
The Dude & The Blonde
The Dude
Beschreibung
The Dude & The Blonde ist der einzigartige deutschsprachige Podcast rund um das Thema Diversität & Inklusion mit legendärem Intro
THE DUDE ist Hendrik Buttstädt – neugierig, meinungsstark und nicht unbedingt ein DEI-Experte. THE BLONDE ist Christiane Bisanzio – Volljuristin, Feministin, Bestseller-Autorin von THE OTHER 364 DAYS – Diversity, Equity and Inclusion – The Glass Half Full, international gefragte Keynote-Speakerin, erfahrene Aufsichtsrätin und ehemalige Chief Diversity Officer in globalen Unternehmen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Was funktioniert eigentlich bei DEI
DEI-Arbeit neu gedacht
Die Diskussion über Diversity, Equity und Inclusion (DEI) wird oft von spektakulären Kampagnen dominiert. Der Podcast stellt jedoch die These auf, dass erfolgreiche DEI-Arbeit eher in der Schaffung inklusiver Strukturen und Prozesse liegt, als in auffälligen Maßnahmen. Es wird betont, dass die Umgebung so gestaltet werden sollte, dass sie für alle zugänglich ist, ohne dass individuelle Sonderbehandlungen nötig sind.
Praktische Beispiele für DEI
Christiane Bisanzio und Hendrik Gutstedt diskutieren verschiedene Unternehmen und deren Ansätze zu DEI. Henkel wird als Beispiel für eine inklusive Elternzeitregelung genannt, die alle Eltern gleich behandelt, während die Deutsche Telekom eine "Magenta Stille Stunde" eingeführt hat, um eine reizärmere Umgebung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu schaffen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse
Forschungen zeigen, dass Diversity-Trainings zwar Wissen und Bewusstsein fördern, jedoch oft nicht zu signifikanten Veränderungen in Personalentscheidungen führen. Effektivere Maßnahmen sind solche, die strukturelle Veränderungen in den Prozessen eines Unternehmens vornehmen und Verantwortung klar zuordnen.
Verantwortlichkeit und Wirkung
Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit, Verantwortlichkeiten zu definieren und messbare Ziele zu setzen, um sicherzustellen, dass DEI-Maßnahmen effektiv sind. Die Diskussion geht auch auf die Herausforderungen ein, die mit der Verknüpfung von DEI-Zielen mit finanziellen Anreizen für Führungskräfte verbunden sind.
Die Zukunft von DEI
Die Frage, ob der Begriff DEI irgendwann überflüssig wird, wird aufgeworfen. Die Antwort ist, dass DEI nicht nur ein Buzzword sein sollte, sondern Teil der Unternehmens-DNA werden muss, um nachhaltig zu wirken.

Tickle v Giggle Wie viel Ausschluss verträgt Inklusion
Einführung in den Fall
Im Podcast wird ein umstrittener Fall in Australien diskutiert, bei dem eine App namens Giggle, die nur für Frauen gedacht ist, in den Fokus gerät. Eine Nutzerin, die sich als Frau identifiziert, wird nach einem Selfie-Upload von der App ausgeschlossen, was zu einer Klage führt.
Die rechtlichen Auseinandersetzungen
Das Thema dreht sich um die Frage, wer entscheidet, was es bedeutet, eine Frau zu sein. Die Gerichte beurteilen den Fall in mehreren Instanzen, wobei das erste Gericht die Diskriminierung als mittelbar anerkennt, während das Berufungsgericht diese Entscheidung als unmittelbar einstuft.
Gesellschaftliche Debatte
Die Diskussion über den Fall zieht weitere gesellschaftliche und rechtliche Fragestellungen nach sich, wie z.B. die Definition von Geschlechtsidentität und den Schutz von Frauen vor Diskriminierung. Es wird betont, dass trotz der Konflikte in der Debatte der Schutz von Frauen nicht aufgehoben wurde.
Diversität und Inclusion im Alltag
Christiane, eine der Podcasterinnen, teilt persönliche Erfahrungen von einem Musikfestival, bei dem Diversität sichtbar und erlebbar war. Die Diskussion betont die Wichtigkeit von inklusiven Räumen und wie diese im Alltag gestaltet werden können.
Fazit und Ausblick
Der Podcast schließt mit der Überlegung, dass klare und verhältnismäßige Regeln nötig sind, um die Belange aller Beteiligten ernst zu nehmen. Die Frage bleibt offen, wie der Fall im High Court entschieden wird und welche Auswirkungen dies auf zukünftige rechtliche und gesellschaftliche Diskussionen haben wird.

Kekse, Kaffee, Kanzleramt - 78 Jahre Frauenunion
Einführung in das Thema
Die Diskussion dreht sich um die Rolle der Frauenunion in der CDU und deren Auswirkungen auf die politische Landschaft in Deutschland. Ein zentrales Ereignis ist der Rücktritt von Jens Spahn und die daraus resultierenden Debatten über Leihmutterschaft und Gleichstellung.
Die Frauenunion und ihre Geschichte
Die Frauenunion, die größte parteinahe Frauenorganisation Deutschlands, hat eine lange Geschichte, die 1948 begann. Sie wurde gegründet, um wichtige Anliegen von Frauen in der Politik zu vertreten und hat bedeutende Erfolge erzielt, darunter die Rentenversicherung für Hausfrauen.
Der Einfluss der Frauenunion
Die Rolle der Frauenunion wird als entscheidend für die Gleichstellung von Frauen innerhalb der CDU angesehen. Trotz ihrer Erfolge bleibt die Frage, ob sie tatsächlich ein Machtfaktor oder eher eine symbolische Organisation ist.
Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
Mit der Ernennung von Nina Warken zur Chefin des Bundeskanzleramts wird die Frage aufgeworfen, wie sich die Frauenunion und ihre Mitglieder in der neuen politischen Landschaft positionieren werden. Der Podcast thematisiert auch die Debatte um die Legalisierung von Leihmutterschaft, die durch Jens Spahns persönlichen Fall angestoßen wurde.
Persönliche Ansichten und Ausblick
Die Diskussion schließt mit persönlichen Meinungen über die zukünftige Rolle der Frauenunion und die Notwendigkeit, die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland voranzutreiben. Es wird betont, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, um gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen.