erLesen – Der Podcast
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Beschreibung

In „erLesen – Der Podcast“ unterhalten sich die beiden Literaturkenner Kyril Klang und Felix Platzgummer über Trends in der Szene, aktuelle Neuerscheinungen und zu Unrecht vergessene Klassiker. Eine neue Folge gibt es immer am ersten Freitag des Monats.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Selbstinszenierung und digitale Identität: Yesteryear & Identitti

03.09.2026

Selbstinszenierung und digitale Identitäten

In dieser Episode wird die Thematik der Selbstinszenierung und digitalen Identität anhand zweier Bücher behandelt: "Yesteryear" von Carol Claire Burke und "Identity" von Mithu Sanyal. Die Gesprächspartner Felix Platzgummer und Kyrill Klang diskutieren, wie beide Bücher parallele Themen aufgreifen, die sich mit der Darstellung von Identität in der modernen Welt befassen.

Yesteryear: Ein Bestseller mit Hype

"Yesteryear" erzählt die Geschichte von Natalie, die mit ihrem Mann Caleb auf einer Farm lebt und eine Social Media Präsenz aufbaut, um ihre traditionelle Lebensweise zu vermarkten. Der Hype um das Buch begann bereits vor der Veröffentlichung und es zieht Parallelen zur Influencer-Kultur und Selbstinszenierung. Die Autorin Carol Claire Burke nutzt ihren Podcast, um Themen zu beleuchten, die in ihrem Werk wiederkehren und die von der Gesellschaft stark diskutiert werden.

Die Protagonistin Natalie

Natalie ist eine komplexe Figur, die zwischen der idealisierten Darstellung ihrer Familie auf Social Media und der Realität ihrer Lebensumstände hin- und hergerissen ist. Sie inszeniert sich selbst, um ein perfektes Bild zu vermitteln, während sie Hilfe von Nannys und Angestellten in Anspruch nimmt, was sie jedoch vor ihren Followern verschweigt.

Identity: Ein Skandal um Identität

Das zweite Buch, "Identity", beleuchtet die Geschichte von Sarasvati, einer Hochschulprofessorin, die sich als indische Frau ausgibt, obwohl sie in Wirklichkeit weiß und deutsch ist. Der Skandal um ihre wahre Identität wird von Nivedita, einer ihrer Studentinnen, untersucht, die mit Sarasvati's Identitätsbetrug konfrontiert wird. Die Diskussionen in diesem Buch sind stark geprägt von sozialen Medien und den damit verbundenen Dynamiken.

Gesellschaftliche Diskussionen und Identität

Beide Bücher thematisieren die Komplexität von Identität in der heutigen Gesellschaft und wie sie von sozialen Medien beeinflusst wird. Der Podcast regt dazu an, über die moralischen Implikationen von Selbstinszenierung und Identitätsbetrug nachzudenken und die Auswirkungen auf die Betroffenen zu reflektieren.

Selbstinszenierung und digitale Identitäten

In dieser Episode wird die Thematik der Selbstinszenierung und digitalen Identität anhand zweier Bücher behandelt: "Yesteryear" von Carol Claire Burke und "Identity" von Mithu Sanyal. Die Gesprächspartner Felix Platzgummer und Kyrill Klang diskutieren, wie beide Bücher parallele Themen aufgreifen, die sich mit der Darstellung von Identität in der modernen Welt befassen.

Yesteryear: Ein Bestseller mit Hype

"Yesteryear" erzählt die Geschichte von Natalie, die mit ihrem Mann Caleb auf einer Farm lebt und eine Social Media Präsenz aufbaut, um ihre traditionelle Lebensweise zu vermarkten. Der Hype um das Buch begann bereits vor der Veröffentlichung und es zieht Parallelen zur Influencer-Kultur und Selbstinszenierung. Die Autorin Carol Claire Burke nutzt ihren Podcast, um Themen zu beleuchten, die in ihrem Werk wiederkehren und die von der Gesellschaft stark diskutiert werden.

Die Protagonistin Natalie

Natalie ist eine komplexe Figur, die zwischen der idealisierten Darstellung ihrer Familie auf Social Media und der Realität ihrer Lebensumstände hin- und hergerissen ist. Sie inszeniert sich selbst, um ein perfektes Bild zu vermitteln, während sie Hilfe von Nannys und Angestellten in Anspruch nimmt, was sie jedoch vor ihren Followern verschweigt.

Identity: Ein Skandal um Identität

Das zweite Buch, "Identity", beleuchtet die Geschichte von Sarasvati, einer Hochschulprofessorin, die sich als indische Frau ausgibt, obwohl sie in Wirklichkeit weiß und deutsch ist. Der Skandal um ihre wahre Identität wird von Nivedita, einer ihrer Studentinnen, untersucht, die mit Sarasvati's Identitätsbetrug konfrontiert wird. Die Diskussionen in diesem Buch sind stark geprägt von sozialen Medien und den damit verbundenen Dynamiken.

Gesellschaftliche Diskussionen und Identität

Beide Bücher thematisieren die Komplexität von Identität in der heutigen Gesellschaft und wie sie von sozialen Medien beeinflusst wird. Der Podcast regt dazu an, über die moralischen Implikationen von Selbstinszenierung und Identitätsbetrug nachzudenken und die Auswirkungen auf die Betroffenen zu reflektieren.

Literatur zum Schwitzen: Hitzetage und Masante

06.08.2026

Einführung in die Hitze

Im Podcast diskutieren Kyrill und Felix die Auswirkungen der Hitze, die sie während einer Hitzewelle erleben. Während Felix mit einem Ventilator und einer kalten Wasserflasche schläft, genießt Kyrill den Sommer und geht kalt duschen, um sich abzukühlen.

Literarische Wärme

Die beiden präsentieren Bücher, die sich mit Hitze befassen: "Hitzetage" von Eugène McKenna und "Masante" von Wolfgang Hildesheimer. Sie reflektieren, wie die Hitze die Geschichten und Charaktere beeinflusst und welche Themen die Bücher ansprechen.

Inhaltsübersicht zu "Hitzetage"

Felix erklärt, dass "Hitzetage" von einem heißen Wochenende in London handelt, das sich um die Charaktere Ed, Maggie und Phil dreht. Es wird thematisiert, wie Ed mit seiner Sexualität kämpft und wie Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Figuren die Handlung vorantreiben.

Charaktere und ihre Konflikte

Die Charaktere sind komplex und ihre Beziehungen sind von Geheimnissen und unausgesprochenen Wahrheiten geprägt. Die Diskussion dreht sich um deren Ängste, insbesondere Eds Angst, dass seine queere Identität ans Licht kommt.

Inhaltsübersicht zu "Masante"

"Masante" wird als eine Ich-Erzählung präsentiert, die in einer heruntergekommenen Herberge am Rande einer Wüste spielt. Der Ich-Erzähler reflektiert über sein Leben und begegnet der mysteriösen Maxine, die ihm Geschichten erzählt, die er oft nicht glaubt.

Abstrakte Erzählweise und Themen

Die Erzählweise ist stark fragmentiert und spiegelt eine absurde Weltsicht wider. Der Ich-Erzähler kämpft mit der Sinnlosigkeit seiner Erinnerungen und der Absurdität des Lebens. Die Hitze wird als drückend und lähmend beschrieben, was den inneren Konflikt der Charaktere verstärkt.

Kritik und persönliche Einschätzungen

Die beiden diskutieren die Stärken und Schwächen beider Bücher. Während Felix "Hitzetage" mit 4,5 Punkten bewertet, gibt Kyrill "Masante" nur 2,5 Punkte. Der Podcast endet mit einem Ausblick auf die nächste Episode, die sich mit Identität und dem Einfluss der digitalen Welt auseinandersetzt.

Einführung in die Hitze

Im Podcast diskutieren Kyrill und Felix die Auswirkungen der Hitze, die sie während einer Hitzewelle erleben. Während Felix mit einem Ventilator und einer kalten Wasserflasche schläft, genießt Kyrill den Sommer und geht kalt duschen, um sich abzukühlen.

Literarische Wärme

Die beiden präsentieren Bücher, die sich mit Hitze befassen: "Hitzetage" von Eugène McKenna und "Masante" von Wolfgang Hildesheimer. Sie reflektieren, wie die Hitze die Geschichten und Charaktere beeinflusst und welche Themen die Bücher ansprechen.

Inhaltsübersicht zu "Hitzetage"

Felix erklärt, dass "Hitzetage" von einem heißen Wochenende in London handelt, das sich um die Charaktere Ed, Maggie und Phil dreht. Es wird thematisiert, wie Ed mit seiner Sexualität kämpft und wie Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Figuren die Handlung vorantreiben.

Charaktere und ihre Konflikte

Die Charaktere sind komplex und ihre Beziehungen sind von Geheimnissen und unausgesprochenen Wahrheiten geprägt. Die Diskussion dreht sich um deren Ängste, insbesondere Eds Angst, dass seine queere Identität ans Licht kommt.

Inhaltsübersicht zu "Masante"

"Masante" wird als eine Ich-Erzählung präsentiert, die in einer heruntergekommenen Herberge am Rande einer Wüste spielt. Der Ich-Erzähler reflektiert über sein Leben und begegnet der mysteriösen Maxine, die ihm Geschichten erzählt, die er oft nicht glaubt.

Abstrakte Erzählweise und Themen

Die Erzählweise ist stark fragmentiert und spiegelt eine absurde Weltsicht wider. Der Ich-Erzähler kämpft mit der Sinnlosigkeit seiner Erinnerungen und der Absurdität des Lebens. Die Hitze wird als drückend und lähmend beschrieben, was den inneren Konflikt der Charaktere verstärkt.

Kritik und persönliche Einschätzungen

Die beiden diskutieren die Stärken und Schwächen beider Bücher. Während Felix "Hitzetage" mit 4,5 Punkten bewertet, gibt Kyrill "Masante" nur 2,5 Punkte. Der Podcast endet mit einem Ausblick auf die nächste Episode, die sich mit Identität und dem Einfluss der digitalen Welt auseinandersetzt.

Fußballliebe

03.07.2026

Fußballliebe und Literatur

Die Podcaster diskutieren über ihre Leidenschaft für Fußball und die aktuelle WM, während sie den Fokus auf die Verbindung zwischen Fußball und Literatur legen. Sie stellen zwei Bücher vor: Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer und Nicht wie ihr von Tonja Schachinger. Der erste Teil behandelt Kramers Coming-of-Age-Roman, der sich stark mit der Jugend und der ersten Liebe auseinandersetzt, während der zweite Teil sich mit Schachingers Debütroman befasst, der Themen wie Herkunft und Identität aufgreift.

Christoph Kramer und sein Roman

Kramer, ein ehemaliger Fußballprofi, hat mit Das Leben fing im Sommer an einen autobiografischen Roman veröffentlicht, der in seiner Jugendzeit spielt. Der Protagonist Chris erlebt den Sommer vor der Fußball-WM 2006 und navigiert durch die Herausforderungen des Erwachsenwerdens, einschließlich erster Liebe und dem Druck des Fußballspiels. Die Podcaster schätzen die Authentizität der Figuren und die nostalgischen Anknüpfungspunkte, die das Buch bietet.

Tonja Schachinger und Nicht wie ihr

Schachingers Roman thematisiert die Herausforderungen eines talentierten Fußballspielers mit bosnischen Wurzeln, Ivo, und beleuchtet die Komplexität von Identität und Fremdheit im Fußball. Der Roman stellt die Ambivalenz zwischen Erfolg und persönlicher Integrität dar und wird als kritischer Kommentar zur Gesellschaft und zum Fußballgeschäft betrachtet. Die Diskussion über die Sprache und die Konstruktion von Ivos Charakter offenbart die Schwierigkeiten, die mit der Darstellung solcher Figuren verbunden sind.

Kritik und Fazit

Die Podcaster reflektieren über die Stärken und Schwächen beider Romane, wobei sie die literarischen Qualitäten und die Themenvielfalt betonen. Sie sind sich einig, dass beide Bücher wertvoll sind, um die Schnittstelle zwischen Fußball und Literatur zu erforschen, und dass das Genre der Fußballliteratur mehr Beachtung finden sollte. Abschließend ziehen sie Bilanz über ihre Punktbewertungen und äußern den Wunsch, in Zukunft mehr Literatur über Fußball zu lesen.

Fußballliebe und Literatur

Die Podcaster diskutieren über ihre Leidenschaft für Fußball und die aktuelle WM, während sie den Fokus auf die Verbindung zwischen Fußball und Literatur legen. Sie stellen zwei Bücher vor: Das Leben fing im Sommer an von Christoph Kramer und Nicht wie ihr von Tonja Schachinger. Der erste Teil behandelt Kramers Coming-of-Age-Roman, der sich stark mit der Jugend und der ersten Liebe auseinandersetzt, während der zweite Teil sich mit Schachingers Debütroman befasst, der Themen wie Herkunft und Identität aufgreift.

Christoph Kramer und sein Roman

Kramer, ein ehemaliger Fußballprofi, hat mit Das Leben fing im Sommer an einen autobiografischen Roman veröffentlicht, der in seiner Jugendzeit spielt. Der Protagonist Chris erlebt den Sommer vor der Fußball-WM 2006 und navigiert durch die Herausforderungen des Erwachsenwerdens, einschließlich erster Liebe und dem Druck des Fußballspiels. Die Podcaster schätzen die Authentizität der Figuren und die nostalgischen Anknüpfungspunkte, die das Buch bietet.

Tonja Schachinger und Nicht wie ihr

Schachingers Roman thematisiert die Herausforderungen eines talentierten Fußballspielers mit bosnischen Wurzeln, Ivo, und beleuchtet die Komplexität von Identität und Fremdheit im Fußball. Der Roman stellt die Ambivalenz zwischen Erfolg und persönlicher Integrität dar und wird als kritischer Kommentar zur Gesellschaft und zum Fußballgeschäft betrachtet. Die Diskussion über die Sprache und die Konstruktion von Ivos Charakter offenbart die Schwierigkeiten, die mit der Darstellung solcher Figuren verbunden sind.

Kritik und Fazit

Die Podcaster reflektieren über die Stärken und Schwächen beider Romane, wobei sie die literarischen Qualitäten und die Themenvielfalt betonen. Sie sind sich einig, dass beide Bücher wertvoll sind, um die Schnittstelle zwischen Fußball und Literatur zu erforschen, und dass das Genre der Fußballliteratur mehr Beachtung finden sollte. Abschließend ziehen sie Bilanz über ihre Punktbewertungen und äußern den Wunsch, in Zukunft mehr Literatur über Fußball zu lesen.