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Dr. Hendrikje Seifert
Beschreibung
Du bist brilliant. Du lieferst. Aber irgendwie läuft es trotzdem nicht – und alle sagen: "Du musst nur..." Nein.
In diesem Podcast spreche ich mit Frauen in MINT über das, was niemand laut sagt: Wie Systeme funktionieren, die ursprünglich nie für uns gebaut wurden.
Keine Girlboss-Rhetorik. Keine leeren Erfolgsversprechen. Stattdessen: Ehrliche Gespräche über Machtdynamiken, berufliche Optionen und die Frage: Was willst DU eigentlich?
Firmenwechsel mit Strategie.
Gründung mit Realitätscheck.
Bleiben, aber anders.
Oder was ganz anderes.
Nicht mehr um Erlaubnis fragen, sondern herausfinden, wo es für dich grad klemmt und dann losgehen. Mit Rückendeckung.
Eine Frau flüstert. Zehn verstehen. Hundert bewegen sich.
Hosted by Dr. Hendrikje Seifert – Mentorin für Frauen in MINT, die sich beruflich radikal authentisch entfalten wollen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#2 - Wie findest du einen Job in MINT, der dich nicht nur bezahlt sondern erfüllt
Innere Faktoren und Selbstreflexion
Es wird betont, dass berufliche Erfüllung aus einer persönlichen Alignment von Fähigkeiten, Wünschen und Lebenszielen entsteht. Von frisch Absolventinnen bis zu erfahrenen Expertinnen geht es darum, zu klären, welche Rolle man verkörpern möchte und welche Tätigkeiten kognitiv herausfordern oder regelmäßig abarbeiten sollen. Die Frage nach intrinsischer Motivation, Bedürfnissen und Lebensstil ist zentral, um eine sinnvolle Karriereperspektive zu entwickeln.
Lebens- und Arbeitsgestaltung als Ganzes
Die Perspektive geht über eine klassische Balance von Arbeit und Freizeit hinaus. Lebenszeit ist stark mit der Arbeitswelt verknüpft, daher wird untersucht, wie Werktage, Routinen und persönliche Prioritäten gestaltet werden können. Es zählt, wie ein typischer Tag aussehen soll, welche Pausen sinnvoll sind und wie man Arbeit in ein erfüllendes Lebensmodell integriert.
Systemische Gegebenheiten und äußere Hindernisse
Es wird betont, dass wirtschaftliche Strukturen, Förderung, Politik und ungeschriebene Regeln den Karriereweg beeinflussen. Innere Blockaden und äußere Erwartungen können Hindernisse darstellen. Die Erkenntnis lautet, dass realistische Schritte nötig sind und manche Ziele nicht sofort umsetzbar sind. Man lernt, das System zu verstehen und klug darauf zu reagieren, statt sich von Idealen zu sehr leiten zu lassen.
Strategien zur beruflichen Erfüllung
In der Praxis geht es darum, das Ikigai-Puzzle aus inneren Wünschen, Fähigkeiten und äußeren Möglichkeiten zusammenzufügen. Nach der Klärung der eigenen Werte folgt die Formulierung smarter Schritte, die zur gewünschten Tätigkeit und Lebensführung führen. Der Fokus liegt darauf, Entscheidungen zu treffen, die langfristig zu befriedigender Arbeit und einem stimmigen Lebensentwurf beitragen.

#1 - Warum High Heels und Sneaker gleichermaßen problematisch sind
Bilder prägen Erwartungen
Es wird untersucht, wie fiktionale Bilder von Frauen in Medien Normvorstellungen prägen. Romantikplots wiederholen Muster, in denen eine elegante Hauptfigur mit einer nebenrolle als komische Ergänzung verbunden wird. Über Jahre hinweg bilden sich verfestigte Bilder davon, wie eine erfolgreiche Frau aussehen, handeln und welche Rolle sie im Plot einnimmt. Diese Narrationen beeinflussen, wie sich Hörerinnen selbst sehen und verstanden werden.
Kleidung, Rollen und Sichtbarkeit
Es wird darauf hingewiesen, dass Kleidung und Stil als Indikatoren für ernsthafte Kompetenz dienen oder von Vorurteilen begleitet sein können. Maleitformen wie Hosenanzug, Pumps oder Dutt werden in bestimmten Kontexten als normativ dargestellt, während andere Erscheinungsbilder als weniger legitim gelten. Solche Zuschreibungen verengen die Wahrnehmung dessen, was Professionalität ausmacht.
Alltag und Merkmale von Diskursen
Beispiele zeigen, wie Stereotype im Arbeitsleben weiterwirken: Figuren formen Klischees über Kompetenzen, während vermeintlich „normale“ Merkmale als problematisch gelten. Dieser Mechanismus behindert eine offene Debatte über Diversität und stärkt Sexismus, auch wenn er selten explizit hervorgehoben wird. Der Text regt an, diese Muster zu hinterfragen.
Ausblick und Reflexion
Es wird veranschaulicht, dass Veränderungen langsam voranschreiten und Vielfalt allmählich sichtbarer wird. Argumente betonen, dass Persönlichkeiten nicht in starre Schubladen passen und fachliche Leistung unabhängig von Erscheinungsbild anerkannt werden sollte. Eine Reflexion über eigene Vorannahmen wird als erster Schritt gesehen, gesellschaftliche Normen zu hinterfragen.

#0 - Die zwei Seiten (d)einer Karrierestrategie in MINT
Zwei Seiten einer Karrierestrategie
Der Podcast thematisiert die Balance zwischen fachlicher Exzellenz und persönlicher Entfaltung in MINT-Berufen. Die Erzählerin betont, dass Führung mehr bedeutet als Ziele, nämlich Individuen zu sehen und Menschlichkeit zu fördern. Eine persönliche Geschichte veranschaulicht, wie Wertewahrung vor Jobvergaben geht, und zeigt, wie Identität in beruflichen Entscheidungen sichtbar wird, ohne den Anspruch an Professionalität zu schmälern.
Innenseite vs. Außenseite: Selbstkenntnis als Grundlage
Der zentrale Gedanke: Es gibt eine innere Seite (Werte, Stärken, Traumjob) und eine äußere Seite (Markt, System, Erwartungen). Der Sweet Spot entsteht dort, wo persönliche Präferenzen mit Markt- und Systemvorgaben zusammenkommen. Viele Frauen in MINT verkleinen bewusst die Innenseite, wodurch Potenziale ungenutzt bleiben. Selbstkenntnis gilt als Grundlage für sinnvolle, individuelle Entscheidungen.
Systemische Hürden und authentisches Arbeiten
Es wird betont, dass hierarchische Strukturen und konservative Muster Hindernisse darstellen können. Authentizität lässt sich nicht isoliert vom Umfeld erreichen; Vorbereitung, Risikobereitschaft und klare Werte helfen, sich trotz externer Erwartungen zu behaupten. Die Erzählerin plädiert dafür, Selbstbewusstsein zu entwickeln, ohne die eigene Professionalität zu opfern, und betont, dass Persönlichkeit keine Risikofaktor, sondern Ressource ist.
Impulsfragen für die eigene Karriere
Es werden drei Kategorien von Reflexionsfragen vorgestellt: Welche Werte sind unverhandelbar, und wo sind Abstriche akzeptabel? Kennst du das System, in dem du arbeitest, wirklich gut genug? Wann hattest du zuletzt das Gefühl, wirklich du selbst zu sein, und wie reagierte das Umfeld? Die Antworten bilden eine fundierte Basis für kommende Entscheidungen, ohne blind dem System zu folgen.