Reden wir: Kanzleipraxis Wissen
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Reden wir: Kanzleipraxis Wissen

AnwaltVerlag-Gruppe

Beschreibung

Im Podcast geht es um alles, was Kanzleien heute bewegt – von rechtlichen Entwicklungen über gesellschaftliche Themen bis hin zu Trends aus dem Kanzleialltag. Ergänzt wird das Ganze durch spannende Inhalte aus den Publikationen und dem Fortbildungsangebot der AnwaltVerlag-Gruppe.

Durch die Folgen führen Julia Schmidt (AnwaltVerlag-Gruppe) und Ronja Tietje (Expertin für Kanzleiorganisation und -management). Mit ihren Gästen sprechen sie u.a. über Juristerei, Herausforderungen, Ideen und Lösungen – immer mit Blick auf die Praxis und den Alltag in der Kanzlei.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#35 KI-Strategie für Kanzleien: AI Act, Effizienzgewinne und typische Fehler - mit Yvonne Roßmann

15.09.2026

Einführung in den KI-Einsatz in Kanzleien

Immer mehr Kanzleien setzen Künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Arbeitsalltag ein. Dabei müssen sie sich jedoch auch mit den sich schnell ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, insbesondere dem AI-Act und den damit verbundenen Haftungsfragen. Fachanwältin Yvonne Rossmann diskutiert, welche aktuellen Entwicklungen Kanzleien beachten sollten.

Wichtige Entwicklungen für Kanzleien

Rossmann hebt drei zentrale Themen hervor: die neuen Regelungen des AI-Acts, aktuelle Haftungsfragen und die Notwendigkeit, auch die Beratungsaspekte zu berücksichtigen. Kanzleien sollten eine strategische Herangehensweise an die Implementierung von KI entwickeln, um Chaos zu vermeiden und die Effizienz zu steigern.

Die Bedeutung einer KI-Strategie

Eine durchdachte KI-Strategie ist entscheidend, um die Vorteile von KI zu nutzen. Rossmann betont, dass eine Strategie nicht nur das Verbot der Nutzung von KI umfassen sollte, sondern auch klare Richtlinien für den internen Gebrauch und die Schulung der Mitarbeiter. Der Überprüfungsaufwand nach der Nutzung von KI ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der berücksichtigt werden muss.

Transparenz und Haftung

Der AI Act fordert Transparenz in der Nutzung von KI, was auch für die interne Kanzleiorganisation gilt. Kanzleien müssen entscheiden, wie sie KI-generierte Inhalte kennzeichnen und ob sie diese Informationen ihren Mandanten gegenüber offenlegen. Rossmann weist darauf hin, dass Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Mandantenbeziehung entscheidend sind.

Der richtige Einsatz von KI-Tools

Die Auswahl geeigneter KI-Tools hängt stark von der Qualifikation des Nutzers ab. Rossmann warnt davor, blind auf KI zu vertrauen, da dies zu ineffizienten Ergebnissen führen kann. Stattdessen sollten Anwälte die Ergebnisse kritisch überprüfen und sicherstellen, dass sie für ihre spezifischen Bedürfnisse geeignet sind.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion um den Einsatz von KI in Kanzleien wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Kanzleien müssen sich proaktiv mit den Herausforderungen und Chancen der KI auseinandersetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Mandanten bestmöglich zu beraten.

Einführung in den KI-Einsatz in Kanzleien

Immer mehr Kanzleien setzen Künstliche Intelligenz (KI) in ihrem Arbeitsalltag ein. Dabei müssen sie sich jedoch auch mit den sich schnell ändernden rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandersetzen, insbesondere dem AI-Act und den damit verbundenen Haftungsfragen. Fachanwältin Yvonne Rossmann diskutiert, welche aktuellen Entwicklungen Kanzleien beachten sollten.

Wichtige Entwicklungen für Kanzleien

Rossmann hebt drei zentrale Themen hervor: die neuen Regelungen des AI-Acts, aktuelle Haftungsfragen und die Notwendigkeit, auch die Beratungsaspekte zu berücksichtigen. Kanzleien sollten eine strategische Herangehensweise an die Implementierung von KI entwickeln, um Chaos zu vermeiden und die Effizienz zu steigern.

Die Bedeutung einer KI-Strategie

Eine durchdachte KI-Strategie ist entscheidend, um die Vorteile von KI zu nutzen. Rossmann betont, dass eine Strategie nicht nur das Verbot der Nutzung von KI umfassen sollte, sondern auch klare Richtlinien für den internen Gebrauch und die Schulung der Mitarbeiter. Der Überprüfungsaufwand nach der Nutzung von KI ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der berücksichtigt werden muss.

Transparenz und Haftung

Der AI Act fordert Transparenz in der Nutzung von KI, was auch für die interne Kanzleiorganisation gilt. Kanzleien müssen entscheiden, wie sie KI-generierte Inhalte kennzeichnen und ob sie diese Informationen ihren Mandanten gegenüber offenlegen. Rossmann weist darauf hin, dass Vertrauen und Glaubwürdigkeit in der Mandantenbeziehung entscheidend sind.

Der richtige Einsatz von KI-Tools

Die Auswahl geeigneter KI-Tools hängt stark von der Qualifikation des Nutzers ab. Rossmann warnt davor, blind auf KI zu vertrauen, da dies zu ineffizienten Ergebnissen führen kann. Stattdessen sollten Anwälte die Ergebnisse kritisch überprüfen und sicherstellen, dass sie für ihre spezifischen Bedürfnisse geeignet sind.

Fazit und Ausblick

Die Diskussion um den Einsatz von KI in Kanzleien wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Kanzleien müssen sich proaktiv mit den Herausforderungen und Chancen der KI auseinandersetzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Mandanten bestmöglich zu beraten.

#34 KI verändert die Kanzlei: Führung, Mandanten, Kompetenzen - mit Chan-jo Jun

17.08.2026

Einführung in das Thema KI in Kanzleien

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Arbeitsweise in Kanzleien und beeinflusst Führung, Mandantenansprüche und erforderliche Kompetenzen. Die Diskussion fokussiert sich nicht nur auf technische Tools, sondern auf die organisatorischen und menschlichen Aspekte der KI-Nutzung.

Führung und KI

Die Implementierung von KI in Kanzleien wird als Führungsthema betrachtet, da viele Mitarbeiter sie bereits nutzen, während die Leitung oft noch unsicher ist. Es besteht ein Generationenunterschied in der Akzeptanz von KI, wobei jüngere Mitarbeiter oft technikaffin sind, während ältere Kollegen sich schwerer tun.

Organisatorische Vorkehrungen

Um KI effektiv zu nutzen, müssen Kanzleien klare organisatorische Vorkehrungen treffen. Dies beinhaltet Schulungen, um die Mitarbeiter mit den neuen Tools vertraut zu machen und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über den rechtlichen Rahmen informiert sind.

Risiken und Herausforderungen

Die Nutzung von KI birgt Risiken, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Haftung. Kanzleien müssen sich der Diskrepanz zwischen der Nutzung von KI durch Mitarbeiter und der Unsicherheit in der Führungsebene bewusst sein.

Die Rolle der Mitarbeiter

Die Rolle der Kanzleimitarbeiter wird sich durch den Einsatz von KI verändern. Routineaufgaben könnten entfallen, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Mitarbeiter mit sich bringt. Es ist wichtig, dass Kanzleien ihre Personalkonzepte anpassen und die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter gezielt fördern.

Mandanten und KI

Mandanten kommen zunehmend mit von KI generierten Informationen in die Kanzlei. Anwälte müssen lernen, diese Informationen zu hinterfragen und herauszufinden, was die Mandanten tatsächlich benötigen. Dies stellt eine neue Herausforderung in der Mandatsbearbeitung dar.

Wirtschaftliche Überlegungen

Kanzleien müssen sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der KI-Nutzung auseinandersetzen, insbesondere bezüglich der Kosten für Token und der Preisgestaltung ihrer Dienstleistungen. Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird notwendig sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Fazit

KI bietet sowohl Risiken als auch Chancen für Kanzleien. Diejenigen, die offen für Veränderungen sind und proaktiv mit der Technologie umgehen, können sich im Markt abheben. Ein klarer Plan und Schulung sind entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von KI in der Kanzlei.

Einführung in das Thema KI in Kanzleien

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Arbeitsweise in Kanzleien und beeinflusst Führung, Mandantenansprüche und erforderliche Kompetenzen. Die Diskussion fokussiert sich nicht nur auf technische Tools, sondern auf die organisatorischen und menschlichen Aspekte der KI-Nutzung.

Führung und KI

Die Implementierung von KI in Kanzleien wird als Führungsthema betrachtet, da viele Mitarbeiter sie bereits nutzen, während die Leitung oft noch unsicher ist. Es besteht ein Generationenunterschied in der Akzeptanz von KI, wobei jüngere Mitarbeiter oft technikaffin sind, während ältere Kollegen sich schwerer tun.

Organisatorische Vorkehrungen

Um KI effektiv zu nutzen, müssen Kanzleien klare organisatorische Vorkehrungen treffen. Dies beinhaltet Schulungen, um die Mitarbeiter mit den neuen Tools vertraut zu machen und sicherzustellen, dass alle Mitarbeiter über den rechtlichen Rahmen informiert sind.

Risiken und Herausforderungen

Die Nutzung von KI birgt Risiken, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Haftung. Kanzleien müssen sich der Diskrepanz zwischen der Nutzung von KI durch Mitarbeiter und der Unsicherheit in der Führungsebene bewusst sein.

Die Rolle der Mitarbeiter

Die Rolle der Kanzleimitarbeiter wird sich durch den Einsatz von KI verändern. Routineaufgaben könnten entfallen, was sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Mitarbeiter mit sich bringt. Es ist wichtig, dass Kanzleien ihre Personalkonzepte anpassen und die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter gezielt fördern.

Mandanten und KI

Mandanten kommen zunehmend mit von KI generierten Informationen in die Kanzlei. Anwälte müssen lernen, diese Informationen zu hinterfragen und herauszufinden, was die Mandanten tatsächlich benötigen. Dies stellt eine neue Herausforderung in der Mandatsbearbeitung dar.

Wirtschaftliche Überlegungen

Kanzleien müssen sich mit den wirtschaftlichen Aspekten der KI-Nutzung auseinandersetzen, insbesondere bezüglich der Kosten für Token und der Preisgestaltung ihrer Dienstleistungen. Die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird notwendig sein, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Fazit

KI bietet sowohl Risiken als auch Chancen für Kanzleien. Diejenigen, die offen für Veränderungen sind und proaktiv mit der Technologie umgehen, können sich im Markt abheben. Ein klarer Plan und Schulung sind entscheidend für den erfolgreichen Einsatz von KI in der Kanzlei.

#33 Vom Hörsaal in die Kanzlei – wie gelingt der Berufseinstieg? - mit Dr. Sylvia Ruge

05.08.2026

Die Herausforderungen der juristischen Ausbildung

Die juristische Ausbildung wird als anspruchsvoll wahrgenommen, doch es stellt sich die Frage, ob sie ausreichend auf die Anforderungen in der Kanzlei vorbereitet. Auch wenn viele Jahre in Studium und Examsvorbereitung investiert werden, sind praktische Kenntnisse und Soft Skills oft ungenügend.

Erfahrungen aus der Praxis

Ronja Tietje und Dr. Silvia Ruge teilen persönliche Erfahrungen aus ihrer beruflichen Laufbahn. Sie betonen die Bedeutung von Praktika und praxisorientierter Ausbildung, um den jungen Anwälten den Übergang in die Kanzlei zu erleichtern.

Stärken und Schwächen der aktuellen Ausbildung

Die Ausbildung zum Einheitsjuristen ermöglicht Flexibilität, jedoch gibt es Reformbedarf in der Verbindung von Studium und Referendariat. Auch die Fortschritte in der Digitalisierung werden positiv erwähnt, während die Integration von Soft Skills und Methodenkompetenz noch verbessert werden muss.

Kritische Reflexion über den juristischen Druck

Der Druck im Studium und die Ellbogenmentalität unter Jurastudenten werden kritisch betrachtet. Es wird diskutiert, inwieweit die Universität zur Förderung von Teamarbeit und Soft Skills beitragen kann.

Resilienz und Unterstützung in Kanzleien

Die Bedeutung von Resilienz und einem unterstützenden Arbeitsumfeld wird hervorgehoben. Kanzleien sollten ein gutes Onboarding und eine offene Kommunikationskultur fördern, um den Druck auf junge Juristen zu reduzieren.

Die Rolle von KI in der Ausbildung

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der juristischen Ausbildung wird als Chance gesehen, jedoch muss sie in einem reflektierten Kontext gelehrt werden. Die Grundlagen des juristischen Handwerks sollten weiterhin vermittelt werden, bevor KI-Tools eingeführt werden.

Empfehlungen für Studierende

Studierenden wird geraten, praktische Erfahrungen zu sammeln, um sich auf die Kanzleipraxis vorzubereiten. Praktika und Nebenjobs in verschiedenen Kanzleien können wertvolle Einblicke bieten.

Die Herausforderungen der juristischen Ausbildung

Die juristische Ausbildung wird als anspruchsvoll wahrgenommen, doch es stellt sich die Frage, ob sie ausreichend auf die Anforderungen in der Kanzlei vorbereitet. Auch wenn viele Jahre in Studium und Examsvorbereitung investiert werden, sind praktische Kenntnisse und Soft Skills oft ungenügend.

Erfahrungen aus der Praxis

Ronja Tietje und Dr. Silvia Ruge teilen persönliche Erfahrungen aus ihrer beruflichen Laufbahn. Sie betonen die Bedeutung von Praktika und praxisorientierter Ausbildung, um den jungen Anwälten den Übergang in die Kanzlei zu erleichtern.

Stärken und Schwächen der aktuellen Ausbildung

Die Ausbildung zum Einheitsjuristen ermöglicht Flexibilität, jedoch gibt es Reformbedarf in der Verbindung von Studium und Referendariat. Auch die Fortschritte in der Digitalisierung werden positiv erwähnt, während die Integration von Soft Skills und Methodenkompetenz noch verbessert werden muss.

Kritische Reflexion über den juristischen Druck

Der Druck im Studium und die Ellbogenmentalität unter Jurastudenten werden kritisch betrachtet. Es wird diskutiert, inwieweit die Universität zur Förderung von Teamarbeit und Soft Skills beitragen kann.

Resilienz und Unterstützung in Kanzleien

Die Bedeutung von Resilienz und einem unterstützenden Arbeitsumfeld wird hervorgehoben. Kanzleien sollten ein gutes Onboarding und eine offene Kommunikationskultur fördern, um den Druck auf junge Juristen zu reduzieren.

Die Rolle von KI in der Ausbildung

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der juristischen Ausbildung wird als Chance gesehen, jedoch muss sie in einem reflektierten Kontext gelehrt werden. Die Grundlagen des juristischen Handwerks sollten weiterhin vermittelt werden, bevor KI-Tools eingeführt werden.

Empfehlungen für Studierende

Studierenden wird geraten, praktische Erfahrungen zu sammeln, um sich auf die Kanzleipraxis vorzubereiten. Praktika und Nebenjobs in verschiedenen Kanzleien können wertvolle Einblicke bieten.