
MIT SPRACHE RECHT
Nadine Sönmez
Beschreibung
Ich bin Nadine Sönmez – 36 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern (3 und 5), verheiratet und zuhause in Hamm, NRW.
Als selbstständige rechtliche Betreuerin, Mutter und Mensch bin ich auf einer Reise, die nie wirklich endet: die Reise zu mir selbst.
In diesem Podcast nehme ich dich genau dorthin mit. In meinen Alltag, meine Gedanken, meine Zweifel und meine Entwicklung. Ehrlich, nahbar und ohne Filter.
Ich spreche über meinen Beruf als rechtliche Betreuerin: über Verantwortung, schwierige Entscheidungen und die Menschen, die ich ein Stück ihres Weges begleiten darf. Gleichzeitig geht es um meine eigene Stimme, darum, sie zu finden, ihr zu vertrauen und sie zu nutzen.
Denn ein Teil meiner Geschichte hat genau damit zu tun: Ich habe als Kind gestottert. Diese Erfahrung hat mich geprägt und beeinflusst bis heute, wie ich über Kommunikation, Selbstvertrauen und Ausdruck denke.
Dieser Podcast ist meine Einladung an dich: hinter die Fassade zu schauen. Zu sehen, welche Hürden ich überwunden habe, was ich daraus gelernt habe und was auch du für dich mitnehmen kannst.
Ich glaube daran, dass echte Geschichten verbinden. Dass wir voneinander lernen, wenn wir ehrlich teilen. Und dass genau darin Wachstum entsteht.
Wenn dich persönliche Entwicklung, authentische Lebensgeschichten und echte Einblicke in einen besonderen Beruf interessieren, dann bist du hier genau richtig.
Deine Nadine
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#5 MIT SPRACHE RECHT - Ich kann nicht alles und das ist gut so
Einleitung zur Rolle der rechtlichen Betreuerin
Nadine Sönmez, rechtliche Betreuerin und Mutter, teilt Einblicke in ihren Alltag und die Herausforderungen in ihrem Beruf. Sie thematisiert die Frage, ob man als Betreuer eine Betreuung ablehnen kann, und beleuchtet verschiedene Aspekte dieser Entscheidung.
Kompetenzen und Grenzen erkennen
Sönmez betont die Wichtigkeit, die eigenen fachlichen Kompetenzen zu kennen und zu akzeptieren, dass nicht jede Betreuung passend ist. Sie bringt persönliche Erfahrungen ein, um zu verdeutlichen, dass ihre Stärken in der Strukturierung und Organisation liegen, während therapeutische Aufgaben außerhalb ihrer Kompetenzen fallen.
Professionelle Verantwortung und Ego
Die Podcasterin reflektiert über die Verantwortung gegenüber dem Betreuten und kritisiert das gesellschaftliche Verständnis von Professionalität, das oft das Ego über das Wohl der Klienten stellt. Sie ermutigt dazu, auf das Bauchgefühl zu hören und gegebenenfalls eine Betreuung abzulehnen, wenn man sich nicht kompetent fühlt.
Beispiele aus anderen Berufen
Anhand von Beispielen aus anderen Berufsfeldern zeigt Sönmez, dass Fachleute oft ihre Grenzen kennen und nicht versuchen, alles selbst zu erledigen. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, die eigene Kernkompetenz zu respektieren und nicht zu versuchen, ein Alleskönner zu sein.
Fragen zur Selbstreflexion
Zum Abschluss fordert sie die Zuhörer auf, sich selbst zu fragen, ob sie die richtige Person für bestimmte Aufgaben sind, und ermutigt zu einer offenen Diskussion über die eigene berufliche Rolle und Verantwortung.

#4 MIT SPRACHE RECHT - Wenn ein Anruf den ganzen Arbeitstag verändert
Einblick in den Arbeitsalltag als rechtliche Betreuerin
Nadine Sönmez, eine freiberufliche rechtliche Betreuerin, teilt ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Arbeitsalltag. Sie reflektiert, wie sich ihr Alltag von der Struktur eines Angestelltenverhältnisses zur Selbstständigkeit verändert hat. In ihrer Rolle muss sie oft flexibel auf unvorhergesehene Krisen reagieren, die den Tagesablauf durcheinanderbringen können.
Die Bedeutung von Grenzen in der Betreuung
Sönmez betont die Wichtigkeit, klare Grenzen zwischen ihren Aufgaben und den Verantwortlichkeiten ihrer Klienten zu ziehen. Sie möchte sicherstellen, dass Klienten so viel wie möglich selbst entscheiden und handeln können, um ihre Eigenverantwortung zu stärken. Sie unterstreicht, dass rechtliche Betreuung keine Entmündigung ist, sondern darauf abzielt, Klienten in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen.
Zusammenarbeit mit anderen Hilfesystemen
Die rechtliche Betreuung ist nicht als Krisendienst zu verstehen. Sönmez erklärt, dass sie nicht als Krisenmanagerin agiert, sondern die rechtlichen Belange ihrer Klienten organisiert, um Krisen vorzubeugen. Sie verweist auf die Notwendigkeit, andere Hilfesysteme einzubeziehen, wie ambulante Dienste und Beratungsstellen, um umfassende Unterstützung anzubieten.
Struktur und Flexibilität im Berufsalltag
Obwohl Sönmez versucht, einen strukturierten Tagesablauf beizubehalten, erkennt sie an, dass unvorhergesehene Ereignisse dies oft erschweren. Die Balance zwischen Organisation und aktiver Hilfe ist für sie eine ständige Herausforderung, die sie jedoch als essenziell für ihre Arbeit ansieht.
Aufruf zur Interaktion
Abschließend lädt Sönmez ihre Zuhörer ein, sich über soziale Medien mit ihr auszutauschen, Fragen zu stellen und ihre eigenen Erfahrungen zu teilen. Sie ermutigt, Struktur im Berufsalltag zu finden und stets nach Wegen zu suchen, um Herausforderungen zu meistern.

#3 MIT SPRACHE RECHT - Zuhause ist Zuhause – und Arbeit darf Arbeit bleiben
Erfahrungen mit Homeoffice und Übergänge in der beruflichen Laufbahn
Die Erzählerin schildert persönliche Vorteile des Homeoffice, besonders Produktivität, Ruhe und Eigenständigkeit. Von der Bank über den öffentlichen Dienst bis hin zur Selbstständigkeit erlebt sie, wie Arbeiten von zu Hause aus Flexibilität, weniger Ablenkung durch Kollegen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Bild des Homeoffice sich im Laufe der Zeit wandelt und auch Schattenseiten hat.
Aufbruch in die Selbstständigkeit und erstes eigenes Büro
Mit dem Schritt in die rechtliche Betreuung beginnt der Wunsch nach einem eigenen Büro. Die Aussicht auf Verbindlichkeit, Professionalität und klare Arbeitsstrukturen gewinnt an Bedeutung. Das neue Büro macht die Selbstständigkeit greifbar und steigert die Produktivität am ersten Arbeitstag deutlich. Gleichzeitig entsteht der Konflikt, wie sich Privates und Berufliches künftig trennen lassen und welche Freiräume noch bestehen.
Trennung von Arbeit und Zuhause als Befreiung
Die Autorin erkennt, dass das gemeinsame Arbeiten in allen Räumen des Hauses zu einer Verschmelzung von Arbeit mit Privatem führt. Die Einführung klarer Grenzen, Zeitboxen und die Abgrenzung zwischen Büro und Zuhause schaffen Ruhe, verbessern den Fokus und ermöglichen neue Kraft. Diese Trennung wird als befreiend erlebt und reduziert Überlastung, sodass Familienleben wieder stärker in den Mittelpunkt rückt.
Ausblick und Perspektive der Hörer:innen
Es wird reflektiert, ob Homeoffice oder Büro die bessere Arbeitsform ist, und der Gedanke geteilt, dass beide Modelle Vor- und Nachteile haben. Die Erzählerin schlägt vor, unterschiedliche Erfahrungen zu hören und lädt Hörer:innen ein, ihre Sicht zu teilen. Eine neutrale, beobachtende Perspektive bleibt im Vordergrund, ohne konkrete Empfehlungen oder Aufforderungen zur Umstellung.