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ahmed ajil | kambez nuri

Beschreibung

Keshmesh ist ein Podcast des Kriminologen Ahmed Ajil und des Gewaltberaters Kambez Nuri. Wir sprechen über Männlichkeiten, Migration, Gewalt und Kriminalität, über Rassismus und Marginalisierung – aus einer kritischen, schweizerisch-migrantischen Perspektive, die persönliche Erfahrungen mit Forschung und Praxis verbindet.

www.keshmesh.ch
Illustration: Sarah Blaser
Logo/Design: Chris Rohner
Video: Aaron Graf

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

17: Postmigrantische Selbstverständlichkeit - mit Artan Islamaj

02.09.2026

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast begrüßen die Hosts Artan Islamaj, einen Co-Geschäftsführer des Instituts Neue Schweiz, und diskutieren seine vielfältigen Rollen und Erfahrungen.

Postmigration und Identität

Artan spricht über das Konzept der Postmigration, welches Migration als Teil der Schweizer Identität betrachtet und die Notwendigkeit betont, die Integrationslogik zu hinterfragen. Er betont, dass eine große Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte bereits Teil der Gesellschaft ist und dass dies neu gedacht werden muss.

Sprache und Repräsentation

Die Diskussion dreht sich um die Sprache und wie kulturelle Identitäten in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Artan kritisiert die defizitorientierte Sprache über Migranten und spricht über die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Feminismus und Männlichkeit

Im Gespräch wird auch die Rolle von Männlichkeiten in der Gesellschaft beleuchtet. Artan teilt seine Erfahrungen mit toxischer Männlichkeit und dem Einfluss, den seine Herkunft auf seine Sichtweise hat.

Bildung und Migration

Artan reflektiert über seine Erfahrungen als Lehrperson und die Herausforderungen im Bildungssystem, insbesondere in Bezug auf migrantische Schüler. Er betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus in Schulen.

Buchveröffentlichung

Artan kündigt sein bevorstehendes Buch „Sticky Violences“ an, welches sich mit Migrantenkörpern und alltäglicher Gewalt beschäftigt und verschiedene Perspektiven zusammenbringt.

Schlussfolgerung

Der Podcast endet mit dem Appell, dass jeder Einzelne zur gesellschaftlichen Veränderung beitragen kann und die Wichtigkeit, über diese Themen zu sprechen, wird hervorgehoben.

Einführung und Gastvorstellung

Im Podcast begrüßen die Hosts Artan Islamaj, einen Co-Geschäftsführer des Instituts Neue Schweiz, und diskutieren seine vielfältigen Rollen und Erfahrungen.

Postmigration und Identität

Artan spricht über das Konzept der Postmigration, welches Migration als Teil der Schweizer Identität betrachtet und die Notwendigkeit betont, die Integrationslogik zu hinterfragen. Er betont, dass eine große Anzahl von Menschen mit Migrationsgeschichte bereits Teil der Gesellschaft ist und dass dies neu gedacht werden muss.

Sprache und Repräsentation

Die Diskussion dreht sich um die Sprache und wie kulturelle Identitäten in der Gesellschaft wahrgenommen werden. Artan kritisiert die defizitorientierte Sprache über Migranten und spricht über die Herausforderungen, die damit verbunden sind.

Feminismus und Männlichkeit

Im Gespräch wird auch die Rolle von Männlichkeiten in der Gesellschaft beleuchtet. Artan teilt seine Erfahrungen mit toxischer Männlichkeit und dem Einfluss, den seine Herkunft auf seine Sichtweise hat.

Bildung und Migration

Artan reflektiert über seine Erfahrungen als Lehrperson und die Herausforderungen im Bildungssystem, insbesondere in Bezug auf migrantische Schüler. Er betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit Rassismus in Schulen.

Buchveröffentlichung

Artan kündigt sein bevorstehendes Buch „Sticky Violences“ an, welches sich mit Migrantenkörpern und alltäglicher Gewalt beschäftigt und verschiedene Perspektiven zusammenbringt.

Schlussfolgerung

Der Podcast endet mit dem Appell, dass jeder Einzelne zur gesellschaftlichen Veränderung beitragen kann und die Wichtigkeit, über diese Themen zu sprechen, wird hervorgehoben.

16: Häusliche Gewalt

19.08.2026

Unterscheidung zwischen Beziehungsdynamiken und Gewaltdynamiken

Es ist entscheidend, zwischen Beziehungsdynamiken und Gewaltdynamiken zu unterscheiden. Gewaltdynamiken beziehen sich auf die Ausübung von Gewalt, die immer von einer Person ausgeht und die Verantwortung dafür nicht geteilt werden kann. Die betroffene Person muss erkennen, dass sie sich in einer gewaltvollen Beziehung befindet und Unterstützung suchen kann.

Mythen und Missverständnisse über häusliche Gewalt

Ein weit verbreiteter Mythos ist das "blaue Flecken-Syndrom", das besagt, dass häusliche Gewalt nur körperliche Gewalt umfasst. Tatsächlich umfasst häusliche Gewalt auch psychische, sexuelle und wirtschaftliche Gewalt. Viele Betroffene, die psychische Gewalt erfahren, erkennen nicht, dass sie unter häuslicher Gewalt leiden.

Täterstrategien und ihre Gefahren

Häufig wenden gewaltausübende Personen Strategien an, um ihre Taten zu rechtfertigen und Verantwortung zu vermeiden. Dazu gehört das Vernebeln der Wahrnehmung ("fog"), bei dem Schuld, Verpflichtungen und Angst genutzt werden, um die betroffene Person zu manipulieren. Dies führt zu einer gefährlichen Dynamik, die im schlimmsten Fall zu Femiziden führen kann.

Strukturelle und gesellschaftliche Faktoren

Häusliche Gewalt ist eng mit gesellschaftlichen Normen und Ungleichheiten verbunden. Patriarchale Strukturen und kulturelle Erwartungen beeinflussen, wie Gewalt wahrgenommen und behandelt wird. Es ist wichtig, diese Strukturen zu hinterfragen, um Gewalt wirksam zu bekämpfen und zu verhindern.

Risikofaktoren und Prävention

Risikofaktoren für häusliche Gewalt können auf individueller, Beziehungs- und gesellschaftlicher Ebene liegen. Gewalt ist keine Frage des Kontrollverlusts, sondern immer eine bewusste Entscheidung. Es ist von zentraler Bedeutung, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Gewalt zu verhindern und Betroffenen zu helfen.

Rolle der Fachkräfte

Fachpersonen, die mit gewaltbetroffenen Personen arbeiten, müssen die Unterschiede zwischen Beziehungs- und Gewaltdynamiken erkennen und die Verantwortung für Gewalt klar benennen. Es ist wichtig, dass diese Fachkräfte die Intersektionalität berücksichtigen und sensibilisiert sind, um die unterschiedlichen Erfahrungen von Betroffenen zu verstehen und zu unterstützen.

Aufruf zur Unterstützung

Die Zuhörer werden ermutigt, sich über häusliche Gewalt zu informieren, Unterstützung zu suchen und aktiv gegen Gewalt in ihren Gemeinschaften einzutreten. Jede Person hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben.

Unterscheidung zwischen Beziehungsdynamiken und Gewaltdynamiken

Es ist entscheidend, zwischen Beziehungsdynamiken und Gewaltdynamiken zu unterscheiden. Gewaltdynamiken beziehen sich auf die Ausübung von Gewalt, die immer von einer Person ausgeht und die Verantwortung dafür nicht geteilt werden kann. Die betroffene Person muss erkennen, dass sie sich in einer gewaltvollen Beziehung befindet und Unterstützung suchen kann.

Mythen und Missverständnisse über häusliche Gewalt

Ein weit verbreiteter Mythos ist das "blaue Flecken-Syndrom", das besagt, dass häusliche Gewalt nur körperliche Gewalt umfasst. Tatsächlich umfasst häusliche Gewalt auch psychische, sexuelle und wirtschaftliche Gewalt. Viele Betroffene, die psychische Gewalt erfahren, erkennen nicht, dass sie unter häuslicher Gewalt leiden.

Täterstrategien und ihre Gefahren

Häufig wenden gewaltausübende Personen Strategien an, um ihre Taten zu rechtfertigen und Verantwortung zu vermeiden. Dazu gehört das Vernebeln der Wahrnehmung ("fog"), bei dem Schuld, Verpflichtungen und Angst genutzt werden, um die betroffene Person zu manipulieren. Dies führt zu einer gefährlichen Dynamik, die im schlimmsten Fall zu Femiziden führen kann.

Strukturelle und gesellschaftliche Faktoren

Häusliche Gewalt ist eng mit gesellschaftlichen Normen und Ungleichheiten verbunden. Patriarchale Strukturen und kulturelle Erwartungen beeinflussen, wie Gewalt wahrgenommen und behandelt wird. Es ist wichtig, diese Strukturen zu hinterfragen, um Gewalt wirksam zu bekämpfen und zu verhindern.

Risikofaktoren und Prävention

Risikofaktoren für häusliche Gewalt können auf individueller, Beziehungs- und gesellschaftlicher Ebene liegen. Gewalt ist keine Frage des Kontrollverlusts, sondern immer eine bewusste Entscheidung. Es ist von zentraler Bedeutung, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Gewalt zu verhindern und Betroffenen zu helfen.

Rolle der Fachkräfte

Fachpersonen, die mit gewaltbetroffenen Personen arbeiten, müssen die Unterschiede zwischen Beziehungs- und Gewaltdynamiken erkennen und die Verantwortung für Gewalt klar benennen. Es ist wichtig, dass diese Fachkräfte die Intersektionalität berücksichtigen und sensibilisiert sind, um die unterschiedlichen Erfahrungen von Betroffenen zu verstehen und zu unterstützen.

Aufruf zur Unterstützung

Die Zuhörer werden ermutigt, sich über häusliche Gewalt zu informieren, Unterstützung zu suchen und aktiv gegen Gewalt in ihren Gemeinschaften einzutreten. Jede Person hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben.

15: Fragile Muskeln

05.08.2026

Einleitung und Themenübersicht

Im Podcast wird eine Vielzahl von Themen behandelt, die sich auf Männlichkeit, Körperbilder und gesellschaftliche Erwartungen konzentrieren. Die Sprecher reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit Körperkult, Rassismus und der Wahrnehmung von männlicher Identität.

Körper und Männlichkeit

Die Diskussion beginnt mit der Frage, wie Körperformen mit Feminismus und patriarchalen Strukturen verknüpft sind. Es wird thematisiert, wie gesellschaftliche Erwartungen an den männlichen Körper, insbesondere in Bezug auf Muskeln, das Selbstwertgefühl beeinflussen.

Rassismus und Identität

Die Sprecher sprechen über die Diskrepanz zwischen weißen und POC-Linken. Es wird die Ablehnung einer Initiative diskutiert, die als rassistisch wahrgenommen wird, und wie solche Themen in den Medien aufgegriffen werden. Diese Erlebnisse führen zu einer Reflexion über die eigene Identität und die Herausforderungen, mit Rassismus umzugehen.

Internalisierter Rassismus

Die Sprecher berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit internalisiertem Rassismus und der Erwartung, sich in einer dominanten Kultur anzupassen. Sie thematisieren, wie diese Prägungen zu einem strengen Selbstbild führen, das sich in der Art und Weise zeigt, wie sie sich selbst und andere bewerten.

Gesellschaftliche Normen und Gewalt

Ein wichtiger Punkt ist die Fragilität der Männlichkeit und wie diese zu gewalttätigem Verhalten führen kann. Es wird diskutiert, wie Gewalt als Mittel zur Bestätigung männlicher Identität akzeptiert wird und welche schädlichen Folgen das hat.

Der Weg zu einem gesunden Körperbild

Die Sprecher reflektieren, wie sie einen gesünderen Bezug zu ihrem Körper entwickelt haben, insbesondere durch Sportarten wie Parkour und Crossfit. Dies hat ihnen geholfen, die Leistung des Körpers über das äußere Erscheinungsbild zu stellen und somit eine neue Lebensqualität zu finden.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Appell zur Selbstliebe und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Körper. Die Sprecher ermutigen Zuhörer, sich den Herausforderungen von Männlichkeit und Körperbildern zu stellen und offen über ihre Erfahrungen zu sprechen.

Einleitung und Themenübersicht

Im Podcast wird eine Vielzahl von Themen behandelt, die sich auf Männlichkeit, Körperbilder und gesellschaftliche Erwartungen konzentrieren. Die Sprecher reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit Körperkult, Rassismus und der Wahrnehmung von männlicher Identität.

Körper und Männlichkeit

Die Diskussion beginnt mit der Frage, wie Körperformen mit Feminismus und patriarchalen Strukturen verknüpft sind. Es wird thematisiert, wie gesellschaftliche Erwartungen an den männlichen Körper, insbesondere in Bezug auf Muskeln, das Selbstwertgefühl beeinflussen.

Rassismus und Identität

Die Sprecher sprechen über die Diskrepanz zwischen weißen und POC-Linken. Es wird die Ablehnung einer Initiative diskutiert, die als rassistisch wahrgenommen wird, und wie solche Themen in den Medien aufgegriffen werden. Diese Erlebnisse führen zu einer Reflexion über die eigene Identität und die Herausforderungen, mit Rassismus umzugehen.

Internalisierter Rassismus

Die Sprecher berichten von ihren eigenen Erfahrungen mit internalisiertem Rassismus und der Erwartung, sich in einer dominanten Kultur anzupassen. Sie thematisieren, wie diese Prägungen zu einem strengen Selbstbild führen, das sich in der Art und Weise zeigt, wie sie sich selbst und andere bewerten.

Gesellschaftliche Normen und Gewalt

Ein wichtiger Punkt ist die Fragilität der Männlichkeit und wie diese zu gewalttätigem Verhalten führen kann. Es wird diskutiert, wie Gewalt als Mittel zur Bestätigung männlicher Identität akzeptiert wird und welche schädlichen Folgen das hat.

Der Weg zu einem gesunden Körperbild

Die Sprecher reflektieren, wie sie einen gesünderen Bezug zu ihrem Körper entwickelt haben, insbesondere durch Sportarten wie Parkour und Crossfit. Dies hat ihnen geholfen, die Leistung des Körpers über das äußere Erscheinungsbild zu stellen und somit eine neue Lebensqualität zu finden.

Abschließende Gedanken und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Appell zur Selbstliebe und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Körper. Die Sprecher ermutigen Zuhörer, sich den Herausforderungen von Männlichkeit und Körperbildern zu stellen und offen über ihre Erfahrungen zu sprechen.