Charging eXcellence
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Charging eXcellence

f.merkel@reply.de

Beschreibung

Charging eXcellence bringt praxisnahes Know-how aus Ladeprojekten auf den Punkt – Wissen, das sonst nur intern weitergegeben wird. Statt Marketingfloskeln gibt es hier klare Einblicke: was wirklich funktioniert, wo Herausforderungen entstehen und welche Entscheidungen über den Erfolg oder Misserfolg von Projekten bestimmen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

(S2IE1) Hochlauf ohne Mieter? Der Schlüssel liegt im Mehrfamilienhaus: Zugang, Anreize, Umsetzung (Friederike Sommerfeld | T&E Deutschland)

29.09.2026

Herausforderungen der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern

Im Podcast wird erörtert, warum die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Mehrfamilienhäusern in Deutschland unzureichend ist. Bei einer Analyse wird festgestellt, dass nur 14 Prozent der privaten Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern installiert sind, obwohl mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung zur Miete wohnt. Dies stellt eine große Hürde für den Hochlauf der Elektromobilität dar.

Probleme für Eigentümer und Mieter

Eigentümer und Mieter stehen vor zahlreichen Herausforderungen, um Ladeinfrastruktur bereitzustellen. Das Gebäude-Elektromobilitätsgesetz sieht nur Vorgaben für Neubauten und große Renovierungen vor, was bedeutet, dass bestehende Gebäude nur sehr langsam an die neuen Anforderungen angepasst werden können. Zudem müssen Mieter die Kosten für die Installation oft selbst tragen, was eine zusätzliche Hürde darstellt.

Förderprogramme und gesetzliche Rahmenbedingungen

Es werden Förderprogramme angeboten, die Eigentümern helfen, Ladeinfrastruktur zu installieren, jedoch erreichen diese oft nur bereits interessierte Parteien. Ein stärkerer gesetzlicher Rahmen und langfristige Vorgaben sind notwendig, um die Installation von Ladeinfrastruktur in Bestandsgebäuden zu fördern und Mietern ein unkompliziertes Anrecht darauf zu geben.

Strategien für Vermieter und WEGs

Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften sollten sich an Beratungsunternehmen wenden, um die technische Umsetzung zu erleichtern. Es ist wichtig, sich unter den Eigentümern abzusprechen, um gemeinsame Lösungen zu finden und die Kosten zu verteilen. Der Anstieg der E-Auto-Nutzung erfordert eine proaktive Herangehensweise, um die Infrastruktur zügig auszubauen.

Herausforderungen der Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern

Im Podcast wird erörtert, warum die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge in Mehrfamilienhäusern in Deutschland unzureichend ist. Bei einer Analyse wird festgestellt, dass nur 14 Prozent der privaten Ladeinfrastruktur in Mehrfamilienhäusern installiert sind, obwohl mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung zur Miete wohnt. Dies stellt eine große Hürde für den Hochlauf der Elektromobilität dar.

Probleme für Eigentümer und Mieter

Eigentümer und Mieter stehen vor zahlreichen Herausforderungen, um Ladeinfrastruktur bereitzustellen. Das Gebäude-Elektromobilitätsgesetz sieht nur Vorgaben für Neubauten und große Renovierungen vor, was bedeutet, dass bestehende Gebäude nur sehr langsam an die neuen Anforderungen angepasst werden können. Zudem müssen Mieter die Kosten für die Installation oft selbst tragen, was eine zusätzliche Hürde darstellt.

Förderprogramme und gesetzliche Rahmenbedingungen

Es werden Förderprogramme angeboten, die Eigentümern helfen, Ladeinfrastruktur zu installieren, jedoch erreichen diese oft nur bereits interessierte Parteien. Ein stärkerer gesetzlicher Rahmen und langfristige Vorgaben sind notwendig, um die Installation von Ladeinfrastruktur in Bestandsgebäuden zu fördern und Mietern ein unkompliziertes Anrecht darauf zu geben.

Strategien für Vermieter und WEGs

Vermieter und Wohnungseigentümergemeinschaften sollten sich an Beratungsunternehmen wenden, um die technische Umsetzung zu erleichtern. Es ist wichtig, sich unter den Eigentümern abzusprechen, um gemeinsame Lösungen zu finden und die Kosten zu verteilen. Der Anstieg der E-Auto-Nutzung erfordert eine proaktive Herangehensweise, um die Infrastruktur zügig auszubauen.

(S1IE6) BMWs Baukasten für Verhaltensänderung: Daten, Nudging und User Experience (Dr. Jörg Hetterich I BMW Group)

28.04.2026

BMW-Blickwinkel auf CO2-Fußabdruck und digitale Nachhaltigkeit

In der Frontentwicklung von BMW Group wird Nachhaltigkeit in der Nutzungsphase fokussiert. Digitale Services und Fahrerlebnisse sollen helfen, den Fahrzeug-Footprint zu senken. Transparenz über CO2-Belastung je Antrieb und Laufleistung dient als Grundlage, um Fahrer für klimafreundliches Verhalten zu gewinnen und Innovationskraft in der Vorentwicklung zu stärken.

Nudging, Transparenz und konkrete Maßnahmen

Durch datenbasierte Hinweise, Transparenz zum Fahrverhalten und belohnungsfreie Anreize werden Nutzer zu effizienterem Fahren angeregt. Experimente prüfen, wie sich Visualisierungen, Gamification und individuelle Vorschläge auf das Verhalten auswirken. Der Fokus liegt darauf, ob sich kurzfristige Effekte dauerhaft halten lassen und welche Interaktionen langfristig sinnvoll sind.

Prototypen, Experimente und Nutzer-Feedback

Methodisch werden Pilotversuche mit Prototypen in Apps und In-Car-Systemen umgesetzt. Baseline-Werte werden erfasst, bevor neue Features eingeführt werden. Nutzenberichte und Interviews zeigen, wie Belohnungen, Benachrichtigungen und appbasierte Reminders Verhaltensschritte beeinflussen und welche Gruppen stärker auf Gamification reagieren.

Kooperation im Ökosystem und Fokus auf Nutzungsphase

Eine enge Zusammenarbeit von OEMs, Netzbetreibern, Städten und Energieversorgern wird als notwendig gesehen. Ziel ist ein gemeinsames Nudging-Design, das Vorteile wie günstigere Ladepreise und bedarfsorientierte Ladung ermöglicht, während der Nutzerfluss effizient genutzt wird und der Footprint sinkt.

BMW-Blickwinkel auf CO2-Fußabdruck und digitale Nachhaltigkeit

In der Frontentwicklung von BMW Group wird Nachhaltigkeit in der Nutzungsphase fokussiert. Digitale Services und Fahrerlebnisse sollen helfen, den Fahrzeug-Footprint zu senken. Transparenz über CO2-Belastung je Antrieb und Laufleistung dient als Grundlage, um Fahrer für klimafreundliches Verhalten zu gewinnen und Innovationskraft in der Vorentwicklung zu stärken.

Nudging, Transparenz und konkrete Maßnahmen

Durch datenbasierte Hinweise, Transparenz zum Fahrverhalten und belohnungsfreie Anreize werden Nutzer zu effizienterem Fahren angeregt. Experimente prüfen, wie sich Visualisierungen, Gamification und individuelle Vorschläge auf das Verhalten auswirken. Der Fokus liegt darauf, ob sich kurzfristige Effekte dauerhaft halten lassen und welche Interaktionen langfristig sinnvoll sind.

Prototypen, Experimente und Nutzer-Feedback

Methodisch werden Pilotversuche mit Prototypen in Apps und In-Car-Systemen umgesetzt. Baseline-Werte werden erfasst, bevor neue Features eingeführt werden. Nutzenberichte und Interviews zeigen, wie Belohnungen, Benachrichtigungen und appbasierte Reminders Verhaltensschritte beeinflussen und welche Gruppen stärker auf Gamification reagieren.

Kooperation im Ökosystem und Fokus auf Nutzungsphase

Eine enge Zusammenarbeit von OEMs, Netzbetreibern, Städten und Energieversorgern wird als notwendig gesehen. Ziel ist ein gemeinsames Nudging-Design, das Vorteile wie günstigere Ladepreise und bedarfsorientierte Ladung ermöglicht, während der Nutzerfluss effizient genutzt wird und der Footprint sinkt.

(S1IE5) – Wie private öffentliche Ladesäulen die Provinz elektrifizieren (Niklas Seitenspinner I CHARGEUNITY)

23.04.2026

Herausforderungen im ländlichen Raum

Im ländlichen Raum fehlen oft klare Richtlinien und effiziente Genehmigungsverfahren für öffentliche Ladeinfrastruktur. Verwaltungen kämpfen mit ungeklärten Prozessen, Fachkräftemangel und politischer oder regulatorischer Unsicherheit. Die Folge sind längere Vertriebszyklen und Verzögerungen, da Entscheidungen auf Rats- oder höherer Ebene getroffen werden müssen und individuelle Städte unterschiedlich vorgehen.

Auswirkungen auf Planung und Nachfrage

Es gibt kein homogenes Nachfragebild: Obwohl die Abstände zu Ladestationen klein sein könnten, dominieren Privatanlagen und Warboxen das Bild. Darauf basiert oft die Erwartung, dass öffentliche Ladeinfrastruktur langsamer aufgebaut wird. Die Annahme ist, dass Nachfrage und Ausbau sich über Jahre hinweg entwickeln, unabhängig von sofortigen Großprojekten.

Private öffentliche Ladesäulen und Investitionsmodell

ChargeUnity setzt auf privat finanzierten öffentlichen Ladeinfrastrukturaufbau mit Fokus auf AC-Ladung. Investitionen liegen typischerweise im dreistelligen Bereich pro Beteiligtem, oft 15.000 bis 20.000 Euro, ergänzt durch individuelle Standortprüfungen und Genehmigungen. Bürgerinnen und Bürger können sich auch in einer Genossenschaft engagieren, um standortbasierte Ladesäulen gemeinschaftlich zu realisieren und am Betriebsertrag beteiligt zu werden.

Herausforderungen im ländlichen Raum

Im ländlichen Raum fehlen oft klare Richtlinien und effiziente Genehmigungsverfahren für öffentliche Ladeinfrastruktur. Verwaltungen kämpfen mit ungeklärten Prozessen, Fachkräftemangel und politischer oder regulatorischer Unsicherheit. Die Folge sind längere Vertriebszyklen und Verzögerungen, da Entscheidungen auf Rats- oder höherer Ebene getroffen werden müssen und individuelle Städte unterschiedlich vorgehen.

Auswirkungen auf Planung und Nachfrage

Es gibt kein homogenes Nachfragebild: Obwohl die Abstände zu Ladestationen klein sein könnten, dominieren Privatanlagen und Warboxen das Bild. Darauf basiert oft die Erwartung, dass öffentliche Ladeinfrastruktur langsamer aufgebaut wird. Die Annahme ist, dass Nachfrage und Ausbau sich über Jahre hinweg entwickeln, unabhängig von sofortigen Großprojekten.

Private öffentliche Ladesäulen und Investitionsmodell

ChargeUnity setzt auf privat finanzierten öffentlichen Ladeinfrastrukturaufbau mit Fokus auf AC-Ladung. Investitionen liegen typischerweise im dreistelligen Bereich pro Beteiligtem, oft 15.000 bis 20.000 Euro, ergänzt durch individuelle Standortprüfungen und Genehmigungen. Bürgerinnen und Bürger können sich auch in einer Genossenschaft engagieren, um standortbasierte Ladesäulen gemeinschaftlich zu realisieren und am Betriebsertrag beteiligt zu werden.