Wien auf den zweiten Blick
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Wien auf den zweiten Blick

Gudrun Krinzinger

Beschreibung

In diesem Podcast nehme ich dich mit zu besonderen, oft übersehenen Orten in Wien. Jede Folge entsteht direkt vor Ort: Gemeinsam mit Wien-Guides und anderen kundigen Persönlichkeiten gehe ich auf Spurensuche und entdecke die Geschichten hinter der Stadt.

Wir besuchen Museen, Bibliotheken, historische Häuser, Werkstätten, Lokale und Geschäfte – und tauchen ein in Geschichte, Kultur und Atmosphäre.

Ich bin Gudrun Krinzinger, Reisebloggerin aus Wien, und zeige dir in diesem Wien Podcast eine Seite der Stadt, die man leicht übersieht.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#10 - Die Ankeruhr am Hohen Markt

30.08.2026

Einführung in den Hohen Markt

Der Hohen Markt ist Wiens erster Marktplatz, bekannt für den Fischhandel im Mittelalter. Gudrun Grinzinger und Austria-Guide Ina Hauer erkunden diesen geschichtsträchtigen Ort und die Bedeutung des Donaufischs für die Wiener Bevölkerung.

Geschichte des Hohen Marktes

Der Hohen Markt ist auch der Standort des alten Römerlagers Wien-Dobona. Die Überreste sind im Römermuseum zu sehen. Der Platz hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht.

Die Ankeruhr

Die Ankeruhr, ein Kunstwerk von Franz Matsch, verbindet zwei Gebäude der Ankerversicherung und ist ein bedeutendes Beispiel des Jugendstils. Sie zeigt nicht nur die Zeit, sondern erzählt auch Geschichten über die Menschheit und den Lauf der Zeit.

Symbolik der Ankeruhr

Die Uhr enthält zahlreiche Details, wie Figuren aus der Geschichte Wiens, die jede Stunde repräsentieren. Die Symbolik vermittelt eine Botschaft über die Vergänglichkeit des Lebens und die Notwendigkeit von Lebensversicherungen, was den künstlerischen Auftrag der Versicherung reflektiert.

Die Figurenparade

Zur vollen Stunde erscheinen zwölf historische Persönlichkeiten Wiens, darunter Marc Aurel, Karl der Große, die Babenberger und Prinz Eugen von Savoyen. Diese Präsentation ist eine eindrucksvolle Reise durch die Wiener Geschichte, die mit Josef Haydn als musikalischem Höhepunkt endet.

Abschluss

Die Episode schließt mit Dank an Ina Hauer für die informative Tour und ermutigt die Hörer, Wien selbst zu erkunden. Für weitere Informationen zu Führungen sind Links in den Shownotes enthalten.

Einführung in den Hohen Markt

Der Hohen Markt ist Wiens erster Marktplatz, bekannt für den Fischhandel im Mittelalter. Gudrun Grinzinger und Austria-Guide Ina Hauer erkunden diesen geschichtsträchtigen Ort und die Bedeutung des Donaufischs für die Wiener Bevölkerung.

Geschichte des Hohen Marktes

Der Hohen Markt ist auch der Standort des alten Römerlagers Wien-Dobona. Die Überreste sind im Römermuseum zu sehen. Der Platz hat eine reiche Geschichte, die bis in die römische Zeit zurückreicht.

Die Ankeruhr

Die Ankeruhr, ein Kunstwerk von Franz Matsch, verbindet zwei Gebäude der Ankerversicherung und ist ein bedeutendes Beispiel des Jugendstils. Sie zeigt nicht nur die Zeit, sondern erzählt auch Geschichten über die Menschheit und den Lauf der Zeit.

Symbolik der Ankeruhr

Die Uhr enthält zahlreiche Details, wie Figuren aus der Geschichte Wiens, die jede Stunde repräsentieren. Die Symbolik vermittelt eine Botschaft über die Vergänglichkeit des Lebens und die Notwendigkeit von Lebensversicherungen, was den künstlerischen Auftrag der Versicherung reflektiert.

Die Figurenparade

Zur vollen Stunde erscheinen zwölf historische Persönlichkeiten Wiens, darunter Marc Aurel, Karl der Große, die Babenberger und Prinz Eugen von Savoyen. Diese Präsentation ist eine eindrucksvolle Reise durch die Wiener Geschichte, die mit Josef Haydn als musikalischem Höhepunkt endet.

Abschluss

Die Episode schließt mit Dank an Ina Hauer für die informative Tour und ermutigt die Hörer, Wien selbst zu erkunden. Für weitere Informationen zu Führungen sind Links in den Shownotes enthalten.

#9 - Der Flakturm im Esterházypark

02.08.2026

Einführung in den Flakturm

Der Flakturm im Esterhazy-Park, heute als Teil des Haus des Meeres bekannt, ist ein historisches Bauwerk aus der Kriegszeit. Gudrun Grinzinger spricht mit Marcello Lasperanza über die Bedeutung und Geschichte des Turms, der während des Zweiten Weltkriegs als Schutzraum diente und vielen Menschen das Leben rettete.

Geschichte und Bau der Flaktürme

Marcello erklärt, dass die Flaktürme in Wien zur Verteidigung gegen Luftangriffe errichtet wurden. Sie wurden von Zwangsarbeitern in nur neun Monaten gebaut, um der Bedrohung durch alliierte Luftangriffe zu begegnen. Es gab insgesamt 16 Türme, die speziell in Wien, Berlin und Hamburg konstruiert wurden.

Funktion und Nutzung während des Krieges

Der Flakturm diente nicht nur als militärische Einrichtung, sondern auch als Schutzraum für die Zivilbevölkerung. Im Inneren fanden Mütter und Kinder Schutz während der Luftangriffe. Die untersten Stockwerke waren für sanitäre Notfälle und die Betreuung von Schwangeren ausgestattet.

Verborgene Geschichte und Artefakte

Marcello zeigt zahlreiche Artefakte aus der Zeit, die die Geschichte des Flakturms und seiner Nutzung während des Krieges dokumentieren. Diese Gegenstände stammen sowohl aus der Zeit des Krieges als auch von Besuchern, die historische Objekte beisteuern.

Ausstellung „Erinnern im Innern“

Die Ausstellung im Flakturm bietet authentische Einblicke in die Vergangenheit und zeigt, wie die Zivilbevölkerung während der Luftangriffe geschützt wurde. Es werden verschiedene militärische und zivile Gegenstände ausgestellt, die die Lebensrealität der Menschen während des Krieges widerspiegeln.

Veränderung der Funktion des Flakturms

Heute hat der Flakturm eine neue Funktion als Teil des Haus des Meeres, wo er eine Vielzahl von Tieren beherbergt. Diese Transformation verdeutlicht, wie Geschichte neu interpretiert und in positive Erfahrungen umgewandelt werden kann.

Einführung in den Flakturm

Der Flakturm im Esterhazy-Park, heute als Teil des Haus des Meeres bekannt, ist ein historisches Bauwerk aus der Kriegszeit. Gudrun Grinzinger spricht mit Marcello Lasperanza über die Bedeutung und Geschichte des Turms, der während des Zweiten Weltkriegs als Schutzraum diente und vielen Menschen das Leben rettete.

Geschichte und Bau der Flaktürme

Marcello erklärt, dass die Flaktürme in Wien zur Verteidigung gegen Luftangriffe errichtet wurden. Sie wurden von Zwangsarbeitern in nur neun Monaten gebaut, um der Bedrohung durch alliierte Luftangriffe zu begegnen. Es gab insgesamt 16 Türme, die speziell in Wien, Berlin und Hamburg konstruiert wurden.

Funktion und Nutzung während des Krieges

Der Flakturm diente nicht nur als militärische Einrichtung, sondern auch als Schutzraum für die Zivilbevölkerung. Im Inneren fanden Mütter und Kinder Schutz während der Luftangriffe. Die untersten Stockwerke waren für sanitäre Notfälle und die Betreuung von Schwangeren ausgestattet.

Verborgene Geschichte und Artefakte

Marcello zeigt zahlreiche Artefakte aus der Zeit, die die Geschichte des Flakturms und seiner Nutzung während des Krieges dokumentieren. Diese Gegenstände stammen sowohl aus der Zeit des Krieges als auch von Besuchern, die historische Objekte beisteuern.

Ausstellung „Erinnern im Innern“

Die Ausstellung im Flakturm bietet authentische Einblicke in die Vergangenheit und zeigt, wie die Zivilbevölkerung während der Luftangriffe geschützt wurde. Es werden verschiedene militärische und zivile Gegenstände ausgestellt, die die Lebensrealität der Menschen während des Krieges widerspiegeln.

Veränderung der Funktion des Flakturms

Heute hat der Flakturm eine neue Funktion als Teil des Haus des Meeres, wo er eine Vielzahl von Tieren beherbergt. Diese Transformation verdeutlicht, wie Geschichte neu interpretiert und in positive Erfahrungen umgewandelt werden kann.

#8 - Die Virgilkapelle

19.07.2026

Ein verborgenes Kleinod: Die Virgilkapelle

Die Virgilkapelle, ein mittelalterliches Bauwerk unter dem Stephansplatz in Wien, bleibt vielen Menschen unbekannt. In dieser Episode erkunden Gudrun Grinzinger und die Wien-Guides Tanja Rosenberger die Geschichte und Bedeutung dieser Kapelle, die während des U-Bahn-Baus 1973 wiederentdeckt wurde.

Die Geschichte der Kapelle

Die Virgilkapelle war jahrhundertelang verborgen und hat eine faszinierende Geschichte. Sie könnte im Zusammenhang mit dem heiligen Koloman stehen, der einst der Patron von Wien war. Später diente die Kapelle der wohlhabenden Tuchhändlersfamilie Karnest als Anbetungskapelle, die drei Altäre für heilige Figuren hatte.

Archäologische Entdeckungen und Legenden

Die Kapelle weist interessante archäologische Funde und Legenden auf, darunter die Theorie eines geheimen Verbindungsgangs zu den Tempelrittern. Der Raum ist als besterhaltener gotischer Raum Wiens bekannt, hat jedoch auch mit Herausforderungen wie Salzeinlagerungen zu kämpfen.

Besuch der Virgilkapelle

Der Zugang zur Kapelle befindet sich unter dem Stephansplatz und bietet einen beeindruckenden Blick auf den mittelalterlichen Raum, der tief unter der Erde liegt. Besucher erleben hier eine ruhige Atmosphäre, die im Kontrast zum Trubel des Stephansplatzes steht.

Einblicke in die Geschichte und Zukunft

Besucher können auch ein kleines mittelalterliches Museum entdecken, das Funde aus der Umgebung zeigt. Die Virgilkapelle bleibt wegen Renovierungsarbeiten derzeit geschlossen, aber die Erkundung ihrer Geschichte bleibt spannend und aufschlussreich.

Ein verborgenes Kleinod: Die Virgilkapelle

Die Virgilkapelle, ein mittelalterliches Bauwerk unter dem Stephansplatz in Wien, bleibt vielen Menschen unbekannt. In dieser Episode erkunden Gudrun Grinzinger und die Wien-Guides Tanja Rosenberger die Geschichte und Bedeutung dieser Kapelle, die während des U-Bahn-Baus 1973 wiederentdeckt wurde.

Die Geschichte der Kapelle

Die Virgilkapelle war jahrhundertelang verborgen und hat eine faszinierende Geschichte. Sie könnte im Zusammenhang mit dem heiligen Koloman stehen, der einst der Patron von Wien war. Später diente die Kapelle der wohlhabenden Tuchhändlersfamilie Karnest als Anbetungskapelle, die drei Altäre für heilige Figuren hatte.

Archäologische Entdeckungen und Legenden

Die Kapelle weist interessante archäologische Funde und Legenden auf, darunter die Theorie eines geheimen Verbindungsgangs zu den Tempelrittern. Der Raum ist als besterhaltener gotischer Raum Wiens bekannt, hat jedoch auch mit Herausforderungen wie Salzeinlagerungen zu kämpfen.

Besuch der Virgilkapelle

Der Zugang zur Kapelle befindet sich unter dem Stephansplatz und bietet einen beeindruckenden Blick auf den mittelalterlichen Raum, der tief unter der Erde liegt. Besucher erleben hier eine ruhige Atmosphäre, die im Kontrast zum Trubel des Stephansplatzes steht.

Einblicke in die Geschichte und Zukunft

Besucher können auch ein kleines mittelalterliches Museum entdecken, das Funde aus der Umgebung zeigt. Die Virgilkapelle bleibt wegen Renovierungsarbeiten derzeit geschlossen, aber die Erkundung ihrer Geschichte bleibt spannend und aufschlussreich.