JURA Bytes
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JURA Bytes

Deutschen Anwaltsverlag und JUN Legal

Beschreibung

Digitalisierung verändert die Kanzleiwelt

Künstliche Intelligenz, Legal-Tech-Anwendungen und digitale Workflows gehören längst zum Arbeitsalltag. Doch mit neuen Möglichkeiten entstehen auch neue rechtliche Herausforderungen.

- Wie gut sind Ihre Kenntnisse im IT-Recht?
- Worauf müssen Kanzleien beim Einsatz digitaler Tools besonders achten?
- Wo drohen Haftungsrisiken, Datenschutzprobleme oder unnötige Kosten?

In diesem Podcast beleuchten die auf IT-Recht spezialisierten Anwälte Florian Hackel und Alexander Rohen praxisnah die rechtlichen Rahmenbedingungen der digitalen Kanzlei. Wir sprechen über IT-Recht, KI, Legal Tech und die Fragen, die Sie sich vielleicht erst stellen, wenn es bereits kritisch wird.

Für Juristinnen und Juristen, die Digitalisierung nicht nur nutzen, sondern rechtssicher und strategisch gestalten wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#2 Deepfake-Opfer schützen: Der rechtliche Werkzeugkasten

15.05.2026

Einführung in das Thema Deepfakes

In dieser Episode diskutieren die Sprecherinnen Dr. Jessica Flint und ihre Kollegin das Phänomen der Deepfakes, insbesondere deren rechtliche Implikationen. Sie erläutern, was Deepfakes sind und welche Herausforderungen sie in der rechtlichen Beratungspraxis darstellen.

Rechtliche Grundlagen und Herausforderungen

Die Diskussion über die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen zeigt, dass es im Strafrecht an klaren Regelungen fehlt, um Deepfakes effektiv zu erfassen. Beispielsweise sind bestehende Normen oft nicht auf die Herausforderungen ausgelegt, die durch Deepfakes entstehen. Die Sprecherinnen betonen die Notwendigkeit einer rechtlichen Anpassung, um den Opfern besser Schutz zu bieten.

Praktische Erfahrungen mit Strafverfolgung

Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass trotz bestehender Normen kaum strafrechtliche Maßnahmen gegen Deepfakes ergriffen werden. Es gibt viele Hürden, die sowohl bei der Identifizierung der Täter als auch bei der Durchsetzung von rechtlichen Ansprüchen zu überwinden sind.

Zivilrechtliche Ansprüche und deren Durchsetzung

Das zivilrechtliche Vorgehen wird als einfacher erachtet, jedoch sind auch hier zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere bei der Identifizierung der Verantwortlichen. Die Sprecherinnen erläutern, wie man gegen Plattformen vorgehen kann, die solche Inhalte hosten, und welche Ansprüche geltend gemacht werden können.

Zukunftsausblick und neue gesetzliche Regelungen

Es gibt Hoffnungen auf zukünftige gesetzliche Regelungen, die Deepfakes besser regulieren könnten, insbesondere im Zusammenhang mit sexualisierten Inhalten. Der digitale Omnibus der EU könnte neue Ansätze zur Bekämpfung von Deepfakes bieten, indem er klare Regelungen für die Erzeugung und Verbreitung solcher Inhalte schaffen möchte.

Fazit

Die Sprecherinnen schließen mit der Erkenntnis, dass obwohl es bereits rechtliche Möglichkeiten gibt, die Herausforderungen durch Deepfakes noch nicht vollständig adressiert sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesetzgebung entwickeln wird, um den Opfern von Deepfakes besser zu helfen.

Einführung in das Thema Deepfakes

In dieser Episode diskutieren die Sprecherinnen Dr. Jessica Flint und ihre Kollegin das Phänomen der Deepfakes, insbesondere deren rechtliche Implikationen. Sie erläutern, was Deepfakes sind und welche Herausforderungen sie in der rechtlichen Beratungspraxis darstellen.

Rechtliche Grundlagen und Herausforderungen

Die Diskussion über die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen zeigt, dass es im Strafrecht an klaren Regelungen fehlt, um Deepfakes effektiv zu erfassen. Beispielsweise sind bestehende Normen oft nicht auf die Herausforderungen ausgelegt, die durch Deepfakes entstehen. Die Sprecherinnen betonen die Notwendigkeit einer rechtlichen Anpassung, um den Opfern besser Schutz zu bieten.

Praktische Erfahrungen mit Strafverfolgung

Die praktischen Erfahrungen zeigen, dass trotz bestehender Normen kaum strafrechtliche Maßnahmen gegen Deepfakes ergriffen werden. Es gibt viele Hürden, die sowohl bei der Identifizierung der Täter als auch bei der Durchsetzung von rechtlichen Ansprüchen zu überwinden sind.

Zivilrechtliche Ansprüche und deren Durchsetzung

Das zivilrechtliche Vorgehen wird als einfacher erachtet, jedoch sind auch hier zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen, insbesondere bei der Identifizierung der Verantwortlichen. Die Sprecherinnen erläutern, wie man gegen Plattformen vorgehen kann, die solche Inhalte hosten, und welche Ansprüche geltend gemacht werden können.

Zukunftsausblick und neue gesetzliche Regelungen

Es gibt Hoffnungen auf zukünftige gesetzliche Regelungen, die Deepfakes besser regulieren könnten, insbesondere im Zusammenhang mit sexualisierten Inhalten. Der digitale Omnibus der EU könnte neue Ansätze zur Bekämpfung von Deepfakes bieten, indem er klare Regelungen für die Erzeugung und Verbreitung solcher Inhalte schaffen möchte.

Fazit

Die Sprecherinnen schließen mit der Erkenntnis, dass obwohl es bereits rechtliche Möglichkeiten gibt, die Herausforderungen durch Deepfakes noch nicht vollständig adressiert sind. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Gesetzgebung entwickeln wird, um den Opfern von Deepfakes besser zu helfen.

#1 Ersetzt KI bald die Anwaltschaft?

23.02.2026

Werkzeuglandschaft und Anwendungsfälle

Die Diskussion differenziert drei Kategorien: frei verfügbare LLMs, spezialisierte Tools mit berufsrechtlicher Ausrichtung und agentenbasierte Systeme. Jedes Modell findet eine passende Aufgabe, von Basisstrukturen bis zur automatisierten Dokumentenbearbeitung. Frei verfügbare Modelle helfen beim Aufbau, Recherchen und Brainstorming; spezialisierte Tools bieten Berufskonformität; Agenten ermöglichen automatierte Arbeiten wie Dokumente zusammenführen oder E-Mails verarbeiten.

Berufsrechtliche Vorgaben, Sicherheit und Infrastruktur

Berufsrecht, Datenschutz und Informationspflichten steuern den Umgang mit Mandantendaten. Eine sichere Praxis setzt kontrollierte Zugriffe voraus, idealerweise Trennung von Aufgaben und in-house Hosting, um Datenlecks zu vermeiden. Externe Cloud-Lösungen sind kritisch, daher wird oft zur lokalen Lösung oder strikt regulierten Umgebungen geraten.

Praxisnahe Erfahrungen mit Modellen und Plugins

Große Modelle liefern umfassende Antworten und Quellenbelege, während juristische Spezialtools mehr Detailwissen bieten. Cloud-Plugins ermöglichen schnelles Vorgehen mit klaren Zwischenschritten, fördern die Nutzbarkeit. OpenAI- bzw. Claude-Updates erhöhen Zuverlässigkeit, doch Halluzinationen bleiben ein Risiko, das geprüft und durch Checks eingegrenzt wird.

Open Source, Open Claw und Zukunftsausblick

Open Claw bietet einen baukastenartigen, offenen Agentenraum, der Potenzial, aber auch Risiken birgt. Datenhoheit und Sicherheitsaspekte stehen im Vordergrund, besonders bei Mandantendaten. Die Praxis nutzt KI als unterstützendes Werkzeug, nicht als Ersatz, und kombiniert Modelle sinnvoll, um Aufgaben effizienter zu erledigen und neue Denkanstöße zu erhalten.

Werkzeuglandschaft und Anwendungsfälle

Die Diskussion differenziert drei Kategorien: frei verfügbare LLMs, spezialisierte Tools mit berufsrechtlicher Ausrichtung und agentenbasierte Systeme. Jedes Modell findet eine passende Aufgabe, von Basisstrukturen bis zur automatisierten Dokumentenbearbeitung. Frei verfügbare Modelle helfen beim Aufbau, Recherchen und Brainstorming; spezialisierte Tools bieten Berufskonformität; Agenten ermöglichen automatierte Arbeiten wie Dokumente zusammenführen oder E-Mails verarbeiten.

Berufsrechtliche Vorgaben, Sicherheit und Infrastruktur

Berufsrecht, Datenschutz und Informationspflichten steuern den Umgang mit Mandantendaten. Eine sichere Praxis setzt kontrollierte Zugriffe voraus, idealerweise Trennung von Aufgaben und in-house Hosting, um Datenlecks zu vermeiden. Externe Cloud-Lösungen sind kritisch, daher wird oft zur lokalen Lösung oder strikt regulierten Umgebungen geraten.

Praxisnahe Erfahrungen mit Modellen und Plugins

Große Modelle liefern umfassende Antworten und Quellenbelege, während juristische Spezialtools mehr Detailwissen bieten. Cloud-Plugins ermöglichen schnelles Vorgehen mit klaren Zwischenschritten, fördern die Nutzbarkeit. OpenAI- bzw. Claude-Updates erhöhen Zuverlässigkeit, doch Halluzinationen bleiben ein Risiko, das geprüft und durch Checks eingegrenzt wird.

Open Source, Open Claw und Zukunftsausblick

Open Claw bietet einen baukastenartigen, offenen Agentenraum, der Potenzial, aber auch Risiken birgt. Datenhoheit und Sicherheitsaspekte stehen im Vordergrund, besonders bei Mandantendaten. Die Praxis nutzt KI als unterstützendes Werkzeug, nicht als Ersatz, und kombiniert Modelle sinnvoll, um Aufgaben effizienter zu erledigen und neue Denkanstöße zu erhalten.