Jagdwissen to go
Podcast
de

Jagdwissen to go

mojohunting.de

Beschreibung

„Jagdwissen to go" ist ein Podcast über die faszinierenden, überraschenden und manchmal unbekannten Seiten von Natur und Jagd. Kurz, klar und auf den Punkt: eine Folge für unterwegs. 

Neue Folgen jeden 2. und 4. Dienstag im Monat!

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Chartplatzierungen

Aktuelle Platzierungen in den öffentlichen Podcast-Charts und in unseren eigenen Kategorien.

Apple Podcasts

PODMON Kategorien

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Drückjagdsaison

13.10.2026
Die Drückjagdsaison läuft. In dieser Folge geht es um Planung, Ablauf und Sicherheit bei Drückjagden, um die aktuelle UVV Jagd (VSG 4.4) und um die Frage, warum die Drückjagd mit der verbotenen Hetzjagd nichts zu tun hat. Für Jägerinnen und Jäger gibt es konkrete Regeln vom Parkplatz bis zur Nachsuche, für Interessierte und Kritiker einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen.++ HINWEIS: In einer früheren Version gab es leider einen Misch-Fehler und es fehlt ein paar kleinere Sequenzen. Das habe ich korrigiert. Bitte entschuldigt dieses Versehen! ++Quellen:SVLFG: Unfallverhütungsvorschrift Jagd (VSG 4.4), Ausgabe 22. August 2024: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/4602f00372a5a47d/3ae5d95e332a/vsg4_4-jagd.pdfSVLFG: Hinweise zur Ansprache des Jagdleiters bei Schalenwildjagden: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/3c4c1d7bf8683dc1/ea72a04c79ef/flyer-checkliste-jagdansprache-schalenwild.pdfVSG 4.4, ältere Fassung mit Durchführungsanweisungen (Vergleich Signalkleidung), hier als Abdruck des Landkreises Regen: https://www.landkreis-regen.de/wp-content/uploads/2017/03/Unfallverhuetungsvorschrift-Jagd-1.pdfBundesjagdgesetz § 19 (Sachliche Verbote): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19.htmlBundesjagdgesetz § 22 (Jagd- und Schonzeiten): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22.htmlBundesjagdgesetz § 22a (Nachsuche, Wildfolge): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22a.htmlBundesjagdgesetz § 16 (Jugendjagdschein): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__16.htmlTierschutzgesetz § 3: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__3.htmlBayerisches Jagdgesetz Art. 29: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayJG-29Verordnung (EG) Nr. 853/2004, Anhang III Abschnitt IV: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2004/853/ojLAVES Niedersachsen: ASP, Fragen und Antworten: https://www.laves.niedersachsen.de/download/193409/Fragen_und_Antworten_zu_Uebertragung_Symptomen_und_vorbeugenden_Massnahmen_PDF_nicht_barrierefrei_.pdfLandwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern: ASP, Hygieneregeln für die Jagd: https://www.regierung-mv.de/static/Regierungsportal/Ministerium%20für%20Landwirtschaft%20und%20Umwelt/Dateien/Downloads/ASP%20-%20Hygieneregeln%20für%20die%20Jagd.pdf
Die Drückjagdsaison läuft. In dieser Folge geht es um Planung, Ablauf und Sicherheit bei Drückjagden, um die aktuelle UVV Jagd (VSG 4.4) und um die Frage, warum die Drückjagd mit der verbotenen Hetzjagd nichts zu tun hat. Für Jägerinnen und Jäger gibt es konkrete Regeln vom Parkplatz bis zur Nachsuche, für Interessierte und Kritiker einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen.

++ HINWEIS: In einer früheren Version gab es leider einen Misch-Fehler und es fehlt ein paar kleinere Sequenzen. Das habe ich korrigiert. Bitte entschuldigt dieses Versehen! ++

Quellen:
  1. SVLFG: Unfallverhütungsvorschrift Jagd (VSG 4.4), Ausgabe 22. August 2024: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/4602f00372a5a47d/3ae5d95e332a/vsg4_4-jagd.pdf
  2. SVLFG: Hinweise zur Ansprache des Jagdleiters bei Schalenwildjagden: https://cdn.svlfg.de/fiona8-blobs/public/svlfgonpremiseproduction/3c4c1d7bf8683dc1/ea72a04c79ef/flyer-checkliste-jagdansprache-schalenwild.pdf
  3. VSG 4.4, ältere Fassung mit Durchführungsanweisungen (Vergleich Signalkleidung), hier als Abdruck des Landkreises Regen: https://www.landkreis-regen.de/wp-content/uploads/2017/03/Unfallverhuetungsvorschrift-Jagd-1.pdf
  4. Bundesjagdgesetz § 19 (Sachliche Verbote): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__19.html
  5. Bundesjagdgesetz § 22 (Jagd- und Schonzeiten): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22.html
  6. Bundesjagdgesetz § 22a (Nachsuche, Wildfolge): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__22a.html
  7. Bundesjagdgesetz § 16 (Jugendjagdschein): https://www.gesetze-im-internet.de/bjagdg/__16.html
  8. Tierschutzgesetz § 3: https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__3.html
  9. Bayerisches Jagdgesetz Art. 29: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayJG-29
  10. Verordnung (EG) Nr. 853/2004, Anhang III Abschnitt IV: https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2004/853/oj
  11. LAVES Niedersachsen: ASP, Fragen und Antworten: https://www.laves.niedersachsen.de/download/193409/Fragen_und_Antworten_zu_Uebertragung_Symptomen_und_vorbeugenden_Massnahmen_PDF_nicht_barrierefrei_.pdf
  12. Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern: ASP, Hygieneregeln für die Jagd: https://www.regierung-mv.de/static/Regierungsportal/Ministerium%20für%20Landwirtschaft%20und%20Umwelt/Dateien/Downloads/ASP%20-%20Hygieneregeln%20für%20die%20Jagd.pdf

Ballistik von Jagdwaffen

21.09.2026
In dieser Folge geht es um das physikalische Fundament jeder Jagd: die Ballistik von Jagdwaffen. Behandelt werden Innenballistik (Zündung, Druckaufbau, Drall), Außenballistik (Trajektorie, Luftwiderstand, ballistischer Koeffizient), Munitionsarten bei Büchsen (Deformation, Teilzerlegung, bleifreie Geschosse) sowie Endballistik (Wundkanal, Schockwirkung, Auftreffenergie). Abschließend werden die Besonderheiten der Schrotflinte und die Gefährdungsbereiche beider Waffenarten behandelt.
In dieser Folge geht es um das physikalische Fundament jeder Jagd: die Ballistik von Jagdwaffen. Behandelt werden Innenballistik (Zündung, Druckaufbau, Drall), Außenballistik (Trajektorie, Luftwiderstand, ballistischer Koeffizient), Munitionsarten bei Büchsen (Deformation, Teilzerlegung, bleifreie Geschosse) sowie Endballistik (Wundkanal, Schockwirkung, Auftreffenergie). Abschließend werden die Besonderheiten der Schrotflinte und die Gefährdungsbereiche beider Waffenarten behandelt.


Das Rotwild

07.09.2026
Der Rothirsch (Cervus elaphus) — Deutschlands größtes regelmäßig freilebendes Wildtier und nach dem Elch die größte Hirschart Europas. Eine Folge über Biologie, Verhalten, Lebensraum und jagdliche Verantwortung — für Jäger und Naturinteressierte.Ernährungsökologisch ist Rotwild ein Intermediärtyp nach Hofmann: flexibel zwischen Raufaser und nährstoffreichen Konzentraten — anders als das Reh, das als Konzentratselektierer auf leicht verdauliche Nahrung angewiesen ist. Das Leittier des Kuhrudels ist definitionsgemäß ein führendes Alttier mit Kalb — ein jagdpraktisch oft unterschätztes Detail.Schwerpunkt der Folge ist die genetische Verarmung deutscher Rotwildpopulationen durch Lebensraumfragmentierung und die gesetzliche Beschränkung auf Bewirtschaftungsgebiete. Sichtbares Symptom in betroffenen Populationen ist die Brachygnathia inferior — eine Unterkieferverkürzung als Folge von Inzuchtdepression.QuellenWestekemper & Balkenhol (2022) — Genetische Untersuchung deutscher Rotwildvorkommen, Universität Göttingen, gefördert vom DJV: www.jagdverband.de/content/rotwild-genetisch-verarmtArnold et al. (2015) — Winteranpassung des Rotwildes, Vetmeduni Wien, American Journal of Physiology: www.vetmeduni.ac.at/de/infoservice/presseinformationen/presseinfo2015/hirsche-winterRotwild — Steckbrief und Jagdzeiten, Deutscher Jagdverband: www.jagdverband.de/content/rothirsch-cervus-elaphusRotwild als Wildtier des Jahres 2026, NABU: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/sonstige-saeugetiere/30840.html
Der Rothirsch (Cervus elaphus) — Deutschlands größtes regelmäßig freilebendes Wildtier und nach dem Elch die größte Hirschart Europas. Eine Folge über Biologie, Verhalten, Lebensraum und jagdliche Verantwortung — für Jäger und Naturinteressierte.

Ernährungsökologisch ist Rotwild ein Intermediärtyp nach Hofmann: flexibel zwischen Raufaser und nährstoffreichen Konzentraten — anders als das Reh, das als Konzentratselektierer auf leicht verdauliche Nahrung angewiesen ist. Das Leittier des Kuhrudels ist definitionsgemäß ein führendes Alttier mit Kalb — ein jagdpraktisch oft unterschätztes Detail.

Schwerpunkt der Folge ist die genetische Verarmung deutscher Rotwildpopulationen durch Lebensraumfragmentierung und die gesetzliche Beschränkung auf Bewirtschaftungsgebiete. Sichtbares Symptom in betroffenen Populationen ist die Brachygnathia inferior — eine Unterkieferverkürzung als Folge von Inzuchtdepression.

Quellen