Jugendhilfe im Dialog
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Jugendhilfe im Dialog

Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen gGmbH

Beschreibung

250 Jahre Ev. Jugendhilfe Iserlohn Hagen

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mutter, Vater & Kind

02.08.2026

Mutter-Vater-Kind-Angebote

Im Podcast wird das Konzept der Mutter-Vater-Kind-Gruppen vorgestellt, in denen alleinerziehende Mütter, Väter und ganze Familien gemeinsam leben und Unterstützung im Alltag erhalten. Diese Gruppen bieten ein strukturiertes Umfeld, in dem die Eltern lernen, das Zusammenleben mit ihren Kindern zu meistern.

Tagesablauf und Angebote

Der Tagesablauf in den Einrichtungen beginnt individuell mit den Kindern, die unterschiedlich früh aufstehen. Die Betreuung umfasst Unterstützung bei der Körperpflege, Nahrungszubereitung und Freizeitgestaltung. Am Wochenende finden Ausflüge statt, um den Familien gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen. Zudem gibt es spezielle Programme wie Elternkompetenztraining und kreative Angebote, die den Eltern helfen, ihre Erziehungskompetenzen zu verbessern.

Elternkompetenztraining

Das Elternkompetenztraining umfasst Module zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise dem Umgang mit Wut. Eltern lernen, wie sie mit herausfordernden Situationen umgehen können und ihre eigene Stressbewältigung verbessern. Der Austausch mit anderen Eltern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Trainings, was den Lernprozess bereichert.

Unterstützung und Transparenz

Die Mitarbeiter der Einrichtungen nehmen eine unterstützende Rolle ein, während sie gleichzeitig die Sicherheit des Kindeswohls gewährleisten. Transparenz und offene Kommunikation sind entscheidend, um den Eltern zu zeigen, woran sie arbeiten müssen, um erfolgreich in ihre eigene Wohnung zurückzukehren.

Besonderheiten der Einrichtungen

Die Einrichtungen sind auf verschiedene Bedarfe spezialisiert und bieten flexible Wohnformen an, einschließlich Trainingswohnungen. Dies ermöglicht es den Eltern, in einem realistischen Umfeld zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Die Angebote sind diversifiziert, um auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen.

Beziehungsarbeit und Netzwerk

Die Beziehungsarbeit zu den Eltern ist zentral, um Vertrauen aufzubauen. Eltern, die die Einrichtungen verlassen, haben oft positive Rückmeldungen und bleiben in Kontakt, um ihre Erfolge zu teilen. Beziehungen zwischen den Eltern können ebenfalls entstehen, was die Gemeinschaft stärkt.

Mutter-Vater-Kind-Angebote

Im Podcast wird das Konzept der Mutter-Vater-Kind-Gruppen vorgestellt, in denen alleinerziehende Mütter, Väter und ganze Familien gemeinsam leben und Unterstützung im Alltag erhalten. Diese Gruppen bieten ein strukturiertes Umfeld, in dem die Eltern lernen, das Zusammenleben mit ihren Kindern zu meistern.

Tagesablauf und Angebote

Der Tagesablauf in den Einrichtungen beginnt individuell mit den Kindern, die unterschiedlich früh aufstehen. Die Betreuung umfasst Unterstützung bei der Körperpflege, Nahrungszubereitung und Freizeitgestaltung. Am Wochenende finden Ausflüge statt, um den Familien gemeinsame Erlebnisse zu ermöglichen. Zudem gibt es spezielle Programme wie Elternkompetenztraining und kreative Angebote, die den Eltern helfen, ihre Erziehungskompetenzen zu verbessern.

Elternkompetenztraining

Das Elternkompetenztraining umfasst Module zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise dem Umgang mit Wut. Eltern lernen, wie sie mit herausfordernden Situationen umgehen können und ihre eigene Stressbewältigung verbessern. Der Austausch mit anderen Eltern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Trainings, was den Lernprozess bereichert.

Unterstützung und Transparenz

Die Mitarbeiter der Einrichtungen nehmen eine unterstützende Rolle ein, während sie gleichzeitig die Sicherheit des Kindeswohls gewährleisten. Transparenz und offene Kommunikation sind entscheidend, um den Eltern zu zeigen, woran sie arbeiten müssen, um erfolgreich in ihre eigene Wohnung zurückzukehren.

Besonderheiten der Einrichtungen

Die Einrichtungen sind auf verschiedene Bedarfe spezialisiert und bieten flexible Wohnformen an, einschließlich Trainingswohnungen. Dies ermöglicht es den Eltern, in einem realistischen Umfeld zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Die Angebote sind diversifiziert, um auf unterschiedliche Bedürfnisse einzugehen.

Beziehungsarbeit und Netzwerk

Die Beziehungsarbeit zu den Eltern ist zentral, um Vertrauen aufzubauen. Eltern, die die Einrichtungen verlassen, haben oft positive Rückmeldungen und bleiben in Kontakt, um ihre Erfolge zu teilen. Beziehungen zwischen den Eltern können ebenfalls entstehen, was die Gemeinschaft stärkt.

Zwischen Hilferuf und Hilfeplan

22.06.2026

Berufswahl und persönliche Motivation

Eva-Maria Bönninger, Kinder- und Jugendpsychiaterin, spricht darüber, wie sie bereits im Kindesalter den Wunsch entwickelte, Ärztin zu werden. Ihre Motivation stammt aus der Trauer um ihren verstorbenen Bruder, was sie dazu brachte, Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.

Berufliche Laufbahn und Erfahrungen

Nach ihrem Studium und der Geburt ihrer Kinder begann sie ihre Karriere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie erlebte Herausforderungen, vor allem in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ihre Ausbildung umfasste verschiedene therapeutische Ansätze, und sie betont die Wichtigkeit der Teamarbeit in der Psychiatrie.

Psychische Gesundheit von Jugendlichen

In der Diskussion über psychische Erkrankungen bei Jugendlichen wird auf eine DRK-Studie verwiesen, die einen Anstieg von Depressionen und Einsamkeit zeigt, insbesondere nach der Isolation durch die Corona-Pandemie. Bönninger erklärt, dass Isolation und das Fehlen sozialer Kontakte gravierende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen haben können.

Einfluss von sozialen Medien

Die Vor- und Nachteile von sozialen Medien werden thematisiert. Bönninger erkennt an, dass Jugendliche mit einem Übermaß an Informationen und Schönheitsidealen konfrontiert werden, was zu einem verzerrten Selbstbild und sozialen Ängsten führen kann. Sie plädiert für eine bewusste Auseinandersetzung mit Medien und deren Inhalten.

Zusammenarbeit zwischen Pädagogik und Psychiatrie

Bönninger hebt die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Psychiatern hervor. Dabei ist die Erkennung von psychischen Erkrankungen in der Jugendhilfe entscheidend. Der Austausch zwischen den Fachkräften soll unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen integrieren, um ein umfassendes Bild der Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu erhalten.

Wünsche für die Jugendhilfe

Abschließend äußert Bönninger den Wunsch nach mehr Zeit und Ressourcen für die Jugendhilfe. Sie betont die Wichtigkeit von stabilen Beziehungen und Strukturen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Langfristige Investitionen in die Jugendhilfe sind notwendig, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Berufswahl und persönliche Motivation

Eva-Maria Bönninger, Kinder- und Jugendpsychiaterin, spricht darüber, wie sie bereits im Kindesalter den Wunsch entwickelte, Ärztin zu werden. Ihre Motivation stammt aus der Trauer um ihren verstorbenen Bruder, was sie dazu brachte, Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen.

Berufliche Laufbahn und Erfahrungen

Nach ihrem Studium und der Geburt ihrer Kinder begann sie ihre Karriere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie erlebte Herausforderungen, vor allem in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ihre Ausbildung umfasste verschiedene therapeutische Ansätze, und sie betont die Wichtigkeit der Teamarbeit in der Psychiatrie.

Psychische Gesundheit von Jugendlichen

In der Diskussion über psychische Erkrankungen bei Jugendlichen wird auf eine DRK-Studie verwiesen, die einen Anstieg von Depressionen und Einsamkeit zeigt, insbesondere nach der Isolation durch die Corona-Pandemie. Bönninger erklärt, dass Isolation und das Fehlen sozialer Kontakte gravierende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen haben können.

Einfluss von sozialen Medien

Die Vor- und Nachteile von sozialen Medien werden thematisiert. Bönninger erkennt an, dass Jugendliche mit einem Übermaß an Informationen und Schönheitsidealen konfrontiert werden, was zu einem verzerrten Selbstbild und sozialen Ängsten führen kann. Sie plädiert für eine bewusste Auseinandersetzung mit Medien und deren Inhalten.

Zusammenarbeit zwischen Pädagogik und Psychiatrie

Bönninger hebt die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen Pädagogen und Psychiatern hervor. Dabei ist die Erkennung von psychischen Erkrankungen in der Jugendhilfe entscheidend. Der Austausch zwischen den Fachkräften soll unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen integrieren, um ein umfassendes Bild der Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu erhalten.

Wünsche für die Jugendhilfe

Abschließend äußert Bönninger den Wunsch nach mehr Zeit und Ressourcen für die Jugendhilfe. Sie betont die Wichtigkeit von stabilen Beziehungen und Strukturen für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Langfristige Investitionen in die Jugendhilfe sind notwendig, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.

Das Kinder- und Jugendparlament

04.05.2026

Was das Kinder- und Jugendparlament bedeutet

Der Podcast erklärt ein Gremium junger Menschen, das in stationären Wohnformen demokratisch gewählt wird. Ziel ist, Jugendliche frühzeitig an Entscheidungsprozesse zu beteiligen, Demokratieverständnis zu schulen und deren Perspektiven in der Jugendhilfe sichtbar zu machen. Teilnehmende kommen aus unterschiedlichen Gruppen, von Schuleintritt bis zur Volljährigkeit, und arbeiten in einem geschützten Rahmen an relevanten Themen.

Struktur, Abläufe und Rollen

Zu Beginn wurden Ministerposten festgelegt und die Gruppe ordnete sich zunächst selbst. Die Vertreterinnen wählen das Parlament, verknüpft Entscheidungen mit einem Sitzungsrhythmus und regelt Verantwortlichkeiten durch eine Satzung. Es gibt eine Parlamentssprecherin, Außen-, Finanz-, Umwelt-, Freizeit- und Öffentlichkeitsministerinnen sowie eine Regelwächterin und eine Zeitwächterin.

Beteiligung, Lernen und Grenzen

Zusammenschlüsse dienen der Mitbestimmung und dem Kennenlernen demokratischer Prozesse. Die Jugendlichen formulieren Wünsche, stellen Anträge und arbeiten in Gruppen an Projekten. Erfahrungen zeigen, dass Prinzipien wie Transparenz, Pausenregelung und Austausch wichtig sind. Die Moderation betont, dass Vertrauen, Geduld und eine altersgemäße Verantwortung zentrale Lernfelder bleiben.

Zukunftspläne, Perspektiven und Herausforderungen

Geplant sind Projekte wie eine Berlinfahrt, öffentliche Präsentationen der Ideen und Sommerfeststände. Die Gruppe strebt eine bleibende Integration aller Gruppen an, sucht Wege zur Einbindung auch bei Abwesenheiten und will Ressourcen verantwortungsvoll nutzen. Die Verantwortlichen beobachten Hürden wie Erreichbarkeit, Kommunikation und langfristige Beteiligung, betonen jedoch das Potenzial einer kontinuierlichen Zusammenarbeit.

Was das Kinder- und Jugendparlament bedeutet

Der Podcast erklärt ein Gremium junger Menschen, das in stationären Wohnformen demokratisch gewählt wird. Ziel ist, Jugendliche frühzeitig an Entscheidungsprozesse zu beteiligen, Demokratieverständnis zu schulen und deren Perspektiven in der Jugendhilfe sichtbar zu machen. Teilnehmende kommen aus unterschiedlichen Gruppen, von Schuleintritt bis zur Volljährigkeit, und arbeiten in einem geschützten Rahmen an relevanten Themen.

Struktur, Abläufe und Rollen

Zu Beginn wurden Ministerposten festgelegt und die Gruppe ordnete sich zunächst selbst. Die Vertreterinnen wählen das Parlament, verknüpft Entscheidungen mit einem Sitzungsrhythmus und regelt Verantwortlichkeiten durch eine Satzung. Es gibt eine Parlamentssprecherin, Außen-, Finanz-, Umwelt-, Freizeit- und Öffentlichkeitsministerinnen sowie eine Regelwächterin und eine Zeitwächterin.

Beteiligung, Lernen und Grenzen

Zusammenschlüsse dienen der Mitbestimmung und dem Kennenlernen demokratischer Prozesse. Die Jugendlichen formulieren Wünsche, stellen Anträge und arbeiten in Gruppen an Projekten. Erfahrungen zeigen, dass Prinzipien wie Transparenz, Pausenregelung und Austausch wichtig sind. Die Moderation betont, dass Vertrauen, Geduld und eine altersgemäße Verantwortung zentrale Lernfelder bleiben.

Zukunftspläne, Perspektiven und Herausforderungen

Geplant sind Projekte wie eine Berlinfahrt, öffentliche Präsentationen der Ideen und Sommerfeststände. Die Gruppe strebt eine bleibende Integration aller Gruppen an, sucht Wege zur Einbindung auch bei Abwesenheiten und will Ressourcen verantwortungsvoll nutzen. Die Verantwortlichen beobachten Hürden wie Erreichbarkeit, Kommunikation und langfristige Beteiligung, betonen jedoch das Potenzial einer kontinuierlichen Zusammenarbeit.