OK. Got it. Der Retarus Podcast
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OK. Got it. Der Retarus Podcast

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Beschreibung

In jeder Folge nehmen sich unsere Messaging-Experten einer Frage unserer Unternehmenskunden an und erklären, wie sich das Problem mit Technik, Prozessen und einer Prise deutscher Gründlichkeit lösen lässt.
Wir möchte unseren Zuhörern ein einfaches Verständnis für die Lösung selbst komplexester Kommunikationsprobleme vermitteln. Damit sie am Ende eder Folge denken: „Okay. Got it.“ Genauso wie wir möchten, dass jede von Retarus übermittelte Nachricht pünktlich und sicher zugestellt wird.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Episode 3 | E-Mail & Regulierung: Ist Ihre Kommunikation wirklich fit für NIS-2, DORA und Co.?

21.04.2026

Regulatorische Ziele und E-Mail-Sicherheit

Regulatoriken wie NIST 2 verfolgen den Schutz von Netz- und Informationssystemen und betonen, dass wesentliche Kommunikation sicher übermittelt werden muss. Dabei steht der Einsatz von Verschlüsselung und die Gewährleistung der Kontinuität kritischer Dienste im Vordergrund, woraus sich der Fokus auf sichere E-Mail-Kommunikation ableiten lässt, auch wenn E-Mail nicht ausdrücklich genannt wird.

Datenhoheit und Souveränität

Der Begriff Souveränität taucht häufig auf und zeigt, dass neben technischer Sicherheit auch die rechtliche Herrschaft über Daten wichtig ist. Europäische Anbieter sollen zunehmend bevorzugt werden, um Zugriff durch ausländische Behörden zu begrenzen und die Datenhoheit zu wahren.

Verantwortung, Audit und Berichterstattung

Bei Auslagerung von IT-Dienstleistungen bleiben Datenverantwortung und Rechenschaftspflichten beim Unternehmen. Regulatorische Anforderungen fordern Transparenz über Prozesse und Nachweise, damit im Fall von Prüfungen belegbar bleibt, was mit Daten und E-Mails passiert ist.

AI, Compliance und Einsatzrhythmus

Künstliche Intelligenz bleibt ein zentrales Thema: Der Einsatz soll Mehrwert schaffen, dabei aber compliant, datenhoheitlich und sicher erfolgen. Vor allem der Einsatz in eigenen Infrastrukturen soll kontrolliert ablaufen, um ungewollte Datenabflüsse zu vermeiden.

Regulatorische Ziele und E-Mail-Sicherheit

Regulatoriken wie NIST 2 verfolgen den Schutz von Netz- und Informationssystemen und betonen, dass wesentliche Kommunikation sicher übermittelt werden muss. Dabei steht der Einsatz von Verschlüsselung und die Gewährleistung der Kontinuität kritischer Dienste im Vordergrund, woraus sich der Fokus auf sichere E-Mail-Kommunikation ableiten lässt, auch wenn E-Mail nicht ausdrücklich genannt wird.

Datenhoheit und Souveränität

Der Begriff Souveränität taucht häufig auf und zeigt, dass neben technischer Sicherheit auch die rechtliche Herrschaft über Daten wichtig ist. Europäische Anbieter sollen zunehmend bevorzugt werden, um Zugriff durch ausländische Behörden zu begrenzen und die Datenhoheit zu wahren.

Verantwortung, Audit und Berichterstattung

Bei Auslagerung von IT-Dienstleistungen bleiben Datenverantwortung und Rechenschaftspflichten beim Unternehmen. Regulatorische Anforderungen fordern Transparenz über Prozesse und Nachweise, damit im Fall von Prüfungen belegbar bleibt, was mit Daten und E-Mails passiert ist.

AI, Compliance und Einsatzrhythmus

Künstliche Intelligenz bleibt ein zentrales Thema: Der Einsatz soll Mehrwert schaffen, dabei aber compliant, datenhoheitlich und sicher erfolgen. Vor allem der Einsatz in eigenen Infrastrukturen soll kontrolliert ablaufen, um ungewollte Datenabflüsse zu vermeiden.

Episode 2 | E-Invoicing in Frankreich: Was jetzt für deutsche Unternehmen wirklich zählt

02.04.2026

Betroffene Unternehmen in Frankreich

Es gibt zwei betroffene Gruppen: Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung vor Ort sowie Firmen mit einer Wattregistrierung, die dort Umsatzgeschäfte tätigen. Für die Umsatzsteuer ergibt sich damit eine relevante Betroffenheit, auch wenn kein physischer Standort vorhanden ist. Dadurch betrifft die neue Regelung mehr Unternehmen als zunächst vermutet.

Vorbereitende Schritte und zentrale Elemente

Die Invoicing-Reform umfasst elektronische Rechnungen, E-Reporting (Umsatzsteuermeldung) und Lifecycle Management. Transaktionen benötigen Statusinformationen, und Systeme müssen entsprechend angepasst werden. Wichtig ist die Einhaltung der EN-Norm bei Feldern und Datenstrukturen, sodass Nachrichten korrekt ausgetauscht werden können.

Elektronische Datenwege und E-Reporting

Zusätzlich zu der Rechnungspflicht müssen Meldungen zu Auslandstransaktionen und dem B2C-Geschäft über einen Service Provider erfolgen, statt direkt über die Finanzsoftware. Die Daten müssen in festgelegten Formaten regelmäßig übermittelt werden, wobei verschiedene Formate und Turnusse zu beachten sind.

Projektaufbau und zeitliche Koordination

Für eine Umsetzung sind ein internes Projektteam, ERP-Experten und steuerliche Beratung sinnvoll. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Service Provider ist ratsam, um die Fristen einzuhalten. Der Einstieg sollte früh erfolgen, damit Tests und Go-Live zuverlässig funktionieren und der Prozess stabil läuft.

Betroffene Unternehmen in Frankreich

Es gibt zwei betroffene Gruppen: Unternehmen mit Sitz oder Niederlassung vor Ort sowie Firmen mit einer Wattregistrierung, die dort Umsatzgeschäfte tätigen. Für die Umsatzsteuer ergibt sich damit eine relevante Betroffenheit, auch wenn kein physischer Standort vorhanden ist. Dadurch betrifft die neue Regelung mehr Unternehmen als zunächst vermutet.

Vorbereitende Schritte und zentrale Elemente

Die Invoicing-Reform umfasst elektronische Rechnungen, E-Reporting (Umsatzsteuermeldung) und Lifecycle Management. Transaktionen benötigen Statusinformationen, und Systeme müssen entsprechend angepasst werden. Wichtig ist die Einhaltung der EN-Norm bei Feldern und Datenstrukturen, sodass Nachrichten korrekt ausgetauscht werden können.

Elektronische Datenwege und E-Reporting

Zusätzlich zu der Rechnungspflicht müssen Meldungen zu Auslandstransaktionen und dem B2C-Geschäft über einen Service Provider erfolgen, statt direkt über die Finanzsoftware. Die Daten müssen in festgelegten Formaten regelmäßig übermittelt werden, wobei verschiedene Formate und Turnusse zu beachten sind.

Projektaufbau und zeitliche Koordination

Für eine Umsetzung sind ein internes Projektteam, ERP-Experten und steuerliche Beratung sinnvoll. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Service Provider ist ratsam, um die Fristen einzuhalten. Der Einstieg sollte früh erfolgen, damit Tests und Go-Live zuverlässig funktionieren und der Prozess stabil läuft.

Episode 1 | E-Invoicing in Belgien & Polen: Was deutsche Unternehmen wissen müssen

31.03.2026

Übersicht und regulatorischer Kontext

In zwei Ländern entstehen neue Strukturen für den elektronischen Rechnungsaustausch: Polen führt ein technisches System namens KSF ein, Belgien nutzt seit einer Zeitspanne das Pepol-Netzwerk. Beide Länder setzen zentrale Vorgaben und Schnittstellen voraus, um Rechnungen zwischen Sendern und Empfängern zu standardisieren und zu übermitteln.

Wesentliche Auswirkungen für deutsche Unternehmen

Der Ort der Rechnungserstellung ist nicht ausschlaggebend; entscheidend ist, wo der steuerliche Umsatz entsteht. Niederlassungen in Belgien oder Polen unterliegen den jeweiligen Regularien. Zentrale Fakturierung aus Deutschland erfordert Anpassungen in lokalen Prozessen und der Einbindung der lokalen Netzwerk-/Adressierungseinheiten.

Was ist zu tun – pragmatische Schritte

Vorbereitung umfasst rechtliche Konformität und technische Umsetzung. Felder, Formate und Archivierungsanforderungen müssen erfüllt werden. Technische Anbindungen können je Land variieren, inklusive Anpassungen im ERP-System und der Integration von UPO-/Statusinformationen.

Typische Praxisherausforderungen

Herausforderungen betreffen Datenqualität, Formatvielfalt und Validierung. Sammelrechnungen, Zins- und Skontothemen sowie Startschwierigkeiten bei plötzlichen Systemumstellungen erfordern klare Prozesse und ausreichend Ressourcen. Erfahrungen zeigen: Probleme lassen sich durch strukturierte Umsetzung und passende technische Lösungen adressieren.

Übersicht und regulatorischer Kontext

In zwei Ländern entstehen neue Strukturen für den elektronischen Rechnungsaustausch: Polen führt ein technisches System namens KSF ein, Belgien nutzt seit einer Zeitspanne das Pepol-Netzwerk. Beide Länder setzen zentrale Vorgaben und Schnittstellen voraus, um Rechnungen zwischen Sendern und Empfängern zu standardisieren und zu übermitteln.

Wesentliche Auswirkungen für deutsche Unternehmen

Der Ort der Rechnungserstellung ist nicht ausschlaggebend; entscheidend ist, wo der steuerliche Umsatz entsteht. Niederlassungen in Belgien oder Polen unterliegen den jeweiligen Regularien. Zentrale Fakturierung aus Deutschland erfordert Anpassungen in lokalen Prozessen und der Einbindung der lokalen Netzwerk-/Adressierungseinheiten.

Was ist zu tun – pragmatische Schritte

Vorbereitung umfasst rechtliche Konformität und technische Umsetzung. Felder, Formate und Archivierungsanforderungen müssen erfüllt werden. Technische Anbindungen können je Land variieren, inklusive Anpassungen im ERP-System und der Integration von UPO-/Statusinformationen.

Typische Praxisherausforderungen

Herausforderungen betreffen Datenqualität, Formatvielfalt und Validierung. Sammelrechnungen, Zins- und Skontothemen sowie Startschwierigkeiten bei plötzlichen Systemumstellungen erfordern klare Prozesse und ausreichend Ressourcen. Erfahrungen zeigen: Probleme lassen sich durch strukturierte Umsetzung und passende technische Lösungen adressieren.