Lebensraum gestalten
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Lebensraum gestalten

Redaktion Wien Süd

Beschreibung

Moderatorin Laura Franz begibt sich gemeinsam mit spannenden Gästen auf eine Reise durch die vielfältigen Welten des alltäglichen Lebens und damit auch des Wohnens. Denn die Fragen rund um unseren Lebensraum sind heute komplexer denn je: Was sind unsere Erwartungen an unseren unmittelbaren Lebensraum und wie sehen unsere Zukunftsperspektiven aus? Wie wollen wir in Zukunft wohnen, was sind unsere Erwartungen an Gemeinschaft? Wie gestalten wir unser unmittelbares Lebensumfeld erlebenswert und klimagerecht? Was verstehen wir unter einer Architektur, die Menschen wirklich zusammenbringt? Wie gelingt soziale Durchmischung?
Besonders der Ansatz, sozialen Wohnbau nicht nur leistbar, sondern auch nachhaltig sozial und klimagerecht zu gestalten, ist ein Zukunftsmodell und eines der zentralen Themen im Podcast.
In jeder Folge spricht Laura Franz mit Expert:innen, Prominenten und Lebensraum Gestaltenden. Sie beleuchtet diese Themen auf eine leichte, unterhaltsame und gleichzeitig tiefgründige Weise. Ob Stadt oder Land, ob jung oder alt: Die Fragen, die uns rund um unseren Lebensraum und dabei natürlich auch ums Wohnen bewegen, betreffen uns alle.
Wohnen tun wir ja schließlich alle.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#6 Mehr Grün in der Stadt ... ein Gespräch mit Lili Licka

08.07.2026

Die Bedeutung von Grünflächen in der Stadt

In städtischen Gebieten wie Wien ist das Vorhandensein von Grünflächen nicht nur ein Luxus, sondern ein notwendiges Gut. Die Gesprächspartnerin, Landschaftsarchitektin Lili Litschka, betont die Wichtigkeit von begrünten Freiräumen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, und diskutiert die Herausforderungen, die mit der gerechten Verteilung von Grünflächen verbunden sind.

Klimatische und ästhetische Aspekte der Freiraumgestaltung

Lili Litschka erklärt, dass die Gestaltung von Freiräumen sowohl klimatische als auch ästhetische Elemente berücksichtigen muss. Eine angenehme Atmosphäre entsteht durch Faktoren wie Schatten und die visuelle Anziehungskraft von Gebäuden und Grünflächen, die sich gegenseitig beeinflussen.

Herausforderungen der Stadtbegrünung

Die ungleiche Verteilung von Grünflächen in Wien zeigt die Notwendigkeit, benachteiligten Stadtteilen Priorität bei der Begrünung einzuräumen. Studien belegen, dass diese Ungleichheit sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum stark ausgeprägt ist.

Öffentliche und private Verantwortung für Grünräume

Die Schaffung und Erhaltung von öffentlichen Grünräumen erfordert finanzielle Mittel und eine klare Verantwortung. Litschka schlägt vor, dass eine Grünraumverpflichtung für Neubauten eine Lösung sein könnte, um die Qualität und Quantität an Grünflächen zu verbessern.

Positive Effekte von Grünflächen auf die Lebensqualität

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Zugang zu Grünflächen nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit der Menschen verbessert. Konzepte wie die „330-300 Regel“ fördern die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von Bäumen und Grünräumen.

Die Rolle der Bauträger

Bauträger tragen eine Verantwortung für die Gestaltung des Stadtraums und sollten über die Grenzen ihres Grundstücks hinausdenken, um einen positiven Einfluss auf die Umgebung zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtplanung und Bauträgern ist entscheidend für die Schaffung lebenswerter städtischer Räume.

Die Bedeutung von Grünflächen in der Stadt

In städtischen Gebieten wie Wien ist das Vorhandensein von Grünflächen nicht nur ein Luxus, sondern ein notwendiges Gut. Die Gesprächspartnerin, Landschaftsarchitektin Lili Litschka, betont die Wichtigkeit von begrünten Freiräumen, insbesondere für Kinder und Jugendliche, und diskutiert die Herausforderungen, die mit der gerechten Verteilung von Grünflächen verbunden sind.

Klimatische und ästhetische Aspekte der Freiraumgestaltung

Lili Litschka erklärt, dass die Gestaltung von Freiräumen sowohl klimatische als auch ästhetische Elemente berücksichtigen muss. Eine angenehme Atmosphäre entsteht durch Faktoren wie Schatten und die visuelle Anziehungskraft von Gebäuden und Grünflächen, die sich gegenseitig beeinflussen.

Herausforderungen der Stadtbegrünung

Die ungleiche Verteilung von Grünflächen in Wien zeigt die Notwendigkeit, benachteiligten Stadtteilen Priorität bei der Begrünung einzuräumen. Studien belegen, dass diese Ungleichheit sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum stark ausgeprägt ist.

Öffentliche und private Verantwortung für Grünräume

Die Schaffung und Erhaltung von öffentlichen Grünräumen erfordert finanzielle Mittel und eine klare Verantwortung. Litschka schlägt vor, dass eine Grünraumverpflichtung für Neubauten eine Lösung sein könnte, um die Qualität und Quantität an Grünflächen zu verbessern.

Positive Effekte von Grünflächen auf die Lebensqualität

Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass der Zugang zu Grünflächen nicht nur die physische, sondern auch die psychische Gesundheit der Menschen verbessert. Konzepte wie die „330-300 Regel“ fördern die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von Bäumen und Grünräumen.

Die Rolle der Bauträger

Bauträger tragen eine Verantwortung für die Gestaltung des Stadtraums und sollten über die Grenzen ihres Grundstücks hinausdenken, um einen positiven Einfluss auf die Umgebung zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen Stadtplanung und Bauträgern ist entscheidend für die Schaffung lebenswerter städtischer Räume.

#5 Wie Hitze unseren Lebensraum verändert ... ein Gespräch mit Simon Tschannett

17.06.2026

Einleitung zum Klimawandel in Österreich

Der Klimawandel hat bereits spürbare Auswirkungen auf unseren Lebensraum in Österreich, trotz des verbreiteten Eindrucks, dass er uns nicht direkt betrifft. In der Episode wird erörtert, wie sich die Umweltbedingungen durch steigende Temperaturen und Hitzetage verändern und welche Konsequenzen dies für die Bevölkerung hat.

Veränderungen im Lebensraum

Die Umweltbedingungen haben sich radikal verändert, was zu einer Zunahme von Hitzetagen und damit zu einer höheren Übersterblichkeit führt. Es wird diskutiert, wie diese Veränderungen in der Stadtplanung berücksichtigt werden können, um die Lebensqualität zu erhalten.

Stadtklimatologie und Bürgerbeteiligung

Simon Tschannett, ein Experte für Stadtklimatologie, erklärt die Bedeutung von Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung. Durch aktive Einbeziehung der Bevölkerung in Planungsprozesse können radikale Umgestaltungswünsche geäußert werden, die den Klimaschutz betreffen.

Klimaschutz und Anpassung

Der Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimawandelanpassung wird hervorgehoben. Während Klimaschutz auf die Reduktion von CO2-Emissionen abzielt, geht es bei der Anpassung darum, bereits eingetretene und zukünftige klimatische Veränderungen zu berücksichtigen.

Die Rolle der Politik

Politische Vorgaben sind entscheidend für den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen. Es wird betont, dass ein partizipativer Ansatz notwendig ist, um die Bevölkerung aktiv in den Prozess einzubeziehen und die Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam anzugehen.

Städtische Wärmeinseln und ihre Auswirkungen

Die urbanen Wärmeinseln, die durch dichte Bebauung und Versiegelung entstehen, erhöhen die Temperaturen in Städten signifikant. Es wird diskutiert, wie durch Begrünung und Umgestaltung von Freiräumen die Lebensqualität verbessert werden kann.

Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität

Um die Lebensqualität in Städten trotz steigender Temperaturen zu erhalten, sind Maßnahmen wie das Pflanzen von Bäumen, das Schaffen von Schatten und die Förderung von Fuß- und Radverkehr notwendig. Ein interdisziplinärer Ansatz ist entscheidend für die Planung effektiver Lösungen.

Forschung und Klimapolitik

Forschungsprojekte zu städtischen Klimaanpassungen können einen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Es wird betont, dass die Forschung eine wichtige Rolle spielt, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Gedanken, dass die Lebensqualität in Zukunft erhalten werden muss, auch wenn es nicht möglich ist, alle Aspekte zu verbessern. Ein offener Dialog über Lebensstandards und -qualität ist notwendig, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Einleitung zum Klimawandel in Österreich

Der Klimawandel hat bereits spürbare Auswirkungen auf unseren Lebensraum in Österreich, trotz des verbreiteten Eindrucks, dass er uns nicht direkt betrifft. In der Episode wird erörtert, wie sich die Umweltbedingungen durch steigende Temperaturen und Hitzetage verändern und welche Konsequenzen dies für die Bevölkerung hat.

Veränderungen im Lebensraum

Die Umweltbedingungen haben sich radikal verändert, was zu einer Zunahme von Hitzetagen und damit zu einer höheren Übersterblichkeit führt. Es wird diskutiert, wie diese Veränderungen in der Stadtplanung berücksichtigt werden können, um die Lebensqualität zu erhalten.

Stadtklimatologie und Bürgerbeteiligung

Simon Tschannett, ein Experte für Stadtklimatologie, erklärt die Bedeutung von Bürgerbeteiligung in der Stadtplanung. Durch aktive Einbeziehung der Bevölkerung in Planungsprozesse können radikale Umgestaltungswünsche geäußert werden, die den Klimaschutz betreffen.

Klimaschutz und Anpassung

Der Unterschied zwischen Klimaschutz und Klimawandelanpassung wird hervorgehoben. Während Klimaschutz auf die Reduktion von CO2-Emissionen abzielt, geht es bei der Anpassung darum, bereits eingetretene und zukünftige klimatische Veränderungen zu berücksichtigen.

Die Rolle der Politik

Politische Vorgaben sind entscheidend für den Erfolg von Klimaschutzmaßnahmen. Es wird betont, dass ein partizipativer Ansatz notwendig ist, um die Bevölkerung aktiv in den Prozess einzubeziehen und die Herausforderungen des Klimawandels gemeinsam anzugehen.

Städtische Wärmeinseln und ihre Auswirkungen

Die urbanen Wärmeinseln, die durch dichte Bebauung und Versiegelung entstehen, erhöhen die Temperaturen in Städten signifikant. Es wird diskutiert, wie durch Begrünung und Umgestaltung von Freiräumen die Lebensqualität verbessert werden kann.

Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität

Um die Lebensqualität in Städten trotz steigender Temperaturen zu erhalten, sind Maßnahmen wie das Pflanzen von Bäumen, das Schaffen von Schatten und die Förderung von Fuß- und Radverkehr notwendig. Ein interdisziplinärer Ansatz ist entscheidend für die Planung effektiver Lösungen.

Forschung und Klimapolitik

Forschungsprojekte zu städtischen Klimaanpassungen können einen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Es wird betont, dass die Forschung eine wichtige Rolle spielt, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion schließt mit dem Gedanken, dass die Lebensqualität in Zukunft erhalten werden muss, auch wenn es nicht möglich ist, alle Aspekte zu verbessern. Ein offener Dialog über Lebensstandards und -qualität ist notwendig, um gemeinsam Lösungen zu finden.

#4 Lebensraum neu denken ... ein Gespräch mit Tarek Leitner

27.05.2026

Wohlbefinden im Lebensraum als Kernidee

Der Podcast erforscht, wie Umgebung, Bezirk und alltägliche Räume unser Wohlbefinden beeinflussen. Es wird deutlich, dass Bauwerke, Straßen und Quartiere mehr als Infrastruktur sind: Sie erzählen von Gewohnheiten, Gemeinschaften und der Art, wie Menschen miteinander leben und sich entspannen. Die Perspektive verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen, ohne normative Vorschriften aufzuzwingen.

Beobachtung, Normen und der Wandel urbaner Räume

Die Sprecherin betont eine journalistische Haltung: Räume spiegeln gesell­schaftliche Verfasstheit wider und verändern sich langsamer als politische Budgets. Hybride, Nicht-Orte und dichte Nutzungen zeigen, wie Normen Architekturen prägen, oft mit widersprüchlichen Folgen. Eine Balance wird gesucht zwischen gesetzten Standards und ästhetisch sinnvollen Ergänzungen, ohne vorgefertigte Antworten zu liefern.

Verantwortung und Handlungsrahmen

Verantwortung wird gemeinsam gesehen: Politik, Wirtschaft und Einzelne sind Teil eines Gestaltungsspektrums. Rahmenbedingungen sollen breit gefasst sein, um Räume für Gemeinschaft und Durchlässigkeit zu ermöglichen. Entscheidungen brauchen längere Sicht, regionale Zusammenarbeit und Abwägungen jenseits kleinteiliger Bauenpasteien, damit funktionale und ästhetische Kriterien miteinander vereinbar bleiben.

Begegnungsräume und soziale Durchmischung

Zentrale Rolle kommt Begegnungszonen zu: Physische Räume fördern reale Begegnungen in Zeiten zunehmender digitaler Isolation. Durch weniger Durchgangsverkehr und mehr nutzungsübergreifende Nutzung entstehen Orte, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Soziale Durchmischung wird gestützt, indem man Räume so gestaltet, dass Begegnungen möglich bleiben und Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse gedeihen.

Wohlbefinden im Lebensraum als Kernidee

Der Podcast erforscht, wie Umgebung, Bezirk und alltägliche Räume unser Wohlbefinden beeinflussen. Es wird deutlich, dass Bauwerke, Straßen und Quartiere mehr als Infrastruktur sind: Sie erzählen von Gewohnheiten, Gemeinschaften und der Art, wie Menschen miteinander leben und sich entspannen. Die Perspektive verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen, ohne normative Vorschriften aufzuzwingen.

Beobachtung, Normen und der Wandel urbaner Räume

Die Sprecherin betont eine journalistische Haltung: Räume spiegeln gesell­schaftliche Verfasstheit wider und verändern sich langsamer als politische Budgets. Hybride, Nicht-Orte und dichte Nutzungen zeigen, wie Normen Architekturen prägen, oft mit widersprüchlichen Folgen. Eine Balance wird gesucht zwischen gesetzten Standards und ästhetisch sinnvollen Ergänzungen, ohne vorgefertigte Antworten zu liefern.

Verantwortung und Handlungsrahmen

Verantwortung wird gemeinsam gesehen: Politik, Wirtschaft und Einzelne sind Teil eines Gestaltungsspektrums. Rahmenbedingungen sollen breit gefasst sein, um Räume für Gemeinschaft und Durchlässigkeit zu ermöglichen. Entscheidungen brauchen längere Sicht, regionale Zusammenarbeit und Abwägungen jenseits kleinteiliger Bauenpasteien, damit funktionale und ästhetische Kriterien miteinander vereinbar bleiben.

Begegnungsräume und soziale Durchmischung

Zentrale Rolle kommt Begegnungszonen zu: Physische Räume fördern reale Begegnungen in Zeiten zunehmender digitaler Isolation. Durch weniger Durchgangsverkehr und mehr nutzungsübergreifende Nutzung entstehen Orte, an denen Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Soziale Durchmischung wird gestützt, indem man Räume so gestaltet, dass Begegnungen möglich bleiben und Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse gedeihen.