
Schmiedengasse 11
Franco Müller, Solothurn
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Jörg Mollet Im Moosgarten
Einführung und Ausstellung
Jürgen Mollet wird zur Eröffnung seiner Ausstellung "Im Moosgarten" in der Galerie Löhegruben gratuliert, die anlässlich seines Jubiläums stattfindet. Die Ausstellung zeigt eine faszinierende Werkreihe, die die Betrachter dazu anregt, über die Beziehung zwischen Größe und Form nachzudenken.
Künstlerische Techniken und Materialien
Mollet verwendet eine Vielzahl von Materialien, darunter Schorsteinpapier aus Mulbeerbaumfasern, das ihm ermöglicht, durch Transparenz und Licht zu experimentieren. Seine Werke sind nicht nur visuelle, sondern auch haptische Erlebnisse, die Geschichten erzählen und eine organische Materie repräsentieren.
Der kreative Prozess
Der Künstler erläutert seinen kreativen Prozess, der das Fotografieren, Zeichnen und die beidseitige Bearbeitung von Papier umfasst. Diese Techniken verleihen seinen Arbeiten zusätzliche Dimensionen und Symmetrien. Dabei reflektiert Mollet über Chaos und Ordnung in der Natur und wie diese Prinzipien in seinen Kunstwerken sichtbar werden.
Philosophische Überlegungen
Mollet philosophiert über die Beziehung zwischen Kunst und Natur, betont das Zufallsprinzip und die Notwendigkeit, Störungen zuzulassen. Er verweist auf die Arbeiten der amerikanischen Pflanzenökologin Robin Wall-Kimmerer, deren Ansichten über Naturerlebnisse und Ökologie ihn inspirieren.
Reisen und Inspiration
Die Reisen des Künstlers nach Libyen, Algerien, Russland, China und in den Himalaya prägen seine Sichtweise und seine Kunst. Diese Erfahrungen ermöglichen es ihm, das Unbekannte zu erkunden und in seinen Arbeiten zu reflektieren.
Schlussfolgerung
Die Ausstellung "Im Moosgarten" bietet den Besuchern die Möglichkeit, mit der ungewissen und dynamischen Natur der Kunst vertraut zu werden und eigene Interpretationen zu entwickeln.

Druckzeiten
Zusammenkunft der Künstler
Am 28. Juni 2026 trafen sich Künstlerinnen und Künstler in der Schmiedegasse, um ihre Arbeiten, die im Rahmen eines Druckstipendiums entstanden sind, zu präsentieren. Urs Joost, der Initiator des Stipendiums, bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit, verschiedene Drucktechniken zu erlernen und zu erforschen.
Bedeutung der Druckwerkstatt
Die Druckwerkstatt in Lenzburg, die seit 30 Jahren besteht, ist ein zentraler Ort für die Ausbildung in Drucktechniken. Sie bietet nicht nur technische Ressourcen, sondern fungiert auch als Plattform für den kreativen Austausch und die Entwicklung neuer Werke durch Künstler.
Entwicklung und Herausforderungen
Die Druckwerkstatt hat sich im Laufe der Jahre verändert, insbesondere im Hinblick auf den Markt für Druckgrafiken, der seit den späten 90er Jahren rückläufig ist. Der Austausch mit Künstlern und die Anpassung an neue Bedingungen sind entscheidend für die Zukunft der Werkstatt.
Der Förderverein Druckzeit
Im Jahr 2001 wurde der Förderverein Druckzeit gegründet, um die Druckkunst aktiv zu unterstützen. Der Verein soll Projekte anstoßen und Künstler fördern, indem er ihnen hilft, ihre Arbeiten zu realisieren und Zugang zu Ressourcen zu erhalten.
Der Weg zum Stipendium
Urs Joost beschreibt den Auswahlprozess für Stipendiaten. Es ist wichtig, dass die Künstler eine klare Vorstellung von ihrer Arbeit haben. Die Druckwerkstatt bietet auch die Möglichkeit für Interessierte, sich einzubringen und zu lernen, unabhängig von einem Stipendium.
Erfahrungen der Künstler
Im zweiten Teil der Veranstaltung werden die Künstler ihre persönlichen Erfahrungen und die Ergebnisse ihrer Arbeiten vorstellen. Der kreative Prozess und die Herausforderungen, die sie während der Umsetzung ihrer Ideen erlebt haben, stehen im Mittelpunkt.

Willy Jeltsch, Maler des Bucheggberges
Beziehung zum Lehrer und kreative Atmosphäre
Der Lehrer hatte eine beruhigende Ausstrahlung und förderte Kreativität ohne Druck. Die Schülerinnen und Schüler erinnerten sich an eine Atmosphäre der Freiheit, in der Raum zum Experimentieren blieb. Der Umgang war geprägt von Vertrauen, wodurch Ideen wachsen konnten und Unterricht eher als Inspiration denn als strenger Auftrag wahrgenommen wurde.
Unterrichtsweise und Lernpraxis
Der Lehrer zeigte, wie man Materialien behutsam einsetzt und Bildideen schrittweise entwickelt. Er gab Hilfestellungen, überließ den Beteiligten aber viel Gestaltungsspielraum, sodass eigenständige Kompositionen entstanden. Durch ruhiges Vorleben lernten die Schüler, aus eigener Initiative zu arbeiten und die eigenen Stärken zu nutzen.
Wirkung auf die Schüler und gemeinsame Projekte
In der Schulzeit entstanden eigene Ausstellungen und gemeinsames Arbeiten außerhalb des Klassenraums, womit die Verbindung zwischen Lehre und Praxis sichtbar wurde. Das gemeinsame Erleben von Kunst förderte Zusammenhalt und Motivation, Bilder zu entwickeln und zu zeigen. Die Beteiligten erinnerten sich an eine verbindende Phase, in der Kreativität im Mittelpunkt stand.
Nachwirkung und Reflektion
Die Begegnungen mit dem Lehrer formten ein Verständnis davon, dass Kunst auch leise und bedacht wirken kann. Werke wurden weiterentwickelt, und ausgewählte Arbeiten zeigten, wie Struktur und Freiheit sich gegenseitig beeinflussen. Die Geschichten betonen die Bedeutung einer entwickelten Sicht auf Kreativität als fortlaufenden Prozess jenseits von Druck.