Podcast
de

Inside the Criminal- Dem Verbrechen auf der Spur

Dr. Gülsüm und Ibo

Beschreibung

Echte Fälle gut aufgearbeitet und spannend zu hören.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Neue Aufnahme 3

11.06.2026

Einführung in Ernst August Wagner

In dieser Episode wird Ernst August Wagner vorgestellt, der als erster Amokläufer gilt und 1938 starb. Er war 24 Jahre in einer Heil- und Pflegeanstalt untergebracht, nachdem er wegen seiner psychischen Erkrankungen für unzurechnungsfähig erklärt wurde.

Wagners Verbrechen

Wagner ermordete 1913 seine gesamte Familie in Degerloch, bevor er einen Amoklauf in Mühlhausen startete, bei dem er viele Menschen tötete. Er zeigte in seinen Taten Anzeichen von Wahnvorstellungen und verfolgte die Idee, Rache an seiner Umgebung zu nehmen.

Psychologische Analyse

Wagner wurde als schuldfähig eingestuft, obwohl zwei psychiatrische Gutachten zu dem Schluss kamen, dass er an Verfolgungswahn litt. Diese Diagnosen führten zu seiner Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Episode beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Schuld, Zurechnungsfähigkeit und den rechtlichen Rahmenbedingungen seiner Zeit.

Literarische und gesellschaftliche Relevanz

Wagner wird auch in der Literatur thematisiert, wie in Hermann Hesses Novelle "Klein und Wagner", was auf die gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Taten hinweist. Der Fall bleibt ein wichtiges Beispiel für moderne Amokläufe und wirft Fragen zu den Motiven und der Psyche solcher Täter auf.

Einführung in Ernst August Wagner

In dieser Episode wird Ernst August Wagner vorgestellt, der als erster Amokläufer gilt und 1938 starb. Er war 24 Jahre in einer Heil- und Pflegeanstalt untergebracht, nachdem er wegen seiner psychischen Erkrankungen für unzurechnungsfähig erklärt wurde.

Wagners Verbrechen

Wagner ermordete 1913 seine gesamte Familie in Degerloch, bevor er einen Amoklauf in Mühlhausen startete, bei dem er viele Menschen tötete. Er zeigte in seinen Taten Anzeichen von Wahnvorstellungen und verfolgte die Idee, Rache an seiner Umgebung zu nehmen.

Psychologische Analyse

Wagner wurde als schuldfähig eingestuft, obwohl zwei psychiatrische Gutachten zu dem Schluss kamen, dass er an Verfolgungswahn litt. Diese Diagnosen führten zu seiner Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung. Die Episode beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Schuld, Zurechnungsfähigkeit und den rechtlichen Rahmenbedingungen seiner Zeit.

Literarische und gesellschaftliche Relevanz

Wagner wird auch in der Literatur thematisiert, wie in Hermann Hesses Novelle "Klein und Wagner", was auf die gesellschaftlichen Auswirkungen seiner Taten hinweist. Der Fall bleibt ein wichtiges Beispiel für moderne Amokläufe und wirft Fragen zu den Motiven und der Psyche solcher Täter auf.

Neue Episode

06.05.2026

Verschwinden und Suchaktionen

Zwei neunjährige Jungen verschwanden nach einem Ausflug in Waldgebiete nahe Eberswalde. Die ersten Hinweise führten zu groß angelegten Suchaktionen mit Hilfe von Feuerwehr, Freiwilligen, Betrieben und sogar sowjetischen Hubschraubern, während die Öffentlichkeit kaum Informationen erhielt. Schließlich wurde eine Leiche entdeckt, kurz darauf eine zweite. Die Umstände deuteten auf absichtliche Tötung hin, begleitet von deutlichen Spuren und brutalsten Verletzungen.

Forensische Aufklärung und Profiling

Obduktionen bestätigten schwere Verletzungen an beiden Jungen. Ein forensischer Gutachter entwickelte erstmals ein detailliertes Profil, zog Parallelen zu anderen Fällen und legte dar, dass der Täter wahrscheinlich jung, sadistisch veranlagt und in stabilen Verhältnissen wuchs. Erweiterte Analysen nutzten frühe computergestützte Auswertungen sensibler Befragungen von Kindern, um Hinweise auf den Täter zu gewinnen.

Verurteilung und Systemunterschiede

Der Täter, Erwin Hagedorn, gestand mehrere Taten und wurde verurteilt, obwohl Minderjährigkeit eine Rolle spielte. Die DDR setzte andere Rechtswege als die BRD um, mit breiter Geheimhaltung und medialer Zurückhaltung. Trotz späterer Recherchen und internationaler Berichte blieb der Fall juristisch abgeschlossen, während gesellschaftliche Debatten und veränderte Rechtsgrundlagen die Wahrnehmung prägten.

Nachwirkung und Rezeption

Der Fall zog über Parallelen zu früheren Morden weitere Aufmerksamkeit auf sich. Berichte, Gutachten und Filme etablierten eine Debatte zur Rolle von Profiling, Medienpolitik und Jugendstrafrecht. Spätere Veröffentlichungen und Kinoprojektionen brachten den Fall in den diskurs, ohne handlungsleitende Empfehlungen auszuwerfen, während die Arbeit der Ermittler und Psychologen sowohl als historische Fallstudie als auch als Reflexionspunkt diente.

Verschwinden und Suchaktionen

Zwei neunjährige Jungen verschwanden nach einem Ausflug in Waldgebiete nahe Eberswalde. Die ersten Hinweise führten zu groß angelegten Suchaktionen mit Hilfe von Feuerwehr, Freiwilligen, Betrieben und sogar sowjetischen Hubschraubern, während die Öffentlichkeit kaum Informationen erhielt. Schließlich wurde eine Leiche entdeckt, kurz darauf eine zweite. Die Umstände deuteten auf absichtliche Tötung hin, begleitet von deutlichen Spuren und brutalsten Verletzungen.

Forensische Aufklärung und Profiling

Obduktionen bestätigten schwere Verletzungen an beiden Jungen. Ein forensischer Gutachter entwickelte erstmals ein detailliertes Profil, zog Parallelen zu anderen Fällen und legte dar, dass der Täter wahrscheinlich jung, sadistisch veranlagt und in stabilen Verhältnissen wuchs. Erweiterte Analysen nutzten frühe computergestützte Auswertungen sensibler Befragungen von Kindern, um Hinweise auf den Täter zu gewinnen.

Verurteilung und Systemunterschiede

Der Täter, Erwin Hagedorn, gestand mehrere Taten und wurde verurteilt, obwohl Minderjährigkeit eine Rolle spielte. Die DDR setzte andere Rechtswege als die BRD um, mit breiter Geheimhaltung und medialer Zurückhaltung. Trotz späterer Recherchen und internationaler Berichte blieb der Fall juristisch abgeschlossen, während gesellschaftliche Debatten und veränderte Rechtsgrundlagen die Wahrnehmung prägten.

Nachwirkung und Rezeption

Der Fall zog über Parallelen zu früheren Morden weitere Aufmerksamkeit auf sich. Berichte, Gutachten und Filme etablierten eine Debatte zur Rolle von Profiling, Medienpolitik und Jugendstrafrecht. Spätere Veröffentlichungen und Kinoprojektionen brachten den Fall in den diskurs, ohne handlungsleitende Empfehlungen auszuwerfen, während die Arbeit der Ermittler und Psychologen sowohl als historische Fallstudie als auch als Reflexionspunkt diente.

Neue Episode

27.03.2026

Hintergrund und Beziehungsdynamik

Der Fall behandelt eine extreme sexuelle Fantasieform, bei der Täter und Opfer eine enge, zustimmende Verbindung eingehen, um Kannibalismus zu realisieren. Der Täter verfügt über eine lange pathologische Sehnsucht nach Besitz und Vereinnahmung durch Verzehr des Partners. Mutter, Familie und soziale Rollen prägen seine Kindheit; Fantasien entwickeln sich über Jahre und verschaffen dem Täter eine intensive innere Bindung zum Objekt.

Ablauf der Taten und Beweise

Aufzeichnungen schildern eine planvolle Vorgehensweise: Zuerst sexuelle Interaktion, danach ein kontrolliertes Vorgehen zur Schlachtung. Ein Video dokumentiert den Ablauf, während Spuren von Fleischverarbeitung, Lagerung und Vergraben der Überreste gefunden werden. Die Tat wird als Ergebnis einer gemeinsamen Abmachung von Täter und Partner betrachtet, wobei der Täter den aktiven Teil übernimmt.

Rechtsverfahren und Urteile

Das Verfahren umfasst mehrere Instanzen und differenzierte Rechtsfragen zur Schuldfähigkeit, Motivation und Strafzumessung. Gutachter beschreiben eine extrem seltene Form von Fetischismus, verbunden mit einer hohen Planungslast. Die Entscheidung ergibt eine lebenslange Freiheitsstrafe, wobei besondere Merkmale der Tötung und die Ermöglichungsabsicht geprüft werden.

Kriminalistische Einordnung und kultureller Kontext

Der Fall wird als Ausnahmefall betrachtet, bei dem Täter und Opfer durch Einverständnis eine toxische Symbiose bilden. Kriminologische Analysen ziehen Parallelen zu historischen Kannibalismusfällen, heben jedoch die einzigartige Konstellation von freiwilliger Beteiligung und extremer Sexualität hervor. Der Fall wirft Fragen zu Tabus, Wahrnehmung von Gewalt und der Verbindung von Fantasie und Realität auf.

Hintergrund und Beziehungsdynamik

Der Fall behandelt eine extreme sexuelle Fantasieform, bei der Täter und Opfer eine enge, zustimmende Verbindung eingehen, um Kannibalismus zu realisieren. Der Täter verfügt über eine lange pathologische Sehnsucht nach Besitz und Vereinnahmung durch Verzehr des Partners. Mutter, Familie und soziale Rollen prägen seine Kindheit; Fantasien entwickeln sich über Jahre und verschaffen dem Täter eine intensive innere Bindung zum Objekt.

Ablauf der Taten und Beweise

Aufzeichnungen schildern eine planvolle Vorgehensweise: Zuerst sexuelle Interaktion, danach ein kontrolliertes Vorgehen zur Schlachtung. Ein Video dokumentiert den Ablauf, während Spuren von Fleischverarbeitung, Lagerung und Vergraben der Überreste gefunden werden. Die Tat wird als Ergebnis einer gemeinsamen Abmachung von Täter und Partner betrachtet, wobei der Täter den aktiven Teil übernimmt.

Rechtsverfahren und Urteile

Das Verfahren umfasst mehrere Instanzen und differenzierte Rechtsfragen zur Schuldfähigkeit, Motivation und Strafzumessung. Gutachter beschreiben eine extrem seltene Form von Fetischismus, verbunden mit einer hohen Planungslast. Die Entscheidung ergibt eine lebenslange Freiheitsstrafe, wobei besondere Merkmale der Tötung und die Ermöglichungsabsicht geprüft werden.

Kriminalistische Einordnung und kultureller Kontext

Der Fall wird als Ausnahmefall betrachtet, bei dem Täter und Opfer durch Einverständnis eine toxische Symbiose bilden. Kriminologische Analysen ziehen Parallelen zu historischen Kannibalismusfällen, heben jedoch die einzigartige Konstellation von freiwilliger Beteiligung und extremer Sexualität hervor. Der Fall wirft Fragen zu Tabus, Wahrnehmung von Gewalt und der Verbindung von Fantasie und Realität auf.