deutschland als Produktionsstandort großes Potenzial hat? Und was hat er über die Qualitäten einer guten Führungskraft gelernt, als er ein Trainee-Programm in Korea und China absolvierte?

Viel Spaß beim Hören!

Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck

Das Gespräch fand statt im August 2023.

Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/an-der-schnittstelle-von-technik-und-betriebswirtschaft-hajo-matthiesen-ueber-seine-taetigkeit-als-leiter-des-bereichs-industrial-engineering-bei-truma-geraetetechnik/

Für mehr Gleichberechtigung in der Arbeitswelt: Projektleiterin und Podcast-Host Kira Schubert über ihre Initiative „5050 by OMR“

02.10.2026
Warum sieht unsere Arbeitswelt heute so aus, wie sie aussieht? Und wie kann man selbst dazu beitragen, sie gerechter und inklusiver zu gestalten? Das sind die Fragen, die Kira Schubert seit ihrem Studium beschäftigen und die sie schließlich dazu veranlasst haben, mitten im Arbeitsalltag eine eigene Initiative für Gleichberechtigung ins Leben zu rufen. Kira ist Projektleiterin und Podcast-Host bei OMR, einem der bekanntesten deutschen Medienunternehmen im Digitalbereich. Aus dem kleinen Branchen-Event, mit dem für das Unternehmen alles begonnen hat, ist mittlerweile mit dem OMR Festival eine internationale Messe für Digitalwirtschaft, Medien und Marketing geworden, die zuletzt 70 000 Besucher:innen in die Hamburger Messehallen lockte. Heute bietet das Unternehmen zudem eine Jobbörse, Bildungsangebote und eine Software-Bewertungsplattform an.  Das Projekt, mit dem Kira sich hauptsächlich beim OMR beschäftigt, ist ihre eigene Initiative „5050 by OMR“. „5050“ widmet sich Gender Equality sowie anderen Diversitätsdimensionen und soll sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ansprechen. Begonnen hat das Projekt mit Veranstaltungen beim OMR Festival 2019, in der Corona-Pandemie folgte dann der Aufbau einer großen Social-Media-Präsenz. Heute veröffentlicht die Initiative unter anderem einen Newsletter und einen Podcast, in dem regelmäßig Expert:innen zu Wort kommen.  Kiras Einstieg bei OMR fand noch während ihrer Zeit an der Leuphana Universität Lüneburg als Werkstudentin statt. Hier hat sie bis 2019 den Masterstudiengang Management und Entrepreneurship studiert. Die Entscheidung, für den Master an die Leuphana Universität zu gehen, traf Kira ganz bewusst: Der Fokus auf Nachhaltigkeit und das Komplementärstudium, in dem man Kurse aus unterschiedlichsten Bereichen belegen kann, machten die Universität für sie zu einem Ort, an dem sie zugleich einen BWL-Master studieren und sich in gesellschaftlich relevante Themen vertiefen konnte. Aus ihrem Hauptfach sind ihr besonders die praxisorientierten Gruppenarbeiten in Erinnerung geblieben: Hier analysierten und präsentierten die Studierenden die Strategien echter Unternehmen. In diesem Rahmen lernte Kira, im Team zu arbeiten und ein Projekt zu organisieren, Fähigkeiten, die in ihrem heutigen Berufsalltag unverzichtbar sind. Ergänzt wurde ihr Studium durch ein Urlaubssemester in Toronto, wo sie über die Deutsch-Kanadische Gesellschaft ein Praktikum im Compliance-Bereich bei BMW absolvierte. Nach dem Abschluss bekam Kira direkt eine Festanstellung bei OMR. Hier war sie während der Pandemie in verschiedenen Abteilungen tätig, unter anderem im Education-Bereich, wo sie die Marketingstrategie für die OMR Academy mitverantwortete, ein zehnwöchiges E-Learning-Programm. Parallel dazu arbeitete Kira in dieser Zeit bereits an „5050“. Im Gespräch mit Sophia verrät Kira nicht nur, warum die Initiative ein echtes Herzensprojekt für sie ist, sondern auch, welches Interview für den „5050“-Podcast für sie besonders einprägsam war. Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann eine Initiative wie „5050“ dazu beitragen, dass Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zur Selbstverständlichkeit wird? Wie haben Kira ihre Auslandsaufenthalte in Kanada während der Schul- und Studienzeit geprägt? Und warum empfiehlt sie, beim Berufseinstieg vor allem auf die eigene Intuition zu hören? Viel Spaß beim Hören! Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck  Das Gespräch fand statt im Januar 2023. Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/fuer-mehr-gleichberechtigung-in-der-arbeitswelt-projektleiterin-und-podcast-host-kira-schubert-ueber-ihre-initiative-5050-by-omr/

Warum sieht unsere Arbeitswelt heute so aus, wie sie aussieht? Und wie kann man selbst dazu beitragen, sie gerechter und inklusiver zu gestalten? Das sind die Fragen, die Kira Schubert seit ihrem Studium beschäftigen und die sie schließlich dazu veranlasst haben, mitten im Arbeitsalltag eine eigene Initiative für Gleichberechtigung ins Leben zu rufen.

Kira ist Projektleiterin und Podcast-Host bei OMR, einem der bekanntesten deutschen Medienunternehmen im Digitalbereich. Aus dem kleinen Branchen-Event, mit dem für das Unternehmen alles begonnen hat, ist mittlerweile mit dem OMR Festival eine internationale Messe für Digitalwirtschaft, Medien und Marketing geworden, die zuletzt 70 000 Besucher:innen in die Hamburger Messehallen lockte. Heute bietet das Unternehmen zudem eine Jobbörse, Bildungsangebote und eine Software-Bewertungsplattform an. 

Das Projekt, mit dem Kira sich hauptsächlich beim OMR beschäftigt, ist ihre eigene Initiative „5050 by OMR“. „5050“ widmet sich Gender Equality sowie anderen Diversitätsdimensionen und soll sowohl Unternehmen als auch Einzelpersonen ansprechen. Begonnen hat das Projekt mit Veranstaltungen beim OMR Festival 2019, in der Corona-Pandemie folgte dann der Aufbau einer großen Social-Media-Präsenz. Heute veröffentlicht die Initiative unter anderem einen Newsletter und einen Podcast, in dem regelmäßig Expert:innen zu Wort kommen. 

Kiras Einstieg bei OMR fand noch während ihrer Zeit an der Leuphana Universität Lüneburg als Werkstudentin statt. Hier hat sie bis 2019 den Masterstudiengang Management und Entrepreneurship studiert. Die Entscheidung, für den Master an die Leuphana Universität zu gehen, traf Kira ganz bewusst: Der Fokus auf Nachhaltigkeit und das Komplementärstudium, in dem man Kurse aus unterschiedlichsten Bereichen belegen kann, machten die Universität für sie zu einem Ort, an dem sie zugleich einen BWL-Master studieren und sich in gesellschaftlich relevante Themen vertiefen konnte. Aus ihrem Hauptfach sind ihr besonders die praxisorientierten Gruppenarbeiten in Erinnerung geblieben: Hier analysierten und präsentierten die Studierenden die Strategien echter Unternehmen. In diesem Rahmen lernte Kira, im Team zu arbeiten und ein Projekt zu organisieren, Fähigkeiten, die in ihrem heutigen Berufsalltag unverzichtbar sind. Ergänzt wurde ihr Studium durch ein Urlaubssemester in Toronto, wo sie über die Deutsch-Kanadische Gesellschaft ein Praktikum im Compliance-Bereich bei BMW absolvierte.

Nach dem Abschluss bekam Kira direkt eine Festanstellung bei OMR. Hier war sie während der Pandemie in verschiedenen Abteilungen tätig, unter anderem im Education-Bereich, wo sie die Marketingstrategie für die OMR Academy mitverantwortete, ein zehnwöchiges E-Learning-Programm. Parallel dazu arbeitete Kira in dieser Zeit bereits an „5050“. Im Gespräch mit Sophia verrät Kira nicht nur, warum die Initiative ein echtes Herzensprojekt für sie ist, sondern auch, welches Interview für den „5050“-Podcast für sie besonders einprägsam war.

Hört rein und erfahrt die Antworten auf folgende Fragen: Wie kann eine Initiative wie „5050“ dazu beitragen, dass Gleichberechtigung am Arbeitsplatz zur Selbstverständlichkeit wird? Wie haben Kira ihre Auslandsaufenthalte in Kanada während der Schul- und Studienzeit geprägt? Und warum empfiehlt sie, beim Berufseinstieg vor allem auf die eigene Intuition zu hören?

Viel Spaß beim Hören!

Moderiert wird diese Episode von: Sophia Overbeck 

Das Gespräch fand statt im Januar 2023.

Hier geht es zu Links und weiterführenden Informationen: https://studium-und-dann.com/fuer-mehr-gleichberechtigung-in-der-arbeitswelt-projektleiterin-und-podcast-host-kira-schubert-ueber-ihre-initiative-5050-by-omr/