TALKING DEMOCRACY Weil Demokratie uns alle angeht
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TALKING DEMOCRACY Weil Demokratie uns alle angeht

Julia Kropf, Martin Hoffmann, Hannah Büttner | Bürgernetzwerk

Beschreibung

Talking Democracy ist ein wöchentlicher Gesprächspodcast, in dem verschiedene Hosts aktuelle, historische oder visionäre Ideen diskutieren, die unser demokratisches Miteinander stärken könnten – konstruktiv, pointiert, aber nicht konfliktscheu.

Der Podcast gibt Orientierung in einer Zeit der Polarisierung, ohne belehrend zu sein. Stattdessen steht das Denken in Alternativen und das Suchen nach Lösungen im Vordergrund.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 8: Staffelfinale - oder "Wie unsere Demokratie widerstandsfähig bleibt"

02.06.2026

Vielfalt und Blickwechsel in der Bürgerbeteiligung

Die Gespräche zeigen, dass Bürgerbeteiligung vielfältiger ist als vermutet: Es geht um verschiedene Beteiligungsformen, Selbstwirksamkeit und relevante Lebenskontexte. Ein Perspektivwechsel betont, dass Teilhabe nicht nur formale Mitbestimmung umfasst, sondern auch den Blick auf konkrete Lebenswelten richtet und dass Beteiligung als Bestandteil des Alltags verstanden wird.

Grenzen und Chancen im Zusammenspiel von Verwaltung und BürgerInnen

Es wird deutlich, dass Vertrauen wächst, wenn Verwaltung transparent erklärt, wie Geld investiert wird und welche Probleme tatsächlich gelöst werden. Räume für Mitgestaltung müssen mit klaren Mandaten verbunden sein, damit Ergebnisse auch politische Relevanz behalten und nicht im luftleeren Raum verfliegen.

Persönliche Motive, Zugangshindernisse und Nachhaltigkeit

Die Moderationen zeigen, dass Visionen, Bedingungen und Alltagssorgen der Menschen entscheidend sind. Themen nah am Lebensalltag erhöhen Motivation, während Sorge um Familie, Finanzen oder Care-Arbeit den Zugang zu Engagement beeinflusst. Ebenso wichtig ist, Informationen verständlich zu vermitteln und Beteiligung als kontinuierliches Anliegen zu begreifen.

Ausblick und Bedeutung des demokratischen Lernprozesses

Die Staffel betont, dass Demokratiestücken gepflegt und weiterentwickelt werden müssen – als gemeinschaftliches Haus. Dabei spielen Transparenz, Lernkultur und eine Kultur des Umgangs mit Meinungen eine zentrale Rolle. Kleine Praxisbeispiele sollen folgen, um das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken und das gemeinsame Verständnis von Mitgestaltung lebendig zu halten.

Vielfalt und Blickwechsel in der Bürgerbeteiligung

Die Gespräche zeigen, dass Bürgerbeteiligung vielfältiger ist als vermutet: Es geht um verschiedene Beteiligungsformen, Selbstwirksamkeit und relevante Lebenskontexte. Ein Perspektivwechsel betont, dass Teilhabe nicht nur formale Mitbestimmung umfasst, sondern auch den Blick auf konkrete Lebenswelten richtet und dass Beteiligung als Bestandteil des Alltags verstanden wird.

Grenzen und Chancen im Zusammenspiel von Verwaltung und BürgerInnen

Es wird deutlich, dass Vertrauen wächst, wenn Verwaltung transparent erklärt, wie Geld investiert wird und welche Probleme tatsächlich gelöst werden. Räume für Mitgestaltung müssen mit klaren Mandaten verbunden sein, damit Ergebnisse auch politische Relevanz behalten und nicht im luftleeren Raum verfliegen.

Persönliche Motive, Zugangshindernisse und Nachhaltigkeit

Die Moderationen zeigen, dass Visionen, Bedingungen und Alltagssorgen der Menschen entscheidend sind. Themen nah am Lebensalltag erhöhen Motivation, während Sorge um Familie, Finanzen oder Care-Arbeit den Zugang zu Engagement beeinflusst. Ebenso wichtig ist, Informationen verständlich zu vermitteln und Beteiligung als kontinuierliches Anliegen zu begreifen.

Ausblick und Bedeutung des demokratischen Lernprozesses

Die Staffel betont, dass Demokratiestücken gepflegt und weiterentwickelt werden müssen – als gemeinschaftliches Haus. Dabei spielen Transparenz, Lernkultur und eine Kultur des Umgangs mit Meinungen eine zentrale Rolle. Kleine Praxisbeispiele sollen folgen, um das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken und das gemeinsame Verständnis von Mitgestaltung lebendig zu halten.

Folge 7: Wie wir als demokratische Gesellschaft mit Unsicherheit umgehen können

19.05.2026

Einführung: Unsicherheit, Zusammenarbeit und Perspektiven

Die Folge thematisiert, wie demokratische Gesellschaften mit Unsicherheit umgehen können. Im Gespräch geht es um gemeinsame Bewältigung, vorhandene Fähigkeiten und die Frage, welche Perspektiven bereits zu beobachten sind. Der Gast Dr. Inge Paulini wird vorgestellt, ihre Lebenswege skizzieren sich, und es entsteht ein Blick darauf, wie Wissen, Politik und Gesellschaft zusammenwirken.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Zuhören

Dargestellt wird, wie Disziplinen-übergreifendes Denken zu Lösungen führt. Unterschiede in Fachwissen, Wertehaltungen und Sichtweisen werden als Bereicherung beschrieben. Wichtig ist eine Haltung des Zuhörens, des Austauschs und des gemeinsamen Lernens, um komplexe Fragestellungen in sinnvolle Gestaltungsschritte zu überführen.

Institutionen, Vertrauen und Bürgerbeteiligung

Es wird diskutiert, wie Vertrauen in Wissenschaft und Institutionen gestaltet wird. Wissenschaftliche Expertise wird mit kommunikativen Strategien verbunden, Bürgerbeteiligung wird als zentrale Komponente für demokratische Resilienz vorgestellt. Beispiele zeigen, wie Bürgerwerkstätten das Verständnis vertiefen und Vertrauen nachhaltig stärken können.

Ausblick, Verantwortung und Zuversicht

Der Blick richtet sich auf praktische Haltung und Selbstreflexion von Akteurinnen und Akteuren. Transparenz, Augenhöhe und gemeinsames Vorgehen werden betont, um Herausforderungen zu bewältigen. Es wird betont, dass Zusammenarbeit, Diversität der Perspektiven und stabile Kommunikation zentrale Bausteine einer robusten Demokratie sind.

Einführung: Unsicherheit, Zusammenarbeit und Perspektiven

Die Folge thematisiert, wie demokratische Gesellschaften mit Unsicherheit umgehen können. Im Gespräch geht es um gemeinsame Bewältigung, vorhandene Fähigkeiten und die Frage, welche Perspektiven bereits zu beobachten sind. Der Gast Dr. Inge Paulini wird vorgestellt, ihre Lebenswege skizzieren sich, und es entsteht ein Blick darauf, wie Wissen, Politik und Gesellschaft zusammenwirken.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Zuhören

Dargestellt wird, wie Disziplinen-übergreifendes Denken zu Lösungen führt. Unterschiede in Fachwissen, Wertehaltungen und Sichtweisen werden als Bereicherung beschrieben. Wichtig ist eine Haltung des Zuhörens, des Austauschs und des gemeinsamen Lernens, um komplexe Fragestellungen in sinnvolle Gestaltungsschritte zu überführen.

Institutionen, Vertrauen und Bürgerbeteiligung

Es wird diskutiert, wie Vertrauen in Wissenschaft und Institutionen gestaltet wird. Wissenschaftliche Expertise wird mit kommunikativen Strategien verbunden, Bürgerbeteiligung wird als zentrale Komponente für demokratische Resilienz vorgestellt. Beispiele zeigen, wie Bürgerwerkstätten das Verständnis vertiefen und Vertrauen nachhaltig stärken können.

Ausblick, Verantwortung und Zuversicht

Der Blick richtet sich auf praktische Haltung und Selbstreflexion von Akteurinnen und Akteuren. Transparenz, Augenhöhe und gemeinsames Vorgehen werden betont, um Herausforderungen zu bewältigen. Es wird betont, dass Zusammenarbeit, Diversität der Perspektiven und stabile Kommunikation zentrale Bausteine einer robusten Demokratie sind.

Folge 6: Zu Gast Claudine Nierth

05.05.2026

Demokratie erlebt vs. beobachtet

Die Gesprächspartnerin beschreibt eine Verschiebung von lockerer Toleranz auf der Straße hin zu einer Aufforderung, Gegenargumente zu liefern und Fakten zu prüfen. Dahinter steht die Wahrnehmung, dass Distanz wächst und sich individuelle Lebensgeschichten unterscheiden. Ziel ist es, Brücken zu bauen, damit Menschen sich wieder als Teil des Gemeinwesens fühlen, statt sich ausgeschlossen zu sehen. Die Dynamik wird als vielschichtig und geprägt von persönlichen Erfahrungen beschrieben.

Aktuelle Aufgaben und Dialogformate

Auf dem Tisch liegen Anfragen, Projekte zur Gesprächs- und Zugehens-Kultur sowie Konfliktlösungen in Gemeinden. Das Dialogformat Sprechen und Zuhören wird vorgestellt: Vier Personen teilen vier Minuten, jeder hört zu, ohne zu diskutieren. Die Methode soll Zugehörigkeit stärken, Bedürfnisse sichtbar machen und eine Brücke zwischen Individuen schaffen, ohne sofort eine politische Lösung zu erzwingen.

Bürgerräte, direkte Demokratie und Kritische Reflexion

Die Rolle von Bürgerräten wird als zentrale Ergänzung zur direkten Demokratie gesehen. Stärken liegen in der Zusammenarbeit, dem Aufbau gemeinsamer Lösungen und der Einbeziehung unterschiedlichen Wissens. Kritisch wird der politische Umgang mit Volksentscheiden gesehen: Prozesse müssen länger und fairer gestaltet werden, damit Ideen wachsen können und Legitimation erhalten.

Demokratische Kultur und lokale Praxis

Es wird betont, dass demokratische Kultur aus Formaten entsteht, die gemeinsamen Austausch ermöglichen und Verantwortung verteilen. Vor Ort sollen Formate und Servicestellen genutzt werden, um Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden. Wichtig sind gute Moderation, Transparenz und eine Haltung, die Menschen als Teil des Lösungsprozesses anerkennt, statt sie auszuschließen.

Demokratie erlebt vs. beobachtet

Die Gesprächspartnerin beschreibt eine Verschiebung von lockerer Toleranz auf der Straße hin zu einer Aufforderung, Gegenargumente zu liefern und Fakten zu prüfen. Dahinter steht die Wahrnehmung, dass Distanz wächst und sich individuelle Lebensgeschichten unterscheiden. Ziel ist es, Brücken zu bauen, damit Menschen sich wieder als Teil des Gemeinwesens fühlen, statt sich ausgeschlossen zu sehen. Die Dynamik wird als vielschichtig und geprägt von persönlichen Erfahrungen beschrieben.

Aktuelle Aufgaben und Dialogformate

Auf dem Tisch liegen Anfragen, Projekte zur Gesprächs- und Zugehens-Kultur sowie Konfliktlösungen in Gemeinden. Das Dialogformat Sprechen und Zuhören wird vorgestellt: Vier Personen teilen vier Minuten, jeder hört zu, ohne zu diskutieren. Die Methode soll Zugehörigkeit stärken, Bedürfnisse sichtbar machen und eine Brücke zwischen Individuen schaffen, ohne sofort eine politische Lösung zu erzwingen.

Bürgerräte, direkte Demokratie und Kritische Reflexion

Die Rolle von Bürgerräten wird als zentrale Ergänzung zur direkten Demokratie gesehen. Stärken liegen in der Zusammenarbeit, dem Aufbau gemeinsamer Lösungen und der Einbeziehung unterschiedlichen Wissens. Kritisch wird der politische Umgang mit Volksentscheiden gesehen: Prozesse müssen länger und fairer gestaltet werden, damit Ideen wachsen können und Legitimation erhalten.

Demokratische Kultur und lokale Praxis

Es wird betont, dass demokratische Kultur aus Formaten entsteht, die gemeinsamen Austausch ermöglichen und Verantwortung verteilen. Vor Ort sollen Formate und Servicestellen genutzt werden, um Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden. Wichtig sind gute Moderation, Transparenz und eine Haltung, die Menschen als Teil des Lösungsprozesses anerkennt, statt sie auszuschließen.